Autor Thema: 2020er Strandsteine von der deutschen Ostseeküste  (Gelesen 29192 mal)

Offline Eckard

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Re: 2020er Strandsteine von der deutschen Ostseeküste
« Antwort #180 am: November 28, 2021, 12:27:47 Nachmittag »
Ja, ja, lieber Ehrfried,

Strandsteinesuchen ist zwar vergnüglich aber kein Spaziergang, zumal dann nicht, wenn man sich mit vielen Steinen abschleppt. Vor ein paar Jahren habe ich es ja noch getan, aber ich bin nun keine 80 mehr. :laughing:

Deine drei Fotos sprechen für sich, und ich kenne ähnliche Orte. Nur so hohe Abbrüche gab es auf meinen Wegen nicht. Und einen Meter tief buddeln?  :neenee:, viel zu sehr zeit- und kraftaufwendig. Nimm, was oben liegt. Die See wird den Sand und alles, was dieser verbirgrt, schon umwälzen. Dann hat vielleicht mal ein anderer das Glück und findet einen Schatz; und freut sich. :super:

12 Kilometer habe ich mir nie vorgenommen. Wenn man die in einem Zug (vielleicht auch in zweien) abklappert, dann läuft man doch Gefahr, so manchen interessanten oder gar schönen Stein zu übersehen. So schnell kann ich nicht (mehr?) gucken. :imsorry:

Deine Bilder bringen Farbe ins Forum :super:, darum zeige ruhig weitere. Ich sehe mir zwar auch sehr gerne die Fotos der eher etwas dunlen Meteoriten an, weil jeder einzelne von diesen Interessantes birgt; zumindest für mich. Ich kann die Freunde dieser Schätze aus dem All gut verstehen und teile deren Freude an ihnen. Aber, vielleicht etwas übertrieben ausgedrückt, ich liebe die kristallinen Brocken von unserer guten alten Erde mehr; selbst dann, wenn sie nicht 'schön' sind. Aber Ästhetik empfindet sicher mancher ein wenig anders als ich.

Hier hat der Winter seinen ersten Versuch gestartet. MIr wäre es recht, wenn es dabei bliebe. Inzwischen verschwindet die weiße Masse wieder. Ich brauche sie nicht.

Carpe diem. Suche Bildchen raus, die Du uns hier zeigen wirst. Ich bin sicher nicht der einzige, der sich über sie freuen wird.

Besten Gruß in die Nieder-Lausitz
 :winke:
Eckard
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(Heinz Bennent am 17.10.2002 in 3sat)

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Re: 2021er Strandsteine von der deutschen Ostseeküste
« Antwort #181 am: November 28, 2021, 13:33:02 Nachmittag »
Lieber Eckard,
bei so viel „Honig“ :einaugeblinzel: zeige ich doch gleich noch drei schöne Granite.
Ohne Wertung und Verortung, und außerhalb von Freitag! :wow:

Nur mal so zum Gucken, zur Freude für den, der keine 80 mehr ist! :unfassbar:

Gruß Ehrfried :winke:
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Re: 2021er Strandsteine von der deutschen Ostseeküste
« Antwort #182 am: Dezember 03, 2021, 08:41:14 Vormittag »
Moin,
ob den Falschen liegen gelassen oder den Falschen mitgenommen, merkt man immer erst im Nachhinein.

Warum dieser 7 cm Granit mit großen, rosafarbenen Feldspäten in die Lausitz gewandert ist? :gruebel:
Vermutlich weil er sich von den unten gezeigten grauen, schwarzen, dunkelroten Strand-Mäusen“ und reichlich hellen Feuersteinen farblich etwas abhob.

Wenn ich den aufschneiden lasse, ist auch nicht mehr zu sehen, also bleibt er wie er ist.

Ehrfried  :hut:
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Re: 2021er Strandsteine von der deutschen Ostseeküste
« Antwort #183 am: Dezember 10, 2021, 09:19:42 Vormittag »
Heute ein 6 cm, grobkörniger Smaland Granit, (evtl. Siljan-Granit) :gruebel:
Auf der Oberfläche gelblicher und kräftig roter Alkalifeldspat, sowie große, graue, begrenzte und transparent Quarze.

Oder doch eher ein „Bunter Växjö-Granit“? :gruebel:

Auf der Schnittfläche geht das Gelbliche mehr in cremfarben über.

Gruß Ehrfried :hut:
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Re: 2021er Strandsteine von der deutschen Ostseeküste
« Antwort #184 am: Dezember 17, 2021, 08:34:59 Vormittag »
Moin, :hut:
10 cm Smaland Granit, aber von welcher Örtlichkeit? :gruebel:

Der hier wurde aber nicht geschnitten und poliert, er liegt noch am Strand, hat aber große Ähnlichkeit mit dem Stück der vorigen Woche.
- Große ziegelrote Kalifeldspäte, teils Karlsbader Zwillinge.
- Grundmasse mörtelartig aus grauem Quarz, Biotit, Titanit und hellem Kfs:
https://www.jgr-apolda.eu/index.php?topic=10814.msg131858#msg131858

Kränze oder Schnüre aus klarem, dunklem Quarz um die großen Feldspäte, sind aber bei allen hier gezeigten Stücken nicht zu erkennen!

Växjö Granit, Götemar- oder Öland-Granit (Jungfrun-Granit), oder wieder ein Stein - besser ohne Ortsnamen !?
Einfach nur Smaland Granit. :gruebel:

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Re: 2021er Strandsteine von der deutschen Ostseeküste
« Antwort #185 am: Dezember 31, 2021, 09:07:23 Vormittag »
Großer,  schwarzer „Meteorit“ mit weißer Kruste:
Zum Jahresabschluß noch ein gut getarnter 15 cm Feuerstein, eben ein „Echtes Fleckvieh“ :laughing:

Die weiße-graue Kruste auf der Oberfläche ist kein Schnee, sondern bildet sich durch den Verlust von Kristallwasser.
Die Farbenvielfalt der Feuersteine wird nach Dietrich Ludwig Karsten durch Beimengungen organischen Materials oder mineralische Komponenten bestimmt.

Besonders in der Lausitz findet man dieses Sedimentgestein in vielen Farben. :wow:
https://www.jgr-apolda.eu/index.php?topic=11758.msg140951#msg140951
https://www.jgr-apolda.eu/index.php?topic=12111.msg144436#msg144436

Guten Rutsch in 2022
wünscht der „Steinfried“  :si06:
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Re: 2021er Strandsteine von der deutschen Ostseeküste
« Antwort #186 am: Januar 07, 2022, 09:00:02 Vormittag »
Nur ne „Graue Maus“.
Von grauen Steinen wimmelt es am Ostseestrand  - wenn sie trocken sind!
Aber dieser 5 cm grau-blaue Gneis, mit stark ausgeprägtem Parallelgefüge, bleibt auch nass grau. :wow:

Ob der nun aus der Tiefe kam (Orthogneis) oder mal ein Sedimentgestein war (Paragneis), wer weiß?
Das Gefüge besteht aus hellen und dunklen Lagen. Von Schieferung würde ich hier nicht sprechen?

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Re: 2021er Strandsteine von der deutschen Ostseeküste
« Antwort #187 am: Januar 14, 2022, 08:59:17 Vormittag »
Heute ein bekannter 7 cm Ringquarzporphyr (Åland).
Die Art lichte ich nur noch ab, davon habe ich hier schon einige gezeigt, wie diesen 15 cm Brocken von 2018.

Bei dem 7 cm Stück von heute fiel der große, funkelnde Quarz (Mitte-unten) aber schon von weitem auf.
Den schwarzen Saum drum herum kann man nur im Labor als Hornblende bestimmen.

Das umrandete Stück ausschneiden und einen „Brilliant-Ring“ daraus machen. :laughing:
Auch viele winzige Quarze waren in der körnigen Grundmasse zu sehen.

Da haben wir hier in der Lausitz aber größere und schönere Quarz-Stücke. :wow:
Ein frischer Bruch war bei dem 5 cm Quarz die falsche Option.
Trommeln des ganzen Stückes hätte durch die Lichtbrechung in der trigonalen Symmetrie ein funkelndes Objekt erzeugt.
Gruß Ehrfried :hut:
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Re: 2021er Strandsteine von der deutschen Ostseeküste
« Antwort #188 am: Januar 21, 2022, 10:04:37 Vormittag »
Ein bunter, 10 cm Granit mit großen umrandeten Feldspäten.
Den könnte man evtl. auch als Åland Rapakiwi (Wiborgit) bezeichnen, Feldspat-Einsprenglinge mit Plagioklassaum drum herum.
In Bild 09f unten rechts ein Xenolith, in dem sich ein gelb-grüner Feldspat eingenistet, oder besser ein Feldspat um den sich Biotimineral angesammelt hat? :gruebel:

Sieht aus wie ein Stück grobe „Leberwurst“. :einaugeblinzel:
Der Liegt heute noch unverletzt im Schnee-Kiesbett und könnte demnächst die Guillotine vertragen. Geschnitten und poliert sieht der bestimmt gut aus? :nixweiss:

Ein farbenfrohes, grobkörniges Exemplar, an dem
der Magnet haftet!

Ehrfried
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Re: 2021er Strandsteine von der deutschen Ostseeküste
« Antwort #189 am: Januar 28, 2022, 10:08:27 Vormittag »
Huuuch, schon wieder Freitag!?
Ein schöner 12 cm Smaland Gangporphyr (Sjögelö) mit Epidot-Gang und einem knallig, roten Feldspat.
Sieht aus wie ein Stück Blutwurst. :einaugeblinzel:

Der Liegt noch draußen in der nassen Kälte und könnte evtl. auch ein Sägeblatt vertragen.
Die Oberfläche sieht jedenfalls interessant aus, das Innenleben muss noch „erforscht“ werden!

Der Magnet haftet auch hier!

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Re: 2021er Strandsteine von der deutschen Ostseeküste
« Antwort #190 am: Februar 04, 2022, 09:01:54 Vormittag »
Heute ein 11 cm Granit,
mit außergewöhnlich großen, dunkelroten Feldspäten. :wow:

Das ganze Geschiebe ist fast nur rot, mit schwarzem Biotit. Aber ein Back-/Ziegelstein ist es jedenfalls nicht! :einaugeblinzel:
Der „stach“ ins Auge, den musste ich ablichten.

Ehrfried
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Re: 2021er Strandsteine von der deutschen Ostseeküste
« Antwort #191 am: Februar 11, 2022, 09:00:46 Vormittag »
Was ist das für eine seltene „Dreikantfeile“, ähh Geschiebe? :einaugeblinzel:

Den brachte meine Frau angeschleppt. Sie fand diesen 10 cm Gneis sehr interessant, mit der Schmelze in drei verschiedene Richtungen. :wow:
Sei wann interessiert Sie sich für Steine? :gruebel:

Falls ich den noch schneiden und polieren lasse, müsste ich über die Schnittrichtung nachdenken?  :nixweiss:

Gruß Ehrfried
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Re: 2020er Strandsteine von der deutschen Ostseeküste
« Antwort #192 am: Februar 12, 2022, 19:53:01 Nachmittag »
Hej Ehrfried,

zunächst dies: Du weißt, ich bin ein Aufschneider - was Steine anbelangt. Diesen jedoch würde ich nicht schneiden und polieren lassen.
Dieser Stein sollte besser getrommelt werden, um seine Schönheit in Gänze von allen Seiten genießen zu können.
Und - Du musst Dir dann über die Schnittrichtung auch nicht mehr den Kopf zerbrechen. :super:

Zu der Frage, seit wann sich Deine Ange-traute (Der Bindestrich wurde bewusst gesetzt, und Du weißt, warum.) für Steine interessiert, habe ich eine Antwort:

Seit Ihr beide festgestellt habt, dass man, wenn Steine  poliert sind und gut auf eine feste Unterlage, (z. B. einen in jeder Hinsicht passenden Teller oder eine
entsprechende Schale) gelegt werden, um dann darauf andere schöne Gegenstände, z. B. Gläser, Vasen oder was auch immer zu stellen. - :wow: Langer Satz. Alles klar?

Ich meine, dass Du Dein Frauchen weiterhin suchen (und finden) lassen solltest, denn DU hast doch bereits genügend gefunden.

In Änderung eines Satzes aus dem 'Divan' von Hafis möchte ich sagen:

Hast Du, was Du suchst, gefunden, lass die andern, denn Du hast genug. (:imsorry: Der große persische Dichter möge mir bitte verzeihen.)

Ich weiß ja, dass es mindestens noch zwei oder drei Gesteinsarten gibt, die Du sehr gerne fändest. Aber vielleicht hat ja Deine edle Angetraute einen besseren Blick dafür als Du,
denn es könnte doch sein, dass Du als großer Angler vielleicht (Fisch-)Schuppen vor den Augen hast. Und die verwehren Dir den Blick auf manches Schöne am Strand.  :weissefahne:

Hier liegt ein ähnlich gestalteter Stein, mißt jedoch nur etwa 6x4 cm. Ich bin so frei und zeige ihn mal.


Schönen Abend noch.
 :winke:
Eckard
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Re: 2021er Strandsteine von der deutschen Ostseeküste
« Antwort #193 am: Februar 13, 2022, 10:27:17 Vormittag »
Moin „Aufschneider“ Eckard,
Zitat
...mißt jedoch nur etwa 6xVier.
Ich bin so frei und zeig ihn dir.
 
Nachdem mir die Schuppen von den Augen gefallen sind, würde ich sagen Dein Steinchen ist aus der Ferne betrachtet ein Sedimentgestein,
oder besser Hornfels!:
https://strand-und-steine.de/gesteine/metamorphite/andere/andere2.htm

https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/RockData?rock=Hornfels

Da es kein Meteorit ist, gibt es aber vielleicht noch andere Vorschläge? :nixweiss:

Schönen Sonntag aus der sonnigen Lausitz,
wünscht der andere „Aufschneider“ :winke:
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Offline Eckard

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Re: 2021er Strandsteine von der deutschen Ostseeküste
« Antwort #194 am: Februar 13, 2022, 12:21:07 Nachmittag »
Moin Reimfried,

Zitat
...mißt jedoch nur etwa 6xVier.
Ich bin so frei und zeig ihn dir.
 

Hee! Das ist ja 'ne ganz neue Seite von Dir. :super: Ich neige mein Haupt respektvoll und in Demut. :wow:- Das muss nun aber auch genügen. :laughing:

Zu meinem Stein:
Ganz sicher sedimentären Ursprungs. Unsicher die genaue Benamsung. Notiert mit Fragezeichen hatte ich vor ein paar Jahren Hornfels und Hälleflinta. Letzteres wurde schon gestrichen.
(Porphyrisches oder Rhyolytisches ist nicht erkennbar.) Das Steinchen (110 Gramm) wurde auf seinen Transporten sehr gequält und weist einige Löcher auf.
Seine Herkunft vermute ich in Skandinavien, aber auch die Weser hat hier vor 400.000 Jahren sehr viel südliches Geröll abgeladen, bevor sie sich genau bei uns dann in Richtung Westen
aus dem Staub machte. - Also keine sichere Verortung.

Auch dieser kleine Bursche bleibt, wie mancher andere, so wie er ist, erhalten. Hab's ihm versprochen.

Besten Gruß aus der ebenfalls sonnigen Wedemark
 :winke:
Eckard

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