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« Letzter Beitrag von DCOM am November 13, 2025, 14:45:01 Nachmittag »
NWA 6027:

Nun folgt ein sehr frischer CK-Chondrit von Chladni’s Heirs.

Die CK-Chondrite sind mit einem Gesamt-TKW von nur etwa 370 kg recht selten. Stand heute existieren lediglich 94 nicht-antarktische CK3-Chondriten mit einem Gesamtgewicht von 64 kg. Geschnittene Scheiben dieser Meteorite erscheinen aufgrund ihres hohen Anteils an Magnetit matt-schwarz und sind von verschieden großen Chondren und gelegentlichen Einschlüssen von CAIs durchsetzt.

Dieser 22,1 Gramm schwere Endschnitt, der zugleich die "main mass" ist, zeigt unequilibrierte Mosaikchondren:wow:

Das TKW ist mit 47 Gramm sehr niedrig. Für diese Schönheit erlaube ich mir, 555,- € zu verlangen.  :hut:
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« Letzter Beitrag von DCOM am November 13, 2025, 14:43:44 Nachmittag »
NWA 6659:

Kommen wir nun zu einem hochpolierten Endstück eines Lodraniten mit niedrigem Verwitterungsgrad. Bemerkenswert sind die relativ frischen Kristalle und Flocken aus Nickeleisen. Alle Lodranite entstammen wahrscheinlich demselben, unvollständig differenzierten Mutterkörper, einem S-Asteroiden. Sie bestehen aus Olivin, Pyroxen, Nickeleisen und Troilit. Wegen ihres hohen Eisengehalts wurden sie früher zur Gruppe der Stein-Eisen-Meteorite gestellt. Chemisch sind sie mit den H-Chondriten verwandt. Da in Lodraniten aber die chondrische Struktur verloren ging, werden sie zu den primitiven Achondriten gezählt. Lodranite sind etwas grobkörniger und bei höheren Temperaturen entstanden als die Acapulcoite. Sie dürften deshalb aus tieferen Bereichen des Mutterkörpers stammen, wo sie langsamer abkühlten.

Lodranite sind sehr selten. Die Datenbank weist nur 79 nicht-antarktische Funde mit einem Gesamt-TKW von etwa 42 kg aus. Verpasst also nicht die Gelegenheit, hier ein exklusives Stück der Ex-Chladni’s-Heirs-Provenienz zu erhaschen!  :lechz:

Das wunderschöne Stück wiegt 23,2 g – ich hätte gern 950,- € dafür.  :user:
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« Letzter Beitrag von DCOM am November 13, 2025, 14:42:14 Nachmittag »
NWA 6825:

Um bei den Rumurutis zu bleiben, biete ich hier ein nahezu fallfrisches und damit sehr seltenes Individuum eines R-Chondriten an. Das Material ist mit NWA 5469 (R5) und höchstwahrscheinlich auch mit NWA 6145 gepaart. Komplette, fallfrische Individuen eines Rumurutis waren lange Zeit nicht erhältlich und sind auch heute noch recht selten. Das Individuum besitzt ca. 70% Kruste.

Das schöne Individual wiegt 50,1 Gramm ist wechselt für 1250,- € seinen Besitzer.  :hut:




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« Letzter Beitrag von DCOM am November 13, 2025, 14:40:52 Nachmittag »
NWA 7592:

Das nächste Stück ist ein optisch ansprechendes Rumuruti-Individuum aus der Serie von "Chladni’s Heirs" mit natürlich entstandenem Loch.  :lechz:

Die chondritische Brekzie zeigt helle und dunkle Klasten in einer curryfarbenen Matrix.

Rumuruti-Meteoriten (R-Chondrite) sind eine recht seltene Gruppe von Chondriten, die ihren Namen einem beobachteten Fall vom 22.01.1934 nahe dem Kenianischen Rift Valley haben. Die gesammelten Proben wurden als Chondrite identifiziert, gehörten jedoch zu keiner der bekannten Chondrit-Klassen an.

R-Chondrite bestehen in der Regel aus hellen Klasten, die in eine dunkle, feinkörnige Grundmasse eingebettet sind. Die Klasten entstanden bei der Kollision des Mutterkörpers mit einem kosmischen Objekt; sie wurden später mit dem Lockergestein (Regolith) des Mutterasteroiden verbacken. Daher besitzen die R-Chondrite eine staubige Matrix, die Bruchstücke von Gestein und Mineraleinschlüsse zusammenhält. Obwohl das genaue Alter dieses Materials noch nicht bestimmt wurde, glauben Forscher, dass das Kollisionsereignis vor etwa 20 Mio. Jahren stattfand.

Wegen der auffälligen Kontrastierung der hellen Klasten und dunkler Matrix werden Rumurutis meist als Scheiben angeboten. Individuals wie dieses sind eher die Ausnahme und dürfen in keiner Steinsammlung fehlen.

Bei einem TKW von 825 g (insgesamt wurden 15 Stück geborgen) ist das Gewicht von 155 Gramm beachtlich und könnte sogar die Hauptmasse darstellen. Es ist für 840,- € abzugeben.

 :user:
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« Letzter Beitrag von DCOM am November 13, 2025, 14:37:27 Nachmittag »
Liebe Sammelgemeinde,

Weihnachten steht vor der Tür!  :wow:

Die perfekte Gelegenheit, Euch ein paar außergewöhnliche Sammlungsstücke zu sichern, die ich im Zuge der Neuausrichtung meiner Sammlung abgeben möchte.

Darunter finden sich echte Highlights aus der goldenen Ära von "Chladni’s Heirs" – dem Beginn der guten alten NWA-Zeit - also nicht zu lange überlegen, bevor die besten Stücke vergriffen sind! Und: es ist für jeden Geldbeutel etwas dabei.  :prostbier:

Beginnen möchte ich mit einer kosmischen Schönheit, die jedes Pallasitensammlers Herz höherschlagen lässt – einem Baby-Sericho mit bizarrer Skulpturierung aus dem Bestand von Mirko Graul. Der Pallasit aus Kenia besitzt einen hohen Anteil an Olivinkristallen, deren Farbton zwischen grün und orangerot changiert.

Schon Jahrzehnte vor der Klassifikation 2016 kannten die Nomaden der Region die geheimnisvollen Steine, auf denen Kinder spielten, ohne zu wissen, dass es sich um Boten aus den Tiefen des Alls handelte.
Das Baby wiegt 76 Gramm und findet für 130,- € einen neuen Besitzer.  :hut:

Viele Grüße, Martin, IMCA #8223  :user:

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weitere Veranstaltungen / Börsen / Re: Munich Show 2025
« Letzter Beitrag von hugojun am November 13, 2025, 09:12:32 Vormittag »
Hallo Thomas,
Es liegt wohl an dem Weissabgleich deiner Kamera, dass mir die Krusten Farbe gar nicht so grün vorkommt. Ich gehe davon aus, dass es aber tatsächlich so ist.
Die hellen Mineral Einschlüsse könnten Feldspäte , Enstatit oder auch eine Ca ode Al reiche Mineralphase sein.
Die Bestimmung Dieser könnnten Richtungsweisend sein.

lG
Jürgen
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kleine Fossilien-Ecke / Re: Myanmar Bernstein
« Letzter Beitrag von hugojun am November 13, 2025, 08:09:02 Vormittag »
Hallo Ehrfried,
Wat der Bauern nit kennt, kauft er nit.
Für mich war Bernstein bisher isotrop.
Bleibt fake und/oder  behandelt.
Der Preis war nicht überzogen, für Bernstein eigentlich günstig.  :nixweiss:
lG
Jürgen
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weitere Veranstaltungen / Börsen / Re: Munich Show 2025
« Letzter Beitrag von stollentroll am November 12, 2025, 23:45:24 Nachmittag »
Ich werde erstmal Röntgendiffraktometrie dran machen. Dann weiß man schon mal etwas mehr.
Selber schneiden kann ich es nicht, da habe ich keine Ausrüstung.
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weitere Veranstaltungen / Börsen / Re: Munich Show 2025
« Letzter Beitrag von Andyr am November 12, 2025, 20:37:48 Nachmittag »
Hallo Stollentroll,

wirklich interessantes Material. Bin mal gespannt, was dabei raus kommt. Die Kruste erinnert mich ein bisschen an NWA 7325. Allerdings unterscheidet sich das Innere doch etwas von NWA 7325. Nun ja, vielleicht werden wir bald mehr wissen.

Viele Grüße
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weitere Veranstaltungen / Börsen / Re: Munich Show 2025
« Letzter Beitrag von Dave am November 12, 2025, 19:41:18 Nachmittag »
Danke Dir!
Interessant hast du vor es zu schneiden und zur Klassi zu schicken?

Beste Grüße
David
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