Autor Thema: Kleingeschiebe und Geröll aus der Lausitz  (Gelesen 41811 mal)

Offline Met1998

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Re: Kleingeschiebe und Geröll aus der Lausitz
« Antwort #150 am: August 26, 2019, 09:28:39 Vormittag »
Moin Eckhard,
ich finde deine Steine schön!  :super::wow:
Und wenn du sie anfeuchtest und noch die Rückseite (Kruste, nass) zeigst kann man sie besser bestimmen.
(anderer Thread)
Einige Forumler würden sicherlich bei der Bestimmung mitmachen, dazu ist das Forum ja da!  :talk:
z. B.:
B17 nicht richtig ausgeprägter Schriftgranit
D18 würde ich Quarz/Jaspis sagen
C 14 Jotnischer Sandstein, usw.

Beste Grüße
Ehrfried  :prostbier:
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Offline Eckard

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Re: Kleingeschiebe und Geröll aus der Lausitz
« Antwort #151 am: August 26, 2019, 11:37:28 Vormittag »
Moin Ehrfried,

Deinen Vorschlag ‚anderer Thread’ werde ich wohl realisieren und dort auch die angefeuchteten Steine zeigen. Dabei fällt mir eine Frage ein, die ich lieber gleich loswerde:
Warum kippen Unterwasseraufnahmen beim Anklicken [vergrößern] immer 90 Grad nach links?

und:
Wie kann man das verhindern?

Kennst Du das Phänomen? Mir ist es auf verschiedenen Internetseiten aufgefallen.

Nur kurz zu diesen:
B17: Deine Vermutung deckt sich mit meiner, leider jedoch ergab das Schneiden keine Sicherheit.
D18: Ja, Jaspis habe auch ich ihn genannt
C14: Sediment ja, aber jotnisch? Glaube ich eher nicht. Ziemlich quarzitisch, aber Körnung gerade noch erkennbar.

Jotnische Sandsteine habe ich hier, mit und ohne weißen Windpocken. Deren Körnung ist eindeutig erkennbar.

Bis denne.
 :winke:
E c k a r d
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Offline Eckard

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Re: Kleingeschiebe und Geröll aus der Lausitz
« Antwort #152 am: August 26, 2019, 13:09:41 Nachmittag »
Hallo Ehrfried,

ich denke, B 17 als Schriftgranit zu bezeichnen ist nicht i. O., denn m. E. zeigt er Kristalle, die in einem Pegmatit nicht vorkommen sollten.

BG/Eckard
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Offline Pinchacus

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Re: Kleingeschiebe und Geröll aus der Lausitz
« Antwort #153 am: August 26, 2019, 13:29:53 Nachmittag »
Hallo Ehrfried,

ich denke, B 17 als Schriftgranit zu bezeichnen ist nicht i. O., denn m. E. zeigt er Kristalle, die in einem Pegmatit nicht vorkommen sollten.

BG/Eckard

Die Aussage mag richtig sein, die Begründung dafür ist total falsch.
So lange Fiktionsapparaturen latente Illusionen nicht manifestieren können, ist eine Realisation des Illusionären latent Fiktiv!

Be more specific! http://www.youtube.com/watch?v=PusCpQIbmCw

Offline Eckard

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Re: Kleingeschiebe und Geröll aus der Lausitz
« Antwort #154 am: August 26, 2019, 13:57:54 Nachmittag »

Danke, Johannes, aber eine Erläuterung wäre sinnvoller als nur ein lapidarer Hinweis. - Du hast es hier mit einem Lehrling zu tun.

Besten Gruß
Eckard
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Offline Met1998

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Re: Kleingeschiebe und Geröll aus der Lausitz
« Antwort #155 am: August 28, 2019, 09:39:21 Vormittag »
Noch ein Elbe-Kiesel vom Börse-Sägen:

Den habe ich nur einseitig gerade geschnitten.
Aber er ist so blass, muss er k... oder was? Die waren schon mal farbenfreudiger.
https://www.jgr-apolda.eu/index.php?topic=10741.msg148454#msg148454

Einen kleinen 6 cm Achat (Ametyst, Quarz) aus unserem Nachbargewässer, findet man hier nicht alle Tage.
Wieder ein Beweis für die Eiszeiten-Durchmischungen von Elbegeröll und Geschieben aus dem Norden.

(Könnten die blau/grauen Wolken evtl. Fluorit sein?)

Der "Steinfried"  :winke:
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Offline Eckard

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Re: Kleingeschiebe und Geröll aus der Lausitz
« Antwort #156 am: August 28, 2019, 13:34:17 Nachmittag »
Hej Ehrfried,

Zitat: Aber er ist so blass, muss er k... oder was?

betrachte seine Schlichtheit einfach als seine individuelle Schönheit. Du weißt doch: Alle Steine sind schön! Unterschiedlich schön.  :einaugeblinzel: - Außerdem ist er nicht nur ein Stein. Links Bug steht der Kapitän dieses Wellenfahrzeugs. Und er birgt sicher noch weitere kleine Geheimnisse.

BG/Eckard
 :winke:
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Offline Met1998

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Re: Kleingeschiebe und Geröll aus der Lausitz
« Antwort #157 am: Oktober 22, 2019, 12:37:36 Nachmittag »
Quarz-Lydit-Konglomerat
Das in Antwort #136(?) gezeigte 7cm Gestein, aus einem ehem. Elbelauf (Mittelböhmen-Brdy), hat mir ein freundlicher Forumler schon vor Weihnachten mal „durchgesäbelt“ und poliert! :super:, :danke:

Die braune Kruste vor der Bearbeitung stammt sicherlich vom Eisenhydroxid in unserer Senftenberger Tagebauerde bzw. sauren -Seen.
Innen sieht er jedenfalls aus wie eine helle „Semmelleberwurst“!  :einaugeblinzel:

Eckard würde sagen:
Zitat
Das ist individuelle Schönheit...alle Gesteine sind schön!

Gruß Ehrfried  :winke:
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Offline Eckard

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Re: Kleingeschiebe und Geröll aus der Lausitz
« Antwort #158 am: Oktober 22, 2019, 12:55:13 Nachmittag »
Lieber Ehrfried,

dies ist das 2. x (ich schreibe das so, weil ich in Rechtschreibung so miserabel bin), dass ich feststellen muss, wie gut Du mich kennst. :super:
Aber nicht nur alle Steine sind schön! :einaugeblinzel:

Besten Gruß
 :winke:
Eckard

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Offline Sprotte

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Re: Kleingeschiebe und Geröll aus der Lausitz
« Antwort #159 am: Oktober 22, 2019, 18:14:56 Nachmittag »
Guten Abend,

ich möchte eine Bemerkung zur "Antwort #145 am: August 25, 2019" machen. Bei dem dort links unten gezeigtem Geschiebe könnte es sich um einen so genannten "Ostsee-Rapakiwi" aus dem Nordbaltischen Pluton halten (siehe z.B. hier: https://www.kristallin.de/rapakiwis/ostseerapakiwi.htm#1).

Viele Grüße
Sprotte

Offline Met1998

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Re: Kleingeschiebe und Geröll aus der Lausitz
« Antwort #160 am: Oktober 22, 2019, 19:10:33 Nachmittag »
Hallo Sprotte,
da liegst du völlig richtig!  :super:

Das ist genau die andere Hälfte von dem Gestein! ("Ostsee-Rapakiwi" aus dem Nordbaltischen Pluton)
https://www.kristallin.de/rapakiwis/ostseerapakiwi/07_Ostsee-Rapakiwi_1600.jpg

Von dem bekannten, großzügigem Forumler/Sammler hört man hier leider nichts mehr?  :nixweiss:

Gruß Ehrfried  :hut:
« Letzte Änderung: Oktober 22, 2019, 19:53:37 Nachmittag von Met1998 »
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Re: Kleingeschiebe und Geröll aus der Lausitz
« Antwort #161 am: Oktober 30, 2019, 16:05:35 Nachmittag »
Moin Gemeinde,
am vergangenen Wochenende der letzte „Barfuß-Suchlauf“ für dieses Jahr, durch unsere Tagebau-Gewässer.
Die Wassertemperatur ist inzwischen von 18° C, auf 12°, bis 10° C gesunken. Ich glaube das nennt man „Eisbein“  :laughing:

Hier noch drei Bilder zur Scharfkantigkeit:
Je nach Lage im Eispanzer (Oben, Mitte, Seite, Unten) können große Brocken (Flint) auch so aussehen.
Nachdem sie über ca. 500 km,  :wow: mit dem Eis aus dem Norden, zu uns in die Lausitz mitgeschleift wurden.
- großem Druck ausgesetzt waren (Lausitz bis 1 km Eismächtigkeit)
- hartem Untergrund begegneten - Grauwacke,
- zerplatzt sind durch gegenseitige Behinderung, usw.)
- und auch Baggerschaufeln sind nicht auszuschließen (steht ja kein „Beipackzettel“ dran.)

- Ein 28 cm Feuerstein.
- Ein abgeplatztes 6 cm Stück davon.
- Und ein Kürbis großes Stück:wow: (Ich habe Schuhgröße 43!)

Die hellen Bestandteile im Inneren bei 14b (evtl. Bruchstellen) und auf der Oberfläche sind weicheres, diagenetisches Vorstufenmaterial zum Feuerstein.

Wie schon an anderer Stelle erwähnt, gibt es hier Feuersteine in allen Farben und Formen.
 :danke:
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Re: Kleingeschiebe und Geröll aus der Lausitz
« Antwort #162 am: Oktober 31, 2019, 08:13:23 Vormittag »
1. Was ist denn dass für‘n schwarzes Zeug?  :gruebel::fluester:
Schwarze Meteorite, -Lydite, -Tephrite, -Moldavite, -Verhüttungsschlacke, oder was?
Nee...
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Offline Eckard

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Re: Kleingeschiebe und Geröll aus der Lausitz
« Antwort #163 am: Oktober 31, 2019, 14:22:29 Nachmittag »
Salve edler Ehrfried,
 :hut:

die 10 kleinen Negerlein sind es jedenfalls nicht, denn da liegen mehr als 10 fragliche Objekte. Da sie jedoch SCHWARZ sind, kann es sich doch nur um BRAUN in Verbindung mit KOHLE handeln. (Die Gegend stimmt zumindest.)

Ich warte auf Zu- oder Widerspruch aus der Runde, damit DU, Ehrfried, alles genau erläutern kannst. Und darauf freue ich mich :laughing:, denn dann profitieren wir alle. :prostbier:

Besten Gruß
 :winke:
Eckard

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Re: Kleingeschiebe und Geröll aus der Lausitz
« Antwort #164 am: Oktober 31, 2019, 15:30:13 Nachmittag »
2. Hallo Eckard,
gut ich feure ab! Aber vorher Anerkennung  :super:, an den Profiteur!
Braunkohle Stücke ist die Lösung!  :wow:
Die liegen hier an den Seestränden reichlich herum.
Im Wasser sind sie glatt und schwer, aber lässt man sie trocknen, werden sie leicht und fallen nach wenigen Wochen auseinander.

Es ist also sehr schwierig, aus ca. 1,84 m Sicht-Höhe, zu entscheiden ob man sich danach bückt.
Und ob es sich dabei evtl. um die aufgezählten Objekte aus Antwort #163 (?) handeln könnte. Man ist ja nicht mehr der Jüngste.  :fluester:

Zur Belohnung zeige ich dir (ich weiß, du liebst sie wie ich) noch einen Schriftgranit im Schriftgranit Thread.

Gruß der „Steinfried“  :winke:
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