Autor Thema: Was zum Schmunzeln...  (Gelesen 13840 mal)

Offline Mettmann

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Re: Was zum Schmunzeln...
« Antwort #30 am: November 24, 2009, 18:47:11 Nachmittag »
Schon recht, it.

Ihr habts ja nicht im geringsten eine Vorstellung, was man alles aufgeben muß und was das für Zumutungen und persönl. Risiken sind, die man sich zufügen muß, damit man eine solche Palette an Steinen den Sammlern anbieten kann.
Drum machen ja viele der früheren NWA-Granden fast nix mehr.
Ist leider alles andere als ein Freizeitabenteuer
und wer den Enthusiasmus für die Steine nicht hat, der kann das nicht durchhalten.

Egal.

Ich muß jetzt einen Sammler beglücken mit dem Hype-des-Tages-Achondriten,
gibt ja gottseidank noch genühende, die soetwas und die Leistung, die es dafür braucht,
einzuschätzen wissen  :einaugeblinzel:

Und ausserdem ist heut Admins Geburtstag!
 :prostbier: :prostbier: :prostbier: :prostbier: :prostbier: :prostbier: :prostbier:

Mettmann
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Offline MarkV

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Re: Was zum Schmunzeln...
« Antwort #31 am: November 24, 2009, 18:48:59 Nachmittag »
Stefan war nicht gemeint!
Stefan schreibt hier selten und wenn nichts von Gleisschotter!
....von wem kommt das Wort eigentlich,hm?? :gruebel:

Hallo,
über den Begriff "Gleisschotter" für stark verwitterte gewöhnliche Chondriten bin ich auch nicht besonders glücklich. Daher habe ich ihn ja auch in Anführungszeichen gesetzt.

Grüsse,
Mark

Offline speul

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Re: Was zum Schmunzeln...
« Antwort #32 am: November 24, 2009, 18:56:28 Nachmittag »
Zitat
Ihr habts ja nicht im geringsten eine Vorstellung, was man alles aufgeben muß und was das für Zumutungen und persönl. Risiken sind, die man sich zufügen muß, damit man eine solche Palette an Steinen den Sammlern anbieten kann.

retoure!
ihr habt ja nicht die geringste Vorstellung, was es bedeutet, alles mögliche verkloppen zu müssen und damit seinen Lebensunterhalt UND die Leidenschaft für die Steinchen zu verdienen! Auch Arbeitnehmer sind nur Menschen  :prostbier:
Lächle einfach - denn du kannst sie nicht alle töten

Offline Mettmann

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Re: Was zum Schmunzeln...
« Antwort #33 am: November 24, 2009, 19:09:59 Nachmittag »
...und Lebensunterhalt durch Steinchen erst....

Ich glaub, wir müssen alle ein Unterboard "Selbsthilfekreis" aufmachen  :laughing:

Bevor wir uns alle weinend in die Arme fallen,

simmer doch froh, daß das alles so möglich ist, wie es möglich ist !!!

Und darauf:
Prosit!

 :prostbier:

Martin
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Offline Hungriger Wolf

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Re: Was zum Schmunzeln...
« Antwort #34 am: November 24, 2009, 20:28:36 Nachmittag »
Hallo Mark!

Die tatsächlichen Kosten für eine Meteoritensuche sind tatsächlich sehr schwierig zu kalkulieren!
Da es viele unbekannte Faktoren dabei gibt!


Sandro schrieb schon (in einem anderen Beitragsbereich link http://www.jgr-apolda.eu/index.php?topic=4455.15):
Zitat
Zitat
Kosten Oman-Schweiz, Funde Oman-Schweiz

Ich versuche mal bei den Schweizern zu recherchieren. Was ich weiss:

Projekte:                                                               2001, 2002, 2003, 2005, 2006
Investierte Manntage (2001-2006):                            598 Tage
Funde:                                    
- Numerierte Met-Proben mit GPS-Koordinaten              4431 Stück
- Total Fragmente                                                   8938 Stück
- Masse                                                                 3550 Kg

Dazu kommt das neueste Projekt: Suche 2009
Funde:
- Total gefundene Meteorite                                      143 Stück
- Masse                                                                 123 Kg

Bei der Finanzierung wirds schwierig. Da haben viele ihre Hände im Spiel.
Was ich jetzt heute morgen herausgefunden habe ist:
Projekt: Suche 2005
- Finanzierung vom Schweizerischen Nationalfond           Fr. 96210.-

Finanziert wurden diese Projekte von:
- Schweizerischer Nationalfond zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung
- Naturhistorisches Museum Bern
- Institut für Geologie Uni Bern
- Rehau GmbH, Muri/Bern
- Paneth Trust der Royal Astronomical Society (London, für Studentenbeteiligung)
Weiss jetzt natürlich nicht ob der Oman auch noch ein Budget hat.

Müssen solche Finanzierungen eigentlich detailiert in einem Jahresbudget-plan öffentlich gemacht werden? Wenn ja, dann müsste ich alles im Internet finden. Wenn nein, schreibe ich Sie mal höflich an.

Der Budgetplan für die einzelnen Jahre der Uni und dem Museum Bern ist schon öffentlich aber nicht für die einzelnen Projekte.

Gruss Sandro


Eine einfache daraus extrahierte Kostenberechnung:

Funde 2001-2006 = 6 Jahre = 3550 kg
Kosten für das Jahr 2005 (Oman) = 96210 Franken
=3550 kg/(6 Jahre)

= 592 kg Meteoriten/Jahr

Kosten pro Jahr 2005 = 96210 Franken
=96210 Franken/592 kg

= 163 Franken/kg Meteoritenmaterial

Also die vereinfachte Rechnung zeigt: 1 kg Meteoriten kostete (Mittelwert) 163 Franken!

[Weitere sonstige anfallende Kosten sind dabei nicht berücksichtigt....]

//Nur da wo gesucht wird, wird auch gefunden.....//


schöne Grüsse von :prostbier:
Achim

 
 
« Letzte Änderung: November 24, 2009, 20:58:23 Nachmittag von Hungriger Wolf »

Offline Mettmann

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Re: Was zum Schmunzeln...
« Antwort #35 am: November 24, 2009, 20:36:43 Nachmittag »
Nuju, da kommt aber ev. nochn Batzen dazu...  Gehälter und Sozialversicherungen, Bereitstellung Arbeitsplatz usw. das läuft ja auch alles während der Suchen weiter, die Personalkosten....   Später dann Labkosten, Geräteanteil usw...  dytt kammer ga nich ausrechnen....
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Thin Section

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Re: Was zum Schmunzeln...
« Antwort #36 am: November 24, 2009, 20:41:25 Nachmittag »
ihr habt ja nicht die geringste Vorstellung, was es bedeutet, alles mögliche verkloppen zu müssen und damit seinen Lebensunterhalt UND die Leidenschaft für die Steinchen zu verdienen! Auch Arbeitnehmer sind nur Menschen  :prostbier:

... und schon sind wir wieder bei Dorothy Nortons trefflichem Cartoon  :auslach:

Ciao,

Bernd

P.S.: Hallo Geburtstagskind, ... äh, ich meine AdMin. Wollte noch hinzufügen, daß ich schon zu Lebzeiten O.R. Nortons seine und Dorothy's Erlaubnis bekam, "Material" von ihnen zu benutzen, sofern ich die Quelle eindeutig nenne!

Offline ben.g

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Re: Was zum Schmunzeln...
« Antwort #37 am: November 24, 2009, 20:48:17 Nachmittag »

Ja, den hattest du mir vor einem Jahr schon mal gezeigt, als ich angefangen habe.
Wenn ich damals gewusst hätte, wie realistisch der ist...  *seufz* :laughing:

Gruß
Ben

Offline speul

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Re: Was zum Schmunzeln...
« Antwort #38 am: November 24, 2009, 21:39:36 Nachmittag »
hinterher sind wir alle klüger
speul
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Offline gsac

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Re: Was zum Schmunzeln...
« Antwort #39 am: November 24, 2009, 22:48:55 Nachmittag »
Endlich hats mal einer gesagt! Ich glaube es gibt noch mehr, die so denken, vielleicht viel mehr

Vielleicht sogar sehr viel mehr....

Hier mal so ein kleiner, feiner Fast-"Paria" - 127 g an Masse, ein geborstenes Stück! Lag noch
bis letzten Sommer, brüderlich zusammen mit anderen Fragmenten des gleichen Ereignisses, in
der brütendheissen Jiddat al Harasis im Oman, ein L6 aus der JaH073er-Serie. Mit sehr schönen
Spuren seiner irdischen Existenz in Form von Caliche und anderen Verwitterungsprodukten auf
der gebrochenen Fläche, mit einer Cracklinie auf der verbliebenen Kruste, mit scharfkantigen
Abrissflächen und tiefen Rissen und Riefen von der Fragmentation beim Aufprall, dennoch ein
vollwertiges Mitglied der Meteoritengemeinde - zerfurcht halt wie das Gesicht eines uralten
Menschen! Ich würde so etwas nicht "Gleisschotter" nennen wollen. Selbst die unzähligen
Meteorite nicht, die mangels vorhandener Koordinaten und in-situ-Fotos und vielleicht sogar
mangels Kruste das Schicksal ereilt hat, "woanders" (NWA) aufgefunden oder, erst recht noch,
sogar liegen gelassen zu sein, weil sich deren Vermarktung nicht so recht lohnt.

Natürlich sehe ich auch das klare Argument der Händler, aber an dieser Stelle würde ich schon
eine Trennlinie ziehen in der Interpretation und Weiterverbreitung so eines Begriffs...

Meinjamalnur,
Alex

 

Offline Mettmann

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Re: Was zum Schmunzeln...
« Antwort #40 am: November 24, 2009, 23:32:37 Nachmittag »
Genau. Vom Gelbbeutel zur Goldwaage.
Es ist nicht nur legitim, sondern pädagogisch nötig,
just den beginnenden Sammler auf die großartigen Möglichkeiten hinzustoßen, die es im ausgehenden NWA-Zeitalter noch für ihn gibt
und ihn nicht in der Wüste der Campos und der W3-5er-Chondrite versauern zu lassen oder ihn blindlings jeder gehypten Fallsau, die durchs Web getrieben wird, nachrennen zu lassen.
Denn später hat er die Möglichkeiten nicht mehr und dadurch erschließt sich ein ganz anderer, ein breiterer Zugang zu dem Hobby.

Oh. Ich habe nur meine Pflicht getan. (Wo ist das Selbstschulterklopfsmilum?)

Ey oder sammelt der Dave oder der Ben oder der MarkV oder der... etwa schlecht?

Oiso.
Daß ich Mundlegungen und -verdrehungen hinnehmen muß, Oheim,
dytt macht mir nix. Bin selber schuld, weil ich hier soviel sabbel.

Hmm ob ich mal nen Meteoriten in die Anzeigensparte stellen soll....
...das nimmt ja schon eine Cottinghämsche Penetranz an  :auslachl:

Zwupp!
Martin



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Offline gsac

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Re: Was zum Schmunzeln...
« Antwort #41 am: November 25, 2009, 00:07:14 Vormittag »
Genau. Vom Gelbbeutel zur Goldwaage.

"..Goldwaage der Worte", meinst Du? Ja, aber man muß es besprechen dürfen, und nix
Anderes geschieht hier ja.

Ey oder sammelt der Dave oder der Ben oder der MarkV oder der... etwa schlecht?

Das ist keine Frage, die irgend jemand aus der Gemeinde auch nur entfernt sinnvoll
beantworten könnte. Was heißt denn schon allein "schlecht"? No beef here! Allein
de Here ... könnt sich vielleicht ein bißchen mehr bescheiden und betragen, find ich,
aber auch das ist nur am Rande interessant, das ist absolut unbedeutend fürs Hobby.

Oiso. Daß ich Mundlegungen und -verdrehungen hinnehmen muß, Oheim,
dytt macht mir nix. Bin selber schuld, weil ich hier soviel sabbel.

Bitte versuche es noch mal zu UNTERSCHEIDEN - es wurde weiter oben doch
schon ausgeführt! Das ist ein ziemlich unglücklicher Terminus für die Thematik
schlechthin, aber es mag etwas "zutreffend" sein aus Händlerperspektive, was
ich, da ich kein Händler bin, aber auch nur sehr eingeschränkt beurteilen kann.
Ich würde so eine Formulierung dann halt als überspitzte Vokabel für etwas
hernehmen, was man billigst einkaufen, aber ganz gewiß nicht selbst mit einem
persönlichen Funderlebnis verbinden kann. Dann ist das halt wie "MediaMarkt"
oder so, aber dieses wiederum ist ja auch kein Adelsprädikat...

Hmm ob ich mal nen Meteoriten in die Anzeigensparte stellen soll....
...das nimmt ja schon eine Cottinghämsche Penetranz an  :auslachl:

Der Cottingham ist da freilich sehr "merkbefreit" in solchen Dingen, bzw.
es trifft ihn nicht mehr, weil er sich bereits selbst mit seinen Multipostings
karikiert. Da gilt es, imho, die feine Trennlinie zu sehen zwischen Anspruch
und Möglichkeit, und auch, wie man es weiterbetreiben will, denn es gibt
ja neben Vergangenheit und Gegenwart noch ne "Zukumpft"!...  :einaugeblinzel:
 
Alex

Offline Mettmann

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Re: Was zum Schmunzeln...
« Antwort #42 am: November 25, 2009, 00:53:59 Vormittag »
Kommen doch nicht von Dir Oheim, die Verdrehungen.

Das Wort "Gleisschotter" hat eine Funktion, in einem Kontext, wie grade erklärt.

Zitat
was man billigst einkaufen,


Nö. Nach der Gestalt, nach dem, was man ihnen ansehen kann. Nach dem Aussehen.
Erinner Dich an meine zwote Lieblingsvokabel in dem Kontext:  Texas-Stinker.
(und die sind heftig teurer als Gleisschotter).

Zitat
Händlerperspektive

Das sind ja eben immer die Vorurteile.

Die Geringschätzung des Gleisschotters ist überhaupt nicht auf der Händler Mist gewachsen.

Zwei Indikatoren:

Erstens - die Sammler drücken ihre Einschätzung für solcherlei Material aus über den Preis und wollen in der Regel nicht mehr als 25$ pro Kilo dafür zahlen.

Zwotens - die Anzahl der Publikationen. Wieviel Publikationen gibt es über gleischotterige Meteorite im Verhältnis zu den anderen. Also. Die Wissenschaftler schötzen den Gleisschotter offenbar auch nicht gerade hoch ein.

Beides hat rein gar nichts mit den Ansichten der Händler zu tun.

Meinst nicht, daß wir nicht liebend gern Gleisschotter handeln würden? Wie unendlich einfacher wäre das, dann müßten wir uns nicht derart abarbeiten.
Nur Gleisschotter wird eben weder vom Forscher noch vom Sammler verlangt. Punkt.
Was meinst, was wir schon für Einladungen ausgeschlagen haben, auf Touren mitzugehen, mit den besten Findern wo gibt. Warum, weil es sich in der heutigen Zeit nicht mehr trägt. Das ist etwas für Leute, die über das nötige Geld und die nötige Zeit verfügen, so etwas als Freizeitvergnügen oder als Abenteururlaub zu machen. Daß manche derer dann unbedingt glauben, auf diejenigen herabschauen zu müssen, die die Zeit und/oder das Geld nicht dafür aufbringen können, ja mei, nicht mein Bier.
Und wenn ich an den Oman denke, dann ists halt nach der Rechtslage mittlerweile so, daß man sich zum Kriminellen macht, wenn man suchen geht.
Da hat der Rohdewaldt, wenn auch ungewollt, recht behalten mit dem Claim abstecken.

Oder Oheim nimm ein mal die US-Sucher, Matson, Clary, Verish usw. und die US-Wüstenfunde werden ganz anders bezahlt als die Oman- und die Saharafunde.
Keiner der besten Jäger käme dort auch nur annähernd an den Mindestlohn, der einem Hilfsarbeiter in der Burgerbude bezahlt wird, würde er es als Beruf ausüben.
Hihi insofern, weil Nininger ja romantischerweis immer so ähnlich verklärt wird wie Mozart in seinen letzen Jahren oder Armschlucker Schwammerl Schubert, hatte der mit seinen Verkäufen, Verträgen und Sponsoren ganz andere Bedingungen als die Meteoritenmenschen heute.
Da war das System eben noch gesünder als heutzutage.

Und unendlich ermüdend ist das Klischee, das da andauernd aufgewärmt wird, die Meteoritensucher und die Meteoritenhändler würden mit den $$-Zeichen in den Pupillen herumlaufen und seien nicht um der Steine willen in der Meteoriterei, sondern des Geldes wegen. Diese Ansicht ist unreif. Und führt letztendlich ja auch zu diesen katastrophalen Gesetzen, die überall verhängt werden.
Sollte deswegen m.E. von keinem mündigen Sammler vertreten werden.

Und weil das so ermüdend ist,
geh ich jetzt ins Bett
 :baetsch:

Mettmann

« Letzte Änderung: November 25, 2009, 01:27:28 Vormittag von Mettmann »
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astro112233

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Re: Was zum Schmunzeln...
« Antwort #43 am: November 25, 2009, 12:49:08 Nachmittag »
Gefühlte Leidensskala  :wow:

Meteoriten-Händler?  :crying: :crying: :crying:

Dann kommt erst mal nichts!

Dann kommt immer noch nichts!

Dann geht’s aber endlich weiter!

Politiker?

Beamte?

Knappe im Bergbau?

Straßenbauarbeiter?

Aldi, Lidl, Schlecker Mitarbeiter?

Krankenschwester?

Altenpfleger?

Rentenempfänger?

Arbeitsloses human Kapital?

Hartz IV Empfänger?

Wohnungslose?

Gruß und nicht die Skala umdrehen.

Konrad  :hut:

Offline Mettmann

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Re: Was zum Schmunzeln...
« Antwort #44 am: November 25, 2009, 13:52:47 Nachmittag »
Zitronenfalter, Tortenheber und dem Depp sein Brezensalzer hast vergessen, Konrad.

Nö, Konrad, ich halt nur die Ansichten, die häufiger geäußert werden,
daß es sich bei Meteoritensuchern und -händlern um ein abgebrühtes und leidenschaftsloses Schachererpack handele,
denen die Steine, mit denen sie arbeiten, nichts bedeuten würden, für unterirdisch und dümmlich.

Denn man bedenke, das sind doch Leute, die immerhin Meteorite zu ihrem Beruf gemacht haben.
Meist ohne Netz und doppelten Boden.

Einen Beruf, den man nicht erlernen kann und bei dem man sich alles selbst aneignen muß,
seis die Eisenpräparation, sei es das Erkennen der rarsten Klasse mit Handlupe und Magnet usw.usf

Ein Beruf, den kaum einer ausübt. (Warum?)

Ob man auf die Idee käme einen Schreiner, der Möbel fertigt, zu zeihen, seine Möbel wären für ihn ausschließlich Mittel zum Zweck? Oder wir haben doch auch Künstler hier im Forum, ob die ihre Werke schaffen allein des Geldes wegen?

Naja, ich hatte mich nur ein bisserl aufgehungen - wennst dich erinnerst, Konrad, an die grottige Anfangszeit des Forum, wo der Konsens war, daß die Meteoritenleute sich zum Lebenszweck erkoren hätten, arglose Sammler über den Tisch zu ziehen und sich an ihnen nach Strich+Faden zu bereichern, sodaß es immer angebracht sei, so fest möglich auf sie einzudreschen - gut, das ist heute nimmer der Fall, da Einsicht und Kenntnis gewachsen - aber just die letzten beiden Jahre ist besonders in USA ein bisserl eine Sammlerschicht nachgewachsen, die in dasselbe Horn stößt - da hatte mich das jüngste in meinen Augen doch sehr hochnäsige Posting etwas irritiert. Retardissimo.

Aber nu gehts schon wieder,
und der Arzt sacht, ich darf mich nich über jeden Blödsinn aufregen.

Wozu auch. Gibt halt solche und solche und man steckt nicht drin
und bis ein solcher zu einem solchen wird, da brauchts eben manchmal ein bisserl länger.

...ob ich meinen Budulan heute findt?
So, ich muß jetzt, der Bentley muß mal wieder zur Inspektion.

 :prostbier:
Mettmann




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