Autor Thema: Jagdszenen aus Niederbayern  (Gelesen 227 mal)

Offline Mettmann

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Jagdszenen aus Niederbayern
« am: August 22, 2019, 01:17:20 vorm. »
Salü,

lege zur Degustation folgenden Fall- und Fundberichtskatalog vor, aus einer Zeit,
als es noch kein Internet gab:

https://www.zobodat.at/pdf/DerBayerischeWald_10_2_0033-0037.pdf

Interessant, nicht?
 :prostbier:
Mettmann
"Grawutzi - Kapuzi" (Pezi "Bär" Petz *1949-1995)

Offline metnet

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Re: Jagdszenen aus Niederbayern
« Antwort #1 am: August 22, 2019, 08:08:10 vorm. »
Ja, dieses Niederbayern scheint wirklich ein spannendes Fleckchen Erde zu sein, das Meteoriten geradezu magisch anzieht :einaugeblinzel:

Und dann auch noch dieser angebliche Chiemgau-Impakt, aber der zählt geografisch wohl schon zu Oberbayern. Vielleicht liegt es daran, dass Menschen in erzkatholischen Landen eine besondere Beziehung zu himmelwärtigen Dingen haben. Den Autoren des Beitrags - Fritz Pfaffl - kannte ich nicht, aber immerhin hat er einen Wikipedia-Eintrag.

Jürgen

Offline ironsforever

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Re: Jagdszenen aus Niederbayern
« Antwort #2 am: August 22, 2019, 08:23:09 vorm. »
Hallo Mettmann,

das ist ja unfassbar: Bamling, Kreuzstraße, Grotting, Seebach, Michaelsbuch, Bergkirche, Mietraching, Ulrichsberg, Grafling, Plattling, Hirschhofen, Arnstorf, Thyrnau... Bayern ist definitiv prädestiniert für Meteoritenfälle :baetsch:

Schade eigentlich, dass man dem Geologiestudenten Andreas Weber aus Plattling nicht habhaft werden konnte. Frechheit! Sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

Gruß
Andi :prostbier:
Es ist sehr einfach, prinzipiell gegen jede Norm zu sein. Das wirklich Geniale ist hingegen nicht so einfach, wie manch Einfacher denkt.  :einaugeblinzel: (Bekannt)

Offline Wunderkammerad

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Re: Jagdszenen aus Niederbayern
« Antwort #3 am: August 22, 2019, 11:06:08 vorm. »
Nun ja, Bayern hat bekanntlich einen Fürsprech, der im Himmel auf Wolken abhängt, harft. frohlockt und gelegentlich der bayerischen Regierung göttliche Ratschläge zukommen lässt. Und jetzt wissen wir auch, wie. Er beschwert die Zettel mit Himmelssteinen und schmeißt sie dann gen München. Nicht sehr zielsicher, da er auf seinem Wolkenrand auch die eine oder andere Moß sich gönnt. Jo mei, und draufstehn tut eh meist nur a Schmarrn, wenn der Herrgott sagt: "Alois, schreib: Miau" und der Loisl, in diesem Fall adressiert an den CSU Verkehrsminister, im im Vollsuff schreibt: Maut.

Gott sei's gelobt gehn die Zettel eh fast immer verloren. Bleiben aber die Meteoriten.

Offline Mettmann

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Re: Jagdszenen aus Niederbayern
« Antwort #4 am: August 22, 2019, 14:41:57 nachm. »
Genau,

und schließlich geht auf den Aloisius H. der Wahlspruch der deutschen Meteoritenkunde zurück:

http://neukam-alfred.de/menue/00000005/alois/hingerl_mei_liaber.wav

Verehrtester, es würde sich dort oben wohl allerhand Ding befinden.

Hmm, Jürgen, es gilt die bestätigten Meteoritenfälle in die bayerische Konfessionskarte einzutragen.
(Krähenberg nicht vergessen,  für den zweifelsfrei rein bairischen Mauerkirchen sei der Fundort katholisch).

https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/images/4/46/Artikel_44533_bilder_value_1_konfessionsstruktur1.jpg


Daraus ließe sich ev. ablesen: eine Korrelation zwischen Glaube und Fällen/Funden - Ernstson et al. sähen sicher eine Kausalbeziehung.
(Das Ries ist ein Sonderfall, der Krater muß Warnung gewesen sein an die gotteslästerlichen Protestanten - woraus das Chiemgau-Team ableiten wird, daß die Kelten Oberbayerns evangelisch gewesen sein müssen.)
Und wiederum wird sich ergeben, daß der Bayerische Wald prädestiniert für Meteoritenfälle sein wird!

Dieter, bevor Du eingreifen mußt: Datschiburg, das als einzige Stadt in D einen eigenen gesetzlichen Feiertag ob des Waffenstillstandes der Konfessionen hat,
ist ein göttlicher Sonderfall und wurde von höherer Gewalt daher besonders bedacht - Augsburg hat ja zwei Fälle, einmal 952 und einmal 1528.

 :prostbier:
Mettmann
« Letzte Änderung: August 22, 2019, 15:07:31 nachm. von Mettmann »
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