Autor Thema: Mysterienspiele  (Gelesen 5981 mal)

Offline pema

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Re: Mysterienspiele
« Antwort #30 am: Dezember 02, 2009, 22:54:42 nachm. »
...und hier noch ein weiteres Bild vom 470 kg Gibeon, wo die - v.a. von Mirko bewunderte - Schönheit noch etwas besser zum Ausdruck kommt...

Pema

Offline gsac

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Re: Mysterienspiele
« Antwort #31 am: Dezember 02, 2009, 23:15:06 nachm. »
Aber eigentlich sage ich das nur, weil der gsac und ich neulich viel zu viele
Übereinstimmungen/Tag produziert haben, die dringend abearbeitet gehören.

:laughing: ..you :laughing: ..me!

Ui, dann hast Du jetzt aber ordentlich was zu tun! :einaugeblinzel: Klar, das mit dem Gibeon halte ich locker aus!

:prostbier: Alex

...ach ja, "Schönheit" liegt immer im Auge des Betrachters, aber wem erzähle ich das eigentlich...

Offline lanthemann

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Re: Mysterienspiele
« Antwort #32 am: Dezember 03, 2009, 09:10:03 vorm. »
Hallo Alex 

Zu deiner Frage, ob sich der Mysterienpark inzwischen eigentlich etwas von dieser Däniken-Aura befreit hat kann ich folgendes beisteuern. Ich war vor ca. 2 Monaten da und muss sagen, es wird vor allem abgezockt. Mit kleinen Events wie Trampolin springen, Segway und Go-Cart fahren sowie Gold waschen versucht man wohl Abstand vom eigentlichen Park zu gewinnen. Ich fands irgendwie billig trotz saftigen Preisen. Es werden auch kleine Sikhotes im Shop zu Wucherpreisen angeboten und Verpflegung nimmt man am besten selbst mit ( kleiner Hot-Dog umgerechnet Euro 4.--). Es ist Schade, dass die schönen Meteorite ausgerechnet dort vergammeln  :unfassbar:

 :winke:  René

Offline herbraab

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Re: Mysterienspiele
« Antwort #33 am: Dezember 03, 2009, 09:46:20 vorm. »
"Grösstes ausserhalb Südafrikas bekanntes Exemplar und zugleich grösster Eisenmeteorit auf dem westlichen europäischen Festland."

Hm, ich frag' mich gerade, ob Österreich aus Sicht der Schweizer eine Insel ist, oder ob's daran liegt, dass es nicht mehr zum Westen gezählt wird.  :einaugeblinzel: Jedenfalls ist im Meteoritensaal des Naturhistorischen Museums in Wien ein 927kg schwerer Eisenmeteorit (Youndegin, Australien) ausgestellt. Ein Bild gibt's hier (ganz unten).

Grüße, Herbert
"Daß das Eisen vom Himmel gefallen sein soll, möge der der Naturgeschichte Unkundige glauben, [...] aber in unseren Zeiten wäre es unverzeihlich, solche Märchen auch nur wahrscheinlich zu finden." (Abbé Andreas Xaverius Stütz, 1794)

Offline lanthemann

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Re: Mysterienspiele
« Antwort #34 am: Dezember 03, 2009, 09:59:53 vorm. »
ist wohl so zu verstehen, dass weiter westlich kein grösserer Eisenmeteorit zu finden ist - weiter östlich aber eben schon und das Privileg der Insel haben eigentlich wir Schweizer schon inne ( sind ja so weltfremd)  :dizzy:

René

Offline gsac

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Re: Mysterienspiele
« Antwort #35 am: Dezember 03, 2009, 10:34:07 vorm. »
Hm, ich frag' mich gerade, ob Österreich aus Sicht der Schweizer eine Insel ist, oder ob's daran liegt,
dass es nicht mehr zum Westen gezählt wird.  :einaugeblinzel:

Ihr seid nicht allein!  :einaugeblinzel:

:prostbier: Alex, vom Großen Kanton!

[Sorry lanthemann, pema - ihr könnt nix dafür und seid ganz prima! :super:]

...und Mettmann erklärt uns jetzt bestimmt noch mal, wieso aus seiner Sicht diese Ausstellung nun so
supertoll und beispielhaft und viel besser noch als die in London sei, wie zu Beginn sinngemäß gesagt...

H5P6

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Re: Mysterienspiele
« Antwort #36 am: Dezember 03, 2009, 10:45:58 vorm. »
Hallo, :winke:

auf dem Video "Namibia" schien es mir so,als ob da schon einige Mets vom Sockel fehlen.Und wo sind sie nu? :fluester: :eek:

Gruß Jürgen  :hut:

Offline lanthemann

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Re: Mysterienspiele
« Antwort #37 am: Dezember 03, 2009, 10:56:07 vorm. »
                                ebay  :laughing:

 :hut:  René

Offline herbraab

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Re: Mysterienspiele
« Antwort #38 am: Dezember 03, 2009, 11:09:41 vorm. »
auf dem Video "Namibia" schien es mir so,als ob da schon einige Mets vom Sockel fehlen.Und wo sind sie nu? :fluester: :eek:

Wie man sieht, auch einige gestohlen.....

:hut:
Grüße, Herbert
"Daß das Eisen vom Himmel gefallen sein soll, möge der der Naturgeschichte Unkundige glauben, [...] aber in unseren Zeiten wäre es unverzeihlich, solche Märchen auch nur wahrscheinlich zu finden." (Abbé Andreas Xaverius Stütz, 1794)

Offline gsac

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Re: Mysterienspiele
« Antwort #39 am: Dezember 03, 2009, 11:28:52 vorm. »
auf dem Video "Namibia" schien es mir so,als ob da schon einige Mets vom Sockel fehlen.Und wo sind sie nu? :fluester: :eek:

Perdu! [Bei uns im Norden sagt man auch: wech!]

...oder, frei nach Pete Seeger:

"Sag mir wo die Gibeons sind
Wo sind sie geblieben
Sag mir wo die Gibeons sind
Was ist gescheh'n
Sag mir wo die Gibeons sind
Männer pflückten sie geschwind
Wann wird man je verstehn
Wann wird man je verstehn"

Offline Mettmann

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Re: Mysterienspiele
« Antwort #40 am: Dezember 03, 2009, 13:49:31 nachm. »
Zitat
wieso aus seiner Sicht diese Ausstellung nun so
supertoll und beispielhaft

Ja das sach ich Diä!

Nämlich supertoll ist, daß die Meteorite überhaupt öffentlich zugänglich und zwar einem breiten Publikum sind.

Wir alle känfen hier, die Meteoriterei im öffentlichen Bewußtsein besser zu verankern.
Auf der Ausstellungsebene zum Bsp. unter uns Amateuren der herbraab&friends mit der Prambachkirchen-Ausstellung + anderem, der Stephan Decker mir jedem Jahr fast eine Ausstellung, der Dieter Heinlein mit der Götterbotenausstellung die seit Jahren durch die Lande tourt, der JaH073 neulich mit einer Ausstellung, wir ham auch Steine ausgeliehen der Klaus T. macht nächstes Jahr eine Meteoritenausstellung...

Und die Unis und Museen scheinen ja wenn ich die Budgets anschaue auch daran zu leiden, daß das öffentliche Bewußtsein für die Wichtigkeit ihrer Fachrichtung nicht den Stellenwert einräumt, den es eigentlich haben müßte - denn es ist eben nun mal brandaktuelle Spitzenforschung, die sich in den Fragestellungen teilweise überdeckt, mit denen der ungleich kostspieligeren, aber viel besser akzeptierten Astronomie, Planetologie und der Raumfahrt.

Also ist es nötig, das Zeug auch der breiten öffentlichkeit mit der Selbstverständlichkeit dem breiten Pubikum vorzuführen,
wie es die anderen Fachrichtungen machen.

So, Kanton Solothurn wollte oder konnte offensichtlich Schönenwerd nicht offen halten, obwohls um keine Summen ging.
Jetzt kann man kritisieren, daß die Stoana nicht fachgerecht aufbereitet präsentiert werden, in einem Zusammenhang, der ein inhaltlich fragwürdiges Spektakel darstellt -
da sage ich und scho? Allemal besser, als wenn das Zeug in einem Magazin vom Museum herumliegt, und es keiner sehen kann. Je mehr Öffentlichkeit desto besser. Der Stefan ist mal in Berlin in einem Einkaufszentrum gewesen und fand da zufällig Schaukästen rumstehen mit Marsrovern und einem Stück unserer Märse - sag ich, genau richtig, so!  Und mir ist es da egal, ob das zwischen einer Drogerie und nem Schuhgeschäft stattfindet - Hauptsach die Leute könnens sehen und kommen in Kontakt damit!

Guckts. Wo kann man in der Schwyz denn sonst noch eine Meteoritenausstellung sehen?
Ich kenn mich nicht aus dort.  - In Genf scheints diese kleine Ecke zu geben - Zurich/Bern haben wir hier gelesen, ja da gibts ab und zu einen Tag der offenen Tür, wo ein Eingeweihtes Häuflein dann mal einen Blick auf den einzigen Mond werfen kann.
Guxx hier in D, wo gibt es permanente Meteoritenausstellungen?
Ständige.
Berlin ist jetzt immerhin umgestaltet, ich habs noch nicht gesehen - vorher mit den DDR-Wursttheken das war suboptimal und das meiste im Magazin, einschließlich der ureigensten Reliquien des Heiligen Chladnis!
Göttingen heult rum, weils keine Vitrinen zum Ausstellen anschaffen kann.
Die Riesensammlung aus Mainz, in den Top-Ten-Collectiones in da World - da hams nach Jahren noch nicht mal geschafft, ein paar Stücke wenigstens in die permanente Ausstellung des Senckenbergs zu nehmen.
Gut Rieskrater-Museum, das ist eher eine sehr regionale Geschichte, mit 40.000 Besuchern, und die ham bis auf den heutigen Tag noch nicht mal einen eigenen Mond da rumstehn.
Hamburg weiß ich nicht, was die jetzt im Planetarium eingerichtet haben.
Guckt London, dafür daß das so eine riesige und bedeutende Sammlung ist, ist das, wasse öffentlich austellen, enorm schwach.

Weeeeeaner Pracht - so muß und kann es freilich nicht immer sein.

Und Meteorite sind ja ungeheuer dankbare, weil flexible Ausstellungsbereicherungen. Man muß sie ja nicht immer als historische Kuriosa präsentieren, das Zeug ist unabdingbar, wenn man die Entstehung der Welt erklären will und drüber hinaus ein Möst für jede Raumfahrtsaustellung - denn was machmer denn mit den ganzen Rovern, dem Phoenix usw. uffe Mars? Wir analysieren die Steine da. Was war denn die wissenschaftliche Hauptausbeute des Apolloprograms? Die Mondsteine! Wozu schmeißen wir den Sonden in die Kometen uns schaun uns den Staub an oder sammeln ein mit Sonden was da an Körnlein im Sonnensystem rumflitzt. Wozu baumer denn Kepler, Spitzer - damit wir gneißen, wie das sich zuträgt mit der Planetenbildung um andere Sterne, was wir ungleich besser verstehen, wemmer uns die Metorite anschaun. Haybusa, jetzt Dawn, Lunar Prospector, Clementine und und und...

Nur die Ausstellungsmacher und Museumspädagogen haben halt in der Regel überhaupt gar keinen Schimmer, was es mit den Meteoriten auf sich hat. Die wissen nicht, daß die Dinger der Schlüssel zum Verständnis des Sonnensystems sind. Daß wir nur durch sie wissen, warums überhaupt eine Erde und uns gibt, und wie das zuging.
Für die sind das eher Dinger wie exotische Pilze. Die man inner Sammlung mit anderen Pilzen hinstellt (also Mineralien und Gesteinen).
Guckt doch, ich war schon ewig nimmer da. Deutsche Museum eine Rrrriiiiiiesen Astronomieabteilung, eine rrrrrrriesen Raumfahrtabteilung... technisches Raumfahrtszeug im Original, und endlooooos Modelle. Was hattens an ausserirdischer Materie da?  Irgendwo nen kleinen Canyon und in irgendeinem Eck die Good-Will-Plakette von der Nasa.
Ja Jungs denk ich mir da, was wollts mit Schautafeln und Farbfernsehen die Plantenenttehung erklären - da gehört nen 3er rein und in die Raumfahrtabteilung gefälligst ein Batzen vom Mars!

Huh, ganz schaurig, ist doch Apollo-Jahr jetzt, aussem Nähkästchen - Museum hier, und tüchtig beinand, macht eine Austellung zu Apollo. Kriegen weder von der NASA ein Bröckerl Mond gepumpt, noch aus Berlin oder München geliehen.
Ja was meints, was ich da für eine Antwort bekommen, wie ich angefregt, obs da ned einen Mond reinstellen wollen,
sinngemäß: Sind ja ganz interessant Ihre Mondgesteine, aber wir wüßten nicht, was die nun thematisch mit unserer Apollo-Ausstellung zu tun hätten  :auslachl:

Und was halt auch schlimm ist, daß Ausstellungsmacher ihren Besuchern viel zu wenig zutrauen.
Nicht "Edutainmaint" schön und gut, alles schön bunt, laut, virtuel, Farbfenzi, Hütchen aufsetzen, Knöpfchen drücken, Begehbarer Darm, fein - allein das reicht halt nicht. Die Besucher haben ein Gespür dafür, wenn die Substanz fehlt. Man braucht halt immer halt auch noch das konkrete Stück, das ECHTE - sonst sindse enttäuscht. Weil für das Trara drumrum, da tuns lieber daheim fernsehen oder ins Phantasialand fahrn.
Ich kann halt keine Ägyptenausstellung machen, mit Kino und Musik, und goldenem Plastik-Pharao und Papppyramiden (wort mit 3 p) und Mitmachstationen, wenn ich nicht auch echte Ausgrabungsstücke dahineinstell. Sonst kommen sich die Leut letztenendes versch... vor. Beste Bsp. war ja zum Bsp das Planetarium hier in München. Der modernste neue Projektor der Welt + Pipapo,
und das am Besten Standort der Republik, mit IMAX neben dran, am deutschen Museum, wo mehr als eine Million Besucher hinhatschen. Die ham dann in dem Planetarium zur Hauptsache nur noch Disco gespielt... und so ist halt dann keiner mehr gekommen. Weil für Disco gehen die Leut halt lieber in die Disco.
Und man kann halt auch nicht die US-Gewohnheiten eins zu eins übertragen auf Europa. Die Amis stören sich viel weniger am Unechten, am Plastik, am Surrogat. Bei uns sind die Leut gewohnt, auch Echtes zu sehen.

Und so gehört halt in jede Raumfahrtausstellung, in jedes Naturkundliche Museum, in jede Astronomische Ausstellung, in jede Erdkundliche Ausstellung ein Meteorit!
Und die, die in der glücklichen Lage sind, eh schon über eine Meteoritensammlung zu verfügen, die sollten den Steinen ruhig mehr zu trauen, daß die, in der richtigen Aufmachung ein Faszinosum für die Laien sein können.
Und zwar ein größeres, als vieles andere!

Und deswegen Oheim, finde ich es schonmal gut, daß man in Interlaken wenigsten schomma die Stein zu Gesicht bekommt.
Auch wenn der spezialisierte Sammler in seiner eingeengten Sicht dran rummäkeln mag. Besser als dasses in irgendeinem dunklen Lager schlummert - allemal.

 :prostbier:
Mettmann
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Offline lanthemann

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Re: Mysterienspiele
« Antwort #41 am: Dezember 03, 2009, 14:56:43 nachm. »
...und solange auch in unserer heutigen scheinbar so aufgeklärten Zeit immer noch'n Haufen Leut gibt wo s nicht schnallen, dass es ab und zu mal Stein und Eisen regnen kann, solange gehört halt in jede Raumfahrtausstellung, in jedes Naturkundliche Museum, in jede Astronomische Ausstellung, in jede Erdkundliche Ausstellung ein Meteorit -  :prostbier:

 :hut:  René

Offline Mettmann

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Re: Mysterienspiele
« Antwort #42 am: Dezember 03, 2009, 15:08:24 nachm. »
Nun zumindest schnallen das jetzt schon viel mehr Leute als früher,
sodaß es auch an der Zeit ist, ihnen ein bisserl zu erklären, daß die Dinger weitaus interessante Aspekte zu bieten haben,
als immer nur den einen,
daß wir aaaaalle sterrrrrrrrrrrrrrben müssen,

wenn uns son Ding uffe Kopp fällt.

 :laughing:
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Mettmann
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MilliesBilly

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Re: Mysterienspiele
« Antwort #43 am: Dezember 03, 2009, 16:04:24 nachm. »

Völlig einverstanden. Meteoriten gehören gezeigt. Es müssen viele Menschen und namentlich auch möglichst viele Kinder die Chance haben, auf diese sehr besondere Materie aufmerksam zu werden. Und natürlich gehören sie in Astronomie- und Raumfahrtausstellungen, in wissenschaftliche Shows zur Entstehung des Sonnensystems, auch in den kulturhistorischen Kontext: Indianer, Inuit, Aborginies, Ägypten u.v.m. Nicht zu vergessen die Bedeutung, die ihnen als erdgestaltende Kraft qua Impakt zukommt.

Soweit reicht jedenfalls mein aufklärerischer Impetus. Er endet indessen knapp vor Supermarkt, Disneyland und Ottokatalog. Nichts gegen die weitestmögliche Verbreitung als solche, werther Mettmann. Es wäre aber mit Sicherheit nicht im Sinne der Meteoriten, wenn sie in Zusammenhängen auftauchen würden, die ihrer Unversehrtheit und der Wahrnehmung ihrer Besonderheit entgegenstehen würden. Sie gehören würdevoll und professionell präsentiert, und es gehören die entsprechenden Geschichten dazu erzählt. Wenn dies nicht gewährleistet ist, ist es besser, sie ruhen weiter irgendwo im Wüstensand oder meinethalber im hintersten dunklen Winkel eines Kabinetts und harren der Zeiten, die ihnen mit besserer Achtsamkeit aufzuwarten vermögen.


Offline Mettmann

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Re: Mysterienspiele
« Antwort #44 am: Dezember 03, 2009, 18:07:56 nachm. »
Ich find, die Meteorite müssen zu den Menschen kommen.
Was hilft die pomfortionöseste Präsentation, wenns in einem Eck eines Musäums stattfindet, in das sich kaum ein Mensch verirrt?
Und wann die ESA ein Kasterl vorn Schlecker in die Mall pflanzt oder wenn mir als Kind die Micky Maus statt der Frau Dr.Smith die Mets erklärt - so is mir des auch recht.

Und als Sammla, da weiß ich jetzt, wo ich mir diverse Meteorite anschaun kann im Kanton, ich kann ja die Hüpfburg links liegen lassen.
Ui, das wärs... gab doch in Kirchen früher so Münzeinwurfautomaten, wo dann aus einem Kirchlein zur Tür hinaus ein segnendes Jesulein gefahren kam.
Wenn ich mir da so vorstell, so eine Eagle Landefähre, und wenn man ein Zehnerl einwirft, fährt ein Astronaut hinaus mit einem echten Mondstein in der Pratzen...

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