Autor Thema: Meteorite in der Literatur  (Gelesen 3129 mal)

Offline Mettmann

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Re: Meteorite in der Literatur
« Antwort #120 am: August 09, 2019, 03:10:24 vorm. »
Ich finde,
heutzutage gibt man sich zu wenig Mühe mit den Streufeldkarten...


http://imageserver.mzk.cz/mzk03/001/065/608/2610352627


 :wow: :wow:
Weihnachtswunschtauglich.

...und zumindest ein Gewinn für die Steinläuse, die dieser Thread nervt, hihi.
"Grawutzi - Kapuzi" (Pezi "Bär" Petz *1949-1995)

Offline KarlW

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Re: Meteorite in der Literatur
« Antwort #121 am: August 09, 2019, 12:17:22 nachm. »
Weihnachten gleich doppelt:

 :wow: 1. Karte glänzend ausgearbeitet; wie die Schmelzkruste 
 :wow: 2. Streufeld       
                                               
 :hut:
Karl

Offline Mettmann

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Re: Meteorite in der Literatur
« Antwort #122 am: August 09, 2019, 17:15:51 nachm. »
Genau..und keine Ellipse wie zuvor bei Kant/Gazette National

Doch leider, leider ist dieser Traum von einer Karte nie in Druck gegangen,
das ist das handgezeichnete Original, sie ist ein Unikat geblieben  :crying:

Hab sogar eine Referenz für sie in der Literatur gefunden.
Im "Hesperus oder Belehrung und Unterhaltung für die Bewohner des österreichischen Staats."
ist folgender Leserbrief ohne Autorennennung (ui, ein Wort, daß man auch nicht beliebig trennen sollt, a la Urinstinkt, Spargelder...) abgedruckt:

Brünn, 8. März 1810

1. Grundriß der Gegend um Stannern.

Dieser Tagen sah ich für mich etwas sehr Interessantes, nämlich den Grundriß der Gegend um Stannern,
die durch den Steinregen vor 2 Jahren so berühmt geworden ist.
Es ist eine sehr saubere Handzeichnung, die der hier schon seit 4 Jahren die Funktionen
eines Landes-Ingenieurs provisorisch versehende geschickte Herr Bernier von Langwiesen,
auf Veranlassung der Regierung nach einer eigenen an Ort und Stelle vorgenommenen
Vermessung, verfertigt und auf derselben so treu als anschaulich Vieles von dem
wunderbaren Phänomen versinnlicht hat.
 Die Straße von Schelletau bis Iglau in einer Entfernung von 3 3/4 Meilen Wiener beiläufig,
ist in ihrer ganzen Länge nach einem sehr großen Maaßstab ( 6 Zoll circa auf die
Oestreichische Meile) dargestellt. Zu beiden Seiten der Straße sind westlich Triesch, Battelau
und Teltsch, östlich aber Oppatau und Pirnitz die Endpunkte.
 Dörfer, Straßen, Wälder, Berge sind nicht nur genau angegeben, sondern alle Punkte
bezeichnet worden, wo Steine gefallen sind. Zugleich ist der leere Raum, außer andern
Verzierungen, dazu benutzt; ein actenmäßiges Renvoi über diese Fundorte, die Finder,
nebst den Ortschaften, in deren Nähe sie ihren Fund machten, und dem Gewicht des
von jedem gefundnen ganzen Steins oder Stücks angegeben.
Aus dem allen ergibt sich
1) Daß 63 Personen, (darunter Herr Straßen-Controlor Pulpan und der städtische
   Oberjäger Wondraschek aus Iglau - ( alle Andere Landleute ) Steine gefunden haben,
   fast alle nur 1 oder 1 Stück; in allem aber 69 Stück.
2) Daß das gesammte Gewicht aller dieser Stücke 90 Pf. 25 Loth ausmachte.
3) Daß der schwerste Stein 13 Pf.; der leichteste 3 1/2 Loth wog.
4) Daß die äußerste bekannte Fallgränze südlich dicht am südlichen Ende des Dorfes
    Hungerleiden dicht an der Straße - und nördlich sehr nahe an der Westgränze des
    Dorf Neustift *) war, das nahe an der Straße nach Osten zu liegt - eine Entfernung
    von 6800 Klaftern; westl. 1000 Klafter von Stannern aus, da wo sich die 2 Straßen
    in diesem Ort kreutzen; östlich 1400° von eben diesem Punkt aus bis 700 Klafter
    von Hasliz.
5) Daß sich außer der Gegend bei Stannern die Steine nicht sehr im Fallen von der
    Straße entfernt und zerstreut haben; doch sind auch 3 nahe Proschiz gefallen.
6) Daß die meisten um Lang-Pirniz (einige 20) um Stannern (gegen 30) und zwar
    die allermeisten östlich der Straße gefallen sind.
    Beide Orte liegen 2900° auseinander.
Hiernach müssen Sie also einige Data im 1ten Stücke dieser Zeitschrift S. 28-33
berichtigen. Wenn es gleich sehr angenehm ist; sich durch eine solche nette Zeichnung
das Räumliche der Erscheinung zu vergegenwärtigen; so wird doch hoffentlich Niemand
in der Localität etwas Wesentliches zur Erklärung oder, was einerlei ist,
eine Causal-Verbindung zwischen dem Terrain Stannern und den Luftsteinen,
womit es besäet worden, suchen wollen.

*) Grade hier fiel isolirt der 13 Pf. schwere


....dooooch, dort wohnten bestimmt ein paar jener gotteslästerlichen Hussiten...... :prostbier:
"Grawutzi - Kapuzi" (Pezi "Bär" Petz *1949-1995)

Offline Wunderkammerad

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Re: Meteorite in der Literatur
« Antwort #123 am: August 09, 2019, 19:13:29 nachm. »

Finde ja auch, dass der Karl mal damit anfangen könnte, sich im zeichnen und handcolorieren von Heroen, Grazien und Putti zu üben. Die Seitenwinde wären als bärtige Herren mit aufgeblasenen Backen zu geben.

Offline Mettmann

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Re: Meteorite in der Literatur
« Antwort #124 am: August 09, 2019, 19:17:00 nachm. »
..derweil:
Clemens Brentano in seiner Novelle: "Die Schachtel mit der Friedenspuppe", 1814:

...Und der Himmel schien das fromme Lied zu erhören. Gegen zehn Uhr erschien hoch im nördlichen Meridian eine Feuerkugel, sie zog von Süden nach Norden. Sie begann mit einem blitzähnlichem Glanze, der fast eine Viertelstunde den Weg der Kugel begleitete und langsam erlosch, und nun erhoben die Freudenfeuer der Deutschen, welche vor der himmlischen Erscheinung zu verlöschen schienen, um so sehnsüchtiger und dankender ihre Flammen zur Nacht empor. Es war, als habe der Himmel sagen wollen: »Ihr leuchtet mit Freudentränen, wenn ich aber mit meinem Lichte euch erleuchte und die Nacht euch nehme, so sinken eure Flammen ein. Seht, mir gefällt euer kindisches Spiel, und ich gönne euch die heilige Nacht; aber wie ihr alle meine Feuer gesehen habt, unter einander aber nur jeder das seine, oder das der nächsten Nachbarn, so gedenket, daß nur das Licht von oben ein einigendes ist, und seid nicht eigensinnig, und bedenket nicht jeder seinen Vorteil, sondern gehört euch alle einander an, denn nur in allen ist Friede, und Kraft, und Dauer!«

Kapitel 6
Die Erscheinung des Meteors hatte über die ganze Versammlung eine tiefe Feierlichkeit gebracht, alle sanken ohne Aufforderung auf die Knie nieder und sangen mit einer heiligen Rührung: »Herr Gott, dich loben wir!« und umarmten sich nachher unter Freudengejauchze und Tränen. – Wie muß die Erscheinung dieses Meteors die trefflichen Männer gerührt haben, welche aus eigner frommer Gesinnung diese Feste durch unser befreites Vaterland in Ausführung gebracht. In der wahren Begeisterung hört aller Zufall auf, sie ist unendliche Harmonie.

Dem Geiste aber war nun genug getan, und der Leib, der bei dem Kampfe für unsre Freiheit sich so tapfer auf das Spiel gesetzt, schien seine Freude auch zu fordern, daher ließ der Baron ein Faß treffliches Bier....


--->  :prostbier:
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Offline Mettmann

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Re: Meteorite in der Literatur
« Antwort #125 am: August 09, 2019, 19:22:17 nachm. »
Zitat
...sich im zeichnen und handcolorieren von Heroen, Grazien und Putti zu üben.

Und da hätter schon ein paar Vorbilder für die Streufeldbesorger:

http://ancientolympics.arts.kuleuven.be/picEN/slides/P0189.jpg.html

 :einaugeblinzel:
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Offline Mettmann

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Re: Meteorite in der Literatur
« Antwort #126 am: August 09, 2019, 20:02:12 nachm. »
Goethe hat nicht nur den Ensisheimer gesehen,
sondern auch das Elbogeneisen zweimal besichtigt.
Aus den Tagebüchern:

16. September 1819
Nach Tisch auf Ellbogen. Carl ging um den Hornberg. In die Porzellanfabrik. Fand die drei Gebr. Haidinger. Der Freyberger gab mir einige Mineralien und nahm Abschied. In Ellbogen das Schloss und auf dem Rathaus den zurückgebliebenen Theil des Meteorsteines gesehen. Nach Karlsbad zurück. Der Tag war wolkig gewesen.

28. August 1823
Geburtstagsfeier in Anwesenheit Ulrike von Levetzov's. Man eilte um 7 Uhr fortfahren zu können. Gegen 9 Uhr kamen wir in Ellbogen an. Der Himmel hatte sich überzogen. Im weissen Ross eingekehrt, wo Stadelmann alles gestern bestellt hatte. Grosser Spaziergang erst am rechten Ufer der Eger, durch die neuen Felsengänge. Bertha mit dem Gestein beschäftigt. Zuletzt sehr warm. Rückkehrend fanden wir Stadelmann und John. Auf Rathaus den Meteorstein zu sehen. In die Porzellanfabrik. Erhielt Zwillingskrystalle. Nach 6 Uhr abgefahren.
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Re: Meteorite in der Literatur
« Antwort #127 am: August 09, 2019, 20:44:51 nachm. »
Erich Arendt

Barcelona, März 1938

Aufseufzt die Nacht. Ein schwarzer Meteor
fällt tödlich aus den kalten Sternenräumen.
Die Dächer heben sich in Angst empor,
und Mütter fahren schreiend aus den Träumen.
 
Die Kinder aber sind nicht aufgewacht,
da schlagen schon auf sie die schweren Blöcke
der Mauern ein — und blutgetränkte Röcke
zerreißen unterm Steingewicht. Die Nacht
 
ist wie von weißen Dolchen aufgewühlt:
Scheinwerfer, die am Himmel zornig ziehen.
Die Bucht ans alte Bollwerk bangend klopft;

Staub weht aus Trümmern, schnell im Meer verspült.
Und während hoch die Mörder über Wolken fliehen,
das Blut der Kinder schwarz von dunklen Balken tropft.
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Re: Meteorite in der Literatur
« Antwort #128 am: August 09, 2019, 21:06:43 nachm. »
Duljöh:  Grete Gulbransson

Als Meteor im roten Flammenschein
Flog meine Liebe dir vom Himmel zu
Und weint vor Glück im Staub, wenn nur dein Schuh
Sie flüchtig streift, als grauen Kieselstein.
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Re: Meteorite in der Literatur
« Antwort #129 am: August 09, 2019, 21:08:26 nachm. »
da paßt dazu: Henrik Ibsen 

Stammbuchreim

Vom Glück ein Grüßen nannt' ich dich,
Den schönsten meiner Sterne.
Du wardst denn auch ein Gruß für mich
Vom Glück, der nahte wie entwich,
Ein Stern, – ein Meteor, das sich
Verlor in Nacht und Ferne.
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Offline Mettmann

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Re: Meteorite in der Literatur
« Antwort #130 am: August 09, 2019, 21:11:55 nachm. »
...bei uns in Tyrol.  Bruder Willram alias Anton Müller

Das Meteor

Draußen sann die Sternennacht
Ihre gold'nen Wunderträume,
Und der Lenzwind wehte sacht
Durch des Waldes Eichenbäume.

Alles still! - Vom Hügelhang
Nur die Quelle rauschte leise,
Und im Herzen einsam klang
Eines Liedes dunkle Weise. -

Sieh, da flog ein Feuerstern
Glanzvoll durch des Himmels Weiten;
Auf der Halde sah ich fern
Funkelnd ihn zur Erde gleiten.

Und so sprüht mein Sang empor
Aus der Brust mit hellem Blinken: -
Glühend soll das Meteor
In die Herzen niedersinken!
"Grawutzi - Kapuzi" (Pezi "Bär" Petz *1949-1995)

Offline Mettmann

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Re: Meteorite in der Literatur
« Antwort #131 am: August 09, 2019, 22:31:54 nachm. »
Im Schwäbischen Merkur von 1859 veralbert man den Napoleon III.:

Paris den 17.Febr.   "Sehen Sie, meine Herren, den schönen Aerolith
(Meteorstein), den ich auf dem Spaziergang gefunden." Mit diesen
Worten richtet sich Kaiser Napoleon bei seinem letzten Aufenthalte
im Lager zu Chalons an seine Umgebund und insbesondere an
einem ihm als wissenschaftliche Autorität bekannten Oberbergbeamten.
"Sire", erwiederte dieser, "der Stein, den Ihre Majestät gefunden,
ist ein kugelförmiger Schwefelkies, wie sich deren eine große Menge
in der hierortigen Kreideformation vorfindet." "Sie irren sich, Monsieur,
es ist ein Aerolith!" und damit steckte der Kaiser den Stein wieder in
die Tasche und kehrte dem Gelehrten den Rücken.
"Nun haben Sie gesehen", fügte General L. ironisch bei, "wie leicht
seine Majestät zu belehren ist." Diese komische Anekdote, deren
Wahrheit wir glauben verbürgen zu können, giebt den Maßstab,
wie schnell die Ausübung der unbeschränkten Gewalt, begünstigt
durch eine ununterbrochene Reihe erzielter Erfolge das Gefühl
allgemeiner Unfehlbarkeit hervorzurufen geeignet ist...


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Offline karmaka

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Re: Meteorite in der Literatur
« Antwort #132 am: August 09, 2019, 22:44:15 nachm. »
Im Schwäbischen Merkur von 1859 veralbert man den Napoleon III.:
[...] Diese komische Anekdote, deren
Wahrheit wir glauben verbürgen zu können, giebt den Maßstab,
wie schnell die Ausübung der unbeschränkten Gewalt, begünstigt
durch eine ununterbrochene Reihe erzielter Erfolge das Gefühl
allgemeiner Unfehlbarkeit hervorzurufen geeignet ist... [/i]

Sehr schön! :super:

Offline herbraab

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Re: Meteorite in der Literatur
« Antwort #133 am: August 09, 2019, 23:35:07 nachm. »
Ich finde,
heutzutage gibt man sich zu wenig Mühe mit den Streufeldkarten...

http://imageserver.mzk.cz/mzk03/001/065/608/2610352627

Wenn ich kurz von der Literatur zur bildenden Kunst abschweifen darf:
Der kräftige Herr in der rechten, unteren Ecke der Streufeldkarte erinnert mich an diese figürliche Darstellung im NHM Wien:

 :hut:
Herbert


"Daß das Eisen vom Himmel gefallen sein soll, möge der der Naturgeschichte Unkundige glauben, [...] aber in unseren Zeiten wäre es unverzeihlich, solche Märchen auch nur wahrscheinlich zu finden." (Abbé Andreas Xaverius Stütz, 1794)

Offline karmaka

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Re: Meteorite in der Literatur
« Antwort #134 am: August 10, 2019, 00:40:25 vorm. »
Einige transkribierte Auszüge aus einer BBC-Radio-Adaptation (2014) von Lavinia Greenlaws Kurzgeschichte 'We Are Watching Something Terrible Happening.' Die Geschichte wurde teilweise durch den Meteoritenfall von Tissint im Jahr 2011 inspiriert.

"I returned to work at the Museum and he complained of my long hours. It bothered him that my days were not easy to explain. [...] 'You take a peculiar pleasure in labelling and locking things away and in extracting their secrets. We are not all chunks of rock and balls of dust.' He knew what it meant to hold such things in your hands but now he refused to understand.[...]
There are many things contained in locked boxes, placed in locked cupboards, inside locked rooms. Gold, plutonium, diamonds, ashes, things that fix the making and unmaking of our lives.
It is objects that make sense, not the answer to the question, but the ring on the finger, the frame around the picture, the key to the lock, the door to the room. When my husband asked me what I did all day that made me so silent when I came home this is what I said. 'The boxes that come to me contain parts of other worlds. I hold a meteorite in my hands and have the same feeling I had lying on the beach and measuring everything I felt against the distance between Earth and Mars. Space opens up around me. Time too. It makes me think about what really matters.'
'What do you mean? 'What really matters.'', he said. 'Oh, what matters is what lies beyond us' and he smiled in the way that I chose not to understand.
The box I'm about to open contains a sample unlike anything else I've been given to work on before. Of the tens of thousands of meteorites that have landed on earth only 60 or so have been from Mars and only 5 of those have been witnessed. This is a piece of one of them. It was reported by nomads in the Tata region of Morocco last July. They described the fireball. At first yellow and then green. There were two great booms and a ball appeared to burst in two. We have a record of their statements. One remembered saying 'It is beautiful', another that 'we are watching something terrible happening'.
The story of this meteorite began on Mars with a collision or crash. Out there the scale of things is different. Think of a god throwing a stone in the air and that stone rising and falling over hundreds of millions of miles and 60 million years. In the vacuum of space it would neither rise nor fall but would just keep moving, frozen in its journey until it collided with something else or got caught up, as this one did, in the gravitational pull of another planet. Then it started a fall so fast it caught fire. The nomads were watching the end. So yes, it was terrible! [...]
And then I come to work, open a box and tell myself that what I am about to do is hold another world in my hands. I put on my gloves and lift out this lump of rock. It weighs about as much as a couple of bags of sugar. Its charred surface records how it burst into flame when falling at a speed at such odds with the thickness of our atmosphere that it scraped and ignited like a struck match. It contains an unusual amount of glass, probably formed in the explosion that propelled it into space and this glass may contain pockets of atmosphere which may contain the compounds that are evidence of life. Life persists. If life is found, it will be life that is long gone, of a kind I can't envisage and in a place I'll never go. Does that make my work pointless, desperate? My husband started to make things plain and still I wouldn't look at what he was trying to show me. [...] 'I'm here, he said, 'here on earth.' I didn't respond.
As soon as the scene of the impact was located the debris was being collected. The locals arrived first, then the dealers, then the scientists. All is business-like and intent as those who work their way through a battlefield, taking boots and guns and wedding rings. The value lies in provenance and documentation. Proof of its strangeness is what we're after. Some things like some people are made valuable by the fact that they aren't known. [...]
We will run the test as quickly as possible and then the meteorite will be sealed behind glass. I go back to my empty house and I watch more television, listen to more radio. Space will open up around me. This is life down here on the turning Earth. Here where other worlds fall. Where fire rains down. And still we walk out into the sky as if one thing will not lead to another. As if we're not here at all but out there watching something terrible happening. From an untouchable distance as if we will not be drawn in."

Greenlaws Gedanken zu ihrer Kurzgeschichte können hier gehört werden
« Letzte Änderung: August 10, 2019, 01:04:08 vorm. von karmaka »

 

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