Autor Thema: Klasse IV: Oxide und Hydroxide u.a.  (Gelesen 79492 mal)

fossi47

  • Gast
Re: Klasse IV: Oxide und Hydroxide u.a.
« Antwort #210 am: November 09, 2010, 15:45:08 nachm. »
Hi Labrador,
danke,nö Landwirt ist besser, :lacher: Wenn der Korund gelegentlich in blau und rot auftritt,ist das ja für den "Beifang" unserer Goldkrebse von Interesse,dann müßten die Roten nicht zwangsläufig Granat/Pyrop und die Blauen nicht immer Glas sein.War nämlich imme noch sehr skeptisch hinsichtlich des Auftretens von Rubin/Saphir in deutschen,speziell ostdeutschen Schwersandseifen.
Gruß Günter

Peter5

  • Gast
Re: Klasse IV: Oxide und Hydroxide u.a.
« Antwort #211 am: November 09, 2010, 16:03:11 nachm. »
Blauer Korund wird als Saphir bezeichnet; roter Korund als Rubin.
So sei es und dazu brauchen wir weder einen Dachdecker noch einen Landwirt.. das schaffen wir auch ohne die  :laughing:..:lechz:

Gruß Peter

Labrador

  • Gast
Re: Klasse IV: Oxide und Hydroxide u.a.
« Antwort #212 am: November 18, 2010, 16:49:31 nachm. »
Orangefarbene Anatas-Dipyramiden auf chloritisierten Quarzkristallen vom Diabasbruch Mellenbach-Glasbach, Schwarzatal, Thüringen

Gelblich verwitterte Brookit-Tafel auf Quarz vom Steinbruch Henneberg bei Weitisberga in Thüringen

Knotiger Goethit auf historischem Fund von Eisleben in Sachsen-Anhalt

Labrador

  • Gast
Re: Klasse IV: Oxide und Hydroxide u.a.
« Antwort #213 am: November 18, 2010, 16:51:55 nachm. »
Noch ein Beispiel für ein "Allerweltsmineral", welches an einer bestimmten Fundstelle eine Seltenheit ist: Hämatit auf rötlichem Quarz von der Grube Friedrichssegen bei Bad Ems in Rheinland-Pfalz

Winziger Kassiteritkristall auf gelblichem Topas vom Sandberg bei Zschorlau, Schneeberger Revier, Sachsen

Minium auf korrodiertem Quarz von der Grube Bastenberg bei Ramsbeck im Sauerland

Peter5

  • Gast
Re: Klasse IV: Oxide und Hydroxide u.a.
« Antwort #214 am: November 18, 2010, 19:35:21 nachm. »
Zitat
Noch ein Beispiel für ein "Allerweltsmineral", welches an einer bestimmten Fundstelle eine Seltenheit ist: Hämatit auf rötlichem Quarz von der Grube Friedrichssegen bei Bad Ems in Rheinland-Pfalz


Das ist wohl war.  :smile:

Labrador

  • Gast
Re: Klasse IV: Oxide und Hydroxide u.a.
« Antwort #215 am: November 30, 2010, 14:37:21 nachm. »
Aus feinen Fasern aufgebauter Hämatit in der Varietät "Roter Glaskopf" als historische, etwa 5 cm breite Stufe von Tilkerode im Harz

Eine von vielen Manganlagerstätten bekannte, am Fundort aber sehr seltene Bildung sind Pyrolusit-Pseudomorphosen nach Calcitskalenoedern (mit charakteristischen Hämatithäutchen). Fundort: Grube Luthersteufe bei Oehrenstock, Ilmenau, Thüringen. Die einzelnen Pseudokristalle haben bis 2 cm Länge

Facettierter Rauchquarz vom Steinbruch Elzing, Limbach-Oberfrohna, Sachsen. Dies ist ein typisches Beispiel von durch Hobbyschleifer bearbeiteten lokal auftretenden Vorkommen. Ähnliche Rauchquarzschliffe sind etwa von Strzegom/Striegau in Schlesien bekannt. Das abgebildete Exemplar weist einen komplizierten und sauber ausgeführten Schliff auf und hat ein Gewicht von 23,6 Karat (über 2 cm im Durchmesser)

Peter5

  • Gast
Re: Klasse IV: Oxide und Hydroxide u.a.
« Antwort #216 am: November 30, 2010, 17:21:18 nachm. »
.. sogar schöne facettierte Geschichten hast Du, genau wie ich z.T. auch  :laughing:

Labrador

  • Gast
Re: Klasse IV: Oxide und Hydroxide u.a.
« Antwort #217 am: Dezember 01, 2010, 16:07:00 nachm. »
Ja, da ist einiges vorhanden. Olivin vom Zeilberg, Amethyst aus Wiesenbad, Osslinger Bergkristall, Schneckensteintopas...

Labrador

  • Gast
Re: Klasse IV: Oxide und Hydroxide u.a.
« Antwort #218 am: Januar 31, 2011, 13:16:11 nachm. »
Knapp 21 cm breite Achatscheibe von St. Egidien in Sachsen.

The brain: Hollandit von Langenberg im Erzgebirge.

Es muss nicht immer Alpen sein: wasserklarer Rauchquarz als Aggregat zweier verwachsener Kristalle. Uralte Stufe von Johanngeorgenstadt im Erzgebirge. Da muss man sich dann von Banausen fragen lassen, warum man´s nicht zum Verschleifen gibt...

Peter5

  • Gast
Re: Klasse IV: Oxide und Hydroxide u.a.
« Antwort #219 am: Januar 31, 2011, 15:36:28 nachm. »
Der Hollandit hat was.  :super:

Labrador

  • Gast
Re: Klasse IV: Oxide und Hydroxide u.a.
« Antwort #220 am: Februar 01, 2011, 13:41:33 nachm. »
Ja, nicht wahr? Hier noch paar Oxide:

Bäumchenartige Bindheimit xx von der Schlackenhalde Genna bei Lethmate im Sauerland.

Porzellanartiger Cristobalitkristall (1 mm) von der Blauen Kuppe bei Eschwege in Hessen.

Peter5

  • Gast
Re: Klasse IV: Oxide und Hydroxide u.a.
« Antwort #221 am: Februar 01, 2011, 19:01:07 nachm. »
Schöner Cristobalit! .. sieht auch verwzillingt aus  (einspringender Winkel) .. müsste aber erst mal nachschauen, ob Cristobalit überhaupt Zwillinge ausbildet :super:

Gruß Peter

Labrador

  • Gast
Re: Klasse IV: Oxide und Hydroxide u.a.
« Antwort #222 am: Februar 02, 2011, 16:07:36 nachm. »
Hallo,

tut er, meines Erachtens. Und dann dürfte das wohl auch ein Zwilling sein.

Gruß
Labrador

Labrador

  • Gast
Re: Klasse IV: Oxide und Hydroxide u.a.
« Antwort #223 am: Februar 02, 2011, 16:23:00 nachm. »
Flach aufliegende, himmelblaue Chalkomenit-Kristalle vom Tagebau Lichtenberg bei Ronneburg in Thüringen.

Ein nordbayrischer Klassiker: Chalkotrichit (nadeliger Cuprit) vom Steinbruch Schenk bei Tauperlitz im Frankenwald.

Dunkelrote Cuprit-Oktaederchen von der Ludwig Fundgrube bei Schönbrunn im Vogtland.

Ein am Fundort wenig bekanntes Mineral: Hämatit als hauchdünnes Täfelchen auf rötlichem Dolomit vom Kalkbruch Lieth, Elmshorn, Schleswig-Holstein.

Labrador

  • Gast
Re: Klasse IV: Oxide und Hydroxide u.a.
« Antwort #224 am: Februar 02, 2011, 16:26:32 nachm. »
Hummerit von der Absetzerhalde bei Ronneburg in Thüringen.

Im Auflicht stark glänzende, winzigste schwarze Jixianit-Oktaeder von der Grube Clara bei Oberwolfach im Schwarzwald.

Wie Minium, so bildet auch der gelbliche Massicotit Pseudomorphosen nach Cerussit von der Grube Churfürst Ernst bei Bönkhausen im Sauerland, nur treten diese nicht gar so häufig auf.

 

   Impressum --- Datenschutzerklärung