Autor Thema: Berggold Goldisthal  (Gelesen 11792 mal)

berggeist

  • Gast
Re: Berggold Goldisthal
« Antwort #15 am: April 07, 2011, 17:52:05 Nachmittag »
Hallo Topas,

sei auch du gegrüßt. Jetzt kommt ja richtig Bewegung hier in die Bude. o.k. im Anhang ein genaueres Bild, vielleicht hilft das. Ich werde dann doch wohl mal nach Theuern ins Goldmuseum fahren und mir Klarheit verschaffen.

Der Berggeist

Offline Spessartin

  • Direktor
  • ******
  • Beiträge: 513
Re: Berggold Goldisthal
« Antwort #16 am: April 08, 2011, 00:31:52 Vormittag »
Ui, das ist nicht leicht, doch tendiere ich in Richtung Pyrit oder, sogar noch mehr, Chalcopyrit. Sieht nach muscheligen Bruch aus --- kann aber auch daran liegen, daß es schon so spät ist und ich das Gesehene falsch interpretiere  :einaugeblinzel:

Kenne mich in der Gegend leider nicht wirklich aus --- obwohl ich liebend gerne mal in Thüringen/Sachsen nach Berggold suchen würde ...

LG Spessartin
Goldsuche im Spessart - der Weg ist das Ziel!

Offline Andyr

  • Generaldirektor
  • *
  • Beiträge: 1173
Re: Berggold Goldisthal
« Antwort #17 am: April 08, 2011, 08:22:44 Vormittag »
Für mich ist es auch eher Chalkopyrit.

berggeist

  • Gast
Re: Berggold Goldisthal
« Antwort #18 am: April 08, 2011, 08:51:57 Vormittag »
Hallo Propheten,

danke für die Deutungsversuche, vielleicht habt ihr Recht, naja, auch im Pyrit sind evtl. 0,05% Gold, ich werde es extrahieren und dann bei 10 000 facher Vergrößerung hier nochmal vorstellen. Ne, Spaß beiseite, ich fahre doch mal nach Theuern ins Goldmuseum und nochmal auf die Halde. Im übrigen Quarz war kein Fünkchen Pyrit oder Kupferkies und das Gold ist doch an andere Metalle gebunden. Die Alten haben lt. Literatur im Schwarzatal immer nach dem Roten Mann (Hämatit) gesucht, das ist in Reichmannsdorf genauso.

Der Berggeist

Topas

  • Gast
Re: Berggold Goldisthal
« Antwort #19 am: April 08, 2011, 09:29:56 Vormittag »
Hallo Berggeist,

tja schade, für mich scheint es auch Pyrit oder Kupferkies zu sein.
"...und das Gold ist doch an andere Metalle gebunden. ..." Gold ist im Umgebungsgestein vorhanden und wird durch hydrothermale Wässer (Name täuscht, das können auch Säuren sein, hydrothermal heist einfach heiss und flüssig) ausgelöst und als Berggold wieder ausgeschieden, da sind also keine anderen Erze von Nöten. Aber als Begleitmineral ein Indikator.


Glück Auf Andreas

Labrador

  • Gast
Re: Berggold Goldisthal
« Antwort #20 am: April 08, 2011, 13:53:44 Nachmittag »
Hallo,

die als Rutil und Galenit bezeichneten Partien würde ich (anhand des Bildes) gleichsam für Hämatit halten.

Gruß
Labrador

berggeist

  • Gast
Re: Berggold Goldisthal
« Antwort #21 am: April 10, 2011, 12:58:50 Nachmittag »
Hallo Jungs,

danke für die tröstenden Worte,  :crying:

wenn ich genaueres weiss, melde ich mich hier noch einmal !

Bis dahin

Der Berggeist

Offline Lithophil

  • Sekretär
  • **
  • Beiträge: 31
Re: Berggold Goldisthal
« Antwort #22 am: Juni 12, 2012, 17:45:12 Nachmittag »
@ Achim: Kann man das Freigold von Goldisthal noch etwas freier darstellen, höhere optische Auflösung, Supermakro?

Sind das etwa 5 mm in der Breite? Ich würde ja gerne auch mal so was finden, aber man sollte schon auch sehen, dass es Gold ist.

Gruss Holm!

Offline Hungriger Wolf

  • Generaldirektor
  • *
  • Beiträge: 1949
Re: Berggold Goldisthal
« Antwort #23 am: Juni 12, 2012, 20:14:08 Nachmittag »
Hallo Holm!

In der Dicke war das Rohgolderz ca. ~0,2 mm bzw. in der Gesamtlänge (über Eck) ca. ~20 mm.
Das Photo selbst ist ja schon 2 Jahre alt; das Roherz/Gestein selbst habe ich mittlerweile weiterverarbeitet (Dokimasie)!

Grüsse  :hut:
Achim

 

   Impressum --- Datenschutzerklärung