Autor Thema: Glasperlen auf dem Mond  (Gelesen 916 mal)

Offline Eckard

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Glasperlen auf dem Mond
« am: Februar 23, 2022, 12:35:21 Nachmittag »
Hallo Forum,

der chinesische Roboter Yutu-2 (Jadehase) findet Glasperlen auf dem Mond. Hier ein kleiner Bericht dazu: 

https://www.spektrum.de/news/chinas-mondmission-jadehase-findet-glasperlen-auf-dem-mond/1990555?utm_medium=newsletter&utm_source=sdw-nl&utm_campaign=sdw-nl-daily&utm_content=heute

Schade, dass es so umständlich ist, da mal hinzukommen. Interessant wäre es sicher, mal die unseren Augen verborgene Rückseite von Frau Luna mit ihren Perlen aus der Nähe zu betrachten. :pro:

 :winke:
Eckard
Wenn man aufhört, sich zu interessieren, wenn man aufhört, zu lernen,
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(Heinz Bennent am 17.10.2002 in 3sat)

Offline hugojun

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Re: Glasperlen auf dem Mond
« Antwort #1 am: Februar 24, 2022, 22:34:27 Nachmittag »
Hallo Eckard ,

ist aber eine nicht ganz neue Geschichte mit den Glasperlen.

Zum Glück gibt’s die auch auf der Vorderseite des Mondes ,

da kommst du schon einfacher hin. :lacher:

https://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=92383117&t=1645738201752

LG
Jürgen

Offline Moldavitarier

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Re: Glasperlen auf dem Mond
« Antwort #2 am: Februar 25, 2022, 08:40:31 Vormittag »
Hallo Jürgen,

der Unterschied ist der, dass in der von Dir zitierten Arbeit von vulkanischem Glas die Rede ist. Nun soll es wohl Impaktglas sein. Ok, für uns macht es keinen Unterschied, da wir weder auf die Vorder- noch auf die Rückseite des Mondes gelangen werden, zumindest nicht in diesem Leben  :laughing:

Gruß, Micha

Offline hugojun

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Re: Glasperlen auf dem Mond
« Antwort #3 am: Februar 25, 2022, 10:42:05 Vormittag »
Hallo Micha ,

Du hast recht , wenn du anführst , dass hier von vulkanischen Produkten gesprochen wird.

Dieser sehr, sehr populärwissenschaftliche Beitrag war vielleicht auch kein gutes Beispiel.

“"They're very tiny, the size of a period on a typical printed page," says Hauri, who explains that as volcanoes on the moon erupted, tiny droplets cooled in the air, turning to glass before they even hit the ground.”

 Also in einer Atmosphäre?

Dieser Befund ist für terrestrische Impakt-Gläser auch keine Überraschung:

“It wasn't a lot of water. The beads had only up to 46 parts per million. But from this, the researchers estimate that the interior of the moon once probably contained an amount of water equal to that of the Caribbean Sea.”

Am Ende kommt es darauf an, wie nass das Target-Gestein war, und/oder ob der Impaktor ein Asteroid oder Komet war  :

 Irdische Tektite können um 0,015 wt% und mehr Wasser enthalten,

vulkanische irdische Gläser  um 7% H?O.

Somit ist dieses Argument hinfällig:

“This is a problem for the giant impact theory, says Hauri.

"It's hard to imagine a scenario in which a giant impact melts, completely, the moon, and at the same time allows it to hold onto its water," he says. "That's a really, really difficult knot to untie."“


LG
Jürgen


 

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