Autor Thema: Minerale von ihren Typlokalitäten  (Gelesen 8747 mal)

Labrador

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Re: Minerale von ihren Typlokalitäten
« Antwort #30 am: August 23, 2009, 17:39:00 nachm. »
Grünlicher derber Chlorargyrit (vermengt mit Pitticit) von Marienberg im Erzgebirge

Derbe violette Cordieriteinsprenglinge im Gneis aus dem Gipfelbereich des Großen Arber, Bodenmais/Bayerischer Wald

Heidornit aus 1968 m Tiefe einer Erdgasbohrung (Frenswegen III) bei Nordhorn erschlossen

Labrador

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Re: Minerale von ihren Typlokalitäten
« Antwort #31 am: August 23, 2009, 17:40:13 nachm. »
Pharmakolith auf Granit von der Grube Sophia, Wittichen/Schwarzwald

Violettbrauner Römerit (kristallisiert) vom Erzbergwerk Rammelsberg bei Goslar/Harz

Pulveriger Vivianit ("Blaueisenerde") von Eckartsberga bei Naumburg/Sachsen-Anhalt

Labrador

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Re: Minerale von ihren Typlokalitäten
« Antwort #32 am: August 31, 2009, 14:16:32 nachm. »
Variscit auf Kieselschiefer - alte Stufe (vor 1860) aus dem Bestand der berühmten Naturalienhandlung Saemann/Paris. Von der Typlokalität Meßbach bei Plauen im Vogtland (ca. 5 x 4 cm)

Zonare Natrolithsonnen mit weißlichgrauen Kugeln in Druse von der Nordwand des Hohentwiel bei Singen/Hegau (ca. 10 cm breiter Ausschnitt)

Labrador

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Re: Minerale von ihren Typlokalitäten
« Antwort #33 am: September 23, 2009, 13:50:42 nachm. »
Zwei Kleinstufen mit lagigem Arsenolith als Umlagerung von gediegenem Arsen. Von der Typlokalität Grube Katharina Neufang bei St. Andreasberg im Harz

Violettbraune Axinittafeln ("Thumit") mit Quarz von Thum im Erzgebirge (65 mm breite Stufe)

Drei Erzstücke (je etwa 3 x 3 cm) mit "Christophit" - einer eisenreichen schwarzen Sphalerit-Lokalvarietät von der Grube St. Christoph bei Breitenbrunn im Erzgebirge

Sehr gute Harmotom-Kristallstöcke (bis 12 mm) auf historischer Stufe von St. Andreasberg im Harz

15 mm großer weißer Whewellit in sideritführender Calcitdruse vom Glückaufschacht bei Burgk in Sachsen

Peter5

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Re: Minerale von ihren Typlokalitäten
« Antwort #34 am: September 23, 2009, 18:38:32 nachm. »
Den Christophit von der TL und den Whewellit von Burgk habe ich auch in der Sammlung. :smile:

Axinit-Tafeln habe ich im Grunde auch bei Falkenstein gefunden ..gerade letzten Samstag nochmal .. diesmal mit Frau .. :smile:

Offline schwarzwaldmineraloge

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Re: Minerale von ihren Typlokalitäten
« Antwort #35 am: September 23, 2009, 21:40:25 nachm. »
Hallo,

Nur eine kleine Anmerkung: Klaprothit von Wittichen ist Emplektit, kein Witichenit. Wittichenit wurde damals klar erkannt und als Wittichit bezeichnet, Klaprothit für ein drittes Cu-Bi-Sulfid neben Wittich(en)it und Emplektit angesehen, erst später wurde mit dem seltenen Cuprobismutit ein solches gefunden.

Glück Auf!
Sebastian
Diplom-Mineraloge

Labrador

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Re: Minerale von ihren Typlokalitäten
« Antwort #36 am: September 25, 2009, 15:19:55 nachm. »
Hallo,

ich dachte immer, Klaprothit wäre ein Gemenge aus Emplektit und Wittichenit?

Gruß
Labrador

Peter5

  • Gast
Re: Minerale von ihren Typlokalitäten
« Antwort #37 am: September 25, 2009, 18:13:57 nachm. »
Klaprothite ..

http://www.mindat.org/min-11459.html

siehe ..

"mixture of Emplectite, Wittichenite"  .. - nach Petersen -

aber auch ..

Klaprothite .. als

Synonym für Lazulith (Blauspat) - nach Beudant --> lt. "Hey's Mineral Index"  ..

http://www.mindat.org/min-26813.html

und

http://www.mindat.org/min-2356.html
---------------------------------

.. und nach "Hey's Mineral Index" ist Klaprotholite ein Synonym für Cuprobismutite --> aber mit Fragezeichen "(?)"..

http://www.mindat.org/min-1177.html

aber lt. Mindat.org ist Klaprotholite nur ein Synonym für Klaprothite

http://www.mindat.org/min-26814.html
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ABER .. .. nach Walenta, dem "Schwarzwaldpabst".. :laughing:.. könnte das Folgende - von Sebastian - eine weitere Definition bzw. Erklärung sein - aber eben nur auf den Schwarzwald bzw. auf Wittichen bezogen! Ich meine das auch mal in irgendeiner Lapis gelesen zu haben, was Sebastian hier mitgeteilt hat ..

Zitat
Nur eine kleine Anmerkung: Klaprothit von Wittichen ist Emplektit, kein Witichenit. Wittichenit wurde damals klar erkannt und als Wittichit bezeichnet, Klaprothit für ein drittes Cu-Bi-Sulfid neben Wittich(en)it und Emplektit angesehen, erst später wurde mit dem seltenen Cuprobismutit ein solches gefunden.



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Also ich habe da ehrlich gesagt Schwierigkeiten überhaupt noch durchzublicken... :gruebel:..da klappert "klaprothit-mäßig" aber einiges in den grauen Zellen.. :laughing:

Gruß Peter5
« Letzte Änderung: September 25, 2009, 18:34:29 nachm. von Peter5 »

 

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