Autor Thema: Naturkundemuseum Berlin sucht Berliner Mikrometeoritensammler zum Mikroskopieren  (Gelesen 661 mal)

Offline karmaka

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Naturkundemuseum Berlin sucht Berliner Mikrometeoritensammler zum Mikroskopieren

Ansgar Greshake ruft Berliner und Berlinerinnen zur mikroskopischen Mitarbeit im Rahmen des Citizen Science Projekts Mikrometeorite – Der kosmische Schatz Berliner Dächer (01.06.2019 - 31.01.2020)
auf.

Bewerbungszeitraum bis zum 14. Juli 2019 um 20 Uhr

Wer zuerst kommt, der ....

Zitat
Die Anmeldung erfolgt per e-Mail mit dem Betreff: „Teilnahme am 30. Juli“ an folgende Adresse: Mikrometeorite@mfn.berlin
Der vollständige Namen und die Postleitzahl des Wohnortes müssen angegeben werden.

Naturkundemuseum Berlin sucht Mikrometeoritensammler

AUDIO (MP3) ab 31:44 Min. (RadioEins RBB, Die Profis, 6.7.2019)


Offline gsac

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Naturkundemuseum Berlin sucht Berliner Mikrometeoritensammler zum Mikroskopieren

Ansgar Greshake ruft Berliner und Berlinerinnen zur mikroskopischen Mitarbeit im Rahmen des Citizen Science Projekts Mikrometeorite – Der kosmische Schatz Berliner Dächer (01.06.2019 - 31.01.2020)
auf.

Bewerbungszeitraum bis zum 14. Juli 2019 um 20 Uhr

Wer zuerst kommt, der ....

Zitat
Die Anmeldung erfolgt per e-Mail mit dem Betreff: „Teilnahme am 30. Juli“ an folgende Adresse: Mikrometeorite@mfn.berlin
Der vollständige Namen und die Postleitzahl des Wohnortes müssen angegeben werden.

Naturkundemuseum Berlin sucht Mikrometeoritensammler

AUDIO (MP3) ab 31:44 Min. (RadioEins RBB, Die Profis, 6.7.2019)


Ich habe reichlich viele Mikrometeorite, und war sogar auch 15 Jahre lang vor meiner Berentung (im Jahr 2016) Berliner Bürger, aber käme sicher nicht auf die Idee, mich an so einem Projekt zu "beteiljen, wa!", pardon: beteiligen. Ist das der neueste Witz von Herrn Greshake? OK, ich lese es noch mal genauer, habe es nur überflogen, aber vor Ort muss es gewiss jemand anders machen. Auch in Berlin gibt´s ja Sammler, sogar ziemlich begeisterte!! Ich hoffe, die lesen das und haben dann Lust auf sowas..

:hut: Alex

Offline gsac

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Die Berliner kriegen auch keinen von meinen (evtl) übrigbleibenden Metis, wenn
ich denn irgendwann mal abtrete. Ich finde das neue, na ja gut inzwischen auch
nicht mehr ganz neue Display der Meteorite ziemlich grottig. Ich war jetzt 3 Jahre
lang nicht mehr da, aber es wird sich nicht viel verändert haben. Da ist das NHM
Wien nun wirklich sehr viel besser aufgestellt.

[Ein altes Eisen betreue ich dort noch in Berlin ein ganz klein bisschen, ich weisse
gar nicht mehr, ob mir noch was abgebucht wird, aber ich bin nicht nur Kritiker... :-)]

:hut: Alex

Offline Sikhote

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Hallo Alex,

Ansgar Greshake hatte mit dem Umbau nichts zu tun, im Gegenteil, er konnte ihn nicht verhindern. Als ich kurz nach der Umgestaltung die Ausstellung besucht und mich entsetzt an ihn gewandt hatte, erklärte er mir, das der damalige (und auch jetzige?) Leiter des Naturkundemuseums  (oder das entscheidende Gremium) durch die Umgestaltung des Bereichs in eine "zeitgemäßere" und für junges Puplikum ansprechenere Form mit neuen technischen  Möglichkeiten mehr Besucher ins Museum locken wollte. Zu seinem Bedauern waren nicht nur die meisten Meteorite in der Versenkung verschwunden,  ich glaube auch die Arbeit von Rose wurde nicht mehr angemessen gewürdigt.
Er meinte auch, dass in den nächsten 10 Jahren sich an der raren und schlecht beleuchteten Präsentation von  Meteoriten wohl nichts ändern würde.
Nun sind die 10 Jahre aber längst vorbei. Wäre es da nicht Zeit für einen erneuten Umbau, der der großartigen Meteoritensammling den ihr gebührenden Raum gibt? Zumal immer mehr Menschen sehen möchten, wie vielfältig die Erscheinungsformen der Meteorite sein können. Die Wiener haben es hervorragend vorgemacht.

Grüße
Sigrid

Offline gsac

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Hallo Alex,

Ansgar Greshake hatte mit dem Umbau nichts zu tun, im Gegenteil, er konnte ihn nicht verhindern. Als ich kurz nach der Umgestaltung die Ausstellung besucht und mich entsetzt an ihn gewandt hatte, erklärte er mir, das der damalige (und auch jetzige?) Leiter des Naturkundemuseums  (oder das entscheidende Gremium) durch die Umgestaltung des Bereichs in eine "zeitgemäßere" und für junges Puplikum ansprechenere Form mit neuen technischen  Möglichkeiten mehr Besucher ins Museum locken wollte. Zu seinem Bedauern waren nicht nur die meisten Meteorite in der Versenkung verschwunden,  ich glaube auch die Arbeit von Rose wurde nicht mehr angemessen gewürdigt.
Er meinte auch, dass in den nächsten 10 Jahren sich an der raren und schlecht beleuchteten Präsentation von  Meteoriten wohl nichts ändern würde.
Nun sind die 10 Jahre aber längst vorbei. Wäre es da nicht Zeit für einen erneuten Umbau, der der großartigen Meteoritensammling den ihr gebührenden Raum gibt? Zumal immer mehr Menschen sehen möchten, wie vielfältig die Erscheinungsformen der Meteorite sein können. Die Wiener haben es hervorragend vorgemacht.

Grüße
Sigrid

Ich bin komplett Deiner Meinung, liebe Sigrid. Ich war auch ziemlich entsetzt, als
ich das vor einigen Jahren das erste Mal gesehen habe, was dort angerichtet wurde.
Ansgar Greshake ist bezahlter Chef seiner Abteilung, aber nicht der Architekt und
der Ausführende, da hast Du vollkommen recht. Das hätte ich in meinem Beitrag
weglassen sollen. Er steht da wohl eher nicht in einer Hauptverantwortung, und ich
mag ihn auch, er ist sehr umgänglich und freundlich.

Wien wurde ja auch sehr deutlich umgestaltet. Ich kenne den noch ganz alten Saal V
wie natürlich den auch auf modern getrimmten neuen Saal. Aber da sind die alten
Signaturen noch da, da atmet man noch Geschichte. In Berlin leider nicht. Lohnt
sich nicht, dort hinzufahren, es sei denn, man kann Gespräche mit kundigen Menschen
und nicht nur Eintrittsgeldereinsammelnden oder Aufpassern führen.

Ich war übrigens neulich in Prag. Nicht so sehr wegen der Meteorite hauptsächlich,
aber habe trotzdem versucht, mal wieder einen Besuch dort oben am Wenzelsplatz
hinzukriegen. No chance. Die alten Gemäuer sind nicht nicht mehr begehbar. Und ich
hörte dann, die Ausstellung soll in ein neues Gebäude verlagert werden, neben dem
alten Nationalmuseum, aber wohl erst "irgendwann im Sommer". Der Neubau ist,
wenn man am Wenzelsplatz vor dem berühmten Museum steht, "linker Hand" davon,
vielleicht 100 m oder so entfernt Richtung Hauptbahnhof, kannte ich von meinem
letzten Besuch dort noch nicht. Potthässlich! Wie kann man so ein Gebilde neben so
einen alten schönen Bau setzen? Aber halt auch hier die Architekten und nicht "die
Wunschbilder vom Ponyhof". Und wohl auch das Geld, was in Berlin chronisch ein
Thema ist, weil da z. B. der BER auch frühestens gefühlt in 2042 fertig sein wird,
oder vorher abgerissen,von Prag weiss ich es nicht so sehr, aber könnte dort auch
so sein. PS: mit dem tschechischen IC hinfahren, tolle Küche! Herdplatten, keine
Mikrowelle!

Wir sehen uns dann auf der HH-Börse, will ich hoffen!
LG Alex
« Letzte Änderung: Juli 08, 2019, 21:08:20 nachm. von gsac »

Offline Sikhote

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Wir sehen uns dann auf der HH-Börse, will ich hoffen!
LG Alex

Die Prager Sammlung kenne ich leider nicht. :traurig:

Aber Hamburg ist wieder fest geplant.  :prostbier:

 :hut: Sigrid

Offline Mettmann

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Mhm...und Makrometeorite muß man so ausstellen:

https://img.huffingtonpost.com/asset/5be21e531f00000a0525b239.jpeg?ops=scalefit_960_noupscale

Bildschirme und VR kann man sich sparen,
lenkt nur ab.



"Grawutzi - Kapuzi" (Pezi "Bär" Petz *1949-1995)

Offline gsac

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"Die Prager Sammlung kenne ich leider nicht. :traurig: "

Sehr berühmte Exemplare! Und Du musst wissen, liebe Sigrid, den
Tschechen sind ihre Meteorite heilig, ähnlich wie den Indern die Kühe!
Das ist wirklich so.

Ich war da zu meinem ersten MetSoc-Kongress, vor Urzeiten, da war
ich ganz neu dabei und kannte kaum jemanden, aber ich werde es nie
vergessen. Toll! Auch das alte Gebäude, die Sammlung, alles viel enger
zusammen und weniger als in Wien, aber exklusiv! Ich habe mir damals
als junger Mann noch zwei kleine Moldavite an der Kasse geleistet, die
es dort gab, habe ich immer noch, d. h. eins hat wohl meine Frau mal
bekommen, Besitz ist Besitz, Eigentum ist Eigentum, aber es bleibt ja
in der Familie...  :einaugeblinzel:

[PS: Bei den Tschechen heissen die Vltavine!]

Alex

Offline Sikhote

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Prag steht also auch noch auf der Besuchsliste.

Offline Sikhote

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Mhm...und Makrometeorite muß man so ausstellen:

https://img.huffingtonpost.com/asset/5be21e531f00000a0525b239.jpeg?ops=scalefit_960_noupscale

Bildschirme und VR kann man sich sparen,
lenkt nur ab.

Genau, Mettmann,

aber ergänzende Tafeln wie in Wien sind willkommen, ebenso deren Simulationen von Asterioden-Impakten :super: und die Meteorite zum Anfassen, um das hohe Gewicht eines Steinmeteoriten zu spüren. Das sind gute neue Ergänzungen zur alten Ausstellung.

Sigrid
« Letzte Änderung: Juli 08, 2019, 21:36:11 nachm. von Sikhote »

Offline gsac

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lenkt nur ab.


Ja fralli! Erinnert mit den Vitrinen ein klein bissi an Wien, obwohl da jetzt
auch modernes Zeuch für die Juchend rumsteht, die das wohl braucht...

Offline gsac

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Mhm...und Makrometeorite muß man so ausstellen:

https://img.huffingtonpost.com/asset/5be21e531f00000a0525b239.jpeg?ops=scalefit_960_noupscale

Bildschirme und VR kann man sich sparen,
lenkt nur ab.

Genau, Mettmann,

aber ergänzende Tafeln wie in Wien sind willkommen, ebenso deren Simulationen von Asterioden-Impakten. :super: und die Meteorite zum anfassen, um hohe das Gewicht eines Steinmeteoriten zu spüren. Das sind gute neue Ergänzungen zur alten Ausstellung.

Sigrid

Sigrid, pardon, aber ich kann es mir nun nicht verkneifen: das ist jetzt die Lehrerin/Pädagogin in Dir!  :einaugeblinzel: :laughing:
Wir verstehen uns! :hut: Alex

Offline Sikhote

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Also virtuell verschieden große  Asteroiden auf Wien plumpsen zu lassen,  hat mir jedenfalls großen Spaß gemacht. :wow:
Würde dir geauso gehen, lieber Alex.

Offline gsac

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Prag steht also auch noch auf der Besuchsliste.

Ja klar, mach hinne!

Svicková, Palatschinken (Plural! @Mettmann), Plsenske Prazdroj, Wenzelsplatz, Karlsbrücke (..ok, komplett überlaufen), Kafka, Astronomische Uhr, U Fleku, U zlateho tygra, ..... Meteorite (...wenn man sie sehen könnte)

Ich war nur drei Tage da, wieder mal viel zu kurz. Übernachten im Motel1! Preiswert. Ich war in einem alten Schuppen mit Geschrei und ... das erzähle ich lieber nicht, mein Bruder, weltgewandt, hat gemeint, man geht in solchen Städten preiswert immer ins Motel1.

Alex


Offline Andyr

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Ansgar Greshake hatte mit dem Umbau nichts zu tun, im Gegenteil, er konnte ihn nicht verhindern. Als ich kurz nach der Umgestaltung die Ausstellung besucht und mich entsetzt an ihn gewandt hatte, erklärte er mir, das der damalige (und auch jetzige?) Leiter des Naturkundemuseums  (oder das entscheidende Gremium) durch die Umgestaltung des Bereichs in eine "zeitgemäßere" und für junges Puplikum ansprechenere Form mit neuen technischen  Möglichkeiten mehr Besucher ins Museum locken wollte.

Hallo zusammen,

ja das ist eine Erscheinung, der in den letzten 10 - 20 Jahren sehr viele Naturkundemuseen, bzw. naturhistorische Museen anheimfielen. :traurig: Das Naturmuseum in Freiburg ist auch so ein trauriges Beispiel, in dem der Umgestaltungswahnsinn wütete. Mich sprechen diese Konzepte auf jeden Fall nicht an.

Traurige Grüße

AndyR

 

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