Autor Thema: Meteor und Staubspur in Zeitraffer  (Gelesen 1905 mal)

Offline karmaka

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Meteor und Staubspur in Zeitraffer
« am: November 02, 2014, 23:05:36 Nachmittag »
Meteor und Staubspur in Zeitraffer

video shot on October 16th, 2014 by Wes Eisenhauer
outside of Custer, South Dakota.
(120 consecutive 30 second exposures)

VIDEO (HD, full screen)

Original

Offline Contadino

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Re: Meteor und Staubspur in Zeitraffer
« Antwort #1 am: November 03, 2014, 19:02:46 Nachmittag »
Faszinierend!

Danke für den Link  :super: :hut:

Ciao, Heiner
Doe maar gewoon, dan doe je al gek genoeg

Offline Hungriger Wolf

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Re: Meteor und Staubspur in Zeitraffer
« Antwort #2 am: November 03, 2014, 19:38:49 Nachmittag »
Hallo Martin!

Interessantes Phänomen!

Dieser Experimentalversuch/Ergebnis/Video-Beispiel, von erzeugten Rauch-Ringstrukturen/feine Feststoff-Partikel, sieht ebenfalls sehr ähnlich aus:  :wow:
http://www.youtube.com/watch?v=1vcID3ZEfYg

Grüsse  :hut:
Achim

Offline APE

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Re: Meteor und Staubspur in Zeitraffer
« Antwort #3 am: November 04, 2014, 14:23:23 Nachmittag »
Hi ich nenne das: das Nachleuchten einer Meteorspur! Plasma in der Ionosphäre kann schlecht abgebaut werden, wohin nur mit der Energie, wenn alles schon ionisiert ist und damit braucht es in der Höhe schon ein wenig länger bis es aufhört zu leuchten. Staub sehen wir in so einem Fall definitiv nicht! Es ist Nacht, und Staub leuchtet nicht. Man sieht das Rekombinationsleuchten einzelner ionisierter Elemente oder gar aktiver Moleküle. Ob dies das Leuchten der zerstörten Luft ist oder das des Materials des Eindringlings (Meteoroiden), das bleibt ein Geheimnis. Vielleicht ist es gar das Leuchten eines beim Durchschlagen der Luft neu entstandenen Moleküls, das sich aus den zurückbleibenden Ionen von Eindringling und Luft gerade gebildet hat …

Staub, Dampf, Aerosol sieht man nur in einer Meteorwolke. Und die nur am Tage (bzw. in der Dämmerung), wenn Licht auf sie trifft. Siehe Meteorwolke beim Meteoritenfall von Tscheljabinsk 2013. Jetzt könnte man natürlich sagen: he, die Wolken sind im Video ja auch zu sehen!
Richtig, die sind aber viel näher zu irgend welchen nahen Straßenlampen oder so, als der Meteor in der weit entfernten Ionosphäre. Es ist meiner Meinung nach auch nicht das selbe Licht zu sehen (Helligkeit und Farbe). Und das die Einschlagsröhre in der Luft noch vom Sonnenlicht getroffen wird, das kann man wohl bei dem Milchstraßenpanorama auch ausschließen.

Man was ist das für ein grünliches Leuchten am Horizont? Ein Polarlicht in South Dakota? Oder gar Airglow bzw. Nightglow ?! Zu welcher Ortszeit hat er die Aufnahme gemacht?
 :user:
Thomas
Grau ist alle Theorie ...

 

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