Autor Thema: Eindringtiefe  (Gelesen 6672 mal)

Offline Andreas Gren

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Re: Eindringtiefe
« Antwort #30 am: Januar 17, 2008, 22:52:44 Nachmittag »
Zitat
Das sehe ich anders: die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit macht die Naturphänomene
im Großen doch gerade erst richtig interessant, im Kleinen sind es halt die Phänomene der
Quantentheorie. Beides entzieht sich unserer direkten Anschauung, weil wir in unserer
täglichen Erlebniswelt eben nur einen ganz klitzekleinen Ausschnitt des Gesamtspektrums
wahrnehmen können, welches die Natur für uns bereithält. Jenseits dessen versagt die
alltägliche Vorstellung und Anschauung nun mal, weil unser Gehirn für sowas nicht gebaut
ist und wir das nicht zum direkten Überleben brauchen. Deswegen gibt es die "strangesten"
Phänomene aber trotzdem sehr real. Leider wird meine Generation wohl eine bewiesene
Theorie der Vereinigung der Naturkräfte - und damit also z. B. eine schlüssige "Verheiratung"
der Gravitation mit den Kernkräften nicht mehr erleben, da schiessen einstweilen nur wilde
Spekulationen der Theoretiker ins Kraut und die notwendigen Experimente z. B. mit Teilchen-
beschleunigern sind jetzt schon so aufwändig, daß es eigentlich nur noch multinationale
Projekte sein können...

ja aber wieso schreibst Du dass Du das anders siehst? Du hast es doch nun schöner erklärt, wiesos so schwer zu begreifen ist, weills unsere Altäglich erfahrung entzieht. Und das ja numal deshalb so weil die Licht nicht relativ sein will.

Zur Relativitätstheorie, habs in irgend nem klugen Buch aufgeschnappt. Ein Physik Professor brachte den Vergleich beim Erklären der Relativitätstheori fühlt er sich immer an jemanden erinnert , der jemandem eine Dapfmaschine erklärt, der Zuhörer auch folgt und an den richtigen Stellen die richtigen Fragen stellt aber zum Schluss doch in der Dampfmaschine nachschauen möchte wo denn nun die Pferde stecken.

nur ma so.

Ja tschuldigung, die treats oder wies richtig heißt verfahren sich so oft so konfuss und dass oft wegen Sachen die in die Blödelecke gehören täten, dass ichs nicht als so unerhört erachtete einen Einwurf zubringen, der zwar nicht geeignet war einen toten treat wieder zubeleben, aber wenigstens ne Aussage hat .


Andi
"Without deviation from the norm, progress is not possible."
- Frank Zappa -

Speci-Man

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Re: Eindringtiefe
« Antwort #31 am: Januar 18, 2008, 00:00:26 Vormittag »
Hallo Andi!

Von der - angesichts der variablen Parameter - ungenauen Themenstellung hätte der Thread keine Zukunft gehabt und wäre versickert. Da haben dann ich (und auch noch ein paar andere) das Fachsimpeln zur Glosse gemacht. Ich muß einräumen, dass dies für die Außenwirkung des Forums erstmal nicht viel Ehre einlegt, aber: Sonderbareweise gerät das Ding dann auf einmal richtig in Fahrt und am Ende wird gar die Relativitätstheorie diskutiert.
Gar nicht mal schlecht! Trotzdem nicht themenrelevant. Da stellt sich am Ende immer wieder die Frage, wieviel Abweichung vom Thema noch tragbar sein soll. Einerseits kommen dabei viel überaschende Aspekte auf (Stillstand ist der Tod), andererseits verhilft dies dem Frager selten zur erhofften Antwort.
Man kann es halt von verschiedener Seite sehen, aber letztlich kann nur der Admin das letzte Wort haben. Schließlich hat Peter mit seinem Forum ein Ziel angestrebt und es besteht latent immer die Gefahr, dass ihm die Leute mit ihrer Schreibe aus dem Ruder laufen, bzw. seiner Vorstellung von ergebnisorientiertem Dialog (ich denke er hat eine sehr glückliche Hand)nicht mehr entsprechen.

Ich glaube in diesem Thread (und nicht nur in diesem) mächtig gesündigt zu haben und entschuldige mich dafür.  :weissefahne:

Gerhard

Offline gsac

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Re: Eindringtiefe
« Antwort #32 am: Januar 18, 2008, 00:28:15 Vormittag »
Ich glaube in diesem Thread (und nicht nur in diesem) mächtig gesündigt zu haben und entschuldige mich

Unsinn, Gerhard - ganz im Gegenthum: ich (und sicher nicht nur ich) finde Deine
Schreibe hocherfrischend, sei es nun rein fachlich oder auch mal bei Abschweifung
vom eigentlichen Thema, so wie hier, also - überhaupt kein Grund, sich nun für etwas
zu entschuldigen.

Was hier im Thread passiert ist, hast Du oben beschrieben und wer das letztlich
mit unerschütterlicher Konstanz im Näpfchentreten und Raddrehen verursacht hat,
ist doch auch klar. Das darf man dann getrost auch einmal mit einer Prise Ironie
kommentieren. Im übrigen hat dereinst ein weiser Verwandter von mir im Forum
behauptet, dies sei doch kein Mädchenpensionat. Wo er recht hat, hat er recht...

So, jetzt zurück in den schon gehabten Schlaf - ich muß in 4 1/2 Stunden wieder raus.

Roger over piep, bis Montag oder so,
Alex

H5P6

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Re: Eindringtiefe
« Antwort #33 am: Januar 18, 2008, 10:22:20 Vormittag »
Hallo, :winke:

also das geht doch runter wie Öl. :wow:
Wenn ein verursachenes Objekt nicht die Form einer Scheibe oder von einem Bleistift besitzt,so bietet die Form einer Kugel doch die beste Alternative.Nun sage ich wirklich 7Kg Gewicht,Fallgeschwindigkeit (noch gegen die Erddrehung),
da müßte doch eine ganz schöne Energie zusammen kommen,die die Kugel etwa 1m tief in den angenommenden Kiesboden treiben Könnte.
Also würde ich bei einer solchen zielballistischen Auswirkung auf ein Eisenobjekt tippen.Mehr will ich doch garnicht.
Ich bedanke mich für Eure Mitarbeit. :user: :super: :prostbier:

Gruß Jürgen :smile:

Offline herbraab

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Re: Eindringtiefe
« Antwort #34 am: Januar 18, 2008, 12:02:05 Nachmittag »
Nun sage ich wirklich 7Kg Gewicht,Fallgeschwindigkeit (noch gegen die Erddrehung)

Ein 7kg Meteorit wird in der Erdatmosphäre jedenfalls gebremst und kommt im freien Fall (also senkrecht) runter. Die Erddrehung spielt da meiner Ansicht nach überhaupt keine Rolle.

Aber schau' Dir doch einmal Neuschwanstein I und II an: Fast gleiches Gewicht, fast gleiche Form, fast gleiche Bodenbeschaffenheit am Aufschlagspunkt. Der eine wurde an der Oberfläche liegende gefunden, der andere in einer Einschlagsgrube. So viel dazu, wie gut sich die Eindringtiefe vorhersagen lässt...

Grüße, Herbert
"Daß das Eisen vom Himmel gefallen sein soll, möge der der Naturgeschichte Unkundige glauben, [...] aber in unseren Zeiten wäre es unverzeihlich, solche Märchen auch nur wahrscheinlich zu finden." (Abbé Andreas Xaverius Stütz, 1794)

H5P6

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Re: Eindringtiefe
« Antwort #35 am: Januar 18, 2008, 15:25:31 Nachmittag »
Hallo Herbert, :winke:

die Möglichkeit des schrägen Auftreffens sollte eigentlich unbestritten sein.Wir hatten hier im Forum schon Treffer abgehandelt,die durch ihren flachen Auftreffwinkel auf der Oberfläche weitergehüpft sind.Auch Bilder dazu gab es. :fluester:

Gruß Jürgen :smile:

Offline herbraab

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Re: Eindringtiefe
« Antwort #36 am: Januar 18, 2008, 16:21:21 Nachmittag »
die Möglichkeit des schrägen Auftreffens sollte eigentlich unbestritten sein.

So genau hab' ich das jetzt nicht im Kopf, anber wenn ich mich richtig erinnere, dann ist Neuschwanstein II (der in der Impaktgrube gefunden wurde) auf steilerem Gelände aufgetroffen als Neuschwanstein I. (APE möge mich korrigieren, wenn ich hier falsch liege).

Aber nochmal: So genau lässt sich das nicht vorhersagen. Zu viele Einflussfaktoren (Ist der Boden hart und trocken oder feucht und weich, oder gar gefroren? Ist am Wegm den der Meteorit in den Boden nimmt, zufällig ein Steinchen oder gar ein großer Stein im weg? Oder fällt der Meteorit gar in ein dichtes Gebüsch, und wird so gebremst? ...)
 
Grüße, Herbert
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