Der selbsternannte „Finder“ aus der Bild-Zeitung – jener Franzose, der bereits in der Normandie zu Beginn mit meines Erachtens irreführenden Wiesenfotos für seinen sensationellen Fund für Aufsehen gesorgt hat & erst sehr viel später mit seinem wahren Fundort heraus rückte – erweist sich diesmal eher als partiell erfinderisch als 'finderisch'.
Tatsächlich hat er die mutmaßlichen Fragmente des Koblenzer Boliden, wie ein Video eines Reporters eindrucksvoll dokumentiert, direkt vom Hausbesitzer, der sie selbst vom Boden aufliest, ausgehändigt bekommen; ein eigenes Auffinden im eigentlichen Sinne fand somit nicht statt. Vor Ort äußerte er gegenüber den anwesenden Medienvertretern noch mit lobenswerter Offenheit, die Stücke der wissenschaftlichen Gemeinschaft zugänglich machen zu wollen – wobei er mit feinem Understatement hinzufügte, dass „vielleicht einige wenige Exemplare“ auch in privaten Sammlungen ihren Platz finden könnten.
Mittlerweile zeigt sich: Dutzende Stücke haben bereits den Weg ins Ausland – teils nach Übersee – gefunden und wurden veräußert.
Ein Finder im klassischen Sinne war er nicht – ein geschickter Vermittler mit ausgeprägtem Geschäftssinn hingegen sehr wohl.
Das sind meine zwei Cents zu dem Thema.
jönne könne ,oder so ähnlich sagt der Rheinländer, höre ich da etwa Neid heraus?
Was den Fund in der Normandie angeht, kann ich seine Angaben bezeugen.
Wenn du der erich bist, für den ich dich halte, der erich h. , dann bist du ja auch kein Ideen armer Händler. Natürlich sind deine Verkäufe auch alle in deiner Heimat verblieben. Wieviel deiner Verkäufe stammten eigentlich aus deiner Heimat?
Den anderen Suchern wünsche ich noch viel Erfolg.
Jürgen