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unbekannte Gesteine, auch meteoritenverdächtige / Pseudometeorit?
« Letzter Beitrag von david am April 29, 2022, 21:52:14 Nachmittag »
Hallo,

Kurz zu mir: Ich bin hier neu im Forum! Ich bin von Beruf Kunstpädagoge und interessiere mich daher eigentlich für alles, dass nicht ganz gewöhnlich sein zu scheint . Mit Mitte 40, zwei Kindern und Beruf beibt gerade nicht soviel an Freizeit.  Wenn es die Zeit dann zulässt scanne ich mit meinen Augen liebend gerne Flußkies. Einen Magneten und eine Lupe habe ich immer dabei. Die Vielfalt an den zu entdeckenden Farben, Formen und Oberflächen is nahezu unendlich und jedesmal inspirierend.

zum Fundstück:

Gefunden vor 10 Jahren im Flussbett (Versickerungsstrecke) der Schwarza (Österreich, Schwarzach bei Wr. Neustadt)


Mitgenommen habe ich den Stein damals auf Grund seiner Form bzw. Gewichts und der auffälligen Eiseneinschlüsse.

Letzte woche habe ich mich dann dazu entschieden das gute Stück mit einem Nass-Schleifbock anzuschleifen und anschließend mit 2000er Naßschleifpapier zu polieren. Danach habe ich natürlich gleich einen Nickeltest gemacht: leider negativ. Danach habe ich den Stein in ein Säurebad (Zitronensäure) gelegt um die Kalkschicht möglichst aufzulösen. Seit dieser Bahndlung greift sich der Stein wie Sandpapier an. Mit einem USB-Mikroskop mit 1000 facher Vergrößerung sind eine Vielzahl an unterschiedlichen Kristallen zu erkennen (gelb, grün , rot, schwarz), die Eiseneinschlüsse sind trotz der Säure nicht wirklich oxidiert?

Größe: 9 x 7 cm

Gewicht: 350 g

Dichte: zirka 2,93

...das Objekt ist an jeder Stelle ferromagnetisch, sprich ein kleiner starker Magnet haftet überall an.
...das Objekt hatte fast auf seiner ganzen Oberfläche eine ausgeprägte Kalkschicht
...Zur Form, diese weist etliche Fingerkuppengroße einbuchtungen auf, eine "Schmelzkruste gibtes nicht"
...das Objekt weist in der Anschlifffläche mindestens 4 Risse aus die Richtung Zentrum führen


Um welches Gestein könnte es sich hierbei handeln?

Weitere Fotos gerne nach Anfrage.

LG und vielen Dank für die Begutachtung.

David
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kleine Astro-Ecke / Re: James Webb Space Telescope (JWST)
« Letzter Beitrag von Eckard am April 29, 2022, 13:54:31 Nachmittag »
Hallo Forum,

das JWST hat nun scharfe Augen. Hier ein kleiner Bericht.

https://www.scinexx.de/news/kosmos/james-webb-teleskop-sieht-scharf/

 :winke:
Eckard
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Goldwaschen - gewußt wie ! / Re: 2 Meter nur Feinriefen
« Letzter Beitrag von BlackLabel am April 28, 2022, 01:03:48 Vormittag »
Moin Julian,

Ich denke auch, dass die Feinriefen das Gold gut fangen werden, solange (wie Mario schon sagte) Platz ist.

Also: Die Riefen im Auge behalten!
Wenn sich das erste Drittel der Matte mit Blacksand vollgesetzt hat, ist ein Cleanout fällig.
Die Rinne nicht überfüttern. Lass ihr Zeit, sich frei zu spülen, sonst rutscht das Gold über die vollen Riefen.

Einige Goldwäscher klemmen einen Magnetbalken in die Rinne (ca. 2 Zentimeter über der Matte). Der fängt das Magnetit ab. Ist der Magnet "voll", wird das Magnetit abgestreift (in einen separaten Eimer).
So einen Magnetbalken kannst Du auf viele Arten bauen. Neodymmagnete aus alten Festplatten sind am billigsten (weil umsonst). Diese kannst Du auf einen Holzstab legen und mit Isoband umwickeln oder Du packst Magnete in ein Röhrchen aus Kunststoff, Alu oder Kupfer.

Du hast ja nichts zu verlieren. Selbst, wenn 20% des Goldes durchrutschen, hast Du 80% gefangen.
Beobachte das Material in der Rinne und optimiere gegebenenfalls über Wassermenge und Gefälle.

P.S.:
Selbst für den Blacksand und das Magnetit gibt es Abnehmer (z. B. Gunnar von Lucky Loddos Paydirt).

Viel Erfolg!

Wir freuen uns auf Deinen Bericht wie es geklappt hat.

Beste Grüße Øle!
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Das Stück hat ein schönes neues Zuhause gefunden.  :super: :hut:

Grüße Dave
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Meteorite / Re: Meteor mit interstellarem Ursprung?
« Letzter Beitrag von Wunderkammerad am April 27, 2022, 13:47:41 Nachmittag »
Nicht zuletzt sind diese wönzigen Baustein-Schnipselchen praesolar (und damit doch auch interstellar?) - äußerst interessant jedenfalls, aus der heutigen Ausgabe der SZ: https://www.sueddeutsche.de/wissen/dna-nukleobasen-meteoriten-evolution-weltall-1.5573190
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Goldwaschen - gewußt wie ! / Re: 2 Meter nur Feinriefen
« Letzter Beitrag von locastan am April 27, 2022, 09:50:06 Vormittag »
Hi Julian,

meine Erfahrung soweit ist je feiner desto besser. Lass den Banker laufen bis der Blacksand oben an der Riefenkante steht, wirklich verlieren kannst du nicht nennenswert.

(Es sei denn du hast massig Turbulenzen auf der ganzen Rinne durch liegenbleibende Steine, aber die sollte ja der Banker schon abtrennen.)

Wenn Goldflitter wegschwimmen, dann weil die selten mal oben auf der Wasseroberfläche wegtreiben. Wenn Gold erstmal untergeht "klebt" es eigentlich gut in den Vertiefungen der Rinnen.

Ich nutze für den Rhein bei Speyer gerne den Baby-Highbanker von Goldshark.pl. Passt in eine großen Wanderrucksack und trotz seiner kleinen 40x10cm Matte für das feine Rheingold auch keine niedrigere Retention als eine Riesenrinne. Cleanup ist auch schneller, bei der geringeren Menge Material. Weniger ist in diesem Fall (meiner Meinung nach) mehr. Mehr Spaß auf alle Fälle. ;)

Gruß Mario.
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Literaturhinweise / Re: Vesta and Ceres: Insights into the Dawn of the Solar System
« Letzter Beitrag von Dirk am April 27, 2022, 09:35:06 Vormittag »
Danke für den Hinweis!!  :super:

Auf dieses Buch habe ich schon lange gewartet.

 :winke:
Dirk
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Literaturhinweise / Re: Vesta and Ceres: Insights into the Dawn of the Solar System
« Letzter Beitrag von karmaka am April 26, 2022, 19:38:07 Nachmittag »
Das Werk ist nun seit wenigen Wochen verfügbar und kann bestellt werden.

LINK
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Goldwaschen - gewußt wie ! / 2 Meter nur Feinriefen
« Letzter Beitrag von Goldjulian am April 26, 2022, 19:22:49 Nachmittag »
Hallo :wc:

Ich will mein Material reduzieren will aber keine neuen Rinnen oder Matten kaufen. Ich habe 2 23 x 100 Rinnen mit Feinriefen und Streckmetall. Die Sache ist nur, dass es mit Streckmetall eine Menge Material gibt. Deswegen wollte ich nur Feinriefen nehmen. Jetzt wollte ich euch fragen ob das klappt oder ob da eine Menge Gold (Rheingold) verloren geht. Ich benutze die Rinne mit Highbanker aber das ist bei 2 Metern nicht verwunderlich.

Würde mich über Hilfe freuen

Julian
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kleine Astro-Ecke / Re: OSIRIS-REx - 1999 RQ36
« Letzter Beitrag von karmaka am April 26, 2022, 19:05:55 Nachmittag »
OSIRIS-APEX

Und die Mission geht weiter in Richtung Apophis.

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