Autor Thema: Wieviele ausgeprägt- orientierte Meteorite habt Ihr?  (Gelesen 66772 mal)

Offline Mettmann

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Re: Wieviele ausgeprägt- orientierte Meteorite habt Ihr?
« Antwort #195 am: Januar 13, 2013, 18:00:18 nachm. »
Wenn da mit Ölen, Säuren und dergleichen rumgepfuscht wurd, eigentlich nicht.
Das zieht sich ja tief in den Stein rein. Siehe auch andern thread von früher, wie tief sich so ein Mett verfärbt, wenn man ihn nur an einer Stelle mit jenem Mineralienkitt innem Doserl festpappt.
Sonst so, wenn bspw die oberste Krustenschicht abpoliert wurd, mei, dann müßtest ihn wieder künstlich altern, lange Zeit in die Sauna hängen oder überm Herd aufbewahren unds wär trotzdem nicht dasselbe...

Letzteres, bei Steinen die oberste oxidierte Schicht der Kruste abzuschleifen, hab ich gelesen, halten einige wenige für legitim.
Ich weiß jedoch nicht, was das soll, einen Steinmeteoriten in einen Zustand zu versetzen, den er nie gehabt hat.
Die setzen das wohl mit den Eisen gleich, wos aber ein ganz anderer Fall ist.

Ich zumindest, hab da meine Probleme damit.
Versteh ich aus Sicht des Händlers nicht, wenn ich meine nichtfrischen Steine nicht verkaufen kann, dann muß ich sie entweder billiger machen oder ich besorg eben frischere, und verstehs aus Sicht des Sammlers nicht, ich will doch was echtes und wenn ich einen fallfrisch aussehenden Stein haben will, dann soll der doch auch fallfrisch sein und nicht künstlich darauf getrimmt sein, denn darin liegt doch eben die Besonderheit des Mets.

Problematisch wirds, selbst wenn derjenige angibt beim Tausch oder Verkauf, daß es sich um "gereinigte" Gaos handelt,
daß eben Meteorite in der Regel nicht auf ewig in der selben Sammlung bleiben und diese Information schnell mal verlorengeht, wenn er durch viele Hände geht.

(Und wie sollen sich eigentlich die vorkommen, die das Glück vor Dekaden hatten, richtig und echt frische, rare Delikatessen, bekommen zu haben?).

 :prostbier:
"Grawutzi - Kapuzi" (Pezi "Bär" Petz *1949-1995)

Offline ben.g

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Re: Wieviele ausgeprägt- orientierte Meteorite habt Ihr?
« Antwort #196 am: Januar 13, 2013, 19:21:45 nachm. »
Wenn da mit Ölen, Säuren und dergleichen rumgepfuscht wurd, eigentlich nicht.
Das zieht sich ja tief in den Stein rein
Ja, hatte ich eigentlich auch nicht erwartet.
Ich hab nämlich auch so nen schwarzen Gao:
http://www.encyclopedia-of-meteorites.com/test/10854_9087_2637.jpg

 :prostbier:

Offline Hungriger Wolf

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Re: Wieviele ausgeprägt- orientierte Meteorite habt Ihr?
« Antwort #197 am: Januar 13, 2013, 20:04:51 nachm. »
Meine Goa-Meteoriten sehen hingegen so aus:



 
« Letzte Änderung: Januar 13, 2013, 20:42:55 nachm. von Hungriger Wolf »

Offline herbraab

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Re: Wieviele ausgeprägt- orientierte Meteorite habt Ihr?
« Antwort #198 am: Januar 13, 2013, 20:50:24 nachm. »
Sach mal, gibt's eigentlich ne Möglichkeit die künstliche Schwärzung von solch verhunzten Gaos wieder rückgängig zu machen?

Ein paar Wochen Freilandhaltung bei möglichst feuchter Witterung könnten funktionieren... :auslachl:  :einaugeblinzel:

:hut:
Herbert
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Offline lithoraptor

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Re: Wieviele ausgeprägt- orientierte Meteorite habt Ihr?
« Antwort #199 am: Januar 13, 2013, 21:05:27 nachm. »
Moin!

@ Achim: Genau so gehört sich ein Gao auch!

Gruß

Ingo

Offline Greg

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Re: Wieviele ausgeprägt- orientierte Meteorite habt Ihr?
« Antwort #200 am: Januar 14, 2013, 09:51:46 vorm. »
Hallo,

und auch die Gao's von Achim haben bereits eine Reinigung hinter sich. Wenn auch nur ganz einfach mit Wasser.

Aktuelle Gao's völlig ungereinigt sehen eher aus wie helle Kartoffeln und sind lose mit Sand/Dust überzogen. Beim Anfassen sollen die Hände dreckig werden.
Hier ein Bild von Marcin. Die drei Stücke links wurden mit Wasser gereinigt, der Rest ist ungereinigt.
http://www.facebook.com/photo.php?fbid=477818632250047&set=o.162786720415331&type=3&theater

Um diese nun schwarz zu bekommen, werden sie zuerst in rostlösende Flüssigkeiten/Öle eingelegt. Anschließend werden in Feinarbeit mit einer Drahtbürste/Dremel die Anhaftungen auf der Schmelzkruste/Oberfläche entfernt.

Grüße
Greg

Offline Mettmann

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Re: Wieviele ausgeprägt- orientierte Meteorite habt Ihr?
« Antwort #201 am: Januar 14, 2013, 15:04:14 nachm. »
Und letztere Schritte darf man bei Steinmeteoriten eben auf keinen Fall machen,
wie uns schon der alte Bühler singt, denn das verändert den Chemismus des Steins
und macht spätere wissenschaftliche Untersuchungen unmöglich.
Was nicht heißen soll, daß Gao noch untersucht werden müsse, sondern daß eben der Meteorit seinen Stellenwert und seine Ursprünglichkeit einbüßt
(und für mich zumindest damit auch seinen Sammelwert. Das ist also auch viel schlimmer als wenn man aus Steinmeteoriten kitschige Tierlein schnitzt,
die ja auch viele hier für bedenklich halten, denn vom NWA 869er-Schweindl kann man zur Not immer noch den Schinken abschneiden, um einen Dünnschlöff anzufertigen oder um die Mikrosonde mit einem Kotelett zu füllen).   :crying:
"Grawutzi - Kapuzi" (Pezi "Bär" Petz *1949-1995)

Offline lithoraptor

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Re: Wieviele ausgeprägt- orientierte Meteorite habt Ihr?
« Antwort #202 am: Januar 14, 2013, 15:50:06 nachm. »
Moin!

und auch die Gao's von Achim haben bereits eine Reinigung hinter sich. Wenn auch nur ganz einfach mit Wasser.

Ich würde nicht denken, dass jeder Gao einst ein ultraschallendes Wasserbad genossen haben muss um "sauberer" zu sein. Eine (leichte) Bürstung bringt ähnliche Resultate und ist weit schonender, wenn auch sehr zeitaufwendig. Marcin ist allerdings dafür bekannt, dass er gerne und kräftig reinigt bzw. hier nicht zimperlich ist. Als Beispiel ein Link zu seinem Morasko-Material (man scrolle nach gaaaanz unten): http://www.polandmet.com/gfx_morasko/000.htm

Grundlegend sehe ich keinen Schaden an einem Stück, wenn es von losem Staub befreit wird, aber wenn es dann weiter geht, dann verliert so ein Stück sehr schnell an Estetik. Es gibt natürlich auch die Sammlerfraktion (bei Met-Sammlern genauso wie bei Mineralien- und Fossiliensammlern), die keinerlei Reinigung und Präp-Tätigkeit an ihren Sammlungsstücken mögen und auch solche die aus diesem oder anderen Gründen nur Eigenfunde sammeln. Das wird dann allerdings etwas problematisch, wenn man eine gewisse Systematik betreibt oder hier und dort nach Vollständigkeit strebt...

Jeder sammelt eben wie er mag und so muss es auch sein. Schön finde ich es immer, wenn man in Sammlungen die Entwicklungen beobachten kann - bei Mets etwa die vom Mikro zum Handstück...

Gruß

Ingo

Offline ben.g

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Re: Wieviele ausgeprägt- orientierte Meteorite habt Ihr?
« Antwort #203 am: Januar 14, 2013, 16:18:54 nachm. »
Schön finde ich es immer, wenn man in Sammlungen die Entwicklungen beobachten kann - bei Mets etwa die vom Mikro zum Handstück...
Was in der Regel einhand geht mit einer genau gegenläufigen Entwicklung des Gelbbeutels.  :einaugeblinzel:

Offline Mettmann

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Re: Wieviele ausgeprägt- orientierte Meteorite habt Ihr?
« Antwort #204 am: Januar 14, 2013, 16:21:03 nachm. »
Nja, aber jetz ma abgesehen Ingo davon, daß eine hübsche Patina eine hübsche Patina ist, ist das ja ein grundsätzlich anderer Fall, weils Eisen ist.
Wie soll ichs ausdrücken,
Meister des schiefen Bildes...
Wenn ich eine Erdbeermarmelade habe und die ist obendrauf geschimmelt,
wenn ich da denn Schimmel abnehme, dann bleibts drunter Erdbeermarmelade und ich kanns essen, wie die Großmutter noch wußte, unds schmeckt wie Erdbeermarmelade.

Grundsätzlich anders ist es aber, wenn ich in das Glas mit der Marmelad Essig reinkipp und den Schimmel oben drauf mir Rote-Beete-Saft einfärb,
damit alles wie gute Erdbeermarmelad ausschaut - das schmeckt dann feins nimmer und ist auch ungesund.

Will sagen, Eisen, das ist anders. Wenn man den Flugrost von einem Sikhote entfernt, oder den Rost vom Taza, dann ist das ein tatsächlicher Gewinn,
weil die Flowlines drunter zum Vorschein kommen können. Und diese Flowlines waren ja drunter schon da, die sind nicht neu erzeugt worden.
Oder wennst einen Odessa hast oder einen Campo und Du klopfst den viel-cm-dicken Oxidschlonz drumrum weg, oder entfernst es,
dann bleibt Dir trotzdem ursprüngliches Material erhalten drinnen, was durch die Reinigung nicht beeinträchtig wird und es gehen auch keine primär vorhandenen Features verloren.

Sau ich aber an einem Steinmeteoriten herum, mache ich ihn schlicht und einfach kaputt und gebe ihm eine Chemie und ein Aussehen, daß er nie gehabt hat und nie mitgebracht hat.

Ich mein, des derf man nicht. Sonst könnt man ja hingehen, und man bringt jede braunen W3er-Scheibe auf vermeintlich W0-1-Niveau von der Optik, wenn manse mit den geeigneten Reagenzien in den Ultraschallreiniger gibt.

Bei den Mineralien wird ja soviel gefärbt, zusammengesetzt, geklebt usw.
Bisher waren wir bei den Meteoriten verschont davon, und Authentizität ist eben bei den Mets das Ah und Oh,
daß ich denk, man sollte das bitte nicht einreißen lassen.

(persönl. Meinung, kein Affront beabsichtigt).
 :prostbier:
Mettmann
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Offline lithoraptor

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Re: Wieviele ausgeprägt- orientierte Meteorite habt Ihr?
« Antwort #205 am: Januar 14, 2013, 17:52:46 nachm. »
Moin!

Was in der Regel einhand geht mit einer genau gegenläufigen Entwicklung des Gelbbeutels.  :einaugeblinzel:

Ja ben.g, so ist leider oder zum Glück?! Wenn dem nicht so wäre, dann könnte ich mich vor Exponanten sicher kaum noch bewegen und jeder aus meinem engeren Familien- und Freundeskreis hätte mich schon vor Jahren verlassen. :laughing:

@ Martin:
Ja, ich verstehe Dich sehr gut. Schimmel in der Marmelade muss man herauslöffeln und ein schimmeliges Brot muss man wegwerfen da hilft auch das Einfärben mit Marmelade nix. Aber wir sollten doch bei naturwissenschaftlichen Termini bleiben, dann ist es viel prägnanter und verständlicher. Sprechen wir also von Dichte und Chemismus bei Steinmeteoriten und Eisenmeteoriten.
Sicher gibt es da gewaltige Unterschiede. ABER: Ob und wie Du ein Material im Zuge einer Präp veränderst hängt nicht nur von dessen chemischen und physikalischen Eigenschaften ab, sondern auch von der Methodik, die Du dabei anwendest. Wenn Du etwa einen Gao sandstrahlst oder (etwas weniger technisch) mit einem Glasfaserradierer bearbeitest, dann kannst Du ihn wieder in einen Schwarzkruster verwandeln, machst mögliche flowlines und ggf, auch andere Features wieder sichtbar und alles das ohne seine Chemie zu verändern. Wenn Du ihn natürlich in ein Lösungsmittel tauchst und sei es nur Wasser, dann sieht es anders aus. Soweit mir bekannt, wird hier hauptsächlich H2O2 zum auffrischen verwendet. Solche "Experimente" wurde uns ja selbst hier im Forum schon vorgeführt... Ach, jeder Schnitt ändert die Chemie eines Steines - besonders immer dann, wenn er Eisen enthält, aber auch ohne dieses bleiben immer Rückstände zurück. Je kleiner das Stück desto höher die Kontamination im Verhältnis zur Masse.

Auch bei Eisen sind andere Reinigungswege möglich, als es im Link oben dargestellt wird. Von einem seichten Abbürsten bis hin zu diesem elektrochemischen Reinigungsprozessen (und selbst da gibt es zweifelsohne erhebliche Unterschiede - soweit mir bekannt hat Marcin da auch experimentieren müssen). Nehmen wir mal einen Klassiker als Beispiel, Sikhote Alin: Die ersten Stücke, die auf den Markt waren zumindest in meiner Anfangszeit, die waren noch nicht so blank geschruppt, wie das Material, was man heute meist sieht. Da wurde mit einer Bürste (ein bekannter Sammler hat mir mal gesteckt, dass es mit Pferdehaarbürsten sehr gut geht) nur der grobe Dreck abgebürstet und die Stücke behielten ihre Patina, nebest allen anderen Features. Später rückten dann mehr und mehr die blanken Exemplare in den Vordergrund - teilweise so mit Drahtbüsten maltretiert, dass völlig neue Oberflächencharakteristika erzeugt wurden - eben "brushlines". Teilweise bekamen die Stücke sogar einen goldenen Glanz, da sie mit Messingbürsten gereinigt wurden.  Nun ja, mag man halten was davon, was man will... Aber damit war es ja noch nicht zuende, neee leider noch nicht. Heute kommen so ein Sikhote nicht nur gebürstet daher, nein, er wird auch brüniert. Und eben damit ändert sich auch der Oberflächenchemismus eines Meteoriten (wenn er denn auch in der Tiefe immer noch rein bleibt). Sind da nicht auch tatsächlich vergoldete SAs aufm Markt, die gesputtert wurden?! Meine ich hätte sowas schon mal irgendwo gesehen. :fluester:

Das Motto sollte also lauten (und das ist meine persönliche Meinung): So wenig wie möglich, aber so viel wie nötig!

In diesem Sinne :prostbier: und Gruß

Ingo

P.S. Mehr schreib ich hier jetzt nicht, denn wir kommen vom Kern-Thema ab!

Offline Greg

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Re: Wieviele ausgeprägt- orientierte Meteorite habt Ihr?
« Antwort #206 am: Januar 14, 2013, 21:38:40 nachm. »
Um weiter die Brücke zum Thema "orientierte Meteorite" zu schlagen folgt nun ein kleiner, orientierter Gao-Guenie.  :einaugeblinzel:

Das nur grob vom losen Schmutz befreite Stück zeigt auf der Vorderseite radial von der Mitte ausgehende Fließlinien, die zum Rand hin immer deutlich sichtbarer werden. Die Rückseite besteht aus drei Flächen und es ist eine Schmelzlippe vorhanden.

Greg  :hut:

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Re: Wieviele ausgeprägt- orientierte Meteorite habt Ihr?
« Antwort #207 am: Januar 14, 2013, 23:09:05 nachm. »
Hi auf Seite 13 habe ich ein wie ich finde hübsches NWA Schildchen reingestellt, ist sicherlich aufgrund der interessanten Diskussion zur Reinigung von Mets untergegangen, oder gefällt er euch einfach nicht?  :crying: :auslachl:

Ich finde die komplett umlaufende Schmelzlippe rückseitig und die Schockader auf der Frontseite sehr hübsch  :fluester:

@ Greg: Ein toller Gao, so wie er sein muss  :super:

Grüßle

Marco  :laughing:
Mit einem Gibeon hat’s begonnen....

Offline gsac

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Re: Wieviele ausgeprägt- orientierte Meteorite habt Ihr?
« Antwort #208 am: Januar 14, 2013, 23:50:26 nachm. »
Um weiter die Brücke zum Thema "orientierte Meteorite" zu schlagen folgt nun ein kleiner, orientierter Gao-Guenie.  :einaugeblinzel:

Das nur grob vom losen Schmutz befreite Stück zeigt auf der Vorderseite radial von der Mitte ausgehende Fließlinien, die zum Rand hin immer deutlich sichtbarer werden. Die Rückseite besteht aus drei Flächen und es ist eine Schmelzlippe vorhanden.

Greg  :hut:

Ein gutes Beispiel für einen schönen, kleinen orientierten Gao-Guenie im natürlich gebliebenen
Zustand!

PS: habt ihr Euch eigentlich schon mal gefragt, warum ausgerechnet gerade Gao-Guenie
derart viele schöne ORIENTIERTE Exemplare geliefert hat? Das ist, finde ich, schon auffällig,
im Vergleich zu anderen Fällen mit sehr vielen Fundexemplaren. Oder ist das nur mein subjektiver
Eindruck? Erklärungen dazu? Eine besondere Fallcharakteristik? Gibt es Literatur zu diesem Thema?

Gute Nacht,
Alex

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Re: Wieviele ausgeprägt- orientierte Meteorite habt Ihr?
« Antwort #209 am: Januar 15, 2013, 00:39:42 vorm. »
... oder gefällt er euch einfach nicht?

Hallo Marco,

Ich glaube eher, daß "unsere" Aufmerksamkeit auf Daves großteils wunderschöne Schwarzkruster (und das sind Schwarzkruster!!!) und die "Reinigung" von Meteoriten gelenkt wurde. Dies tut natürlich der Schönheit Deines "kleinen aber feinen" orientierten NWA keinen Abbruch!

Herzliche Grüße,

Bernd  :prostbier:
(247553) Berndpauli = 2002 RV234

Das Ärgerlichste in dieser Welt ist, dass die Dummen todsicher und die Intelligenten voller Zweifel sind. (Bertrand Russell, britischer Philosoph und Mathematiker).

 

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