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Meteorite / Re: Meteroit in Bitburg...
« Letzter Beitrag von Haschr Aswad am Heute um 15:58:01 »
Kurzer Nachtrag: Wie vermutet haben die Beteiligten der causa Bitburg hier etwas vorschnell gehandelt: Wie Herr Neumann mir auf Anfrage freundlicherweise mitteilte, steht eine Untersuchung der Probe erst bevor.
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weitere Veranstaltungen / Börsen / Re: ENSISHEIM 2017
« Letzter Beitrag von gsac am Heute um 14:38:57 »
Mmmh, kann man machen, als Gag, und so war es wohl auch gedacht, aber sonst? :gruebel:

Einmal davon abgesehen, dass im Nachhinein nicht jeder sehen will, wer mit wem da
gerade palavert/verhandelt/rumwuselt und dass er/sie überhaupt dort war, will sich
mir der Sinngehalt des Ganzen nicht so recht erschliessen - aber wie gesagt, es war
wohl als Gag gemeint, die quietschige Musikuntermalung paßt ja auch dazu, und das
alles sollte dann wohl sagen: hier ist schwer was los, bzw. in Berlin würde man sagen:
hier steppt der Bär! Pardon, ich finde es trotzdem etwas grenzwertig, muss nicht sein.
Denn vielleicht kann man es sich runterladen und zu slower motion hin bearbeiten, aber
nochmal: ob sich dann jeder wirklich wiedererkennen möchte, ungefragt...???

Contadinos Filme waren da anderes, dezenteres Kino!

:hut: Alex

PS: Ensisheim 2017 findet bald schon wieder statt. Mit den üblichen Verdächtigen?


Ein Rückblick als Teaser:

ENSISHEIM 2016

Selbst bei der Geschwindigkeit sind die 'üblichen Verdächtigen' zu erkennen.  :smile:
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Meteorite / Re: Meteroit in Bitburg...
« Letzter Beitrag von Haschr Aswad am Heute um 14:19:50 »
Der genannte Herr hatte mich seinerzeit ebenfalls angeschrieben und wollte aufgrund einiger Fotos bestätigt haben, dass er bei Wülfrath ein Teil des eingeschmolzenen Bitburg Meteoriten entdeckt hat.

Als ich nach Belegen für seine Theorie fragte, verwies er auf Fotos entsprechender Schmelzen in der Literatur und teilte mir mit, dass ein großer Teil der Bitburg-Schmelze ja nie aufgefunden worden sei, also sei es naheliegend, dass jemand die Reste des Meteoriten am Pluwiger Hammer ausgegraben habe und diese nach Wülfrath verbracht und dort vergraben habe.

Die Verständigung mit dem Finder war aufgrund von Sprachbarrieren, aber auch aufgrund eines sehr forschen und fordernden Auftretens, schwierig (höflich ausgedrückt). Eine Analyse irgendeiner Art hatte er seinerzeit nicht vorzuweisen und ohne entsprechenden Beleg zweifle ich seine Theorie bis heute an. Liest man den verlinkten Artikel genau, wird nirgendwo behauptet, dass bisher irgend ein Institut den meteoritischen Ursprung der gefundenen Schlacke bestätigt hat.

Was mich betrifft, so habe ich Zweifel, dass die Universitäten Berlin oder Tübingen die Schlacke eindeutig als Schmelze des Bitburg Meteoriten bestätigt haben. Gerne gebe ich einen Irrtum zu und lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen, bis aber entsprechende Belege geliefert werden, denke ich, dass man in Bitburg ein Stück gewöhnliche Hüttenschlacke ausstellt.

Beste Grüße
Haschr

Edit:  Verfügt jemand über Kontakt zu Herrn Neumann vom Petrographischen Institut der Universität Tübingen, so das man sich dort einmal erkundigen könnte?

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Meteorite / Re: Meteroit in Bitburg...
« Letzter Beitrag von APE am Heute um 13:26:42 »
Hi, ist zwar lange her, dass hier jemand was über den Bitburg schreib, aber es gibt ein paar Neuigkeiten aus Bitburg:
LINK

 :user:
APE
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weitere Veranstaltungen / Börsen / Re: ENSISHEIM 2017
« Letzter Beitrag von Wunderkammerad am Gestern um 23:34:46 »
Ein Rückblick als Teaser:

ENSISHEIM 2016

Selbst bei der Geschwindigkeit sind die 'üblichen Verdächtigen' zu erkennen.  :smile:
Respekt. Ich war da, bin mir aber im Video selber nicht auffällig geworden. Trotz strengster Observanz jener Stände, an denen ich gekauft und daher füglich auch gewesen sein muss. No way.
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Meteorite / Re: (4) Vesta und ihre Sprösslinge - zeigt eure HED-Meteoriten!
« Letzter Beitrag von Werner W am März 28, 2017, 08:22:40 vorm. »
Diogenit NWA 10491 in einer mehr oder weniger unspäktakulären aber schönen Matrix
aus bruchstückreichen Klasten.

Hauptbestandteile sind Orthopyroxene und Plagioklase in denen etwas Chromit und Metalleinschlüsse sichtbar sind.


Niedriges TKW, von gerade einmal 30,0 Gramm.

1,88 gr. Teilscheibe.

https://www.lpi.usra.edu/meteor/metbull.php?code=62750

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Meteorite / Re: NWA 7034
« Letzter Beitrag von karmaka am März 28, 2017, 00:14:38 vorm. »
NWA 7034 (240g)

X-ray and neutron tomography of Martian Basaltic Breccia

VIDEO

Den Scan hatte ich bereits im Juli 2013 einmal gesehen, aber ich glaube in geringerer Auflösung. Deshalb hier noch einmal in HD und ganz frisch von Agee.  :super:
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Mineralien/Steine allgemein / Re: Klast aus???
« Letzter Beitrag von Steinpilz am März 27, 2017, 23:07:18 nachm. »
Hallo Ingo :hut:,
Zitat
Wir müssen auch davon ausgehen, dass in deinem Sammelgebiet ggf. unterschiedliche Kalke auftreten, die alle recht ähnlich aussehen und da müssen wir sauber trennen. Nicht das wir da was mischen oder verwechseln.

ja leider oder auch spannend, aber das macht eben die Suche nach dieser Kalkart so schwierig. Ich bin eigentlich nur im Brandenburger-Geschiebe unterwegs. Dort stellt sie nur etwa 5% meiner Kalksteinfunde dar. Die Steine sind fast immer glatt wie ein Kinderpopo gerollt und relativ groß (gute Männerfaust). Plattig habe ich den noch nie gefunden.

Und sie sind vergleichsweise arm an Fossilien. Auffällig ist die „Strandsandfarbe“, ihr relativ hohes Gewicht – was auf eine entsprechende Dichte schließen lässt – und die „Krümligkeit“ an den Bruchstellen. Beyrichienkalk würde ich ausschließen. Den finde ich sehr häufig und er passt weder von seiner Farbe, Struktur oder Fossilinhalt. Beyrichienkalk ist sehr reich an verschiedensten Fossilresten, wie Chrinoiden, Brachiopoden, Schnecken, Trilobiten usw..

Der hier als „Mutterstein“ für den vorgestellten Klast, bezeichnete Stein, war der Erste, in dem ich relativ gut erhaltene Brachiopoden-Reste gefunden habe. In diesem Stein sind auch noch andere Fossilien-Reste, was schon eine kleine Ausnahme darstellt. Ich bin dabei diese vorsichtig sichtbar zu machen, allerdings fürchte ich, dass auch die Freilegung der – wahrscheinlichen – Schalenreste, zur Erhellung kaum beitragen dürfte. Denn was ich jetzt sehe, kann ein Trilobitenrest, Crinoidenteil oder ganz etwas anderes sein.

Das Freilegen geht auch nur sehr langsam vor sich, da man keine Bruchstücke des Steines inklusive Fossilienreste in 25 %iger Essigsäure komplett auflösen kann. Übrig bleibt nur ein bräunlich, feinsandiger Bodensatz, der keine 5% des ehemaligen Volumens des aufgelösten Stückes ausmacht. Weshalb ich der Sandstein-Hypothese nicht so recht näher treten kann.

Die Präparation erfolgt deshalb durch vorsichtiges Auftragen von 25%iger Essigsäure mittels Wattestäbchen, einwirken lassen und kratzen. Mit Wattestäbchen aufragen, einwirken lassen, kratzen und immer so weiter. Das ist sehr zeitaufwendig, und wenn dabei nur ein Rest freigelegt wird, der sich nicht sicher zuordnen lässt, auch gelegentlich etwas frustrierend. :crying:   

Die Fischknochen bzw. das was ich dafür halte, sind ein besonderes Problem. Sie sind farblich kaum vom Kalk zu unterscheiden. Einige sehen aus wie beschädigte bzw. zerbrochene Wirbel. Andere erinnern mich an Kopfknochen. Einige habe ich aufgeschnitten und ein homogenes Gefüge festgestellt, ob das für einen Fischknochen typisch ist, weis ich nicht, muss das noch an einem rezenten Knochen überprüfen. Bei einem anderen habe ich ein Schliffbild gesehen – ich traue mich fast nicht, es zu sagen -, dass mir bisher nur einmal in ähnlicher Weise untergekommen ist, und zwar bei einem Pflanzenrest aus der Trias (Rüdersdorf). :confused:

Es wird mir wohl nichts anderes Übrig bleiben als weiter zu machen und demnächst gezielt nach diesen Kalksteinen auf die Pirsch zu gehen. :lechz:

Ich gebe nicht auf und bleibe dran! :super:
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Meteorite / Re: Atacama Meteoritensuchtour 2016/17 des „kleinen 2 Personen Teams“
« Letzter Beitrag von Allende am März 27, 2017, 19:16:18 nachm. »
Vielen Dank für die freundlichen Reaktionen

Nur wer so eine Reise irgendwo hin zum Meteoritensuchen selber schon gemacht/mitgemacht hat, kann am ehesten abschätzen was es VOR der Reise alles an VORbereitung braucht. Die Vorbereitung heisst nicht nur den Koffer zu packen, Magnet und Reisezahnbürsteli mitnehmen und los geht es. Rückblickend bin ich nicht sicher ob es die sechste oder siebte gemeinsame Meteoritensuchreise war, die JaH073 und ich zusammen unternommen hatten. Auch als kleines Team ist man von der Teamleistung abhängig und muss sich aufeinander verlassen können und in gleicher Richtung am Seil ziehen. Dann macht es Spass und Freude und dann ist/wird eine Reise auch erfolgreich, auch wenn die Fundausbeute wie dieses Mal fast nur aus kleinen Stücken besteht.

Noch ein paar Worte zum Erhaltungszustand von Vaca Muerta Fundstücken:

Ich kenne seit vielen Jahren fast nur VM Stücke mit starker äusserlicher Verwitterung, mit Rissen durchzogen, teils sogar mit grünlichen Ni-reichen Oxiden an der Aussenseite behaftet. Die kleinen Reststücke die JaH073 und ich aus den alten und leergeräumten Einschlagslöchern herausgefischt hatten, zeigen jedoch mehrheitlich ein recht frisches Inneres. Die Limonitisierung, also die Umwandlung von Metall in Oxid ist weniger fortgeschritten als von mir erwartet und als es bei z.B. meinem mittelgrossen Blocksample (Fund vor 1991) der Fall ist. Ich vermute, dass grössere Stücke (>500g) die Temperatur-/Feuchtigkeitslastwechsel über längere Zeiten weniger gut überstehen und stärker korrodieren, als es kleine Abbruchstücke von den grösseren Massen tun, die Bodenfeuchtigkeit weniger gut halten können.

Extrem spannend fand ich auch die Tatsache, zu finden, dass die kleinen pfefferkorn- bis erbsengrossen Iron Nodules in den kleinen Fundstücken oder als separate kleine Einzelstücke überproportional häufig in den zurückgelassenen Reststücken der Einschlagslöcher zu finden sind. Von den kleinen 1g bis 2g Metal Nodules hab ich mittels Magneten knapp 20 Stücklis (!) in der 1 kg Menge von mitgebrachten Kleinstücken gefunden und teilweise schon poliert und angeätzt. Die grösseren 2g bis 4g schweren eisenreichen Stücke sind hingegen viel seltener = nur 4 Stücke hab ich innerhalb des einen kg mitgebrachter Kleinstücke gefunden. Ich plane noch weitere der kleinen metallreichen Stücke anschleifpolieren und anätzen, sofern es mir aufgrund der Kleinheit der Stücklis überhaupt gelingt und werde die Ergebnisse gerne hier vorstellen. Auch kleine Fundstücke können wahre Schönheiten darstellen, es müssen nicht immer schwere kg Stücke sein.

Gruss, Allende
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Meteorite / Re: Atacama Meteoritensuchtour 2016/17 des „kleinen 2 Personen Teams“
« Letzter Beitrag von Dirk am März 27, 2017, 18:15:26 nachm. »
Da schließe ich mich meinen Vorrednern an und stimme da in allen Punkten zu  :super:

Wirklich ein sehr schöner Bericht in Wort und Bild. Und das ihr einige Funde gemacht habt ist große Klasse. Herzlichen Glückwunsch kann man dazu nur sagen!!  :wow:

So ein Trip mit solchen Funden wäre für viele von uns bestimmt die Krönung in der eigenen Sammlungsgeschichte  :super:  :super:

 :winke:  Beste Grüße,

Dirk
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