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Meteoriten => Tektite ... => Thema gestartet von: moldijaeger am März 21, 2008, 21:36:55 nachm.

Titel: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am März 21, 2008, 21:36:55 nachm.
Deutsche Moldavite sind ja nun nicht gerade die häufigsten!
Ich werde aber mal den Anfang machen,und ein paar vorstellen!
Wer hat den sonnst noch welche in seiner Sammlung? :confused:

Grüße der Moldijaeger :winke:

Bild 1: Ottendorf-Okrilla ;  Gewicht: 18,38 g ;  maximale Länge: 44,0 mm
Bild 2: Ottendorf-Okrilla ;  Gewicht: 15,94 g ;  maximale Länge: 27,0 mm
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: aknoefel am März 21, 2008, 21:42:11 nachm.
Wer hat den sonnst noch welche in seiner Sammlung? :confused:
Schöne Stücke  :super: Leider habe ich selber keine, aber ein Bekannter hat einen ebenfalls aus der Kiesgrube in Ottendorf-Okrilla (dort habe ich bis jetzt 'nur' Achate gefunden).

Gruß
  Andre
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am März 21, 2008, 21:58:03 nachm.
Hallo Andre

Na die Achate sind ja auch nicht zu verachten,die sammel ich ja selber auch!
Vielleicht kann Dein Bekannter ja mal ein Foto von seinem Moldi reinstellen!?Oder Du machst das für ihn!?

Gruß Enrico

und noch zwei!

Bild 1: Ottendorf-Okrilla ;  Gewicht: 13,96 g ;  maximale Länge: 29,6 mm
Bild 2: Ottendorf-Okrilla ;  Gewicht: 15,22 g ;  maximale Länge: 26,4 mm
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: aknoefel am März 21, 2008, 22:15:09 nachm.
Ich werde das mal in Auftrag geben  :smile:

Gruß
  Andre
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: MetGold am März 21, 2008, 23:09:06 nachm.
Hallo moldijäger,

 :os01: , ich habe dort mal einen ganzen Tag die riesigen Halden abgesucht - leider vergebens!  :os03:

 :os00:   MetGold   :alter:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: aknoefel am März 21, 2008, 23:14:38 nachm.
Hallo MetGold

:os01: , ich habe dort mal einen ganzen Tag die riesigen Halden abgesucht - leider vergebens!  :os03:

Ja, die Stelle kenne ich - auch nüscht gefunden...  :dizzy:

Gruß
  Andre
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: MetGold am März 21, 2008, 23:26:54 nachm.
Hallo,

der Dr. Lange hat wohl auch ein Buch über die Lausitzer Moldavite geschrieben.

http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/82983/ (http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/82983/)

Deutsche moldavitfundstellen:

http://www.moldavit.de/info/sammeln/listelausitz.htm (http://www.moldavit.de/info/sammeln/listelausitz.htm)

 :winken:   MetGold   :alter:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: astro112233 am März 21, 2008, 23:57:22 nachm.
Hallo Peter,

super, super. War mir bisher unbekannt. Am schärfsten ist die Herzform.

Das exorbitante Teil gepaart mit der Herkunft ist ein echtes Highlight.  :os01:

Gruß Konrad  :os03:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am März 22, 2008, 00:15:47 vorm.
Hallo,

mit einem Tag suche ist es leider meistens nicht getan,außer man hat das Glück auf seiner Seite!
Ja der Dr.Lange hat 1995 in der Schriftenreihe für Geowissenschaften ein Buch über Lausitzer Moldavite und ihre Fundschichten veröffendlicht!Er kam zu der Schlußfolgerung,das die Lausitzer Moldavite wohl nicht aus einem fluvialen Transport aus Südböhmen zurückzuführen sind,sondern das es sich wohl um ein eigenständiges Substreufeld handelt!
Auf der Moldavitseite von dem Thomas Dehner sind auch die meisten Fundstellen aufgelistet,wo bis jetzt Lausitzer Moldavite gefunden wurden!

@Astro,ich finde den Herzförmigen auch toll,wer ist denn Peter(Met Gold) :confused:?bin ja noch recht neu hier!

Grüße der Moldijaeger :winke:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: MetGold am März 22, 2008, 06:31:34 vorm.
Hallo moldijaeger,

der MetGold ist ein ziemlich alter Eingeborener in Thüringen :old: , der gern mal auf seine 2 websites hinweist  :laughing: :

www.meteoritenjaeger.de (http://www.meteoritenjaeger.de)

www.goldsammler.de (http://www.goldsammler.de)

... und der dir gern so einen deutschen Moldaviten aus dem Kreuz leiern würde.  :einaugeblinzel:

So, mehr sog i aber net, det muß erstmal reichen.

 :os00:   anonym    :os07:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: herbraab am März 22, 2008, 07:59:49 vorm.
Hallo Moldijaeger,

klasse Stücke sind das, alle Achtung! :super:

Ich selbst habe nur böhmische und mährische Moldavite in meiner Sammlung. In einer Sandgrube im Waldviertel habe ich einmal einen halben Tag nach österreichischen Moldaviten gesucht. Die Sandgrube ist aber mittlerweile ziemlich verwachsen, und mit Rücksicht auf die Vegetation habe ich nur oberflächlich gesucht und so natürlich auch nichts gefunden....

Grüße, Herbert
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: H5P6 am März 22, 2008, 10:42:55 vorm.
Hallo Moldijaeger, :winke:

hier einmal zwei Beispiele von Fundstücken aus der Niederlausitz.
Die findet man hier in Kiesgruben und in der Neiße. :fluester:

Gruß Jürgen :smile: :os00:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: H5P6 am März 22, 2008, 10:44:51 vorm.
Beispiel:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am März 22, 2008, 12:10:02 nachm.
Hallo an alle,

da werde ich Dich leider endtäuschen müssen MetGold,ich hänge sehr an meinen Moldis,und habe keinen übrig! :einaugeblinzel:
Der Thomas Dehner hat aber zur Zeit 2 im Angebot! :fluester:
An Jürgen,ich glaube nicht,das das Moldavite sind,die sehen von der Oberflächenstruktur anders aus!
Anbei nochmal zwei kleine zum vergleichen!

Grüße der Moldijaeger

Bild 1: Cunewalde ;  Gewicht: 0,37 g ;  maximale Länge: 8,1 mm
Bild 2: Ottendorf-Okrilla ;  Gewicht: 0,61 g ;  maximale Länge: 16,3 mm
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: chief-impactor am März 22, 2008, 12:20:48 nachm.
nette stücke, habe mal 8 std in okrilla gesucht, aber ohne ergebnis...

gruss olaf
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: MetGold am März 22, 2008, 12:26:09 nachm.
Hallo Moldijaeger,

danke, aber führe mich nicht in Versuchung.   :einaugeblinzel:

 :winken:   MetGold   :alter:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am März 27, 2008, 22:09:35 nachm.
Hallo,

hier mal ein Moldavit auf dem Kieskegel 16/32,natürlich in Ottendorf-Okrilla!
Vor dem aufheben noch fix Fotografiert! :smile:


Gewicht: 25,99 g ;  maximale Länge: 41,5 mm
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am März 27, 2008, 22:15:07 nachm.
so sieht er abgewaschen,und von seiner besten Seite aus!
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Labrador am März 28, 2008, 12:11:01 nachm.
Tag auch,

Vielleicht etwas dreist - aber hat jemand zufällig jemand einen Lausitzer Moldavit zum Verkauf/Tausch anzubieten? Ich jag da schon ewig hinterher...

Gruß
Labrador
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: chief-impactor am März 28, 2008, 12:29:02 nachm.
schaust bei thomas vorbei
http://www.greenman-moldavite.eu/epages/61506086.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61506086/Products/R209

und schluckst ganz gut bei dem preis, es sind aber nur wenige hundert bisher gefunden worden.

gruss olaf
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: MetGold am März 28, 2008, 16:23:15 nachm.
Hallo,

ick auch mal. Aber leider kein EF.  :crying:

 :winken:   MetGold   :alter:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am März 28, 2008, 16:53:51 nachm.
Hallo,

sehr schöner Moldavit! :super:
Ich glaube aber,den habe ich vor kurzen noch woanders gesehen  :einaugeblinzel:!

Gruß der Moldijaeger :winke:


Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: MetGold am März 28, 2008, 21:31:03 nachm.
           
 :isagnix:    :laughing:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: gsac am März 31, 2008, 01:12:48 vorm.
:isagnix:    :laughing:

Ich hab vor Tagen schon sowas geahnt....  :einaugeblinzel:

:super: Alex

Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am März 31, 2008, 18:27:52 nachm.
Lausitzer Moldavit im Sediment steckend!

Gewicht: 2,56 g
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: MetGold am März 31, 2008, 18:37:09 nachm.
Hallo Moldijaeger,

 :super: , wenn es in Thüringen sowas gäbe, wäre ich wohl sehr oft dort.

 :winken:   MetGold   :alter:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am März 31, 2008, 18:56:28 nachm.
Hallo MetGold,

und man hat auch nach jahren keine Platzprobleme bei der Moldisuche  :laughing:!
Wenn ich in Thüringen wohnen würde,dann würde ich bestimmt  :j-gold:!

Gruß der Moldijaeger
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: aknoefel am April 09, 2008, 11:26:22 vorm.
So, hat etwas gedauert... Mein Bekannter hat einen 11.6g schweren 'Lausitzer' aus Ottendorf, gefunden 2004.

Gruß
  André

Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am April 09, 2008, 13:09:25 nachm.
Hallo Andre,

das ist ja echt ein sehr schöner Moldavit aus Ottendorf! :super:
Von der größe werden pro Jahr im Schnitt auch nur 2-3 Stück gefunden!

Gruß Enrico
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: reco am April 10, 2008, 19:03:55 nachm.
Hm, ich steig auch auf Moldis um,  :gruebel:
da hat sich für mich auch gleich die Frage mit dem „Sägen“ geklärt  :wow:

@ moldijaeger

Was denn, nuuur  2-3 Stück findet man  in Ottendorf, im Jahr, von diesen schönen Dingern,  :crying:
oh man, wann bin ich denn da mal der glückliche??
 :winke: :winke:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am April 22, 2008, 12:43:45 nachm.
Hallo reco, :winke:

na so oft wie ich Dich in Ottendorf treffe,kanns ja nicht mehr lange dauern bis Du auch mal einen findest :einaugeblinzel:!

Hier mal ein Moldi beim Sonnenbaden,aber nach den Fotos wars damit vorbei :laughing:!


Grüße Enrico



Gewicht : 4,07 g              Lmax : 23 mm
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: reco am April 22, 2008, 22:53:50 nachm.
@ moldijaeger,  :winke:

das hoffe ich natürlich auch,
währe ja echt toll, wenn du mir mal auch mal einen übrig lassen würdest  :einaugeblinzel: :einaugeblinzel:

Gruß Roland
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am Oktober 02, 2008, 21:43:39 nachm.
Hallo Enrico, nun hab ich es auch mal auf diese etwas schwerer zu findende Forumsseite geschafft.

Auch einen lieben Gruß an alle anderen Tektit- und Moldavitsammler. Die meisten von euch werden mich noch nicht kennen (habe aber auch schon einige in Ottendorf-Okrilla gesehen  :winke:). Ich habe mich ebenfalls wie der moldijäger den Lausitzer Moldaviten verschrieben (der moldijäger weiss das ja  :smile:)
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am Oktober 02, 2008, 21:45:45 nachm.
Ach übrigens sind hier ein paar schöne Bilder von dir (moldijäger) drin, die ich noch nicht kenne. Schick schick (wenn ich mal die Zeit finde kann ich ja auch mal ein paar reinstellen...)
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: lithoraptor am Oktober 02, 2008, 21:56:12 nachm.
Guten Abend!

Schick schick (wenn ich mal die Zeit finde kann ich ja auch mal ein paar reinstellen...)

JA, BITTE! Ich kann gar nicht genug bekommen von den Dingern!  :dizzy: Hoffentlich komme ich da auch mal zum Suchen hin, nur zum SUCHEN.  :winke:
Finden is dann natürlich der krönende Abschluß  :wow:, aber SUCHEN ist ein MUSS.  :einaugeblinzel:

Ingo
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: gsac am Oktober 02, 2008, 22:06:38 nachm.
Guten Abend!

Schick schick (wenn ich mal die Zeit finde kann ich ja auch mal ein paar reinstellen...)

JA, BITTE! Ich kann gar nicht genug bekommen von den Dingern!  :dizzy: Hoffentlich komme ich da auch mal zum Suchen hin, nur zum SUCHEN.  :winke:
Finden is dann natürlich der krönende Abschluß  :wow:, aber SUCHEN ist ein MUSS.  :einaugeblinzel:

Ingo

Irgendwo, Ingo, irgendwo hier im Forum steht mehr zu den lausitzer Moldaviten. Finde es
heraus, ich hab den Link auch gerade nicht parat bzw keine Zeit zur Recherche. Nur soviel:
ich war mit Olaf vor ein paar Wochen dort, wir haben den moldijaeger getroffen, und ich hab
bei strömendem Regen ein paar wenige Stunden lang auf den Kieshügeln gesucht. Das hat
trotz Regen viel Spaß gemacht, aber stell Dir das blooooooß nicht einfach vor....

Der Weg allein ist fast immer schon das Ziel, bzw ein Teil davon!  :einaugeblinzel:
Alex
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am Oktober 03, 2008, 03:31:47 vorm.
Ich stell euch nun mal ein paar meiner Eigenfunde aus Ottendorf-Okrilla vor


Bild 1: 5,58 Gramm; Lmax: 38 mm
Bild 2: 5,77 Gramm; Lmax: 33 mm bei Tmax von gerade mal 8 mm (also ein besonders flacher und somit seltener Moldavit aus Ottendorf-Okrilla)
Bild 3: 3,32 Gramm mit ungewöhnlicher Form
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am Oktober 03, 2008, 03:36:47 vorm.
Ach übrigens sind die Stücke alle ohne frische Bruchstellen (der Moldavit aus Bild 1 hat lediglich eine kleine Schlagmarke). Der Moldavit aus Bild 2 hat seitlich natürliche Einbuchtungen!
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: lithoraptor am Oktober 03, 2008, 08:49:37 vorm.
Hallo Leute!

Ich stell euch nun mal ein paar meiner Eigenfunde aus Ottendorf-Okrilla vor...

Da fällt einem ja die Kinnlade runter  :eek:. Das Einzige, was ich da noch sagen kann ist: "WAU"!  :wow: Ich werd' hier noch zum Hund; sind aber och Hammer diese Bilder... :user:

Tirilö!

Ingo
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Oktober 03, 2008, 13:15:23 nachm.
Moin minpol, :winke:

erstmal herzlich willkommen hier!
3 wirklich schöne und seltene Stücke hast Du da eingestellt, sowas sieht man gerne!

Schön das Dir die Lausitzer Moldavite so gut gefallen Ingo, nächstes Jahr besteht sicher mal die Möglichkeit sich unserer Suche anzuschließen, wenn Du willst!

Gruß Enrico!


Hier noch ein Ottendorfer Moldavit im Sediment steckend!
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am Oktober 03, 2008, 18:48:41 nachm.
Danke für den Zuspruch für meine Moldis. Die meisten (und besonders der moldijaeger) wissen aber auch, dass da gaaaanz viel Zeit benötigt wurde, um ein paar so ausgefallene Stücke zu finden. Aber die Mühe hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Enrico zu deinem letzten Stück kann ich nur sagen Hut ab, das ist auch ein sehr schöner Moldi und die Fundsituation ist eben das Besondere (ist mir ja leider noch nicht ganz so geglückt, bis auf das eine Stück, was meiner Meinung nach ja schon im Sediment war  :gruebel: oder doch n paar Zentimeter weiter unten schon auf dem Schüttkegel  :confused:)
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Oktober 04, 2008, 12:51:03 nachm.
Das war aber leider auch der einzige gewesen, den ich dieses Jahr noch in der Abbauwand steckend finden konnte!
Ich sehe gerade, das ich gar kein Gewicht mit angegeben hatte!
Hier also die Daten zu dem letzten Moldaviten: Gewicht 2,77 g   maximale Länge: 18,5 mm
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: lithoraptor am Oktober 04, 2008, 14:34:08 nachm.
Moin!

@Enrico
Darauf kannst Du dich verlassen. Ich werde da sicher mal aufschlagen und nach flaschengrünen Moldis schnuppern gehen... :einaugeblinzel:

Tirilö!

Ingo
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am Oktober 06, 2008, 17:56:54 nachm.
Hallo,

 ein Stück möcht ich noch vorstellen.

Der erste ist eben doch der schönste

Gewicht: 5,98 Gramm, Lmax 25 mm (1cm große offene Blase!)
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: lithoraptor am Oktober 06, 2008, 19:01:51 nachm.
WAU! Da haben wir ja wieder einen, und dann gleich der ERSTE.  :super:

Geht das nur mir so oder ähnelt der wirklich so rein von seiner Oberfächenstruktur her einem Indochinit?

Gruß

Ingo
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Victoria2 am Oktober 06, 2008, 19:44:51 nachm.
Möchte an dieser stelle auch mal einen kleinen Tektit vorstellen, den ich im Jahr 2000 in der Kiesgrube von Klingmühl (liegt im Vorfeld des Braunkohletagebaus Klettwitz Nord) beim Austreten gefunden habe (nass glänzend). Ich bin zwar kein ausgemachter Tektitsammler, habe ihn aber trotzdem mitgenommen und er bereichert auch heute noch meine Sammlung.

MfG
Victoria2


(http://home.arcor.de/berndjanot/kleiner%20tektit.jpg)
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Oktober 06, 2008, 19:58:29 nachm.
Ein schönes Stück, da kann man nur gratulieren!  :super: Und die Fundumstände erst!
Ich glaube, ich werde da ab jetzt auch öfters mal beim Suchen austreten gehen müssen! :lacher:

Das Gewicht würde mich noch mal interessieren!

Grüße Enrico!
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Victoria2 am Oktober 06, 2008, 20:33:55 nachm.
Ja das war schon ne eigenartige Sache wie ich den fand. Wie schon gesagt,ich sammle keine Tektite; der liegt zwischen meinen Achaten und Kieselhölzern, etwas abseits,hab mich kaum mal damit befasst: Ich hab grad mal nachgemessen:  2,45x1,70x0,80cm und laut meiner Küchenwaage 2,6 g. Mehr kann ich dazu erst mal nicht sagen.
MfG. Victoria2
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: lithoraptor am Oktober 06, 2008, 20:56:48 nachm.
Hallo Victoria2!

Na, da hast Du ja einen echten Volltreffer gelandet. Soll ja Leute geben, die Suchen so'n Ding ihr gaaaanzes Leben vergebens und dann kommst Du daher und findest EINEN auf dem Weg in die Büsche... :baetsch:

Echt genial!  :super:

Gruß

Ingo
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Victoria2 am Oktober 11, 2008, 13:00:13 nachm.
ich habe mir ebend alle seiten dieses Thread angesehen,erwähnt werden nur Funde aus Ottendorf-Okrilla. Tektite wurden in den letzten Jahren aber an vielen Stellen der Lausitz gefunden, es gibt darüber Publikationen die das erwähnen. Ich selbst konnte in den Jahren meines Achatsammellebens drei Exemplare finden.
- feldfund bei Kleikoschen, möglicherweise mit Abraummassen des ehem. Braunkohletagebau Meuro dorthin gelangt
- ein fund in der ehem. Tongrube Großräschen-Süd in Kiesen der Senftenberger Altelbe
- wie schon weiter oben berichtet,ein Fund beim austreten nach einer Sammeltour in der Kiesgrube bei Klingmühl,ebenfalls Kiese der Senftenberger Altelbe
Man kann also neben Ottendorf an vielen Stellen in der Lausitz Tektite finden, zwei Neuere Funde im Kieswerk Lauta bestätigen das ebenfalls.
Das mal der vollständigkeit halber.
Ein schönes WE wünscht victoria2

Als Anhang mal die erwähnte Lit.
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Victoria2 am Oktober 11, 2008, 13:01:08 nachm.
noch ein Heft
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Victoria2 am Oktober 11, 2008, 17:17:23 nachm.
Mir ist im obigen Text ein Fehler passiert:
statt Braunkohletagebau Meuro muß es heißen: ehem. Braunkohletagebau Koschen.
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Peter5 am Oktober 14, 2008, 19:33:17 nachm.
schöne "Tropfenform" eines Tektiten!  :super:

Gruß Peter5 .. :winke:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: H5P6 am Oktober 15, 2008, 14:08:56 nachm.
Hallo, :winke:

Ihr habt da schöne Sachen gefunden.
Nun suche ich auch in der Lausitz und finde nur Kramzeug. :confused:
Das letzte Bild,zeigt ein glasartiges Gestein mit Luftblase.

Gruß Jürgen :smile:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: H5P6 am Oktober 15, 2008, 14:10:00 nachm.
Bild:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: H5P6 am Oktober 15, 2008, 14:11:33 nachm.
Bilder:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: H5P6 am Oktober 15, 2008, 14:13:00 nachm.
Bilder:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: MetGold am Oktober 15, 2008, 14:29:22 nachm.
Hallo Jürgen,

runzlig allein reicht eben noch nicht, um die ehrenvolle Bezeichnung Tektit oder Moldavit zu erlangen.  :smile:

 :winken:   MetGold   :alter:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: lithoraptor am Oktober 16, 2008, 15:30:07 nachm.
Moin Jürgen!

Bei den beiden letzten Bildern handelt es sich meiner Meinung nach um Flint! In dem einen ist auch eine kleine Bryozoe zu erkennen. Kopf hoch und einfach weiter SUCHEN!  :winke:

Ingo
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: H5P6 am Oktober 17, 2008, 09:29:50 vorm.




                                                 :traurig2:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: MetGold am Oktober 17, 2008, 12:35:42 nachm.
Hallo Jürgen,

bei deinem Sucheifer und Zeitaufwand  :super: mußt du jetzt nur noch anfangen mal an den richtigen Stellen zu suchen.  :belehr:  Also laß doch mal dein endmoränisches Geröllfeld links liegen und mach dich ab in die Kiesgrube nach Ottendorf-Okrilla und in einer Woche zeigst du uns dann deinen ersten selbstgefundenen Tektiten - das wäre doch mal was, oder?
Ich würde dich mit als erster darum beneiden und dir herzlich gratulieren - kannste glauben.

 :winken:   MetGold   :alter:

Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: H5P6 am Oktober 17, 2008, 17:48:36 nachm.
Hallo Peter, :winke:

Ottendorf-Okrilla,das würde  einen ganzen Tag unterwegs heißen.Ich habe nur Sonntags in der Woche frei und muß auch öfter auch noch am Sonntagvormittag beruflich unterwegs sein.Das ist mir eifach zuviel.Dennoch behalte ich das im Auge.

Gruß Jürgen :smile:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: speul am Oktober 18, 2008, 17:11:20 nachm.
Hallo an alle,
habe es nun endlich auch mal geschafft mich hier anzumelden. Mitgelesen habe ich schon das eine oder andere Mal.
Auch ich habe schon in Ottendorf gesucht, mich dann aber für den weniger zeitaufwändigen Weg entschieden, einen Lausitzer meiner Sammlung einzugliedern.
Wiegt um die 11g und mag einzelnen bekannt vorkommen.
Ulrich
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: MetGold am Oktober 18, 2008, 17:32:31 nachm.
Hallo Ulrich,

herzlich willkommen hier. Ein schönes Stück, wobei ein Kauf/Tausch nie das Erlebnis eines Eigenfundes ersetzen kann. Ich habe meinen leider auch nur gekauft  :crying:.

 :winken:   MetGold   :alter:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: reco am Oktober 18, 2008, 18:58:34 nachm.
Hallo alle miteinander,

Ja, ja, Ottendorf,
ich muss da auch mal wieder etwas zu diesen Thema sagen.

es gibt nicht nur gutes von dort zu berichten!

Man kann auch großes Sammler Pech haben,
was in letzter Zeit immer häufiger vorkommt, das die Waschanlage mehrere Tage, kein frisches Korn mehr am 16er und 32er Kegel, herablässt, sondern das Korn gleich über das Band, zum Verkauf, auf die LKWs geladen wird, und das passiert jetzt immer häufiger!
Im vorigen Jahr waren beide Kegel fast 3x so Hoch wie in diesem Jahr, das sagt ja wohl vieles.  :crying:  :crying:

Ich bin jetzt 1,5 Jahre wöchentlich in Ottendorf  aktiv, meine Suche richtet sich dort hauptsächlich vom Achat, immer mehr in Richtung Moldavit,
leider hatte ich noch kein Glück,

Immer wieder Erstaunlich für mich ist das Glück vom chief-impactor (Olaf)
er kam sah und Treffer!  :super:

Hallo Ulrich,
auch von mir ein herzliches Willkommen!  Toller Moldi  :super:

Viele grüße aus der Lausitz  :winke:
Roland
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Victoria2 am Oktober 18, 2008, 21:24:52 nachm.
Da möchte ich auch mal paar worte zu ottendorf sagen. Diese Kiesgrube wird noch immer in den höchsten tönen gelobt als wären dort tektite, achate und andere schöne sachen an der tagesordnung. M.E. ist diese zeit vorbei. Ich selbst habe in den 90igern die besten funde gemacht danach wurde das fundniveau immer schlechter und steht da wo wir es heute erleben. Viele sammler die ich in letzter zeit getroffen habe bestätigen das. Wenn noch funde getätigt werden dann meist auf der 16-32iger halde. Aber der anspruchsvolle sammler möchte auch mal paar größere brocken in die sammlung haben, nicht nur sachen die man aus zwei metern vor der vitrine nicht mehr erkennt.Und diese größeren und attraktiveren stücke werden heutzutage kaum noch gefunden. Und wenn jemand jetzt sagt ja dann bitte hier rein damit.
Dann kommen hier aussagen, das man nach einer woche suchen in ottendorf tektite findet. Das ist pure augenwischerei, sammler werden in die kiesgrube gelockt und fahren mit ein paar lächerlichen, bestenfalls belegstücken, wieder weite strecken nach hause. Ist leider so. Das wollte ich einfach mal so loswerden auch wenn es den einen oder anderen nicht gefallen wird.
Schönes WE wünscht victoria2
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Plagioklas am Oktober 19, 2008, 01:44:02 vorm.
Hallo,
die Moldis sind nunmal nicht groß. Aber um ein einziges 1 bis 2 Gramm Exemplar zu finden würde ich selber über Wochen jeden Tag dort suchen (Geduld dazu hab ich reichlich, .... nur nicht die Möglichkeit hinzukommen).

----------------

Und mit dem Suchen ist es sowieso relativ. Wenn man seinen Ar*** an den ersten 3 Steinen "parkt" und dort an dem selben Fleck sucht und nach ner Stunde wieder nach hause geht soll er sich nicht wundern, dass nichts dabei rauskommt.

Es ist wie in dem Steinbrüchen wo ich war (Rüdersdorf und Bebertal). Die Kolonne folgt brav dem Führer und fängt auf Komando an zu suchen und legt in eienr Stunde kaum 100 Meter Wegstrecke zurück. Meienreins wandert stets mit Blick zur Wand / zum Boden durch die Gegend und geht auch mal weiter weg um andere Flecken zu erkunden (In Steinbrüchen muss man natürlich beim Gruppenleiter Meldung machen, wo man hin will!).

Ergebnis in Rüdersdorf: 1 derbe Cölestinmasse von 300 Gramm**, 1 Fossilienstein mit Kalzitkristallen 3 Kilo, Pyrit in Kalk*
Ergebnis in Bebertal: Gelbe Kalzite*, lose 2 Kilo-Geode*, fette fluoreszierende Spaltrhomben von Kalzit, Achat*, Massive Lepidokrokitstufe 100 Gramm (Gibts sonst nur in feinen schichten)**, Gipsrose (runtergefallen von der oberfläche!)**, Amethyst, Rauchquarz, Quarz

* = an diesem Tag hatte nur ich sowas gefunden
** = Ich dürfte der einzige sein, der überhaupt sowas an diesem Ort gefunden hat 

Hier in Bremen ists genauso. Hier sehen alle Steine gleich aus, aber die Markasite gabs nur an zwei kleinen Stellen. Die besten Feldspäte nur an einem einzigen Bereich, die besten Manganknollen wieder woanders und die besten Fossilien auch an anderen Orten.
Gruß
Plagioklas
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Oktober 19, 2008, 11:14:21 vorm.


Hallo an alle :winke:,

na da werde ich auch mal meinen Senf mit dazugeben :laughing:,
aber erstmal herzlich willkommen hier speul! Ich glaube, ich weiß wer Deinen Moldaviten gefunden hat, derjenige ist auch hier im Forum aktiv!

Was die derzeitige und wohl auch zukünftige Fundsituation in Ottendorf betrifft, da muss ich mich den eher ernüchternden Ausführungen von Roland und Viktoria 2 anschließen! Ich selbst habe zum Beispiel leider auch schon jahrelang keinen größeren Achat mehr auf dem Überkorn gefunden!

Solche Aussagen wie "das man nach einer Woche suchen in Ottendorf Tektite findet" sind natürlich nicht reell, und war so von MetGold wohl auch nicht gemeint!
Das jemand angelockt wird, und mit falschen Vorstellungen sucht, glaube ich nicht, zumindest wenn es um Moldavite geht!

Was das suchen betrifft, die Kiesgrube hat eine Fläche von sagen wir mal 60 Hektar also 600 000 Quadratmeter, und ich gehe davon aus, das ich fast über jeden einzelnen Quadratmeter schon mal drüber gelaufen bin!
Man muss also schon ganz schön suchen! Das man aber auch als auswärtiger Erfolg haben kann, hat Olaf ja bewiesen!
Und für so ein kleines grünes Belegstück, hat sich der Aufwand dann aber allemal gelohnt!

Grüße Enrico!
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: chief-impactor am Oktober 19, 2008, 21:03:39 nachm.
hallo zusammen,
hallo ulrich, willkommen hier!

ich habe bereits mal einen tag in o-o ohne erfolg gesucht und bin auch eher zum spass des suchens hingefahren,
war bei der geringen gefundenen gesamtzahl eher nicht von einem fund, in sagen wir ca 20 suchstunden, ausgegangen.

umsomehr freut mich natürlich der treffer, wobei der moldi eher mich gefunden hat, ist mir echt vor die füsse gerollt.

werde sicher nochmal vorbeischaun, insbesondere zu mehreren macht es spass und ein grill und eine badehose im sommer sind bestimmt am sonntag auch ok....


gruss olaf
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Victoria2 am Oktober 20, 2008, 16:41:25 nachm.
Zitat
ein grill und eine badehose im sommer sind bestimmt am sonntag auch ok....
Man denke aber dran: Das kieswerk ottendorf-okrilla ist ein abbaubetrieb der durch das Bergamt überwacht wird. Baden ist bestimmt nicht erlaubt und irgendwann kanns passieren das die geschäftsführung rigoros unter den sommerlichen badegästen durchgreift und auch plötzlich den sammlern der zutritt verwehrt wird. Also bitte nicht noch in aller öffentlichkeit das werk als erholungsgebiet preisen.
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: aknoefel am Oktober 20, 2008, 16:56:38 nachm.
Braucht man nicht sowieso in O-O eine Sammelgenehmigung? Als ich mal mit Suchen war, hatte mein Bekannter eine mit (auf die er ein oder zwei weitere Sammler mitnehmen kann). Gut - sehen wollte die niemand und gekümmert hat sich auch keiner um uns...

Gruß
  André
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: gsac am Oktober 20, 2008, 19:14:19 nachm.
Braucht man nicht sowieso in O-O eine Sammelgenehmigung?

Ja, und man sollte das Entgegenkommen der Geschäftsleitung gegenüber den
Sammlern auch honorieren und die 10 Euro (pro Jahr) ohne Mucken und Murren
zahlen! Die könnten (!) das Gelände jederzeit dicht machen - und wenn man die
Auflagen nicht einhielte, hätte ich auch Verständnis dafür.

Als ich mal mit Suchen war, hatte mein Bekannter eine mit (auf die er ein oder zwei
weitere Sammler mitnehmen kann). Gut - sehen wollte die niemand und gekümmert hat
sich auch keiner um uns...

Ja, man kann jemanden mit reinnehmen. Olaf hat das im Sommer so mit mir gemacht,
obwohl ich auch eine eigene Genehmigung aus der Tasche hätte ziehen können. Und
im übrigen waren Sie sehr entgegenkommend, sehr freundlich bei der vorherigen Anfrage,
was man auch nicht als Selbstverständlichkeit voraussetzen muß bei einem Betrieb, in
dem Geld verdient werden muß und (betriebsfremde!) Sammler trotzdem geduldet werden.

Alex
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: reco am Oktober 20, 2008, 19:41:52 nachm.
Hallo,

ich will mich ja nicht unbeliebt machen,

aber meines Erachtens ist das Werk auch, von Sonnabend 12:00Uhr bis Montagmorgen 6:00 Uhr, geschlossen, ein Betreten über Schleichwege oder ähnliches, außerhalb der Öffnungszeiten ist demnach Hausfriedensbruch!

Zum Thema, Baden erlaubt? steht im Belehrungsblatt für Mineraliensammler ganz klar:

„ Der unmittelbare Aufenthalt am Baggerteich (5m Abstand von der Böschungskante) ist verboten! „

Aber wen interessiert dass schon,
wie Victoria2 schon sagt, irgendwann kann es ein schnelles Ende seitens der Geschäftsleitung geben, und dann ist Ende mit Lausitzer Moldavit aus Ottendorf.  :crying:



Gruß Roland  :winke:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Oktober 20, 2008, 20:53:04 nachm.

Hallo,

ich finde auch, man sollte als sich an die geltenden Regeln halten, und das Baden unterlassen!
Wenn man ein paar mal da war, kennen einen die Betriebsangehörigen schon, und das gibt dann kein gutes Bild von uns Sammlern!
Selbst an Tagen wo 100 und mehr Badegäste da waren, hat man schon meine Genehmigung sehen wollen! Also allzu gleichgültig solle man das nicht sehen!

Ein größeres Problem, ist aber der Diebstahl von Kabeln, und da haben wir ja leider keinen Einfluss drauf! Selbst unter Strom stehende Anlagen waren davon schon betroffen! Mich würde es nicht wundern, wenn die Geschäftsleitung bei Häufung solcher Vorfälle mal keinen mehr in die Grube lässt, und diese auch übers Wochenende mit einem Wachschutz sichert!

Grüße Enrico!

Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: gsac am Oktober 20, 2008, 21:20:32 nachm.
Praktisch läuft es mit der Genehmigung so, daß man die vorher schriftlich oder telefonisch beim Kieswerk beantragt. Man zahlt derzeit 10 Euro pro Jahr und erhält nach Zahlungseingang relativ rasch erstens den Genehmigungsbescheid zum Sammeln, verbunden mit einer Belehrung, wie man sich auf dem Gelände zu verhalten habe, speziell also, für was man Sorge zu tragen und was man gefälligst zu unterlassen hat. Man kann auf diese Genehmigung eine weitere Person mit reinnehmen, wenn man möchte. Wer das Gelände betritt, kommt an einem kleinen Gebäude vorbei, wo jeweils die leer einfahrenden und beladen ausfahrenden LKW gewogen werden, um das Frachtgewicht zu ermitteln. Dort muß man die Genehmigung vorzeigen, und danach darf man dann das eigentliche Suchgelände mit den diversen Kieshügeln betreten.

Ich habe alle an diesem Genehmigungs- und auch Kontrollprozeß Beteiligten bisher als außerordentlich freundlich und zuvorkommend erlebt. Man sollte dies wirklich honorieren - im Interesse eines problemlosen Zugangs auch in der Zukunft. Und mal ehrlich: 10 Euro für ein Jahr Suchspaß - da kann man wirklich nicht meckern.... (tut ja auch keiner!)

PS: Gummistiefel oder allermindestens Bergwanderschuhe (o. ä.)  sind für das Abgehen der Kieshügel unverzichtbar - mit einer Normalbeschuhung kann man es gleich vergessen. Was man dann noch braucht, ist regenfeste Kleidung (...für den Fall von Schlechtwetter, wie von mir erlebt!), ein recht gutes Auge, eine gehörige Portion Grundgelassenheit auch noch nach vielen vergeblichen Suchstunden, nie nachlassenden Optimismus, daß "wer sucht, der findet!", und last but not least auch wirklich ganz unverschämt viel Glück..

:einaugeblinzel: Alex
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: aknoefel am Oktober 20, 2008, 22:20:15 nachm.
Hallo Alex,

auch wenns übertrieben klingt - aber ein Helm ist auch nicht verkehrt - vor allem wenn der Kegel plötzlich aktiv wird... Die Kiesel werden ziemlich schnell und springen schon mal gerne... Ich hatte einige 'Treffer' auf dem Helm bei denen ich mir so dachte - ohne wäre es schmerzhaft geworden...

Gruß
  Andre
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: gsac am Oktober 20, 2008, 23:17:31 nachm.
Hallo André,

Helm ist nicht nur nützlich, sondern steht sogar als Pflichtausrüstung in der Belehrung, die dem Genehmigungsbescheid beiliegt. De facto hat den vielleicht nicht jeder dabei - ich hatte mich seinerzeit darauf verlassen, daß man den vor Ort ausleihen kann, aber das war dann so nicht angesagt. Man muß halt erst recht ohne, aber sicher auch mit Helm aufpassen nahe der Spitze der Kegel, wo urplötzlich der nächste Schwung Material vom Förderband kommen kann. Das wird vermutlich nicht angekündigt, bzw genauer gesagt: ich habe das nicht erlebt, in den paar Stunden, die ich dort war. Und einige Zonen sind sowieso als "verbotenes Terrain" gekennzeichnet...

"Wer sich nicht in Gefahr begibt, kommt darin um!" heißt es bekanntlich im alten Lied. Jeder möge seine Schlüsse ziehen, wie es ist, wenn man sogar die (manchmal nur imaginäre) Linie zur Gefahr hin überschreitet. Versichert ist dort in der Kiesgrube jedenfalls niemand (Haftungsausschluß des Eigentümers!) - was auch immer passieren möge...

Alex
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: aknoefel am Oktober 21, 2008, 06:14:53 vorm.
Hallo Alex,

das merkt man schon, wenn es losgeht - erst mal knattert das Förderband los, dann, nach einer Weile, kommt auch das Material. Man hat also gut Zeit sich in Sicherheit oder Position zu bringen - je nachdem wie man sucht  :einaugeblinzel:

Gruß
  Andre
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Plagioklas am Oktober 21, 2008, 10:24:12 vorm.
Hallo,
einfach 10 Euro lassen und ab dafür.... schade, dass ich am anderen Ende von D wohne  :crying:.

Wenns in anderen Gruben so leicht ginge währe es echt toll. Aber leider steht oft nicht mal irgendwas an Info davor. Hier in Bremen kann man sich an dem Grubengelände dumm und dusselig nach ner Info suchen, wem denn überhaupt der ganze Mist gehört.
Gruß
Plagioklas
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: chief-impactor am Oktober 21, 2008, 16:58:26 nachm.
hallo zusammen,
schelte zum thema baden ist angekommen, kannte es nur aus einer anderen grube in köln,
wo sich die mitarbeiter einen badestrand geschaffen haben und auch locker mitgegrillt haben.
das man nicht am abbaurand schwimmen geht versteht sich schon vom normalen menschenverstand
her.

zum thema nachschub von oben
hatte (helm im auto) ein baseball cap auf - ja es tut trotzdem weh  :platt:-


gruss olaf
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: reco am Oktober 21, 2008, 17:56:45 nachm.
Hallo Olaf,

so wie du das von der Grube in Köln kennst, wollte man es in Ottendorf auch schon mal machen, 
wie vor etwa zwei Jahren, der Sächsischen Zeitung zu entnehmen war,
hatte es Verhandlungen zwischen dem Landesamt Kamenz  und dem Kieswerk Ottendorf, gegeben,
einen Teil des nicht mehr benutzten Baggerteiches, für den öffentlichen Badebetrieb, freizugeben,
eine Zustimmung Seitens Kieswerk wurde nicht gegeben!

Gruß Roland  :winke:

P.s
ich glaube über Ottendorf wurde nun genug gesagt
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Oktober 24, 2008, 14:14:25 nachm.
Moin, :winke:

na hast Recht Roland, es wurde nun genug gesagt! Deswegen hier mal wieder ein paar Bilder! :einaugeblinzel:

Lausitzer Moldavite haben ein großes  Spektrum an Farben von hellgrün, olivgrün, flaschengrün bis braun ist da alles dabei, wie besonders auf dem 1 Fotos auch gut zu sehen ist!
Das 2 Foto soll eigentlich den unterschiedlichen Glanz der Moldavite zeigen, kommt aber nicht allzugut rüber!
Auf dem 3 Foto sind die Unterschiede in der Skulptur recht gut zu erkennen!
Das 4 und letzte Foto zeigt 4 kleine Moldis, die den Tschechischen schon recht ähnlich sehen!
Alle Molavite stammen aus Ottendorf und wiegen 1-4 gram, von anderen lausitzer Fundstellen habe ich eben bis auf einen leider keinem zum vergleichen!

Grüße Enrico!
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Oktober 24, 2008, 14:18:04 nachm.
Bild 3 & 4
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: MetGold am Oktober 24, 2008, 15:35:25 nachm.
Hallo Enrico,

was du hier zeigst ist ja der blanke Wahnsinn. - Ich wandere aus nach O-O.


 :winken:   MetGold   :alter:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: H5P6 am Oktober 24, 2008, 17:38:24 nachm.




                                   :applaus: :hut:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: lithoraptor am Oktober 24, 2008, 19:26:12 nachm.
Ja, das ist eine absolute Frechheit!  :laughing:

Mensch Enrico, die Stücke sind ja echt ein Hammer.  :eek:

Hab vielen DANK fürs Zeigen...

Gruß

Ingo
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am März 25, 2009, 13:11:11 nachm.
Ich habe mich in letzer Zeit ein bisschen mit der Bearbeitung von digitalen Fotos beschäftigt (Adobe Fotoshop CS*) und zeige euch hier mal eine Zusammenstellung Lausitzer Moldavite. Die abgebildeten Stücke wiegen zwischen einem halben und über 22 Gramm. An meinem Rechner habe ich Farbechtheit (Tageslicht) hergestellt. Die kann aber je nach Justierung des Monitors, an dem das Bild betrachtet wird, variieren. Bei den kleineren Moldaviten waren die Rohdaten-Bilder (kamerabedingt) teilweise zu unscharf bzw. war das Bildrauschen aufgrund der Belichtung und der "schlechten Makrofunktion" der Kamera (Medion 10 MP) zu hoch. Deshalb sind die nicht in der Qualität, wie die größeren Stücke.

Trotzdem viel Spaß beim Betrachten.

MfG Micha
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: MetGold am März 25, 2009, 17:35:10 nachm.
Hallo Micha,

man kann die, die in der Nähe von O-O wohnen nur beneiden. Ich war ja nur mal 1 Tag dort - nix, habe auch in der falschen Körnung gesucht, bei den größeren Mumpeln.
Es wäre fast einen Urlaub wert, aber ob die Frau bereit wäre Urlaub auf einem Kieshaufen zu machen ist doch sehr fraglich.  :laughing:  :ehefrau:


 :winken:   MetGold
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Aurum am April 21, 2009, 18:09:32 nachm.
Hallo Peter ,

deine Frau darf sich Glücklich schätzen wenn sie Urlaub auf dem Kieshaufen machen darf , wir machen dieses Jahr Urlaub auf dem Acker , wenn auch auf dem eigenen  :lacher: :lacher: :lacher:
Und das beste daran meine Frau freut sich auch noch  :baetsch:

Bis dann Lutz  :winke:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Juni 02, 2009, 20:11:57 nachm.
Heute habe ich mal einen Neufund aus der Kiesgrube Saalhausen mit einem Moldaviten verglichen, den ich schon ein paar Jahre in der Sammlung habe!
Interessant ist, beide Moldavite haben annähernd die selbe Form und Größe! Auch das Gewicht stimmt fast überein(der 21 gramer würde sogar noch etwas mehr wiegen, aber leider ist er beim Wasch-und Siebvorgang beschädigt worden)!

Linker    Moldavit  :           Kiesgrube Ottendorf-Okrilla             22,18 g           maximale Länge : 34,4 mm
Rechter  Moldavit :           Kiesgrube Saalhausen                     21,48 g           maximale Länge : 32,8 mm

Im Licht ist auch sehr schön die für Saalhausener Moldavite  typische stark beanspruchte Oberfläche zu erkennen!
Was daran liegt, das diese Moldavite durch die Eiszeit nochmals umgelagert wurden!

Viel Freude beim Betrachten der Bilder!
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am Juni 03, 2009, 19:18:58 nachm.
Sehr schönes Stück aus Saalhausen :-)
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Aurum am Juni 03, 2009, 22:47:21 nachm.
Sorry ,

auch wenn es unpassend ist aber es Sprang mir sofort ins Auge , die Moldis auf Bild 1 erinnert mich unheimlich an eine Kiwi  :weissefahne:

Tut der Schönheit der Stücke aber keinen Abbruch , sondern erhöht für mich nur den Reitz  :wow:

Bis dann Lutz  :winke:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: chief-impactor am Juni 05, 2009, 14:18:10 nachm.
hallo enrico,
feines stück und mal nicht aus oo.
wieviele stücke sind von dort bekannt?
und wieviele suchstunden hast du reingesteckt?

gruss olaf
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Juni 06, 2009, 18:14:28 nachm.
Hi Olaf,

na mir sind aus Saalhausen so 10 Stück bekannt, aber keiner über 20 gram!
Da dort auch sehr viel nach Achaten gesucht wurde, ist das nicht viel!
War auch noch keine 10 mal dort Sammeln gewesen, hatte also echt Glück!
Sonnst muss ich im Schnitt etwa 150 mal Sammeln fahren, um einen Moldaviten über 20 gram zu finden!
Da kann man dann glaube schon sagen, das die nich häufig sind :lacher:!

Grüße Enrico!
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Nordnugget am Juli 23, 2009, 15:07:44 nachm.
Hi Leute,
Melde ich quasi live aus dem Urlaub vom Campingplatz.
2 Tage in Ottendorf zugebracht, insgesammt 13 oder 14 Stunden... leider nur Achate, wobei die auch recht schön sind.
Und schönen Gruß an Moldjaeger  :winke:
Aber Versuch macht ja bekanntlich Kluch.... werde mir wohl mal ne Woche frei Schaufeln und mal den Kieshaufen umschichten.
Jetzt geht es weiter an die Ostsee,
bye Jens
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: laubi am August 21, 2009, 10:02:24 vorm.
Hallo Ihr Moldavit-Profis!

Habt ja richtig schöne Moldis gefunden. Ich weis es ist nicht so einfach  :hut:.
Habe dieses Jahr auch schon zwei in Ottendorf gefunden   :super: .
Moldavit suchen ist nur was für harte Jungs :lechz:.

Bild 1: OO 3.8.2009  16.15Uhr 2,3203g
Bild 2: OO 5.8.2009  10.15Uhr 4,3179g
Bild 3: kann mir bitte mal einer sagen was das ist? :gruebel:

(http://)

Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: laubi am August 21, 2009, 10:05:52 vorm.
Kann mir mal bitte irgendeiner sagen wie ich die Bilder hier rein bekomme  :crying:?
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Plagioklas am August 21, 2009, 10:52:25 vorm.
Unter dem zu schreibenden Beitrag steht erweiterte Optionen, da drauf klicken, und die Bilder als Datei anhängen.
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: laubi am August 21, 2009, 11:49:59 vorm.


Bild 1:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: laubi am August 21, 2009, 11:52:37 vorm.
Upps, war mal wieder zu schnell.
Danke für Deinen Tip, werd es gleich mal ausprobieren  :hut:

Bild 1: 
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: laubi am August 21, 2009, 11:57:37 vorm.
So dann mal Bild 2:
und Bild 3:  :gruebel:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: laubi am August 21, 2009, 12:02:07 nachm.
Ich hab die Schnautze voll, jedes Bild muss hier kleener werden  :platt:.

Noch mal Bild 3:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Dave am August 21, 2009, 16:06:48 nachm.
So einen wie den Letzten habe ich noch nie gesehen.
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am August 23, 2009, 17:20:29 nachm.
Hallo laubi,

der erste Moldi sieht recht interessant aus, hast Du den auch auf dem Kieskegel gefunden?
Was das genau für ein Stein auf dem 3 Foto ist, kann ich Dir auch nicht sagen, denke mal irgendwas Richtung Achat!
Hat aber ne sehr interessante Oberfläche, und ich habe auch schon etliche von denen!
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: laubi am August 24, 2009, 10:39:41 vorm.
Hallo Moldijaeger,

danke für deine Antwort.
Wie gesagt wenn es "nur" ein Achat ist, ist es trotzdem ein schönes Stück.
Den ersten habe ich am ungewaschenen Schuttkegel gefunden. Er lag direkt unten
am Wegesrand und lachte mich an. Meiner Meinung nach wäre die spitze Ecke abgebrochen wenn er
mit durch die Waschanlage gegangen wäre.

P.S. könnte ja noch mal ein besseres Bild versuchen.

Gruß Laubi
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ott am Dezember 05, 2009, 01:07:35 vorm.
hallo

ich find hier noch garnichts von grossgrabe aber das kann man ändern:
kaum Grübchen sondern sicheln duch die eiszeitliche umlagerung.
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Dezember 05, 2009, 19:05:07 nachm.
Hallo,

da fehlen dann aber immer noch über 10 lausitzer Fundstellen.... :lacher:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ott am Dezember 05, 2009, 19:18:13 nachm.
hallo moldijaeger.

kann ja mal schaun das ich noch bilder auf treib.kann aber bisschen dauern,
weil ich nur ottendorf und grossgrabe in meiner sammlung hab.
hat jemand einen wunsch?

gruss ott
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Dezember 05, 2009, 20:54:04 nachm.
Hallo ott,

na Fotos von Feldfunden würden mich mit am meisten interessieren!

Hier mal noch ein Moldi, von der wohl nördlichsten Fundstelle in den lausitzer Elbeschottern!

Gewicht 3 gram, Fundort Kiesgrube Calau/Pließkendorf!

Grüße Enrico
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ott am Dezember 06, 2009, 13:03:49 nachm.
hallo enrico

genauso unscheinbar kenn ich das auch!!!deswegen ist es ja so schwer welche zu finden.
hatte nie ne kamera dabei,also hab ich solche schönen fotos nicht.
:laola:
:laola:
:laola:
:laola:
:laola:
:laola:
:laola:

gruss ott
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: reco am Dezember 06, 2009, 22:42:27 nachm.
Hallo   ott

Wie lange ist das her, als du in Großgrabe noch Moldavite gefunden hast?
Und wie häufig war da die Fundsituation,

ich besuche jetzt das zweite Jahr die Grube in Großgrabe und muss sagen,
die Fundsituation steht zur Zeit auf    0,
im vorigen Jahr habe ich noch ein paar wenige Achate gefunden,
und in diesem Jahr nur einen!
Einen Moldavit demzufolge auch noch keinen,

Grüße aus der Lausitz
Roland
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: H5P6 am Dezember 07, 2009, 14:36:47 nachm.
Hallo,

hier zeige ich Euch noch einmal das Fundstück mit einem Durchmesser von 17,8 mm,von dem ich vermute,daß es sich hierbei um einen geschliffenden Moldavit handelt.

In Folge,das Objekt und 3 Vergrößerungen:

Gruß Jürgen
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: H5P6 am Dezember 07, 2009, 14:39:13 nachm.
Vergrößerungen:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Auricular am Dezember 07, 2009, 14:42:11 nachm.
...bei dem Teil denk ich eher an eine alte Murmel als an einen Moldaviten

 :winke:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: chief-impactor am Dezember 07, 2009, 15:54:12 nachm.
...bei dem Teil denk ich eher an eine alte Murmel als an einen Moldaviten

 :winke:

sehe ich auch so, verwitterte murmel...

gruss olaf
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: H5P6 am Dezember 07, 2009, 16:15:39 nachm.
Hallo,

die halbrunden Glasbrüche sich auch unter der Oberfläche zu erkennen.Gehören also zum Material.Vergleicht mal diese Strukturen,hier auf der Seite 6 ganz unten rechts.

Gruß Jürgen
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Dezember 07, 2009, 16:53:28 nachm.
Hallo Jürgen,

ich sage auch nur Murmel!
Und die halbrunden Glasbrüche, wie Du sie nennst sind auch bestimmt genau wie bei einem Moldi durch Transport entstanden!
Daher ist anzunehmen, das Du die Murmel in/an einem Bach/Fluß gefunden hast!

Grüße Enrico
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Dave am Dezember 07, 2009, 17:20:14 nachm.
Also ich würde auch Murmel sagen.
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: H5P6 am Dezember 07, 2009, 17:28:41 nachm.
Hallo,

nicht aus dem Wasser.Ganz im Gegenteil,durch ein Maulwurf aus der Erde geschoben auf einer sehr alten Siedlungsfläche.Die Kugel wurde wahrscheinlich auch zum spielen genutzt.Ich könnte mir kaum einen anderen Verwendungszweck vorstellen.Ist nur die Frage,aus welchen Material sie ist.Wie unterscheidet man moldavitisches Glas von industriellen?

Gruß Jürgen
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Dave am Dezember 07, 2009, 17:39:17 nachm.
Wo ist sie denn her? Wenn es kein Moldigebiet ist, kannst du dir zu 98% sicher sein das es auch keiner ist.
Und mal ehrlich, was ist den wahrscheinlicher das man ne alte Glasmurmel in einem alten Siedlungsgebiet findet oder einen Moldi, der dazu noch fast eine perfekte Kugel darstellt? :nixweiss:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ott am Dezember 07, 2009, 20:03:07 nachm.
Zitat
Zitat einfügen
Hallo   ott

Wie lange ist das her, als du in Großgrabe noch Moldavite gefunden hast?
Und wie häufig war da die Fundsituation,

ich besuche jetzt das zweite Jahr die Grube in Großgrabe und muss sagen,
die Fundsituation steht zur Zeit auf    0,
im vorigen Jahr habe ich noch ein paar wenige Achate gefunden,
und in diesem Jahr nur einen!
Einen Moldavit demzufolge auch noch keinen,

Grüße aus der Lausitz
Roland


hallo roland

das was der letzte(2004)seit dem war ich aber erst 2 mal wieder da.
die fundsitustion war schon immer niedrig wüde ich sagen im vergleich mit ottendorf
10/15 mal gehn grob 7stunden mit glück einen.dafür wurde man damals noch mit anderen sachen entschädigt
achate ,ametyste ,grant übersätten glimmerschiefen und fossilien.
hier ein paar tipps daswir das vielleicht ändern können: :fluester:
-geh nur bei sonnenschein
-halt dich an der wand an die weißen kiese(waldseite)
-sind die haufen noch so schön flach ?wenn ja ,such immer so das du die sonne vor dir ist
wenn du dann einen schwarzen stein siehst der funkelt wie mit tausenden kristallen überzogen :lechz:
dann schnell!!!!!die wahrscheinlichkeit ist dann hoch das es einer ist!!! :laola:
irgendwann ist es soweit!

ich hoffe ich konnte dir helfen! :super:
viel glück!!!! :prostbier:

gruss und glück auf ott
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: reco am Dezember 07, 2009, 23:16:11 nachm.
danke  ott,

für deine guten Ratschläge,
na ja, das soll nicht heißen, das ich noch keinen Moldavit gefunden habe,
nur halt noch keinen in Großgrabe,
und dort, wo die da zurzeit, mit ihrem Schwimmbagger  fördern
ist im Überkorn mehr Grauwacke als alles Andere dabei  :traurig:  :traurig:


Grüße  :winke:

Roland
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Dezember 28, 2009, 19:03:48 nachm.
Das Sammeljahr neigt sich dem Ende, das Wetter ist schlecht, es ist also der richtige Zeitpunkt sich mit seinen hoffentlich reichlichen Funden zu beschäftigen!
Ich persönlich bin mit den Funden des Jahres 2009 in Anbetracht der generell schlechten Fundchancen der letzten Jahre und der immer größer werdenden Konkurrenz doch recht zufrieden!
Wie sieht das bei Euch aus?

Heute habe ich mal Fotos gemacht, von einem Moldaviten aus Ottendorf-Okrilla, der zu einem geringen Teil zweifarbig ist!
Dieser sonnst flaschengrüne Moldavit,  hat an einer kleinen Stelle eine bräunliche Färbung!
Nicht so schön deutlich, wie von tschechischen Moldaviten bekannt, aber immerhin … !
Wie sind denn überhaupt solche unterschiedlichen Färbungen entstanden?

Grüße & ein erfolgreiches Sammeljahr 2010!!!
Enrico :prostbier:


Moldavit        Ottendorf-Okrilla            Länge = 24 mm          4,64g
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Thin Section am Dezember 28, 2009, 20:13:59 nachm.
Wie sind denn überhaupt solche unterschiedlichen Färbungen entstanden?

Hallo Enrico und Forum,

Bouska et al. (1982) meinten hierzu, daß die Farbe eines Moldaviten durch den Gesamtgehalt an Eisen und das Verhältnis Fe(II)/Fe(III) bestimmt wird. In bräunlichen Moldaviten soll der Gehalt an Fe(III) höher sein [als normalerweise(?)]. Sehen Moldavite so richtig giftgrün aus, hängt das angeblich mit dem Vorhandensein von Cr2O3 (Glass 1984) oder dem Vorhandensein von Ni-Oxiden (Bouska et al. 1982) zusammen.

Herzliche Vor-Sylvestergrüße,

Bernd
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ott am Dezember 28, 2009, 20:19:16 nachm.
hallo enrico

die schlechteren fundchancen beziehen sich aber nicht nur auf moldis.meiner meinung nach
wahren 1999-2004 goldene jahre.jetzt findet man so viele kleine sachen die ottendorf und die
anderen gruben so besonders gemacht haben fast nicht mehr.
zweifarbige moldis kenn ich nur als doppelte,also zwei die sich im füssigen bis
zähflüssigen zustand getroffen und verbunden haben.
mehr als nur selten! wahr meines wissens bis zu deinem fund aus der
lausitz noch nicht bekannt!
super sache!!! :super:

gruss ott
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Dezember 28, 2009, 21:59:23 nachm.
Hi,
na ich hätte auch gedacht, das zweifarbige Moldavite dadurch entstanden sind, das zwei noch plastische Moldavite im Flug verschmolzen!
Oder kommt doch eine Eisenanhäufung in Frage?
Vielleicht hat ja noch einer eine andere Idee, wie die kleine Braunfärbung bei meinem Moldaviten entstanden sein könnte!?


Ja ott, die Jahre 99-04 waren auf jeden Fall sehr gute Jahre, da wurden noch die richtigen Schichten abgebaut! :crying:

Gruß
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Victoria2 am Dezember 28, 2009, 23:04:33 nachm.
Hallo moldijaeger, wie du weißt bin ich kein großer fan von den lausitz-tektiten. Trotzdem schau ich gern mal auf diese seiten. Hab da noch ne abhandlung über die lausitzer moldavite in meinen schränken gefunden in der auch braune tektiten aufgelistet sind. Mich aber jetzt aufmerksam durch die 135 seiten dieser lektüre zu arbeiten warum die braun sind fehlt es mir an zeit. Werd ich mal so nach und nach tun,es sei du hast diese broschüre selbst.
Besten gruß
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ott am Dezember 29, 2009, 08:35:27 vorm.
hallo enrico :winke:

es gibt da einen trick um die blasen anzuschauen und in das innere von moldaviten zu sehen ohne sie zu beschädigen.
vielleicht kann man da mehr erkennen? :gruebel:

gruss ott
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Dezember 29, 2009, 12:02:14 nachm.
Hallo Victoria2,
das Buch über Lausitzer Moldavite habe ich natürlich! In dem wird aber leider auch nicht auf unterschiedliche Färbung in "einem" Moldaviten eingegangen!
Das ist eben zu selten, und wahrscheinlich ist dies auch der erste Lausitzer Moldavit bei dem das zu beobachten ist!
Wie die unterschiedlichen Farben der Moldavite entstanden sind, hat Bernd(Thin Section) ja schon erläutert!

"es gibt da einen Trick um die blasen anzuschauen und in das innere von moldaviten zu sehen ohne sie zu beschädigen.
vielleicht kann man da mehr erkennen? :gruebel:"

Hallo ott, tust Du uns den Trick auch verraten? :gruebel:

Beste Grüße
Enrico
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Dave am Dezember 29, 2009, 12:22:09 nachm.
Kann diese unterschiedliche Farbe nicht auch durch "Verwitterung" entstehen.
Ich meine da zum Beispiel das der Moldi neben einem Mineral lag, welches diese Färbung erzeugt hat.
Ein Beispiel wie ich es meine:
Ich kenne das zum Beispiel von verrostetem Eisen, die umliegenden Steine verfärben sich dann auch. :nixweiss:

Nur so eine Idee.

Oder auch das zum Beispiel Quarz gelblich verfärbt wird, also nur außen und Innen noch weiß sein kann.
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: H5P6 am Dezember 29, 2009, 15:15:52 nachm.
Hallo,

das mit dem sichtbarmachen von Blasen würde mich auch interessieren.
Das unten abgebildete Material besitzt eine Blase,etwas links von der Bildmitte.

Gruß Jürgen
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Thin Section am Dezember 29, 2009, 15:39:47 nachm.
unterschiedliche Färbung in "einem" Moldaviten

Hallo Enrico und Forum,

Vielleicht findet man in dieser Abhandlung etwas zur unterschiedlichen Färbung in "einem" Moldaviten:


BOUSKA V. et al. (1984) Electron microprobe analyses of two-coloured moldavites (J. Non-Cryst. Solids 67, 375-381).


Ciao,  :winke:

Bernd


P.S.: Das habe ich eben online gefunden:

Rare specimens of moldavites are composed of two differently coloured parts with a sharp boundary. They originated by collision of molten moldavites before their impact on the Earth’s surface. More than fifty moldavites of this type were found in the South Bohemian area and about ten in Moravia (Bouška at al. 1982, Trnka and Houzar 1991).
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: chief-impactor am Dezember 29, 2009, 17:08:59 nachm.
@ enrico
das verfahren heisst immersion,
das glas wird in ein öl mit gleichem brechungsindex versenkt,
damit verschwinden die grenzflächen und du kannst deutlich besser ins objekt schaun.

@h5p6
bitte hier bei moldies bleiben

gruss olaf
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ott am Dezember 29, 2009, 18:06:18 nachm.
hallo zusammen  :winke:


genau das mein ich.aber ich kenn das auch mit testbenzin und spiritus.
aber enscheident ist ja das ziel.
verfärungen duch eisen nach dem impact ist mir nicht bekannt,
auch nicht bei moldis die in eisenrinden eingebacken waren.

enrico könntest du ein bild von dem ergebniss rein stellen? :lechz:


gruss ott
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Dezember 29, 2009, 21:01:43 nachm.
Hallo,
und Danke für Eure Tipps! :super:
Ich habe den Moldaviten jetzt mal in Wasser gelegt, und da kann man die kleine Braunfärbung auf jeden Fall schon besser erkennen!
Vielleicht stammt diese ja wirklich von der Verschmelzung zweier Moldavite!

Grüße Enrico
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Thin Section am Dezember 29, 2009, 21:06:39 nachm.
Vielleicht stammt diese ja wirklich von der Verschmelzung zweier Moldavite!

--- was aber nicht in Einklang dazu stehen würde, denn vor allem der untere Bereich der Braunfärbung ist eher diffus: "... two differently coloured parts with a sharp boundary."  :gruebel:

Grüße,

Bernd  :winke:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: lithoraptor am Dezember 29, 2009, 21:58:47 nachm.
Moin!

Ich sehe das genau wie Bernd. Die Verfärbung ist eher eine Art von Schliere. Das sollte doch aber für eine Glasschmelze egal welcher Genese sie ihre Existenz verdankt nicht ungewöhnlich sein, oder doch?!

@ Dave: Ich denke, dass das Material viel zu dicht ist, als dass sich eine Verfärbung durch rostiges Eisen einstellen könnte (ähnlich wie in deinem Bergkristall). Dies würde ja voraussetzen, dass sich ein Oxid in Spalten, Poren oder entlang von Korngrenzen ablagert. Diese findest Du hier aber nicht. Das Erscheinungsbild sähe dann auch gänzlich anders aus.

Gruß

Ingo
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ott am Dezember 29, 2009, 23:16:10 nachm.
hallo

für mich schaut das schon so aus ,als wenn da kleiner moldi von links eingedrungen
ist.aber 100%ig kann man das von dem bild noch nicht ableiten.
fakt ist das das eine echte seltenheit ist.
ist das braune an der oberfäche oder innen?

gruss ott
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Dave am Dezember 30, 2009, 10:38:46 vorm.
Hi,

aber kann es nicht sein, das die Verfärbung noch äußerlich ist? Ich mein man kann ja nicht reinschauen, dafür müsste man das Stück zerschneiden/zerbrechen um zu schauen wie tief die Verfärbung ins Innere gegangen ist.
Somit kann es ja sein, das der Moldi nur an der Oberfläche die bräunliche Färbung hat.

PS: hab grad das letzte Bild vom moldijaeger gesehen, es ist also nur dieser kleine Streifen gemeint.
      Das sa auf den anderen Bildern anders aus. sorry!
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Dezember 30, 2009, 16:04:11 nachm.
Hallo,
ja 100 % ig wird man es nicht sagen können!
Hier ist auch mal ne Seite mit 2 farbigen Moldis:

http://www.moldavites.com/index.php?category=1&level=16

Die Braunfärbung ist in etwa 6 mm lang, 1 mm breit und geht von der Oberfläche aus bis 3 mm in den Moldaviten rein!

Grüße
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ott am Dezember 30, 2009, 20:50:17 nachm.
hallo enrico

denk schon das es mal zwei waren.
und der wahrscheinlich erste der lausitz!!!
gib denn bitte nicht her !!!das glück wirst du
höchst wahrscheinlich nie wieder haben,aber das weißt
du ja eh.

 :laola: :laola: :laola: :laola: :laola:


gruss ott
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Plagioklas am Dezember 30, 2009, 23:19:28 nachm.
Moldavite sind in gewisser Hinsicht aufgeschmolzenes Gestein. Undf Gestein ist nunmal nicht überall gleich.

Es ist eher verwunderlich, warum so viele Moldavite so einheitlich sind.
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: schwarzwaldmineraloge am Dezember 30, 2009, 23:24:49 nachm.
Hallo,

Möglicherweise liegt eine Oxidation von Eisen vor (Fe2+ färbt eher blass grün bis hellblau, Fe3+ gelb bis braun).

Glück Auf!
Sebastian
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Thin Section am Dezember 30, 2009, 23:47:48 nachm.
Wow! Jetzt wird das Thema langsam "heiß" und interessant!

Plagioklas schreibt: "Es ist eher verwunderlich, warum so viele Moldavite so einheitlich sind."

Vielleicht hat diese Homogenität der Moldavite etwas mit den (hohen) Temperaturen zu tun, die bei der Aufschmelzung, der Verdampfung und dem Auswurf des Materials aus dem Ries entstanden. Eine weitere Möglichkeit wäre, daß das "Material" eben von Anfang an recht homogen war.

Sebastian schreibt: "Möglicherweise liegt eine Oxidation von Eisen vor (Fe2+ färbt eher blass grün bis hellblau, Fe3+ gelb bis braun)."

Terrestrisches oder extraterrestrisches Eisen? Falls extraterrestrisch, würde das dann Schlüsse auf die Natur des Impaktors (Chondrit/Achondrit) zulassen???

Bernd  :winke:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Plagioklas am Dezember 31, 2009, 11:05:34 vorm.
Ich gehe von Einschlüssen im Gestein aus, die diese Farbe verursachten. Ein paar Mineralkörner halt, die mitgeschmolzen wurden und örtlich solche flecken verursacht haben.
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: schwarzwaldmineraloge am Dezember 31, 2009, 12:02:52 nachm.
Hallo,

War nur eine Überlegung.

Wobei ich eher von terrestrischem Eisen ausging. Sand und Boden ebenso wie die meisten Gesteine haben ja Eisen. Glas wird in der REgel durch die Eisengehalte der Rohstoffe gefärbt (der Grund, weswegen im Mittelalter das meiste Glas gefärbt war, da man in der Regel keinen reinen Quartit oder Quarzsand zur Verfügung hatte, sondern nur Sandstein oder Sand aus Bächen/Flüssen). Weißes Glas herzustellen war früher aufwändig.

Bezüglich der Eisenquelle: Der Meteorit, der ins Nördlinger Ries einschlug, durchschlug ca. 4 km Gestein bis hin zum kristallinen Grundgebirge. Dieses enthält u.a. Granat und Biotit als Eisenquelle, auch Pyrit ist nicht auszuschließen. Dann kommt in der Trias roter Sandstein (ich weiss nicht, ob der Buntsandstein bis unter Bayern reicht, aber es gibt auch im Keuper rote Sandsteine). Dann ist Eisen auch in den Kalken des Jura drin, wenn auch nur zu sehr kleinen Anteilen (< 1 %). Man schaue sich nur mal den gelbbräunlich gefärbten Treuchtlinger Kalkstein an. Dazu kommen im Dogger noch möglicherweise Eisenoolithe, sind aus BW und der Schweiz jedenfalls bekannt.

Glück Auf!
Sebastian

Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ott am Januar 01, 2010, 10:51:40 vorm.
Zitat
Plagioklas schreibt: "Es ist eher verwunderlich, warum so viele Moldavite so einheitlich sind."

Vielleicht hat diese Homogenität der Moldavite etwas mit den (hohen) Temperaturen zu tun, die bei der Aufschmelzung, der Verdampfung und dem Auswurf des Materials aus dem Ries entstanden. Eine weitere Möglichkeit wäre, daß das "Material" eben von Anfang an recht homogen war.

hallo

ich würde hier gern noch die lagerung und den transport ergänzen ,weil ich das auch für wichtige aspekte halte.
es wurden in ottendorf auch schon scharfkantige gefunden und viele andere formen.
es ist aber richtig das die meisten über 50% elipsoidform aufweisen.

gruss ott
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ott am Januar 07, 2010, 07:41:06 vorm.
hallo

da ist mal einer aus ottendorf der durch seine form heraussticht .
es sehen nicht alle aus wie eukalyptusbonbons,wäre ja auch langweilig.

4,4gramm leicht, jahrgang 2003
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Victoria2 am Januar 25, 2010, 16:05:31 nachm.
Hallo, um die liste der fundorte von lausitzer tektite weiter zu komplettieren mal ein exemplar aus dem kieswerk schwarzkollm( auerhahn)
Fund 2001
1,8g 1,4x1,3x0,7cm
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ott am Januar 27, 2010, 09:57:20 vorm.
schönes stück :prostbier:
wie ich mal da, war wurde ich gleich wieder raus geworfen. :crying:

gruss ott
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am Januar 29, 2010, 03:12:25 vorm.
einfach mal wieder was fürs Auge (Moldavit aus Ottendorf)...

Abmessungen (mm)  16,5 x 12,2 x 7,5
Masse (g) 1,53

Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ott am Januar 29, 2010, 06:48:20 vorm.
fühl mal!
der schaut als hat der an einer stelle ein lechatelierit-kristall.
wenn der kratzt oder sogar pikst.
dann schau mal genauer hin.

gruss ott :super:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am Januar 29, 2010, 09:54:16 vorm.
Hallo Ott,

 ja der hat eine Lechatelierit-Nadel. Ein Kristall ist das aber nicht. Es handelt sich bei Lechatelierit um reines SiO2-Glas (also lediglich Nahordnung der SiO2-Moleküle => anders ist das bei den Modifikationen des Quarzes => SiO2-Kristalle mit Nah-und Fernordnung der Moleküle).

Trotzdem danke für den Hinweis, dass da Lechatelierit dran ist (wusste ich aber schon)

Gruss Micha
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ott am Februar 17, 2010, 06:58:49 vorm.
hallo zusammen

so einen hab ich hier noch nicht gesehen:
offene base mit faden und "fadenhäufchen" aus moldavit.
fund 2000 in ottendorf 4,8g
offene balse 6x4mm
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Februar 17, 2010, 16:23:47 nachm.
Hallo Ott,

sieht sehr interessant aus! :super:
Kannst Du noch mal ein Foto einstellen, wo der Ausschnitt nich so sehr vergrößert ist?
Da würde man vielleicht mehr erkennen! :gruebel:

Gruß
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ott am Februar 18, 2010, 06:30:10 vorm.
eh klar!
ich hoff das man mehr sieht.muss demnächst mal ein praktikum bei einen fotografen machen.
vielleicht wird es dann mal besser mit meinen fotos.
sorry :crying:

gruss ott
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Buddelflink am Mai 10, 2010, 15:41:05 nachm.
Hallo,

ich bin hier übers Forum gestolpert und möchte euch mal ein paar Bilder von Lausitzer Tektiten meines Vaters zeigen:

Die Bild-Quali langt aber nicht an das was ich hier so sehe ...

Die Dinger sind zwischen 1,5 und 2 cm groß

Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Buddelflink am Mai 10, 2010, 15:46:42 nachm.
.... und hier noch der wohl größte aus Ottendorf:

Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: lithoraptor am Mai 10, 2010, 16:23:18 nachm.
 :wow: VIELEN DANK fürs Zeigen! :wow: Wie lange sucht dein Vater schon?

Fragt ein etwas überwältigter Ingo...
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Mai 10, 2010, 17:17:08 nachm.
Hi,

schöne Moldavite :super:!
Wer Dein Vater ist, ist mir damit schon klar!
Schön wäre es noch, wenn Du zu den weiter oben gezeigten Moldaviten die Fundstellen mit angeben würdest!
Ich weis zwar in etwa wo die gefunden wurden, aber die meisten hier im Forum sicher nicht!


Grüße
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Buddelflink am Mai 11, 2010, 14:31:04 nachm.
ok,

Bild 1: Großräschen - Grube 'Ilse'
Bild 2: Klein-Koschen - Acker
Bild 3: Saalhausen
Bild 4: Buchwäldchen - Kiesgrube 'Ziegelwerk'

... aber alles schon Jahre her, in letzter Zeit hat er auch nix mehr gefunden
mein Vater sammelt ja auch hauptsächlich Achate (schon seit 40 Jahren oder so...)

 :hut:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: speul am Mai 11, 2010, 15:14:32 nachm.
tolle Stücke von nicht alltäglichen Fundpunkten  :lechz:
Glückwunsch und neidvolle Grüße
speul
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Victoria2 am Mai 11, 2010, 16:07:31 nachm.
Tektit Kleinkoschen, den hab ich anfang der neunziger bei der bernsteisuche dort gefunden und gegen chalzedone mit deinen vater getauscht.
Bin im Bilde. Bestell einen schönen gruß aus Brieske
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Buddelflink am Mai 11, 2010, 18:12:17 nachm.
 :winke:

hehe, so klein ist die welt, werd ihm nen gruß ausrichten
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: laubi am Mai 18, 2010, 09:58:30 vorm.
Hallo Moldifreunde  :hut:

auf Nachfrage melde ich mich wieder mal bei Euch. Hier ein schöner Moldavit aus O-Dorf.
Gefunden am 18.03.2010 mit einem Gewicht von 1,74g. Habe versucht mal ein paar Bilder
aus dem inneren zu machen, die Ecke war leider abgebrochen  :platt:
Viel Spaß bei den Bildern  :wow:

Grüße Laubi

PS: Wer nicht sucht der nicht findet  :eek:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: laubi am Mai 18, 2010, 10:00:27 vorm.
und noch zwei Bilder. :winke:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Dave am Mai 18, 2010, 16:23:58 nachm.
Schönes Stück und auch noch von diesem Jahr :super:

Darf ich mal fragen wie zur Zeit so die Lage ist? Gibt es Fundmöglichkeiten. Hatte auch überlegt mal wieder suchen zu fahren.

 :hut:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: laubi am Mai 18, 2010, 21:55:18 nachm.
Die Lage dieses Jahr sieht so aus, dass in der obersten Sole Abgebaut wird
und da nicht allzuviel dabei ist  :traurig:
Es ist jedoch dieses Jahr vorgekommen, dass auf der Halde 16/32 ein paar
schöne Stücke dabei waren.

Viele Grüße Laubi  :hut:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Dave am Mai 18, 2010, 22:57:50 nachm.
Also kann man schon mal hin fahren um Moldis zu suchen?

PS: wer auch Lust hätte, vielleicht könnte man sich ja mal treffen. Wenn interesse besteht könnt ihr euch per PN melden, dann könnte man darüber mal reden. :hut:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: reco am Mai 20, 2010, 13:53:16 nachm.
Hi


Also die Lage in Ottendorf ist volgendermaßen:

für alle User, die die Absicht haben demnächst nach
Ottendorf Okrilla zu fahren,

es werden vorerst keine Sammelgenehmigungen mehr erteilt,
ein Versuch nach Ottendorf zu fahren ist demnach zwecklos,
es werden neuerdings auch verstärkt Kontrollen durchgeführt, und Werkschutz soll auch noch  eingesetzt werden,
wer für dieses Jahr noch keine Jahres-Sammelkarte besitzt muss in den Sauren Apfel beißen,
wenn ihr dort Anruft, werdet ihr auch die Begründungen des neuen Chefs erfahren,


nur soviel,
an Heißen Tagen, mehrere Hundert Badegäste,
Motorräder  und Motocrossfahrer trainieren Querfeldein im gesamten Werksgelände (mit einem traurigem Ausgang im vergangenem Jahr)
Und nun hat ein neuer Chef das Sagen,

mal sehen was die Zukunft noch bringt, vielleicht wird es irgendwann wieder Genehmigungen geben

Beste Grüße aus der Lausitz        Roland
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Victoria2 am Mai 20, 2010, 16:33:39 nachm.
Ist erstaunlich das die Ottendorfer Führung überhaupt solange Geduld mit Badegästen Campern oder Motorradfahrern hatte. Würde mich nicht wundern wenn auch die bereits erteilten Genehmigungen zurückgezogen werden.
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Dave am Mai 20, 2010, 16:45:57 nachm.
Das ist ja echt blöd das das nun so abläuft.
Hoffentlich gibt es noch mal eine Chance an Genehmigungen zu kommen.
Ich wollte mir wieder eine Neue holen, aber dann wird das wohl nix. :crying:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: reco am Mai 20, 2010, 17:00:29 nachm.
@ Victoria2
an soetwas wage ich gar nicht erst zu denken  :crying:

leider giebt es auch Mitarbeiter des Kieswerkes, die versuchen mit allen Mitteln die Sammler loszuwerden, keiner hat denen etwas getan, aber es ist halt so,
Namen möchte ich hier keine nennen,


Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Victoria2 am Mai 20, 2010, 19:21:55 nachm.
Zitat
Namen möchte ich hier keine nennen,
die würden auch hier überhaupt nichts zur Sache tun weil die Mitarbeiter,wie in jeden anderen Betrieb,das sagen haben und deren Anweisungen ist Folge zu leisten ob mit oder ohne Genehmigung.
Und wenn dann noch die Mitarbeiter selbst Sammler sind dann wird es für die "Gastsammler" immer eng. Ich habe das in Ottendorf-Okrilla selbst erlebt,da wollte mir der Baggerfahrer vom Tiefschnittbagger vom Überkorn wegjagen. Der sammelte nämlich und zeigte mir dann auch seine Fundstücke. Und die waren teilweise nicht ohne.
Gruß
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Mai 22, 2010, 20:19:00 nachm.
Hi,

ja die derzeitige Entwicklung in O-O ist schon besorgniserregend!
Wir aktiven Sammler sollten uns deshalb zur Zeit besonders genau an die geltenden Regeln halten!
Aber wenn man einen Grund sucht um uns loszuwerden, wird man den natürlich auch finden!

Hoffen wir mal das beste, und mit ein bisschen Glück hat sich die Lage in ein paar Wochen auch wieder beruhigt!


Jetzt noch was positives, ein paar Moldifotos:      Bild  1   -   Moldavit in Abbauwand
                                                                   Bild  2   -   ungereinigter Moldavit


Grüße
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Mai 22, 2010, 20:23:53 nachm.
Bild  3    -    Moldavit mit Bläschenkette, bestehend aus 7 Luftblasen wobei die größte einen Durchmesser
                  von 2,3 mm hat
Bild  4    -    länglicher Moldavit von 7 g
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Mai 22, 2010, 20:32:44 nachm.
Bild   5   -   3 g Moldavit aus Großgrabe (Fund am Männertag)
Bild   6   -   Moldavite von 1,1 g; 2,2 g und 2,4 g - gefunden innerhalb von 2 Stunden im Bundesland         
                Brandenburg :baetsch:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: aknoefel am Mai 22, 2010, 20:51:03 nachm.
Bild   6   -   Moldavite von 1,1 g; 2,2 g und 2,4 g - gefunden innerhalb von 2 Stunden im Bundesland         
                Brandenburg :baetsch:

Ach, so was gibts auch in Brandenburg?  :wow:

Gruß
  André
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Mai 22, 2010, 21:27:18 nachm.
Ja, im südlichen Brandenburg gibt es eine ganze Reihe von Moldavitfundstellen!
Die nördlichste ist die Kies & Tongrube Pließkendorf bei Calau!

Gruß
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: speul am Mai 22, 2010, 21:58:28 nachm.
Hi Moldijäger,
da machst Du Deinem Namen ja mächtig Ehre,
drei in 2 h? und das noch in BB, unglaublich!
Von wann stammt der Fund aus der Abbauwand, und welche war es?
Grüße
speul
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Mai 22, 2010, 22:29:49 nachm.
Hi Speul,

ja 3 Stück am Tag wird außerhalb von O-O wohl auch noch keiner gefunden haben! Ich selber brauch ja sonst im Schnitt schon deutlich über 10 Stunden für einen!

Der Moldi aus der Abbauwand ist von diesem Jahr, und stammt aus der untersten!

Gruß
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am Juni 03, 2010, 13:15:58 nachm.
Hallo Achat- und Moldavitfreunde der Lausitz und Umgebung. Ich wurde gebeten diese Vorankündigung an interessierte und potentielle Teilnehmer weiterzuleiten (ich werde übrigens auch vor Ort sein). Der gleiche Beitrag ist auch noch mal unter sonstiges / Veranstaltungen aufgelistet, aber hier passt er ja auch hin und findet vielleicht noch Zuspruch :)


Beste Grüße
der Moldavitarier


*Sonderführung „Sächsische Achate und Tektite“*

 

Am 12. Juni 2010 veranstaltet das Pi-Haus Freiberg eine Exkursion ins
Museum für Mineralogie und Geologie Dresden (Königsbrücker Landstraße
159). Frau Jana Wazeck und Dr. Jan-Michael Lange werden eine
Sonderführung zum Thema sächsische Achate und Tektite geben und die
Teilnehmer in die Bestände sehen lassen.. Falls ihr daran teilnehmen
wollt, sendet bitte eine e-mail an verein@pi-haus.de
<mailto:verein@pi-haus.de> oder ruft an unter 03731/23470. Die Anmeldung
ist wichtig, da wir dem Museum drei Tage zuvor die Zahl der Teilnehmer
übermitteln müssen. Teilnehmer können auch direkt zum Museum fahren,
falls Sie sich nicht mit uns 9:00 am Pi-Haus Freiberg treffen wollen.
Dort beginnt die Führung 10:30 Uhr. Bitte sendet die mail an andere
potentielle Interessenten weiter. Der Eintritt kostet 5,- Euro, ermäßigt
3,- Euro und kann dann vor Ort bezahlt werden.

 

Peter Wagler, Projektleiter Soziokultur Pi-Haus e.V., 09599 Freiberg,
Beethovenstraße  5, Tel. 03731/23470
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am Juni 21, 2010, 08:21:46 vorm.
Gestern war es endlich soweit. Nach vielen vergeblichen Versuchen in den letzten Jahren ist es mir nun auch gelungen einen Moldavit in Großgrabe zu finden. Der Moldavit ist zwar ein regelrechter Winzling, aber wie sagt man so schön: klein aber fein. Das Stück ist unbeschädigt, hat die Maße 15x7x3 mm, hellgrüne Farbe und wiegt nur 0.43 g.
Das Foto zeigt den Moldi in Fundposition noch vor der ersten Berührung :)
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am Juni 21, 2010, 08:23:21 vorm.
Ach so, sorry wegen dem schlechten Bild. Es ist vom Handy. Ich versuch mal noch ne bessere Qualität hinzubekommen...
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Dave am Juni 28, 2010, 08:46:56 vorm.
Hi,

ich habe von einem Sammlerfreund gehört das es nun doch so geplant ist, das nächstes Jahr ein generelles Verbot in Ottendorf-Okrilla für alle bestehen soll. Stimmt das so?

Wäre ja für viele sicher nicht so toll. :traurig:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: reco am Juni 29, 2010, 18:26:41 nachm.
dazu kann dir keiner eine 100-prozentige Antwort geben, weil darüber noch nicht entschieden wurde,
am besten mal die Glaskugel befragen  :einaugeblinzel:

 :winke:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Dave am Juni 29, 2010, 18:45:47 nachm.
Auch das ist noch nicht entschieden.
Naja das reicht mir schon.
Mir wurde gesagt das es fest steht das ab dem nächsten Jahr keiner mehr rein darf.
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Juli 12, 2010, 23:06:00 nachm.
Moin,

ist echt ein schöner kleiner Moldi aus Großgrabe Moldavitarier! :super:  Bei den wenigen die es bis jetzt von dort gibt, ist auch so ein "Winzling" schon was besonderes!

Anbei möchte ich noch einen Moldaviten aus Lauta mit vorstellen, der vor wenigen Wochen gefunden wurde! Leider kein Eigenfund, sondern der Fund eines aufmerksamen Achatsammlers!
Victoria2 hatte ja schon vor längerer Zeit über 2 Moldavitfunde aus Lauta berichtet! Hättest Du oder ein anderer noch nähere Informationen zu diesen beiden Moldaviten?

Grüße  :winke:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Victoria2 am Juli 16, 2010, 17:37:55 nachm.
Hallo moldi, ich habe den Herrn gestern in Lauta getroffen und mal nachgefragt ob er die von ihm dort gefundenen Tektite mal fotografieren und hier hinein bringen möchte. Er hat kein Interesse,möchte auch namentlich nicht erwähnt werden.
Gruß
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Nordnugget am Juli 30, 2010, 14:26:02 nachm.
Hi Sucher,
Ich habe letzte Woche bei der Firma angerufen wegen einer Suchgenehmigung, und bekam als antwort das bis ende August keine Genehmigungen vom Betreiber erteilt werden... nur doof das ich ende August für 4 Monate in der Welt unterwegs bin... Also hoffen und die Daumen drücken das es nächstes Jahr noch geht.
bye Jens
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Suevit am Juli 30, 2010, 21:38:28 nachm.
Hallo,

ich bin erst jetzt auf diesen sehr interessanten Thread gestoßen (das Ries liegt bei mir ja sozusagen um die Ecke, und man kommt nicht umhin, sich damit zu beschäftigen, wenn man sich in die Geologie seiner eigenen Region vertieft). Auf die Gefahr hin, dass ich olle Kamellen wieder aufwärme: Ende 2009 wurde hier im Thread über die Färbung der Moldavite diskutiert und in dem Zusammenhang auch die Herkunft ihrer Ausgangsgesteine. Dabei wurde der Gedanke geäußert, dies wären silikatische Gesteine aus der vom Meteoriten durchschlagenen Kruste gewesen. Nach dem aktuellen Wissensstand entstanden die Moldavite aber bereits durch die dem Meteoriten vorauseilende Stoßwelle in der Atmosphäre, als diese auf die Sedimente der Albhochfläche traf und deren Verdampfung bewirkte. Zur damaligen Zeit dürften am Einschlagsort noch Sandsteine und Sande aus dem Tertiär (Molasse) die Juratafel überdeckt haben. Diese sind heute auf der offenen Albhochfläche ganz überwiegend spurlos wegerodiert.
Die Molassesandsteine unterschieden sich natürlich zeit- und liefergebietsbedingt deutlich in ihrer Zusammensetzung von solchen des Juras oder der Trias. Insgesamt wurde also eher "sortenreines" Material zu Tektiten verdampft, was die einheitliche Färbung beim Großteil der Moldavite erklärt. Wären jurassische oder triassische Sedimente oder gar Grundgebirge im großen Stil mit in die Dampfwolke gelangt, würde eine deutliche Gemengelage an Färbungen vorliegen.
Was den farbgebenden Eisenanteil angeht, dieser kann ohne weiteres direkt aus den tertiären Siliziklastika stammen. Verdampfter Weißjurakalkstein (von dem höchstens noch Calcium in Moldaviten nachweisbar sein könnte, leider entzieht sich das meiner Kenntnis) kommt ebenfalls als Fe-Lieferant in Frage; die gängigen Weißjurakalke enthalten selbst in ihrer reinsten Ausprägung 3 und mehr Prozent detritische Beimengungen, darunter ein nicht unerheblicher Anteil Eisenverbindungen.

Gruß,
Rainer
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: speul am Juli 30, 2010, 22:19:05 nachm.
Zitat
Nach dem aktuellen Wissensstand entstanden die Moldavite aber bereits durch die dem Meteoriten vorauseilende Stoßwelle in der Atmosphäre, als diese auf die Sedimente der Albhochfläche traf und deren Verdampfung bewirkte. Zur damaligen Zeit dürften am Einschlagsort noch Sandsteine und Sande aus dem Tertiär (Molasse) die Juratafel überdeckt haben. Diese sind heute auf der offenen Albhochfläche ganz überwiegend spurlos wegerodiert.
si ist´s, Muttergestei ist OSM, also obere Süßwassermolasse.
Gibt aber noch Fundstellen, wo sie vorhanden ist.
Grüße
speul
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Topas am August 05, 2010, 22:14:26 nachm.
Hallo Moldis,
jetzt hab ich mal eine Frage als Anfänger ( :einaugeblinzel: bei den Moldaviten  :einaugeblinzel: )
Wie erkenne ich einen Moldavit ? Woher weiss ich, das es einer ist ?
Kurze Selbsteinschätzung durch Beobachtung aus diesem Thema:
Ein Moldavit besteht aus SiO2
Ein Moldavit ist meist tropfenformig da Impaktgestein (Spritzer)
Ein Moldavit hat eine "poröse" aufgeraute Oberfläche
Ein Moldavit ist auffällig gleichförmig
Ein Moldavit kann!! durchscheinend sein
Sollten diese Aussagen zutreffen hab ich vor zwei Wochen in der Dübener Heide beim Achatsuchen einen zerkloppt. Bekloppt  :crying:  :crying:
Grüsse Andreas
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: lithoraptor am August 05, 2010, 22:35:31 nachm.
Moin Andreas!

Wenn die Farbe des Stückes grün, olivgrün oder braungrün war, dann könnte DAS natürlich sein. Halte Dir jedoch (evtl. auch als Trost) vor Augen, dass deutsche Moldis absolute Raritäten, da sehr selten, sind. Wer kann schon sagen, was Du da zerdeppert hast... Echte Klarheit (wenn man sie denn erringen möchte) wird es freilich nur dann geben, wenn Du das "Corpus delicti" erneut aufspürst und dessen Reste mal hier präsentierst.
Die Moldi-Profis werden Dir dann schon sagen, ob Du ein Frevler bist oder nicht. Im ersteren Fall wirst Du dann hier bestimmt in der Luft zerissen. :einaugeblinzel:

Gruß :winke:

Ingo
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Topas am August 05, 2010, 22:58:11 nachm.
Echte Klarheit (wenn man sie denn erringen möchte) wird es freilich nur dann geben, wenn Du das "Corpus delicti" erneut aufspürst und dessen Reste mal hier präsentierst.
Die Moldi-Profis werden Dir dann schon sagen, ob Du ein Frevler bist oder nicht. Im ersteren Fall wirst Du dann hier bestimmt in der Luft zerissen. :einaugeblinzel:

Gruß :winke:

Ingo

Na Ingo, da geh ich am besten gar nicht gucken.
Nee, ich glaub, ich weis noch wo die Stelle ist und bin am WE sowie so wieder da. Aber wenn Du sagst: ins Grüne, hab ich glaub ich "Glück", der war nicht grün.

 :gnacht: Andreas

Im Übrigen, ist die selbe Kiesgrube wie bei der Fossilkonkretion....Schnecken....Französisch...Du weist schon....
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Plagioklas am August 06, 2010, 00:47:13 vorm.
Es gibt zwei wesentliche Merkmale zur erkennung:

-Moldavite sind klar und grün. (Gibt nix andres im Geschiebe und in Kiesgruben mit diesen Eigenschaften)
-Moldavite sind Glas und brechen wie Glas. (Würd ich aber nie praktischausprobieren sondern im zweifelsfall so mitnehmen, da die selten zu schwer sind  :auslachl:)



 
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ott am August 19, 2010, 20:01:31 nachm.
hallo ihr fleissigen sammler

hab gelesen das in der lausitz zwei drittel der moldis braun sein soll.
bei mir ist es nur jeder 5.
wie sieht den das bei euch aus?

gruss ott
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am August 21, 2010, 14:27:43 nachm.
Hi ott,

wo hast Du das den gelesen?
Die meisten lausitzer Moldavite(etwa zwei drittel) haben wohl eher eine olivgrüne Farbe!
Ins bräunliche gehen bei mir nur jeder 6-8!
Ich teile meine Moldis zur Zeit in 8 unterschiedliche Farben ein, bin damit aber auch noch nicht ganz zufrieden!
Als "braun" habe ich nur 3 von über 300 eingestuft, der Rest der eher lichtundurchlässigen Moldis geht dann als braungrün oder olivgrün dunkel durch!

Grüße
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ott am August 29, 2010, 21:50:08 nachm.
hi moldijaeger

genau so seh ich das auch.die stärke des stückes spielt aber auch immer ne rolle.

"moldavit" kapitel 7.1.3. (seite 36,letzter satz der seite) :fluester:

gruss ott
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am August 30, 2010, 19:41:42 nachm.
Mit den zwei dritteln Braune ("moldavit" Kapitel 7.1.3) sind alle braun- bis olivgrünen Farben gemeint, dann stimmts wieder für die Lausitzer Moldavite :)
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am Oktober 05, 2010, 09:42:24 vorm.
Moldavit Ottendorf-Okrilla

Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am Oktober 05, 2010, 09:44:45 vorm.
siehe oben

Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am Oktober 05, 2010, 09:46:10 vorm.
siehe oben

Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Oktober 11, 2010, 22:40:59 nachm.
Hi,

hier ein aktueller Fund von mir aus Ottendorf von Ende September!
Der ist doch was fürs Auge finde ich!

Gewicht 15,2g   Größe 3,0 cm

Grüße
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Oktober 11, 2010, 22:43:51 nachm.
siehe oben
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: lithoraptor am Oktober 12, 2010, 00:06:32 vorm.
Man, da fehlen mir echt die Worte! :wow: :nd: :nd:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: aknoefel am Oktober 12, 2010, 07:45:07 vorm.
 :lechz: :lechz: :lechz: Das ist kein Kleiner...  :lechz: :lechz: :lechz:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: laubi am Oktober 24, 2010, 20:16:21 nachm.
ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
[/color][/b]

An alle Moldavitfreunde  :hut:

ich habe heute eine Mitteilung von Achim Hartmann bekommen,
und soll diese im Forum weitergeben.

Er hat mit gesagt, dass er mit dem Chef der Kiesgrube Ottendorf gesprochen hat. Dieser mußte leider feststellen,
das trotz Warnschilder einige Halden betreten werden. Unter anderem auch die Kiesgrube an Sonntagen, wo der
Betrieb nicht offen ist, Leute sich unbefugt dort aufhalten. Aus diesen genannten Gründen wird es bei nicht Einhaltung,
zu keinen neuen Genehmigungen im neuen Jahr kommen.

BITTE BITTE HALTET EUCH DRANN 

Mit freundlichen Grüßen der Laubi    :ehefrau:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Peter5 am Oktober 30, 2010, 16:05:15 nachm.
Zitat
Unter anderem auch die Kiesgrube an Sonntagen, wo der
Betrieb nicht offen ist, Leute sich unbefugt dort aufhalten. Aus diesen genannten Gründen wird es bei nicht Einhaltung,
zu keinen neuen Genehmigungen im neuen Jahr kommen.


Ja, ist über all das gleiche Dilemma.  :traurig: ..ein paar wenige halten sich nicht an die Spielregeln und da können die Steinbruchbesitzer dann auch anders: Holen dann "die große Keule für alle raus". Eigentlich nachvollziehbar aber schade. Überall das gleiche.

Gruß Peter5
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am November 24, 2010, 17:02:41 nachm.
Hi,

hier mal kein mysteriöser Kreis im Kornfeld, sondern auf einem Moldaviten aus Ottendorf-Okrilla! :laughing:
Dessen Entstehung ist mir noch nicht ganz klar! Eine offene Blase wäre zwar am wahrscheinlichsten, nur hinterlassen offene Blasen eigentlich runde Einkerbungen!
Habt Ihr solche Einkerbungen auch schon beobachtet, oder eine Entstehungstheorie?

Grüße





Moldavit   8,24 g            runde Einkerbung  5,0 mm
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: speul am November 24, 2010, 18:31:33 nachm.
Also ich würde auch auf Blase tippen. Ist der Boden eigendlich konkav oder konvex. Ich sehe ihn nach oben gewölbt, oder habe ich nur den falschen Blick und er ist nach innen gewölbt?
Grüße speul
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am November 24, 2010, 18:57:54 nachm.
Hi Speul,

also der Boden ist recht gerade, was ja bei einer Entstehung durch eine Blase sehr untypisch wäre!


Gruß
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am November 29, 2010, 08:45:27 vorm.
Hallo,

also meine Meinung dazu ist auch eine Entstehung aus einer Blase. Sonst gibt es keine logischen anderen Entstehungsmöglichkeiten. Es gibt ja nicht nur oval ausgebildete Blasen, sondern auch ab und an mal abgeflachete Blasen. Das hängt wiederum mit der chemischen Zusammensetzung, der Verteilung von Schlieren und bestimmten p-T-Bedingungen bei der Entstehung des Moldavites zusammen. Wenn man die optisch oft nicht ohne Weiteres sichtbaren Schlieren in Moldaviten beachtet, so geben diese eine gewisse Schichtung im Moldavit vor. (ich spreche hier nicht von den typischen Muong-Nong-Typen, sondern von der Inhomogenität, die in so ziemlich allen Moldaviten vorhanden sein sollte). So wären theoretisch auch Blasen mit konvexem (also nach außen gewölbtem Boden) denkbar. Da es sich hier um eine offene Blase handelt (also die äußere Hülle des Moldis ist mechanisch und chemisch abgetragen), kann durchaus auch ein Lösungsprozess in der "geöffneten" Blase erfolgt sein, wodurch der Boden der Blase zusätzlich geglättet worden sein kann. Ich denke aber, dass die Blase von vornherein einfach flach und rundlich ausgebildet war. Ich habe ein ähnliches Exemplar in meiner Sammlung. Bei meinem Exemplar befindet sich in der Mitte des Kreises noch eine kleine Erhebung, was zusätzliche Rätsel aufwirft. Hier könnte die erklärung dafür darin liegen, dass sich die Blase schon bei der Entstehung des Moldavits öffnete, also als der Moldavit noch plastisch war. Durch den plötzlichen Druckunterschied könnte eine Verformung des Blasenbodens entstanden sein. Eine andere Erklärung für die Wölbung wären Lösungsprozesse in der geöffneten Blase, die den Boden unterschiedlich stark lösten. Am Ende bleibt es Spekulation.

PS: Enrico, vielleicht muss der Moldavit auch ein 8Grammer sein, damit solche Kreise entstehen können :)  (du weisst, was ich meine)
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: laubi am Januar 06, 2011, 13:46:59 nachm.
Hallo alle miteinander  :hut:

ein gesundes neues Jahr und maximale Erfolge, hoffentlich auch in OO  :nixweiss:

Hier mal eine Frage von mir, wie schwer und groß sind eigentlich die kleinesten aus der Lausitz.

Ein paar Bilder von ´meinem kleinsten folgen:
Gewicht 0,26g

Viele Grüße vom Laubi
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Victoria2 am Januar 06, 2011, 16:46:24 nachm.
Für alle Tektitensammler, die in Ottendorf-Okrilla sammeln. Auch weil im obigen Beitrag das Kieswerk angesprochen wurde:
Sammelgenehmigungen für 2011: vom 01.Januar bis 30.April und ab 01.September bis 31.12.2011.
In der Zeit dazwischen bleibt das Kieswerk für Sammler geschlossen. Kosten je 10 Euro für die Sammelperioden.
Auskunft der Direktion des Werkes vom 04.01.2011
Gruß
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Januar 09, 2011, 15:47:52 nachm.
Hi Laubi,

also meine 3 kleinsten sind 0,22 g, 0,35 g und 0,37 g!
Der 0,22 g Moldi stammt von einer Fundstelle im Norden des Lausitzer Streufeldes, der 0,35 g Moldi aus Ottendorf und der 0,37 g Moldi aus Cunewalde!
Ich bin mir aber sicher, das es auch noch wesentlich kleinere gibt!

Grüße und bis bald mal wieder in O-O
Moldijaeger
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: laubi am Januar 10, 2011, 20:38:47 nachm.
Hallo Moldijaeger  :hut:

Vielen Dank für Deine Antwort.
Das sind supi Aufnahmen. Vielleicht bekomme ich das auch mal so hin  :crying:

So viele kleine gibt es scheinbar nicht aus der Lausitz  :dizzy:

Mal sehen was dieses Jahr so los ist. Freu mich drauf  :wow:

Es grüßt der Laubi  :prostbier:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am Mai 11, 2011, 10:34:12 vorm.
Da das Thema hier langsam einstaubt, will ich es mal wieder neu beleben und hoffentlich für neuen Gesprächsstoff sorgen. Leider gibt es derzeit keine Möglichkeit, in Ottendorf-Okrilla nach Mineralien/Moldaviten zu sammeln. Aufgrund verschiedener Diebstahlshandlungen/ Sachbeschädigungen und um Herr über die Flut der Badegäste zu werden, wurde ein Wachdienst im Kieswerk eingesetzt, der auch nachts das Gelände durchstreift. Sammeln ist also zwecklos! Wer keine Anzeige wegen "Hausfriedensbruch" bekommen will oder womöglich noch mit den "Diebstählen" der letzten Zeit in Verbindung gebracht werden möchte, sollte sich also an das Sammelverbot halten!

Doch nun zu erfreulicheren Dingen -zunächst zur Frage von Laubi: Der kleinste mir bekannte vollständige Lausitzer Moldavit dürfte sich wohl in meiner Sammlung befinden. Er ist unbeschädigt und hat ein Gewicht von gerade mal 0,20g (Ein Bild habe ich leider gerade nicht zur Verfügung, da ich unterwegs bin).

Nun aber zu einem anderen Extrem:

Ich möchte hier einen Muong-Nong-Moldavit (geschichteter Moldavit mit deutlich bräunlicher Färbung) aus Ottendorf-Okrilla vorstellen, den ich im letzten Jahr finden konnte. Bei dem Bild handelt es sich um ein Durchlicht-Foto, auf dem man die außergewöhnliche Striemung (Anzeichen für die Schichtung) des Moldavits erkennen kann. In dieser Ausbildung ist es von den mir bekannten Funden der Lausitz bisher der einzige Moldavit dieser Art. Es existieren zwar noch 3 mir bekannte Moldavite, die eine ähnliche Oberflächenstruktur aufweisen, aber eher eine grünliche Farbe aufweisen. Dazu möchte ich anmerken, dass ich die Meinung vertrete, dass es neben den typischen Muong-Nong-Moldaviten (braun, als "Schicht-Tektit" bezeichnet) auch hellere geschichtete Moldavite gibt. Viel Spaß beim Betrachten :)


Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am Mai 11, 2011, 11:23:06 vorm.
Ach so jetzt habe ich doch glatt vergessen noch das Gewicht das Moldaviten anzugeben: er wiegt 3,01g und besitzt zudem noch eine alte verheilte (natürliche) Bruchfläche und durch den Waschprozess einige kleinere frische Abplatzungen!
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: lithoraptor am Mai 11, 2011, 13:17:58 nachm.
Moin!

Also eine Schichtung vermag ich nicht zu erkennen. Ist für mich eher eine Art "wolkige" oder schlierige Verteilung und die darf doch vorkommen oder nicht?! :gruebel:

Gruß

Ingo
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am Mai 11, 2011, 14:43:46 nachm.
Also diese Striemung, die man auf dem Foto erkennt, ist natürlich die Oberfläche des Moldavits. Sie ist verformt. In dieser Art eine absolute Ausnahme für die sonst eher mit Grübchen versehene Oberfläche der Lausitzer Moldavite. Da die Striemung um den ganzen Moldavit verläuft (also sich die gleichen Linien auf Vorder- und Rückseite wiederfinden), deutet das auf eine innere Schichtung hin. Die meisten Lausitzer Moldavite haben im Gegensatz zu den meisten Tschechischen Moldaviten eine abgerollte (durch Flußtranport) Oberfläche.
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am Mai 12, 2011, 15:52:06 nachm.
Hier ist mal im Vergleich zu dem untypischen Moldavit ein typischer Moldavit (gleiche Beleutung im Gegenlicht) Es ist ein deutlicher Farbunterschied und eine Völlig andere Oberflächenstruktur erkennbar. Die dunkle Stelle im unteren Bereich des 11,58g-Moldis ist eine Abplatzung an der Rückseite. (ganz nebenbei: das Bild könnte auch als Darstellung einer beginnenden Mondfinsternis durchgehen :D)
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: lithoraptor am Mai 12, 2011, 18:12:52 nachm.
Moin!

Ich sehe da durchaus Unterschiede in Farbe und Oberflächenbeschaffenheit; jedoch eine Schichtung oder Lagigkeit, wie etwa bei Muong-Nong Stücken, sehe ich nicht. Es scheint mir auch etwas so, als ob die Farbunterschiede (grün zu eher braun) auch nicht unbedingt im Verhältnis zu den Oberflächencharakteristika stehen würden.
Hier mal ein sehr beeindruckendes Exemplar eines Muong-Nong zum Vergleich: http://www.meteorite-times.com/Back_Links/2011/february/muong-nong-4.jpg

Gruß

Ingo
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am Mai 12, 2011, 21:41:47 nachm.
Mir ist durchaus bekannt, wie die "echten" Muong-Nongs (australasiatische Tektite) aussehen. Trotzdem ein sehr beeindruckendes Exemplar. Die Streifung bei dem Brocken ist am Ende auf die gleiche Weise entstanden, wie die, auf der Oberfläche meines Moldaviten. Sie wird durch eine innere Schichtung vorgegeben und durch Ätzung der Oberfläche sichtbar. Da es in den einzelnen Schichten Zusammensetzungsunterschiede gibt, werden diese unterschiedlich stark gelöst. So entsteht eine sichtbar gestreifte Oberflächenstruktur, die ein indirekter Anzeiger für die Schichtung im Inneren des Moldavits/Tektits ist. Bei meinem Moldavit ist diese Schichtung anscheinend verformt. Ich denke auch nicht, dass man die "echten" Muong-Nongs mit den Moldavit-Muong-Nongs 1zu1 vergleichen kann. Die tschechischen Muong-Nong-Moldavite (davon besitze ich auch ein paar) sehen jedenfalls dem hier vorgestellten Moldavit aus Ottendorf-Okrilla sehr ähnlich (die Schichtung ist nicht immer so deutlich zu erkennen), bis auf dass hier die Schichtung merkwürdig verformt ist...
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: lithoraptor am Mai 12, 2011, 23:08:53 nachm.
Moin!

Mir ist durchaus bekannt, wie die "echten" Muong-Nongs (australasiatische Tektite) aussehen.

Da bin ich mir sogar sicher. Du darfst jedoch nicht vergessen, dass hier auch Leute mitlesen, die das nicht wissen.

Die tschechischen Muong-Nong-Moldavite (davon besitze ich auch ein paar) ...

Magst Du mal so ein Stück zeigen (so als Vergleich)? Ich denke, dass ich sowas noch nie gesehen habe (zumindest nicht bewußt).

Gruß

Ingo
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Thin Section am Mai 12, 2011, 23:39:48 nachm.
Späten guten Abend Miteinander,

Ja, es werden tatsächlich ganz *selten* Moldavite gefunden, die wie die Muong Nongs eine Schichtstruktur zeigen!

Mein "kleiner" Muong Nong ist übrigens hier zu sehen und das "layering" ist gut zu erkennen:

http://www.jgr-apolda.eu/index.php?topic=3791.0


Bernd  :hut:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am Mai 13, 2011, 00:05:57 vorm.
Moin!

Mir ist durchaus bekannt, wie die "echten" Muong-Nongs (australasiatische Tektite) aussehen.

Da bin ich mir sogar sicher. Du darfst jedoch nicht vergessen, dass hier auch Leute mitlesen, die das nicht wissen.

Die tschechischen Muong-Nong-Moldavite (davon besitze ich auch ein paar) ...

Magst Du mal so ein Stück zeigen (so als Vergleich)? Ich denke, dass ich sowas noch nie gesehen habe (zumindest nicht bewußt).

Gruß

Ingo

Hallo Ingo, ja das hatte ich wohl nicht bedacht. Sollte auch nicht negativ rüber kommen und wie gesagt, das Bild von dem Muong-Nong-Tektit ist echt der Hammer. Naja das ist ja an für sich der Beitrag über Lausitzer Moldavite. Ich schau aber trotzdem mal, ob ich ein Bildchen hinbekomme. Ansonsten schau Dir vorab erst mal den andern Beitrag unter Tektite an "European Tektite Forum 2011". Da ist das beste von tschechischen Moldaviten aller Art (auch Muong-Nongs) zu sehen! Hier noch mal der Link zu Aubreys Seite:

http://www.tektites.co.uk/european-tektite-forum-2011.htm
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: speul am Oktober 23, 2011, 15:02:00 nachm.
Moin moin,
ist sehr ruhig geworden in der OO- Fraktion.
Ist derzeit Suchen wieder erlaubt und wie ist die Lage vor Ort?

Für alle Tektitensammler, die in Ottendorf-Okrilla sammeln. Auch weil im obigen Beitrag das Kieswerk angesprochen wurde:
Sammelgenehmigungen für 2011: vom 01.Januar bis 30.April und ab 01.September bis 31.12.2011.
In der Zeit dazwischen bleibt das Kieswerk für Sammler geschlossen. Kosten je 10 Euro für die Sammelperioden.
Auskunft der Direktion des Werkes vom 04.01.2011
Gruß

Grüße
speul
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Dezember 18, 2011, 00:05:37 vorm.
Moin,
hier mal ein paar Infos zu ottendorfer Moldavit und  Sammelproblematik!
Die diesjährige Saison ist ja nun fast zu Ende, am Donnerstag war der letzte Waschtag gewesen!
Die Moldavitfunde in diesem Jahr (im 3 stelligen Bereich) lagen trotz der langen Zwangspause im Sommer(wenn man nicht für 10 € eine 2 Tagesgenehmigung holen wollte) doch deutlich über den Erwartungen!
Obwohl es für mein empfinden dieses Jahr weit mehr Masse als Klasse war!
So wurde nach meinem Wissensstand im ganzem Jahr nur ein Moldi über 10 g gefunden(und der wiegt auch nur gut 10g)!

Ich denke mal mit den Genehmigungen wird es im nächsten Jahr wieder genau so laufen wie in diesem!
Wobei es dieses Jahr so war, das man in der eigentlichen Sommerpause doch noch eine Tages oder 2 Tagesgenehmigung für 10 Euro holen konnte! :fluester:

Ach ja, der neue Moldavitfundrekord eines einzelnen Sammlers innerhalb eines Kalendertages in O-O liegt seit Donnerstag bei 8 Stück! :baetsch: :laughing: :einaugeblinzel:

Grüße
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: speul am Dezember 18, 2011, 10:10:03 vorm.
Danke für den Lagebericht,
ich dachte schon nachdem nichts zu hören war, dass die Fundstelle mit den neuen Regelungen gestorben sei, und nun das:

Zitat
Die Moldavitfunde in diesem Jahr (im 3 stelligen Bereich)

unglaublich  :super:

Zitat
Ach ja, der neue Moldavitfundrekord eines einzelnen Sammlers innerhalb eines Kalendertages in O-O liegt seit Donnerstag bei 8 Stück!

noch unglaublicher,  :super: :super: :super: seid ihr da auf eine Ader gestoßen?
na da wird der Markt ja bald mit OOs überflutet werden, wenn es so weiter geht, sehe ich Euch schon auf den Messen sitzen vor Fässern mit OO-Moldaviten und Kampfpreisen pro Kilo....,

Grüße
speul
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ironmet am Dezember 18, 2011, 12:19:40 nachm.
Die Moldavitfunde in diesem Jahr (im 3 stelligen Bereich) lagen trotz der langen Zwangspause im Sommer(wenn man nicht für 10 € eine 2 Tagesgenehmigung holen wollte) doch deutlich über den Erwartungen!

Grüße

Hallo Enrico, x-10

äähhh..wie jetzt?
Sind damit Deine eigenen Funde gemeint oder die aller Sammler die Du kennst?
Das wäre ja wirklich nicht zu fassen, wenn Du damit über 100 neue Moldavitfunde aus Ottendorf-Okrilla Deiner
Sammlung zuführen konntest! :lechz: :wow: :hut:

Und 8 Stück an einem Tag....war das Dein Rekord?

Ich durfte ja am Stammtisch schonmal Einblick in die Sammlung von Enrico (die glaube ich, ausschließlich aus Eigenfunden besteht) nehmen.
Da fehlen einem einfach die Worte.  :wow:

Viele Grüße Mirko :prostbier:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Dezember 18, 2011, 23:25:19 nachm.
Hi Speul & Mirko,
na mit dem Moldavitfunden in diesem Jahr meinte ich nicht nur meine, sondern die aller Sammler die ich kenne!
Das mit den 8 Stück letzten Donnerstag war ich aber gewesen!
Besonders ist die Fundhöhe in diesem Jahr auch nicht, und sie wird die nächsten Jahre sicher ähnlich sein!
Die Schichten die abgebaut werden sind doch recht homogen!
Vor 10 Jahren hätte man sicher mit ein paar Sammlern auch schon über 100 Moldis im Jahr in O-O finden können, nur hat da fast keiner nach Moldis gesucht!
Auf dem Markt wird aber von den ganzen Funden sicher nichts landen!

Grüße
 :prostbier:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ironmet am Dezember 18, 2011, 23:30:09 nachm.
Hallo Enrico,

dann auf jeden Fall meinen Glückwunsch zu den echt unglaublichen 8 Moldifunden an einem einzigen Tag.
Das ist wirklich unfassbar! :wow:

Viele Grüße Mirko
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Dave am Dezember 19, 2011, 00:26:06 vorm.
Hey,

wow, das kann ich ja kaum glauben, 8 Moldavite an einem Tag.
Da muss ich nächste Saison doch noch mal vorbei kommen, damit ich wenigstens mal einen Moldavit finde, was mein Ziel ist. Bei meinen bisherigen 2 Besuchen hat es leider noch nicht geklappt.

Gruß David  :hut:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Murchison´s friend am März 05, 2013, 20:22:22 nachm.
So, meine lieben Kollegen,

meine Frau und ich haben beschlossen, in den Osterferien 3-6 Tage im Kieswerk Ottendorf zu verbringen und unser Glück zu versuchen, zumindest EINEN Lausitzer Tektiten zu finden.

Bitte um Eure Tipps bzw. ist sonst wer vom Forum auch in dieser Zeit dort ?!?

LG,
Michael

Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: herbraab am März 05, 2013, 20:31:49 nachm.
meine Frau und ich haben beschlossen, in den Osterferien 3-6 Tage im Kieswerk Ottendorf zu verbringen und unser Glück zu versuchen, zumindest EINEN Lausitzer Tektiten zu finden.

Ich wünsche Euch viel Glück bei der Suche!
Nicht vergessen, vorab eine Sammelgenehmigung bei der Betriebsleitung zu beantragen. (Über die Notwendigkeit einer derartigen Genehmigung wurde in diesem Thread ja bereits berichtet.)

:hut:
Herbert
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Murchison´s friend am März 05, 2013, 20:39:49 nachm.
hi Herbert,

habe gerade eine email an das Kieswerk geschrieben mit meinem Anliegen und der Bitte um Auskunft, wie solche Suchtage funktionieren !

LG,
Michael

P.S.: das Bild vom Mocs`schen Streufeld ist spitze, danke
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Victoria2 am März 05, 2013, 21:13:51 nachm.
Guten Abend  Murchison´s friend

es genügt eigentlich am Tag der Suchaktion im Verwaltungsgebäude des Werkes vorstellig zu werden, sich anzumelden und seinen Obulus ( 10 Euro ) zu entrichten. Nach erfolgter Belehrung kanns dann losgehen mit der Suche.

Gruß
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Murchison´s friend am März 05, 2013, 21:16:47 nachm.
Danke liebe Victoria,

wann warst denn Du das letzte mal ?

LG,
Michael
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Victoria2 am März 05, 2013, 21:27:23 nachm.
Ist schon etwas her, aber ein sehr guter Sammlerfreund von mir ist dort sehr oft. Es gibt ja dort eine Auflage seit 2011 die mir das sammeln da vergrault, nämlich:  von Januar bis 30.April und ab September bis 31.12. sind je 10 Euro sind zu entrichten. Außerhalb der genannten Zeiten werden keine Genehmigungen zum Sammeln erteilt. Das heißt wenn du in den nächsten Tagen deine Sammelgenehmigung erhältst kostet diese 10 Euro und endet zum letzten April. Aber vieleicht macht die Frau Gräfe eine Ausnahme und nimmt nur 5 Euro.
Vor diesen Einschränkungen war ich mitunter mehrmals in der Woche dort und konnte in der Zeit eine umfangreiche Achatsammlung aufbauen. Aber wie schon geschrieben ist es für mich nicht mehr attraktiv auf Grund der genannten Fakten zumal sich gute Funde sehr in Grenzen halten.



Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Murchison´s friend am März 05, 2013, 22:20:20 nachm.
Danke Victoria,

das trifft sich gut, wir haben vom 25.3 bis 2.4. Ferien.

LG,
Michael
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Victoria2 am März 05, 2013, 22:43:59 nachm.
Na dann wünsche ich dir viel Erfolg bei der Moldisuche.

Gruß Victoria2, trotzdem männlich,
Bernd J. aus der Niederlausitz
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Murchison´s friend am März 05, 2013, 22:56:10 nachm.
hallo Victoria2,

das gefällt mir,

danke Bernd

LG,
Michael
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: reco am März 10, 2013, 17:52:44 nachm.
Hallo   Murchison´s friend  @ all

Nee, für 10 Euro da bekommst du keine Genehmigung mehr, da musst du jetzt schon ganze 5 Euro drauf packen, die Sammelzeiten sind so geblieben,
wer nur mal einen Tag im Jahr sammeln möchte, der bezahlt wie bisher 10 Euro,
so ist der aktuelle Stand der Dinge,

Gruß
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Victoria2 am März 10, 2013, 17:58:31 nachm.
Hi Roland, Kumpel von mir hat nur 10 euro bezahlt, hatten erst gestern darüber gesprochen. Wenn  jetzt schon 15 Euro für sammeln außerhalb der Saison verlangt werden ist das mehr als erbärmlich vom Kieswerk.
Grüße
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Murchison´s friend am März 10, 2013, 18:16:22 nachm.
Grüß Euch,

ich weiß nicht, ich weiß nicht ?!?
Hab in den letzten 10 Tagen 2x an das Kieswerk wegen einer Suchgenehmigung geschrieben, bekomme aber keine Antwort !!!

Was könnte ich da noch machen ?

LG,
Michael
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Victoria2 am März 10, 2013, 18:23:51 nachm.
am beste rufst morgen mal an 0352055860 und trägst dein Begehr vor.
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Murchison´s friend am März 10, 2013, 19:01:09 nachm.
Danke Dir,

mach ich morgen !

LG,
Michael
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: reco am März 10, 2013, 22:35:27 nachm.
ja, anrufen ist der beste Weg, die haben mehr zu tun als den ganzen Tag nur Sammlermails zu beantworte,

hy Bernd,
wann hat dein Kumpel denn seine Genehmigung geholt, und ist sie vielleicht nur für einen Tag gültig?
meine habe ich mir Mitte Februar geholt, die werden doch nicht mit dem Preis schon wieder runter gegangen sein  :gruebel: :gruebel:
na das glaube ich aber eher nicht,

wenn das Wetter noch ne weile so bleibt, dann kann ich die Genehmigung eh bald an den Nagel hängen,
im Februar geholt, und noch nicht ein einziges mal in O-O gewesen,

Gruß

Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Victoria2 am März 10, 2013, 22:47:25 nachm.
Anfang des Jahres für die Saison bis Ende April. Wir haben gestern drüber gesprochen, während eines Sammeltages in Großgrabe. Wir wollen nach Möglichkeit noch mal nach Ottendorf ehe dessen Genehmigung abläuft.
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Murchison´s friend am März 28, 2013, 18:55:43 nachm.
Liebe Freunde,

wir, meine Frau und ich, sind wieder gesund nach 1.343 Kilometer aus Ottendorf - Okrilla daheim.
Nachdem ich im Verwaltungsgebäude 10 Euro für die Sucherlaubnis bezahlt habe und wir das Versprechen gegeben haben, uns Helme zu besorgen und dies auch taten, haben wir letzten Dienstag endlich mit der Suche beginnen können.
Der junge Mann bei der Waage zeigte uns sehr freundlich die Kieshalden 8/16 und 16/32 und wir begannen beim groben Kies.
Es war entsetzlich kalt und ein schrecklich eisiger Wind pfauchte uns ununterbrochen um die Ohren bzw. um die Helme !!!
Am späteren Nachmittag haben wir uns dann 5 Minuten im Auto aufgewärmt und beschlossen, bei der Waage um die Sucherlaubnis bei den Abbauhalden zu fragen.
Da war dann ein anderer, älterer, Herr im warmen Kammerl, der war bei weitem unfreundlicher und hat uns auch verboten, mit dem Auto bis zu dem Gebäude bei den Abbauhalden zu fahren.
Etwas enttäuscht von seiner unfreundlichen und arroganten Art gingen wir zu Fuß zu den Abbauhalden und suchten noch bis kurz nach 17:00 Uhr.
Sehr beieindruckt von den Millionen Jahre alten Ablagerungen der Ur-elbe beendeten wir und machten uns müde auf dem Weg ins Forsthaus, wo wir übernachteten.
Fundergebnis : Null !!!
Früh am Mittwoch morgen, nach ausgiebigen Frühstück, ging die Suche weiter, auf Kieshalde 16/32.
Am späten Vormittag bekamen wir Besuch vom Herrn Hurtig, ein sehr netter Moldavitenfachmann.
Nach seinen Tipps stürzten wir uns dann auf die riesigen Berge des 8/16er Kieses.
Da konnten wir gemütlich auf Decken liegend Stein für Stein, und zwar deren  Millionen, nach einem heißbegehrten Moldaviten untersuchen.
Plötzlich der nächste Besuch : Moldijäger Enrico war da !
Das war für uns ein ganz besonderes Erlebnis und er schenkte uns u.a. ein von ihm gefundenes versteinertes Holz.
Enrico machte sich dann auf den Weg zu den Abbauhalden und wir blieben noch bei sibirischem Wetter auf 8/16.
Nachdem wir schließlich die Kälte fast nicht mehr aushielten gingen wir wieder zum Auto und ließen eine Decke liegen.
Das passte dem dicken, äußerst unsympathischen Radlagerfahrer überhaupt nicht und er winkte mich sehr ungehalten zu sich um mich zur Schnecke zu machen. Wie ein kleiner Lausbub kam ich mir vor und war total perplex über so eine beschi...ssene Art dieses Ostdeutschen.
Aber der Schreck dauerte natürlich keine Minute und ich holte die Decke und wir fuhren dann zu Enrico zu den Abbauhalden.
Der junge Mann bei der Waage hat uns das auch erlaubt.
Kurz nach 17:00 Uhr beendeten wir mit dem gleichen Ergebnis wie gestern.
Aber drei schöne nichtmoldavitische Funde haben wir. Unten dann die Fotos, wobei wir den Amethyst von Enrico geschenkt bekamen.
Heute suchten wir noch vergeblich bis Mittag.
Es waren trotz allem 3 wunderschöne Tage.

LG,
Michael

1. Foto, der Amethyst, ca. 2,5cm
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Murchison´s friend am März 28, 2013, 18:57:22 nachm.
ein wunderschöner Achat, 3cm, meine Frau gefunden
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Murchison´s friend am März 28, 2013, 18:58:49 nachm.
den kenn ich nicht, Moldijäger sagt, auch ein Achat
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: MetGold am März 28, 2013, 19:13:10 nachm.
Hallo Michael,

ein Amethyst hat doch immer einen mehr oder weniger starken lila Farbton.

Liegt das an deiner Beleuchtung (Weißabgleich) oder ist da wirklich nichts lilanes vorhanden.

 :winken:   MetGold
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Murchison´s friend am März 28, 2013, 19:27:08 nachm.
hallo Metgold,

das Foto ist shit, hast recht, er ist traumhaft lila !
Kennst Du den gelben ?

LG,
Michael
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: MetGold am März 28, 2013, 19:32:43 nachm.
Hallo Michael,

für solche Steine bin ich leider nicht so zuständig!  :weissefahne:

Hatte kurz an Honigopal gedacht, wird man aber hier sicher schnell widerlegen!  :nixweiss:


 :winken:   MetGold

Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Victoria2 am März 28, 2013, 19:36:41 nachm.
Der gelbe ist ein ungebänderter durchscheinender Chalzedon. Nicht mehr und auch nicht weniger. Ansonsten hast du ja einen guten Eindruck vom Kieswerk bekommen.  Ich z.B. habe während meiner unzähligen Aufenthalte dort nie einen unfreundlichen Mitarbeiter getroffen.

Gruß Bernd
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Murchison´s friend am März 28, 2013, 19:48:34 nachm.
ich habe gehört, dass der Radlagerfahrer die Sucher absolut nicht ausstehen kann !!!
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: gsac am März 28, 2013, 20:59:32 nachm.
Wie auch immer.... Ich war vor Jahren auch mal vor Ort, zusammen mit Olaf Gabel,
und auch Enrico war da, dieses aber eher zufällig, weil wir uns nicht mit ihm speziell
verabredet hatten. An diesem sehr verregneten Tag sind wir die Kieshügel abgelaufen,
damals noch ohne Helm, der seinerzeit auch nicht eingefordert wurde. Postings und
Fotos dazu siehe sehr viel früher in diesem Thread.

Ergebnis: ich mußte an diesem verregneten Tag abends zurück nach Berlin, habe nichts
gefunden, aber das Ganze trotzdem als eine sehr gelungene Sache in Erinnerung!!! Olaf
war noch ein bißchen länger da und hat dann seinen schönen Fund machen können nach
einer frischen Auskippung von Material! Er hat das toll beschrieben: eher fand das Stück
ihn als er das Stück... :-)

Enrico war auch fündig, aber an anderer Stelle als den Kieshügeln. Enrico hat aber auch
wohl den speziellen "Blick", den man braucht, um das Stück unter unglaublich vielen der
"Kiesel" herauszufinden - das ist sicher eine Sache der Erfahrung! Und wenn man so oft
vor Ort sein kann wie er, hat man langfristig gesehen auch entsprechende Ergebnisse.

Ich habe es dann abschliessend für mich einfach als spannende Tagesreise "abgebucht",
nach dem Motto: "der Weg ist das Ziel!" Und sehe das immer noch so. Insofern ist auch
gar nicht ausgeschlossen, daß ich dort noch mal hinfahre. So manchem der nicht mit diesen
Dingen Vertrauten mag es langweilig vorkommen, dort Myriaden von Kieseln "abzuchecken",
aber es hat einen grossen Reiz - trotz alledem...

PS: leider sind Lausitzer Moldis kaum kommerziell erhältlich, bzw. wenn doch, dann durchaus
sehr teuer durch die Anbieter bepreist, die natürlich um die relative Rarität des Materials wissen.
Insofern habe ich mir nach meinen diversen vergeblichen Neuschwansteinbesuchen ein Stück des
Falls trotzdem im Nachhinein geleistet, aber bei den Lausitzer Moldis habe ich das sein gelassen,
weil man das trotzdem noch selber auffinden kann, anders als bei Neuschwanstein potenziell..

Alex
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: speul am März 28, 2013, 22:50:26 nachm.
Zitat
und auch Enrico war da, dieses aber eher zufällig
glaub ich nicht, Enrico ist doch immer da, oder ist das jetzt anders
speul
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: gsac am März 28, 2013, 23:01:47 nachm.
Zitat
und auch Enrico war da, dieses aber eher zufällig
glaub ich nicht, Enrico ist doch immer da, oder ist das jetzt anders
speul

Müßt ihr schon speziell unter Euch Spezialisten ausmachen, wie das nun ist oder nicht.... :-)  :nixweiss:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am März 29, 2013, 01:48:35 vorm.
Wer kann schon immer da sein!? :gruebel:!
Ich leider nicht!!!
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Murchison´s friend am März 29, 2013, 08:16:25 vorm.
hallo Enrico,

aber gut, dass Du Mittwoch da warst.

LG,
Michael
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: agategerd am März 29, 2013, 13:27:53 nachm.
Hallo,Murchison´s friend

....
Zitat
Nachdem wir schließlich die Kälte fast nicht mehr aushielten gingen wir wieder zum Auto und ließen eine Decke liegen.
Das passte dem dicken, äußerst unsympathischen Radlagerfahrer überhaupt nicht und er winkte mich sehr ungehalten zu sich um mich zur Schnecke zu machen. Wie ein kleiner Lausbub kam ich mir vor und war total perplex über so eine beschi...ssene Art dieses Ostdeutschen.
:bid: :bid: :bid:

Weist Du, wen ich so etwas lese frage ich mich ob Du weißt warum da Kies abgebaut wird, was für Störungen durch so etwas (Decke) beim Kunden des Kieswerkes
enstehen können!
wie man als Laderfahrer aufpassen muß um privat PKW oder Sammler werden des Betriebes nicht zu gefärden und man noch im Schnitt 2000t Kiesverladen muß .

und verstehe warum die Genehmigungen in Kieswerken immer schwerer zu er halten sind!
bei der Art Sammler "KULTUR"

und zum letzten 4 Worten des Zitats   KEIN KOMMENTAR  !!

Sammlergrüße Gerd
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Murchison´s friend am März 29, 2013, 14:51:14 nachm.
hallo Gerd,

ich danke Dir.
Weißt, ich als Össi bin sicher nicht so blöd, dass ich nicht weiß warum Kies abgebaut wird.
Weißt Du, wie riesig der besagte 8/16 Kieskegel vorgestern war ?
Grob geschätzt 200 Meter lang.
Und wenn dann eine winzige Decke ganz am Rand dieses Riesenberges für 5 Minuten liegt, dann glaube ich nicht, dass man als Radlagerfahrer so einen Ton anschlagen muß, das war ganz einfach äußerst mies.
Und der Radlagerfahrer kann auch nicht grüßen, nach meinem Guten Morgen schaute er mich so was von herablassend an, als wäre er Gott persönlich und die Österreicher absoluter Dreck.

Und die Kultur von meiner Frau und mir als Sucher waren vorbildlich, so wie wir es als Österreicher gewohnt sind.

Ich verstehe Deine Aufregung nur begrenzt, es war fast kein Betrieb am Gelände und wir waren die einzigen Besucher. Und das Auto hatten wir natürlich wie befohlen draussen abgestellt, da mußte er auch nicht aufpassen.

Außerdem soll er sich lieber um die hunderten deutschen Nacktbader im Sommer kümmern, das ist nämlich verboten !!!

LG,
Michael
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Victoria2 am Februar 11, 2017, 18:26:29 nachm.
Hallo. Heut hab ich bei meinen  Sammlerfreund Recco das hier gesehen und mit dessen Erlaubniss möchte ich das Stück hier zeigen. Immerhin bringt der Ottendorfer Kiesgrubenfund stolze 58,2 Gramm auf die Waage.
Gruß aus der Niederlausitz
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Met1998 am Februar 12, 2017, 07:51:57 vorm.
Moin Briesker,  :hut:
schönes, großes Ottendorfer Glas von Recco.

Kürzlicher Neufund oder 30 Jahre alte „Klamotte“???

Schönen Sonntag wünscht
Ehrfried aus SFB
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: chief-impactor am Februar 12, 2017, 14:44:04 nachm.
traumhaft!
wo wurde das stück gefunden?
kegel oder grube??

gruss olaf
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: reco am Februar 13, 2017, 13:07:06 nachm.


Klamotte???    ja, ca. 15 OOO OOO Jahre alt

Kegel 16/32

Gruß
Roland
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Victoria2 am Februar 13, 2017, 19:14:34 nachm.
Zitat
Kürzlicher Neufund oder 30 Jahre alte „Klamotte“???

He Senftenberger, schwingt hier etwas der Neid mit? :einaugeblinzel:

Zitat
Klamotte???    ja, ca. 15 OOO OOO Jahre alt
Gut pariert, Roland

Gruß aus Brieske

Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Met1998 am Februar 13, 2017, 19:47:12 nachm.
He Briesker,
Zitat
schwingt hier etwas der Neid mit?

Kann man schon sagen, schönes Stück!

Aber ich wollte nicht wissen wann das Nördlinger Ries entstanden ist,
sondern ob Neufund oder schon länger her? :gruebel:

Gruß aus SFB
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Kraussi am März 14, 2017, 20:12:09 nachm.
Hallo und WOW  :wow:  :wow:  :wow:!!

Gratulation Roland, das ist wahrscheinlich der Fund Deines Leben, aber das muss ich Dir ja nicht erzählen, Du weißt ja selbst wie selten die kleinen schon sind! Gut, dass das Stück dank Deines unendlichen Glücks nicht irgendwo verbaut wird!!!  :super:  :hut:  :hut:  :hut:

VG
Andreas
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am Oktober 08, 2017, 22:47:11 nachm.
Zwar nicht ganz so groß wie das letzte abgebildete Stück, aber mit 10,05 Gramm doch schon ein ordentliches Exemplar aus Ottendorf-Okrilla (aktueller Fund).
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Thin Section am Oktober 08, 2017, 23:52:14 nachm.
Zwar nicht ganz so groß wie das letzte abgebildete Stück, aber mit 10,05 Gramm doch schon ein ordentliches Exemplar aus Ottendorf-Okrilla (aktueller Fund).

 :super: :super: :super:

Bernd  :winke:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ott am Oktober 09, 2017, 09:50:33 vorm.
 :super:  schönes teil!!!
Ganz ohne schlagSpuren!!!
Wk???

Ach ja alles gute zum 50 Geburtstag Lausitzer moldavit!!!

Ich hab es dieses Jahr auch mal wieder nach o o geschafft! Leider nur für ne Stunde .moldavit hab ich keinen gefunden .Aber man kann sich ja mit den anderen auf freuen :prostbier:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am Oktober 09, 2017, 10:13:04 vorm.
:super:  schönes teil!!!
Ganz ohne schlagSpuren!!!
Wk???

Ach ja alles gute zum 50 Geburtstag Lausitzer moldavit!!!


Danke. Ja, der 10-Grammer ist absolut unbeschädigt, obwohl er auf dem WK gefunden wurde!

50 Jahre Lausitzer Moldavite ist richtig. Im Jahr 1967 wurde der erste registrierte und in der Literatur erwähnte Lausitzer Moldavit in Ottendorf-Okrilla gefunden. Daher freue ich mich, dass ich pünktlich zu diesem Jubiläum mein Buch veröffentlichen konnte, was die meisten von euch ja schon kennen...
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Kraussi am Oktober 09, 2017, 10:51:27 vorm.
Zwar nicht ganz so groß wie das letzte abgebildete Stück, aber mit 10,05 Gramm doch schon ein ordentliches Exemplar aus Ottendorf-Okrilla (aktueller Fund).

Top!!! :super:  :super:  :super:

Ach ja alles gute zum 50 Geburtstag Lausitzer moldavit!!!

50 Jahre - wow! Spannend ist die Frage, wie viele "Sammeljahre" in dieser Zeit insgesamt und von den Mitgliedern des Forums aufgewendet wurden!?  :w-gesch: :streichel: :groll:  :hut:

VG
Andreas
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ott am Oktober 09, 2017, 12:59:43 nachm.
Ich sammel seit 1993.macht dann schon mal 24jahre.Da kommen wir gewiß insgesamt über 100jahre!!!

Gruß ott
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am Oktober 09, 2017, 13:44:37 nachm.
Ich glaube Kraussi meint eher die tatsächliche Suchzeit vor Ort, was wohl kaum umfassend beantwortet werden kann. Bei mir sind es ca. 125 Tage am Stück (also 3000 Stunden, verteilt auf ca. 20 Jahre), wobei da Fahrtzeiten noch nicht mitgerechnet sind.
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ott am Oktober 10, 2017, 06:47:22 vorm.
Da konntest wohl recht haben.Aber dann komm ich schätzungsweise gerade mal auf 32 oder33tage
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Kraussi am Oktober 10, 2017, 14:07:15 nachm.
Ja, gemeint war eher die reine Sammelzeit. Bei mir sind es etwa 40 volle Tage - die Sammelzeit der "betroffenen" Familienmitglieder jedoch nicht mitgezählt...  :dizzy:

VG
Andreas
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Thin Section am Oktober 10, 2017, 23:00:19 nachm.
Zwar nicht ganz so groß wie das letzte abgebildete Stück, aber mit 10,05 Gramm doch schon ein ordentliches Exemplar aus Ottendorf-Okrilla (aktueller Fund).

Muss ihn mir immer wieder anschauen, diesen Asteroiden en miniature. Herrlich!  :super:

Bernd  :winke:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ott am Januar 25, 2018, 08:05:14 vorm.
Hallo!

Hab heut mal schauen wollen über Google wo und wie in Großgrabe abgebaut wird . Und dann bin ich gleich so erschrocken! Da steht ja fast alles unter Wasser!!!
Das waren doch früher nur zwei kleine Becken 10x 5Meter!

Sieht das jetzt immer so aus???und wo wird den abgebaut?

Gruß ott
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Januar 25, 2018, 16:49:39 nachm.
Hallo ott,
so sieht das schon seit Jahren aus!
Und es wird auch kein Material mehr gewaschen!
Abgebaut wurde zuletzt in Richtung NO!

Grüße
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ott am Januar 26, 2018, 00:13:32 vorm.
Danke Enrico für die Infos!

So ein Mist! Wenn die nicht mehr waschen dann sind ja auch fast keine moldavite mehr zu finden!Oder?
Die Richtung wäre ja super!

Gruß ott
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: steinhaufen am Januar 26, 2018, 21:13:09 nachm.
Hallo ott, es wird kein Kies mehr gewaschen. Der Besitzer ist verstorben und die gute Technik ist schon weg.Vorhandener Waschkies wird auf Anfrage noch vom Radladerfahrer verladen.Das wird es wohl gewesen sein!
LG steinhaufen
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Januar 27, 2018, 11:25:02 vorm.
ja ohne frischen Waschkies sind die Fundaussichten leider sehr sehr gering!
Meinen größten Moldi(über 6 gram) aus Großgrabe habe ich aber 2012 im Grubengelände gefunden. :fluester:
Anbei mal zwei Fotos.

Grüße
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Januar 27, 2018, 12:11:38 nachm.
hier mal ein aktueller Fund aus Ottendorf von mir!
Der Moldavit lag direkt unter der Rasensohle und auf der Oberfläche sind mehrere matte Stellen die wohl durch Bodenfrost und Reibung mit anderen Steinen entstehen!
Er wiegt gut 7 gram und hat bei einer maximalen Länge von 23,1 mm eine eingeschlossene Gasblase von 14 x 5 mm!!
Um die Blase sind noch weitere kleine dunkle Gasblasen ähnliche Einschlüsse (davon bekomme ich leider kein Foto hin)!

Grüße
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Thin Section am Januar 27, 2018, 12:37:37 nachm.
hier mal ein aktueller Fund aus Ottendorf von mir!

Hallo Enrico,  :lechz: :super:

Bernd  :winke:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ott am Januar 27, 2018, 13:06:09 nachm.
Hallo!

@SteinHaufen: danke für die genaue Info!!!Dann wird es nicht mehr all zu lange dauern bis es da aussieht wie in brauna 1 und brauna 2.Wirklich schade!!! :crying:

@ Moldijaeger: schönes Stück aus Großgrabe!!! Mit ehemaliger blase?!Sind noch grübchen übrig geblieben? Bei manchen sind kleine stellen mit grübchen  noch zu sehen.

So weit oben is mir noch keiner bekannt gewesen! Super 👍
Mir ist auf gefallen das die von der oberen Abbau kannte öfter matte oder auch raue stellen haben.

Gruß ott
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Januar 27, 2018, 16:30:39 nachm.
Hallo ott,
ja der Großgraber hat eine offene Gasblase von 11 mm und eine eingeschlossene von 5 mm Größe!
Auch die Grübchenskulptur vor der Eiszeitlichen Umlagerung ist teilweise noch gut zu erkennen!

Grüße
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Kraussi am Januar 27, 2018, 21:38:42 nachm.
Wow, tolle Funde Enrico, Gratulation!   :wow: :super: :hut:

Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ott am Januar 29, 2018, 03:58:07 vorm.
Kann mich kraussi nur anschließen!!! Super!!! 👍👍👍
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am Januar 29, 2018, 11:22:33 vorm.
Hallo Enrico, Hallo Forum,

schön, mal wieder ein paar Moldis von Dir hier zu sehen. Und was für Sahnestücke! Gratulation zu diesen tollen Funden, auch wenn es teilweise schon länger her ist (Großgrabe). Der Moldavit aus OTT ist der Hammer. Dürfte wohl die bisher größte interne Blase in einem Lausitzer Moldavit sein. Genial! Wegen Bildern von  internen Gasblasen kann ich Dir noch ein paar Tipps geben, wie Du das noch besser hinbekommst. Da sieht man dann auch die kleinen Blasen (siehe u. a. in meinem Buch Seite 124). Oder wir machen das mal zusammen 😉

Grüße
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Januar 31, 2018, 18:44:21 nachm.
Hallo Micha,
ein paar Tipps wie man die internen Blasen besser Fotografieren kann wären schon nicht schlecht :super:!
Und die Fotos in Deinem Buch auf Seite 124 sind auch wirklich super geworden!

Grüße
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ott am Januar 31, 2018, 19:36:47 nachm.
Hallo

Das zauberWort heißt immersion . Du brauchst eine Flüssigkeit die einen ähnliche lichtBrechung wie dein moldavit hat.hab mal gehört das AmisÖl nicht schlecht ist.
Es soll sogar synthetische öle geben die genau eingestellt werden können auf den Wert den man braucht .

Gruß ott

PS: Micha darf seine Geheimniss aber bitte trotzdem verraten!!!
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Thin Section am Februar 22, 2018, 19:43:18 nachm.
Hallo Liebhaber und Sammler der grünen "Flaschensteine",

In den Verkaufs-Anzeigen bietet unser "Moldijaeger" Enrico ja einige Lausitzer Moldavite an. Zwei davon habe ich mir gegönnt, das 2.57 gr und das 0.9 gr wiegende Exemplar. Der 2.57 gr Lausitzer Moldi besitzt eine schöne, offene Gasblase (7 x 3.8 mm). Damit befinden sich nunmehr 6 Lausitzer Moldavite in meiner Sammlung - 5 davon erwarb ich von Enrico und 1 Exemplar von Micha (alias "Moldavitarier").

Bernd  :winke:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Kraussi am Februar 22, 2018, 20:33:36 nachm.
Hallo Bernd,

Gratulation zu Deinen Neuzugängen - tolle Stücke und sechs Lausitzer sind schon eine Ansage!  :super: :hut:

Wenn man die Suchzeit und die Treibstoffkosten gegenrechnet, dann sind die Angebote von Enrico echte Schnäppchen und praktisch geschenkt!  :lechz:

VG
Andreas
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Thin Section am Februar 24, 2018, 17:52:57 nachm.
Danke, Andreas!

Anbei eine Gruppenaufnahme meiner kleinen Lausitzer "Familie"  :smile:

Bernd  :winke:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Kraussi am Februar 25, 2018, 17:05:03 nachm.
Hallo Forum,

nachdem wieder etwas Leben in dieses Thema gekommen ist, möchte ich an dieser Stelle die Moldavit-Funde meiner Kinder vorstellen.

Zum ersten Moldavit gibt es eine schöne Geschichte: Wir waren in der Dresdner Gegend und haben spontan entschieden, nach Ottendorf-Okrilla zu fahren und zum ersten Mal mit den Kindern durch das offene Kiesgrubengelände zu spazieren. Vor Ort sagte ich zu meinen Töchtern: Wenn ihr so einen grünen Stein findet, dann bekommt ihr zehn Barbies! Ich machte das Angebot, weil es im offenen Kiesgrubengelände 5 bis 10 mal schwieriger ist, einen Moldavit zu finden und die Stücke viel interessanter sind, da sie von der Wasch-(„Trommel“-)maschine verschont bleiben. Nach weniger als 5 Minuten sagte meine Tochter: „Ich habe einen Moldavit gefunden!!“ - Sie war 4 Jahre alt und unglaublich glücklich - auch wenn es für beide jeweils nur eine Barbie und ein paar andere Kleinigkeiten zur Belohnung gab (Bild 01). An dem Tag fanden wir 5 Moldavite - der kleinste Deutsche war auch dabei.

Danach waren wir öfters in Ottendorf-Okrilla und meine zweite Tochter (Zwillingsschwester) musste mehr als 3 Jahre warten bzw. mit großem Ehrgeiz suchen, um ihren ersten Moldavit zu finden: Aber dieser war etwas Besonderes - sie fand ihn in Großgrabe und er hat eine recht ordentliche Größe. Sie hielt ihn zuerst für ein Gummibärchen - die Freude war unendlich groß, als es sich dann doch um "Altglas" handelte. (Bild 02).

Viele Grüße
Andreas
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: speul am Februar 25, 2018, 19:26:23 nachm.
Wau, tolle Geschichte.
Kann ich auch mal mit Dir suchen gehen?
Genau das ist es ja, was unser Hobby so schön macht, das Glänzen in den Augen!
Ich erinnere mich an eine Exkursion in eine Grube in Lias-Gesteinen. Neben mir ein kleiner Sammler. Er fragte mich dann, ob denn das was sei, was er gerade im Begriff war freizulegen. Und ob!
ein 50 cm langer Megatheutis. Hätte ich auch gern gehabt, aber so habe ich ihm mächtig geholfen und sicherlich einen Sammler für die Zufunft bei der Stange zu halten geholfen.
Grüße
speul
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Thin Section am Februar 25, 2018, 21:07:42 nachm.
Tolle Funde !  :super: !  :super: !

Bernd  :winke:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Kraussi am Februar 25, 2018, 23:55:43 nachm.
Danke Bernd und speul!  :hut:

Und ja speul, Du hast recht - die kindliche Begeisterungsfähigkeit sollten wir uns alle bewahren!  :winke:

VG
Andreas
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ott am Februar 28, 2018, 19:18:55 nachm.
Hallo Andreas!
Super Geschichte!!! Danke das du uns teil haben lässt dran!!!
👍👍👍👍

Gruß ott
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Kraussi am März 02, 2018, 08:55:58 vorm.
Danke ott - sehr gern!  :hut:

VG
Andreas
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am März 06, 2018, 09:25:57 vorm.
Ja, Andreas, eine tolle Geschichte und tolle Funde.  :super:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am März 06, 2018, 09:36:33 vorm.
Hier mal ein paar Aufnahmen (von mir und) von einem Lausitzer Moldavit, den ich vor nicht allzu langer Zeit im originalen Schichtverband in Ottendorf-Okrilla gefunden habe (m = 1,60 g).
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Kraussi am März 06, 2018, 09:58:40 vorm.
Hallo Micha,

toller Fund - und die Freude ist Dir ins Gesicht geschrieben!
 :einaugeblinzel:

VG
Andreas
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Met1998 am März 06, 2018, 14:59:02 nachm.
Moin ihr Glückspilze,
in einem stimme ich zu:
Zitat
… die Begeisterungsfähigkeit sollten wir uns alle bewahren!
Ansonsten:
Findet man nur noch im Schichtverband von Ottendorf-Okrilla Moldavite?  :gruebel:

Hier gibt es doch tausende Kiesflächen ohne Ende (Waschkies), zwar nicht alle aus Ottendorf, aber eben aus den Kiesgruben der Lausitz.
Und ich traue mir zu einen Moldi aus 5 m Entfernung zu erkennen.  :wow:

Es waren ja auch schon genug Leute (mit reichlich Kilometern) aus dem Rest der Republik und dem Ausland, in Ottendorf, in anderen Kiesgruben, auf Feldern und Tagebau-Kippen der Lausitz. Mit leeren Händen sind sie wieder abgedampft - Null Glas!

Auch auf den letzten, verschiedenen Lausitzer Börsen wurde keine brauchbaren Stücke angeboten. Da meine ich jetzt mal die Tschechen.
In PM‘s habe ich die Stücke gezeigt. Und das Ende der Braunkohle-Tagebau (auch Kiesgruben) ist im Gespräch.

Vier Jahre Einsatz hätten doch mal belohnt werden müssen. Für mich ist die Zeit der Lausitzer Moldavite vorbei!
Mein Gesicht sieht anders aus!  :traurig:
Ich glaube ich finde eher einen Meteorit als einen Lausitzer Moldavit!

So nun könnt ihr mich :steinern: oder „moldaviten“, oder wie das heißt.

Gruß Ehrfried
der Nichtfinder
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Moldavitarier am März 06, 2018, 15:56:57 nachm.
Hallo Ehrfried,

natürlich ist der Fund eines Lausitzer Moldavits im Schichtverband nur die Ausnahme. Daher habe ich das ja hier auch gepostet. Mit meinen Waschkieshaldenfunden will ich euch hier nicht langweilen, es sei denn es ist mal ein besonderer Fund. Funde auf sonstigen Kiesflächen und vor allem auf dem Waschkies sind viel häufiger als Funde aus dem Schichtverband.

In Brandenburg ist es generell schwieriger, Moldavite zu finden. Ich rate Dir (als Anfänger) also zu einem Besuch in Ottendorf-Okrilla, wo Du Dir dann den Waschkies 8/16 mm vornimmst. Da solltest Du mit etwas Ausdauer und Glück auch fündig werden. Ist vielen schon so gelungen. Die Idee von Dir mit den Testfunden ist übrigens sehr gut und hat auch mir in Anfangszeiten geholfen. Da sieht man, dass Moldavite eher schwarz aussehen, wenn sie auf dem Boden liegen. Trotzdem heben sie sich von den übrigen Geröllen deutlich ab (u. a. durch Glanz, Form, ggf. Farbe und Struktur).

Also dran bleiben, wenn Du mal einen Lausitzer Moldavit selbst finden möchtest. Es gibt sie noch!

Grüße
Micha

Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am März 06, 2018, 20:21:45 nachm.
Hallo Moldavitsammler,
und die die es vielleicht noch werden wollen(Ehrfried) :einaugeblinzel:!

Sehr schöne Funde Deiner Nachkommen Andreas :super: und mit vier Jahren schon einen Moldaviten zu finden ist mehr als beachtlich!
Meine Sprösslinge waren leider noch nicht erfolgreich, aber da ich meistens in der Nacht suche waren Sie auch nur sehr selten mit dabei!

Glückwunsch auch zu Deinem schönem Fund im Schichtverband Micha!

Ehrfried Lausitzer Moldavite werden in O-O und auf den meisten anderen Fundstellen in der Lausitz wie Micha schon sagte hauptsächlich im Waschkies der Körnung 8/16 gefunden!
Die Suche erfordert aber egal wo einen festen Willen und dazu noch viel Geduld und Zeit! Mal einfach in der Kiesgrube rumzuschlendern und nach Geschieben, Achaten und auch noch Moldaviten zu gucken wird meist mit null Moldavitfunden enden!Daher ärgere Dich nicht das Du noch keinen gefunden hast, ich Denke Du solltest da erstmal Zielgerichtet suchen :fluester:!


Grüße

Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Met1998 am März 07, 2018, 10:00:51 vorm.
Moin Impaktglas Sammler,
danke für eure Anregung. Moldis sammeln ist wie Angeln, oder Bernstein suchen, ein schönes, erholsames Hobby in der Natur.
Warum?
 - Seltene Stücke eines großen Ereignisses: Einschlag eines großen Meteoriten (Ries-Ereignis)
 - Platzsparend: Auf Grund ihrer Größe bekommt man viele Stücke in der Vitrine unter.
 - Kein teurer Maschinenkauf: Sammlerstücke muss/braucht man nicht schneiden, schleifen und polieren. Einfach Wasser und Bürste drüber, fertig.
 - Krasses Grün und Grün/Braun: Wenn sie im Gegenlicht richtig angestrahlt werden, sind sie ein Hingucker. (z. B. Schmuckverarbeitung). Grün beruhigt und kennzeichnet Vorgänge die funktionieren oder erlaubt sind.
 - Gutes Preisverhältnis: Je nach Fundgebiet und Größe.
 - Wer nicht selber suchen kann/will: Dem stehen bei Händlern oder auf ebay verschiedene Angebote bereit:

https://naturshop.cz/moldavites/13/60?gclid=EAIaIQobChMIwdT-odfZ2QIVhT8bCh2pUQIgEAAYASAAEgIzHfD_BwE (https://naturshop.cz/moldavites/13/60?gclid=EAIaIQobChMIwdT-odfZ2QIVhT8bCh2pUQIgEAAYASAAEgIzHfD_BwE)

https://www.ebay.de/b/Moldavit/44608/bn_55205281 (https://www.ebay.de/b/Moldavit/44608/bn_55205281)
...
...
Jetzt verstehe ich auch, wieso ehemalige Achat-Sammler auf Moldavite umgeschwenkt sind!  :fluester:

Beste Grüße
Ehrfried
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am März 10, 2018, 23:12:18 nachm.
Moin Ehrfried,
da hast Du sicher mit vielem recht :super:!

Hier mal ein paar neuere Funden von mir!

Der Sammeldruck in O-O ist auch im Winter wenn die Waschanlage nicht läuft in der Kiesgrube recht hoch!
Und der Fund eines Moldaviten ist nicht alltäglich!
Um so seltener ist der Fund von 4 Moldaviten im Grubengelände an nur einem Tag!
Foto anbei!

Viele Grüße
Moldijaeger
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Thin Section am März 11, 2018, 08:44:47 vorm.
Um so seltener ist der Fund von 4 Moldaviten im Grubengelände an nur einem Tag!


4 (Lausitzer !) Moldis an einem Tag ... wow!  :super:

Bernd  :winke:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Kraussi am März 11, 2018, 19:09:39 nachm.
Hallo Moldijaeger,

Gratulation - aber ich hoffe Du hast Dir keine Erklärung geholt!!?  :einaugeblinzel: Die Kälte hat wohl einige Sammler abgeschreckt. Aber es hat sich definitiv gelohnt für Dich!  :super: :super: :super: :super: :hut:

VG
Andreas
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am März 12, 2018, 17:31:42 nachm.
Hallo Andreas,
ne gab keine Erkältung, waren ja noch nicht mal zweistellige Minustemperaturen :laughing:!

Grüße
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Juli 12, 2018, 20:30:38 nachm.
Hallo Moldavitsammler,
hier mal zwei aktuelle Moldavitfunde der letzten 2 Wochen von mir!
Ziemlich genau 25 Jahre und 1000 mal Sammeln in O-O hat es gedauert bis ich meinen ersten Moldaviten über 30 g finden konnte!
Beim zweiten über 30 g ging es dann zum Glück unglaublich schnell!

Grüße
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: ironsforever am Juli 12, 2018, 20:40:07 nachm.
 :wow: Fantastisch und in exorbitanter Größe! :super:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Thin Section am Juli 12, 2018, 22:13:32 nachm.
hier mal zwei aktuelle Moldavitfunde der letzten 2 Wochen von mir!

 :super: :super: :super:!
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Met1998 am Juli 13, 2018, 09:54:16 vorm.
Hallo moldijäger,
Glückwunsch zu dem Brocken!  :super:, :nd:

Zitat von: moldijaeger
... aktuelle Moldavitfunde der letzten 2 Wochen ... in O-O

Aber eine Frage habe ich dazu:
Wie kommt ein normaler Bürger wie du und ich im Juli in die Kiesgrube nach O-O zur Moldisuche?  :gruebel:

Kannst die Antwort auch in einer PM schicken.  :fluester:

Gruß Met1998
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: moldijaeger am Juli 13, 2018, 17:44:20 nachm.
Ist kein Geheimnis Met1998, mit dem Auto und dann zu Fuß  :laughing:

Grüße



Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Met1998 am Juli 13, 2018, 19:57:51 nachm.
Wie ich von SFB nach O-O ins Fundgebiet kommen ist mir schon klar.  :danke:

Demnach ist die Kiesgrube pleite, der Stacheldrahtzaun und das Minenfeld sind abgebaut
und die Schergen sind entlassen und arbeitslos.  :lacher:
Titel: Re: Lausitzer Moldavite
Beitrag von: Riesgeologie am Juli 21, 2018, 13:42:27 nachm.
Hallo zusammen,

gerne mache ich für spontane, unternehmungsfreudige und im und beim Nördlinger Ries lebende Tektitfreunde auf einen, am kommenden Donnerstag stattfindenden Vortrag aufmerksam:

Am 26.07.2018 um 19:00 Uhr findet im RiesKraterMuseum in Nördlingen der Vortrag:

Moldavite und ihre Fundschichten in der Lausitz

von

Michael Hurtig

statt. Der Eintritt ist natürlich frei.


Michael Hurtig schreibt dazu:

Moldavite – Was ist das eigentlich? Moldavite zählen zu den Tektiten – natürliche Gläser, die durch den Einschlag eines Asteroiden (großer Meteorit) auf der Erdoberfläche entstanden sind. Sie bestehen aus dem aufgeschmolzenen und zu Glas erstarrten Erdoberflächenmaterial und sind somit nur indirekt kosmischen Ursprungs. Charakteristisch ist ihr sehr geringer Wassergehalt, wodurch sie von anderen natürlichen Gläsern, wie bspw. von Obsidianen (vulkanische Gläser), unterschieden werden können. Durch die enormen Kräfte während des Einschlagsereignisses wurden die tektitbildenden Schmelzen ausgeschleudert und gingen mehrere hundert bis mehrere tausend Kilometer vom Einschlagskrater entfernt als Glasregen in sogenannten Streufeldern nieder. Nun könnte man meinen, dass diese Gläser recht häufig sind, da es über 200 größere Meteoritenkrater auf der Erde gibt. Dass nur eine Handvoll dieser Einschlagsereignisse Tektite produzierten, zeigt, dass weitere Faktoren für ihre Bildung von Bedeutung gewesen sein müssen. Wissenschaftler fanden heraus, dass die Größe des Asteroiden, der Einschlagswinkel und auch das Vorhandensein von wassergesättigten Sedimenten am Einschlagsort eine entscheidende Rolle spielten. Tektite sind aus dem Nordamerikanischen (35,4 Millionen Jahre alt), dem Mitteleuropäischen (14,8 Ma), dem Westafrikanischen (1,1 Ma) und dem Australasiatischen (0,8 Ma) Streufeld bekannt. Die mitteleuropäischen Tektite können überwiegend im Gebiet der Moldau in Südböhmen in der Umgebung von Budweis gefunden werden und werden daher auch als Moldavite bezeichnet. Durch Vorläufer der heutigen Moldau und Elbe gelangten einige als Flussgerölle schließlich bis in die Lausitz, wo sie heute mit viel Glück und Ausdauer in verschieden Kiesgruben aufgespürt werden können. Der bekannteste und reichste Fundpunkt ist der Kiestagebau Laußnitz bei Ottendorf-Okrilla.


Weitere Infos:

www.freunde-des-rieskratermuseums.de
www.riesgeologie.de
www.rieskrater-museum.de