Autor Thema: Gold-(Kies)grube Rackith  (Gelesen 10759 mal)

Topas

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Gold-(Kies)grube Rackith
« am: Mai 05, 2010, 21:45:51 Nachmittag »
Hallo und  :hut: Ihr Goldnarrischen  :winke:

ich melde mich nun mal nach einer doch etwas längeren Winterpause zurück und will Euch nun in mein (bis jetzt gut gehütetes  :laughing:)  Goldgrubengeheimnis  in Wittenberg "einweihen".
Angespornt durch die Vielzahl an Kiesgrubenbeiträgen und meinen eigenen Goldfunden hier in WB begab ich mich in die nächste Kg, um meinen "Goldschatz" zu heben und prompt, es ist mir gelungen.
Es ist ja schon seit längeren bekannt, das es in den Kiesgruben in Mitteldeutschland doch größere Goldmengen gibt als angenommen, !!! aber das !!! Nie im Traum hätte ich noch vor einem Vierteljahr daran geglaubt, so viel zu finden. Den Trick 17 werden ja sicher viele hier kennen und ich werd ihn auch nicht weiter breittreten, doch für das Verständnis der Möglichkeiten und Goldsituation hier in Mitteldeutschland ist auch dieser Beitrag nötig und Wichtig. Ich vertrete dann doch mehr die Position, lieber etwas mehr " heraus zu posaunen " als das so manche guten Funde in irgendwelchen Kellern und Sammlungen  verschwindet und kein Schw... erfährt etwas davon.
Dazu sind solche Funde zu Wichtig. Nicht wegen mir oder dem auf die Pauke hauen ( naja  :laughing: vieleicht ein bisschen  :baetsch: ) aber noch mal, so etwas trägt zum Gesamtverständnis  der Goldsituation bei.  Außerdem sind die wichtigsten Bereiche von mir gesichert (dazu später noch mehr) was bedeutet, diese Mengen wird es schwer, noch mal zu bergen, doch bestehen für jeden noch genug Fundmöglichkeiten. Desweiteren ist die Grube nicht mehr im Förderbetrieb und wird`s laut Chef auch nicht mehr, da nur noch Kiesverkauf stattfindet und die Grube aufgelassen wird. Trotzdem bitte Vorsicht !!! :  Zutritt nur mit Genehmigung und das nur an Betriebstagen. Am WE keine Chance, da der Chef Angst vor Schrottklau hat und er die Grube regelmässig von Polizei und Wachschutz kontrollieren lässt. Bedenkt: Hausfriedensbruch ! Und das ist kein Gramm wert.
Auch noch mineralogisch sehr interessant: Schöne Goldkristalle bis 2mm Größe.
So, nun viel Spaß beim Betrachten der Bilder:
Bild 1: Kein Witz, nur 8 Stunden „knüppelharte“ Arbeit, 1,7 Gramm pures Gold
Bild 2: Das Bild ist nicht gestellt, es wurde an der Fundstelle aufgenommen
Bild 3: Ich seh den Sternenhimmel
Bild 4: Ist inzwischen natürlich mehr, genaue Zahlen möchte ich aber erst später verraten
Bild 5: Ohne Fleiß kein Preis
Bild 6: Wunderschöner Goldkristall mit eingebetteten  Zirkon, ca. 2mm groß
Volle Pfanne und Glück Auf Andreas
 

Topas

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Re: Gold-(Kies)grube Rackith
« Antwort #1 am: Mai 05, 2010, 21:51:43 Nachmittag »
So jetzt die Bilder  :super:

Topas

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Re: Gold-(Kies)grube Rackith
« Antwort #2 am: Mai 05, 2010, 21:57:49 Nachmittag »
und hier der Rest...

Offline Goldrausch

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Re: Gold-(Kies)grube Rackith
« Antwort #3 am: Mai 05, 2010, 22:11:48 Nachmittag »
Hallo Andreas

Gratuliere
Von so einem Anblick in der Pfanne träumt wohl jeder :lechz: :lechz:

Gruß Lars  :hut:

Offline Dave

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Re: Gold-(Kies)grube Rackith
« Antwort #4 am: Mai 05, 2010, 22:51:38 Nachmittag »
Hi,

Glückwunsch dazu obwohl mir das alles sehr bekannt vorkommt. :einaugeblinzel:
Leider habe ich bei mir auch schon alles rausgeholt was ging.
Aber mir reicht mein gefundenes Gold vollkommen aus. :super:

Topas

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Re: Gold-(Kies)grube Rackith
« Antwort #5 am: Mai 05, 2010, 23:11:05 Nachmittag »
Hi,

Glückwunsch dazu obwohl mir das alles sehr bekannt vorkommt. :einaugeblinzel:
Leider habe ich bei mir auch schon alles rausgeholt was ging.
Aber mir reicht mein gefundenes Gold vollkommen aus. :super:


Sag ich doch, nur ehrlich, jemand den es richtig erwischt hat reicht es nicht  :platt: :crying: :gruebel:
Und damit meine ich nicht Gier sondern einfach Leidenschaft !! Und Du weist (und viele hier auch ), ich meine nicht Geld !!!
 :hut:

fossi47

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Re: Gold-(Kies)grube Rackith
« Antwort #6 am: Mai 06, 2010, 07:39:36 Vormittag »
Hallo Topas.
ist bekannt,ob das abgebaute Material Elbterassenschotter (Geröll) oder Endmoräne (Geschiebe) darstellt.Wäre interessant für die Herkunft des Goldes.Wegen des gefundenen Zikon tippe ich mal auf Geröll.Hast Du weitere Informationen zum Mineralien-Gesteinbestand?(Achate,verkieselte Hölzer,kreidezeitlichen schwarzen Flint,nordische Geschiebe)
MfG Günter

Offline Dave

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Re: Gold-(Kies)grube Rackith
« Antwort #7 am: Mai 06, 2010, 09:19:02 Vormittag »
Sag ich doch, nur ehrlich, jemand den es richtig erwischt hat reicht es nicht 

Ich sag es mal so, ich habe das gemacht weil es sich anbot. Ich habe eine kleine Regionalsammlung in die mein gefundenes Gold gut reinpasst. Dafür reicht es mir.
Und ich muss auch ehrlich sagen, das es mir zu umständlich ist, einen Tag zu waschen um vielleicht 50mg oder so zusammen zu bekommen. Für mich lohnt es sich nur wenn es wirklich mehrere hundert mg auf einmal sind.
Das ist nun nicht mehr gegeben von daher lasse ich es erstmal( ich werde nur noch ab und an mal waschen gehen). Man kann auch nicht alles machen hab schon so genügend Hobbys, eigenlich zu viele. :smile:


Topas

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Re: Gold-(Kies)grube Rackith
« Antwort #8 am: Mai 06, 2010, 12:02:18 Nachmittag »
Hallo Topas.
ist bekannt,ob das abgebaute Material Elbterassenschotter (Geröll) oder Endmoräne (Geschiebe) darstellt.Wäre interessant für die Herkunft des Goldes.Wegen des gefundenen Zikon tippe ich mal auf Geröll.Hast Du weitere Informationen zum Mineralien-Gesteinbestand?(Achate,verkieselte Hölzer,kreidezeitlichen schwarzen Flint,nordische Geschiebe)
MfG Günter


Hi Günter, es ist sehr sicher Elbetransport!
Zum Mineralienbestand: Achat, Kieselholz, Bergkristall, Rauchquarz, aber selbst Turmalin, div. Vererzungen wie Pyrit, Kupferkies oder Zinkblende, im Konzentrat die Üblichen wie Zirkon, Magnetit(schöne Doppels unterm Micro), Hämatit, Manganit, ev. Rubin (Kann ich aber nicht mit Sicherheit sagen, da zu klein), Hämatitkristalle bis 5 mm, Aragonit Flint und Opal.
Das Gemisch an Mineralien zeigt mir, das es Gebirgsmaterial aus dem Süden ist und nicht Nordisch. Ich weiss um diese Diskussion und bleibe beim Gebirge ( Erzgebirge, Böhmen usw.)
Was ich nicht ausschliesen möchte ist eine ev. Vermischung bzw. Überlagerung (Eiszeit)
Glück Auf Andreas

Offline Aurum

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Re: Gold-(Kies)grube Rackith
« Antwort #9 am: Mai 06, 2010, 12:06:34 Nachmittag »
Hallo Andreas ,

In 8 Stunden 1,7 Gramm Gold auch wenn es echte Knochenarbeit ist , das ist ein echter Knüller  :super: :super: :super:

Freue mich für dich , und wünsche dir noch viele schöne Funde !

Bis dann Lutz  :winke:
Aller Anfang ist schwer !!

fossi47

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Re: Gold-(Kies)grube Rackith
« Antwort #10 am: Mai 06, 2010, 16:16:41 Nachmittag »
Hallo Andreas,
danke für den ausführlichen Mineralbestand,war interessenhalber,kenne die Geröll/Geschiebediskussion nicht,will sie auch nicht anschieben.Ich bin von der Lage der Kiesgrube ausgegangen,was da sein könnte.Die Mineralien ,das Urstromtal sagen eindeutig Geröll,der Flint zeigt eine Geschiebeüberdeckung an.Das ist unerheblich,da Du im Abbau und nicht an der Oberfläche arbeitest.
Glück auf Günter

Goldjunkie

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Re: Gold-(Kies)grube Rackith
« Antwort #11 am: Mai 06, 2010, 17:51:30 Nachmittag »

Hallo Andreas,

das ist ja der reinste Wahnsinn :super:

Herzlichen Glückwunsch zu diesem aussergewöhnlichen Fund!

Hab schon einmal im Netz gelesen, das bei Wittenberg jemand recht viel Gold aus der Elbe gewaschen hat, aber nicht so schnell und in diesen Mengen.

Da freu ich mich doch schon mal auf meinen Harzurlaub im Juli  :lechz:

Weiterhin gute Funde Joachim

Topas

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Re: Gold-(Kies)grube Rackith ( Die Schönsten des Nordens )
« Antwort #12 am: Mai 20, 2010, 23:45:14 Nachmittag »
Tach oder Nabend, muss mich mal beschweren: Wenn ich auch nicht mit Grösse und Gewicht glänzen kann, bin ich doch in der Lage, täglich meine 300 mg zu waschen. Ja ,meine Goldwaschfreunde, ich bin ein bisschen sauer, da dieser Fund(bis auf die netten Antworten bis jetzt, !! Danke !! ) doch recht erfolgreich in diesem Forum ignoriert wird.
Warum, liebe Gemeinede ? Gebe ich zu viel an ?
Es ist es wert !!
Vieleicht deshalb: Ich behaubte, eines der schönsten Goldfunde und vieleicht auch den besten !!! ostdeutschen !!! nördlichsten Goldfund gemacht zu haben.
 !!!Ich bitte um Gegenbeweise.!!!!
Natürlich gehts nicht um den Schönsten und Grössten,  :lacher: obwohl, bei manchen Beiträgen  :lacher:
trotzdem, gelungen ist es bis jetzt noch Keinem. Ja!!!... ich hät schon gern ein bisschen mehr Anerkennung. Wer würde das nicht wollen ???
Da biete ich schon für Interessierte ein paar mg an, damit die Sammlung vollständig ist, und was ernte ich: Spott.
Nicht gut.
Freut Euch doch mit, das es bei uns doch noch so "viel" :auslachl: Gold gibt.
Ich finde immer noch, das man es puplizieren sollte, um so einen Gesamteindruck der Goldsituation zu bekommen.
Seid mir nicht böse, Ihr alle aus dem Süden(bitte nicht so ernst nehmen!) aber ihr beweihräuchert euch doch auch täglich. Aber mal zu sehen, das man hier im Norden auch (sehr) gute Goldfunde machen kann, ignoriert ihr einfach. Ich möchte gern dazu sagen, das ich an der Göltsch aufgewachsen bin.
Jetzt bin ich hier und stolz darauf, diesen !! Erstnachweis !! gelandet zu haben also bitte : nur etwas Respekt, weil in Gedanken sind wir doch eins (im Ernst) und im Unernst: Gold gibts überall und wenn es im Gesicht meiner Grossmutter ist.
Nachfolgende Bilder: Die Schönsten des Nordens  :wow:
Beide Micronuggets haben eine durchschnittliche Grösse von 1,5 mm
Muss mir mal gleich selbst antworten, um euch die Bilder zu liefern, da mir die "Technik" einen Strich durch die Rechnung macht.
Gute Nacht

Topas

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Re: Gold-(Kies)grube Rackith
« Antwort #13 am: Mai 21, 2010, 00:03:24 Vormittag »
So, Versuch Nr. 1

FlyingTim

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Re: Gold-(Kies)grube Rackith
« Antwort #14 am: Mai 21, 2010, 13:46:23 Nachmittag »
Hallo Topas!

Ist auf jeden Fall nicht übel  :super:

In der Tat kenne ich jetzt keine Probe die von weiter nördlich stammt.  :smile:

Auf jeden Fall zeigt das ganze daß das Elbegold wohl wesentlich grober ist wie das Gold vom Rhein. Selbst noch so weit unten.


Es hat wohl desswegen noch keiner groß was geschrieben weil Goldwaschen in Kiesgruben unter Goldgräbern ein uralter Hut ist, wie glaube Jens auch schonmal gesagt hat. Eigentlich gibt es in fast jeder deutschen Kiesgrube zumindest Goldstaub zu finden.

Trotzdem  :super:

Gruß Tim

 

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