Autor Thema: Bakterienbefall von Meteoriten  (Gelesen 8169 mal)

Chladnis Heirs

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Re: Bakterienbefall von Meteoriten
« Antwort #60 am: Februar 10, 2010, 19:42:06 nachm. »
Hallo Greg,

weil es just die Tage wieder durch die Journaille gejagt wird,
auf Enceladus haben wir flüssiges Wasser:

http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/8495663.stm


MilliesBilly

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Re: Bakterienbefall von Meteoriten
« Antwort #61 am: Februar 10, 2010, 20:36:25 nachm. »
Millie, er weilt unter uns - incognito! Und brütet hier in der Sendepause bis zum 21. März!
Und hat sogar Ideenlieferanten: "Magneto-Bakterien", es sind reine Magneto-Bakterien..

Das sach ich Dir!
Alex

[PS: ... und "Kröti" muss die Zutaten für den Jäger-Inkubator in seinem Baumarkt abholen!]

Was heißt hier, Zutaten abholen? Das Ding ist längst schon betriebsfertig. Und zwar getarnt als Entenhaus - womit ein muggeliger Anschluss an die letzte Folge sichergestellt wäre. Ein kleiner Teilchenbeschleuniger ist selbstverständlich integriert, um zugleich die Mafia-Wettgelder von Europa nach China ... ich meine, unter Umgehung der Seidenstraße und der armen Hunde ... Na, Du weißt schon. Hmm, ein wenig erinnert mich das Ganze hieran http://www.amazon.de/Wenger-Schweizer-Offiziersmesser-Messer-Schatulle/dp/B000R0JDSI/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=sports&qid=1265830348&sr=8-1 ... ich bin sicher, da ist auch alles Notwendige zur Behandlung von Meteoriten mit dran. (Man beachte v.a. die Kundenrezensionen ;-)


Offline gsac

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Re: Bakterienbefall von Meteoriten
« Antwort #62 am: Februar 10, 2010, 20:48:23 nachm. »
http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/8495663.stm

Diese Tigerstreifen gefallen mir besonders!  :prostbier:

Alex

...und das schweizer Offiziersmesser ist ja wohl
mit dieser nur sehr primitiven Grundausstattung
noch lange nicht alltagchstauglich, oddrrrr?... :-)

Offline Aurum

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Re: Bakterienbefall von Meteoriten
« Antwort #63 am: Februar 10, 2010, 21:00:11 nachm. »
Also ,

was das Messer angeht , das war das Beste was ich seit langem gelesen habe , man das sollte man als Komedie mal im TV bringen , das sterben tausende vor lachen , ich habe immer noch Bauchschmerzen vor lachen  :super: :super: :super:

Bis dann Lutz  :winke:
Aller Anfang ist schwer !!

Offline Greg

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Re: Bakterienbefall von Meteoriten
« Antwort #64 am: Februar 10, 2010, 21:13:08 nachm. »
Zitat
weil es just die Tage wieder durch die Journaille gejagt wird,
auf Enceladus haben wir flüssiges Wasser:

Mein Reden: Eine Sonde, die zu einem der Eismonde fliegt, sich dort durch das Eis brennt, ne Kamera runterlässt und natürlich auch noch Wasser-und Eisproben zur Erde zurück bringt...
Mhm, ich gebe zu, dass sind mehr als drei Wünsche auf einmal  :weissefahne:

Aber, hey, das Messer Tool ist doch genial. Wenn das demnächst mein ständiger Wanderbegleiter wird, weil man weiß ja nie oder beim Fahrradfahren, dann kann so eine moderne Raumsonde noch viel mehr damit machen.
Eismonde aufgepasst... noch ein paar Energiezellen mit dran für den Eisbohrlaser und auf gehts...  :wow:

Offline Hungriger Wolf

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Re: Bakterienbefall von Meteoriten
« Antwort #65 am: Februar 10, 2010, 21:58:17 nachm. »
Ups, kraterfreie Bereiche......"feste" Kruste mit einer darunter befindlichen Flüssigkeit (Wasser..................+ X?) :einaugeblinzel:

http://home.joimail.com/~lindrud/sitebuildercontent/sitebuilderpictures/enceladus-lower-res.jpg
(Bild eventuell um 90° nach rechts drehen)

schöne Grüsse von
Achim
« Letzte Änderung: Februar 10, 2010, 22:13:24 nachm. von Hungriger Wolf »

Offline Mettmann

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Re: Bakterienbefall von Meteoriten
« Antwort #66 am: Februar 12, 2010, 20:45:51 nachm. »
Hi Greg, ich schon wieder..

Nun ja, es bestehen ja schon Konzepte für eine Mission zu Ganymed & Europa,
wieweit die Planungen gediehen und obs realisiert wird, weiß ich nicht.

Wird ein Gemeinschaftsmission von ESA und NASA,
die vorerst aus zwei Orbitern besteht.

JGO, der soll Ganymed und Callisto umkreisen:
http://opfm.jpl.nasa.gov/europajupitersystemmissionejsm/jupiterganymedeorbiterjgoconcept/

JEO, der Europa umkreist:
http://opfm.jpl.nasa.gov/europajupitersystemmissionejsm/jupitereuropaorbiterconcept/

Und es heißt, das eventuell Rrrrrroscosmos einen Lander beisteuern will, aber da ist nix fix.


Nun, ich bin kein Ingeneur, aber ich stell mir das schon etwas schwierig vor, durch eine feste Eiskruste zu einem möglichen unterirdischen Ozean vorzustoßen mit einer Sonde?

Bislang hat man soetwas ja eher rustikal gelöst. Einfach in ein Projektil mit ordentlich Schmackes in einen Komet oder neulich auch auf den Mondpol geschmissen und dann gemessen, was da alles so feines in der Explosionswolke drinne ist.

Naja, und eine mehrere vielleicht sogar hunderte Meter dicke Eisschicht zu durchbohren?
Konventionell dürft da eigentlich nix gehen. Nicht, wie groß sind so die größten Planetensonden, die man ins All wuchten kann - wien oller VW-Bus, und da müßt dann ein Orbiter (schon als Relais für die Signale) und ein Lander unterbringen,
wo tumer da aber das Bohrgestänge hin?
Bislang hammer bei Landern eigentlich immer nur gehabt:  Ärmchen mit Schäufelchen oder eine kleine Fräse.
Und so eine Bohrmaschin müßt schon rel. autark arbeiten, bei den Signallaufzeiten gehts ja nicht, denn wenn die Sonde meldet, hopperla, Bohrer festgefressen, bis da dann das Kommando kommt: Um Gotteswillen, schalt den Motor ab - da ists längst durchgebrannt.

Durchschmelzen?  Wo nimmt man die Wärme her? Glaub Solarzellen bringens nicht, Jupiter strahlt übrigens stark, da gingen die auch ziemlich schnell kaputt.  Weiß nicht, brächten heutige Nuklidbatterien genügend Leistung?
(Müßten dann aber die Amis machen, Europäer mögen keine radioaktiven Substanzen ins All schießen - war ja damals dieser Aufschrei, wars Huygens oder Cassini, was passieren würde, wenns beim Start in die Luft fliegt.)

Und wenn das Ding dann durchs Eis ist, wie bringt man die Signale von da unten wieder herauf?

...und am End kommt der Europa-Wal, macht einen Happs und furt ist die Sonde.

Fragen über Fragen.

Mettmann
"Grawutzi - Kapuzi" (Pezi "Bär" Petz *1949-1995)

Offline lithoraptor

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Re: Bakterienbefall von Meteoriten
« Antwort #67 am: Februar 12, 2010, 20:56:36 nachm. »
Moin!

Jap, hindurchschmelzen, dat klingt gut und dann unten einfach einen Schluck nehmen "schlürf" und Prost dem Leben  :prostbier: oder eben auch nicht. Klingt komisch is aber so... :laughing:

Und wenn das Ding dann durchs Eis ist, wie bringt man die Signale von da unten wieder herauf?

Hier dürfte doch schon ein ultradünnes Drähtchen reichen, oder. Das bringt doch auch bei einer Länge von ein paar Kilometern nicht so viel Gewicht. Man könnte das Dingen aber och so programmieren, dat es nach dem Schlückchen sich wieder auf nach oben mach, oder? Frei nach dem Motto: "abschmelz" "schlürf" "aufschmelz" "analysier" "send"

Gruß

Ingo

P.S. Nur so ein Gedanke: Was in einer Flüssigkeit steckt, dat steckt doch auch in dem Eis daraus oder?! Warum nicht einfach mal ein paar Eisproben (so einige Kubikmeter) abtauen und sich dat mal näher anschauen? Wie steht es denn mit der Filterwirkung von diversen Eiszusammensetzungen gegen kosmische Strahlung???

Offline Mettmann

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Re: Bakterienbefall von Meteoriten
« Antwort #68 am: Februar 12, 2010, 21:05:02 nachm. »
Nunja,

runter kommense eben nicht immer.
Wir müssen mal einen Astronomen fragen, glaub Europa ist auch irgendwie zu nah an Jupiter dran,
da ist weniger die kosmische Strahlung das Problem, sondern der Jupiter strahlt ja selber ziemlich stark.
Sodaß es schon bei der ein oder anderen Sonde die Elektronik durchgeschmort hat.

Gips eben Calamari fritti in der Tiefkühltruhe.
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