Autor Thema: Platin aus Thüringen  (Gelesen 7960 mal)

Plagioklas

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Re: Platin aus Thüringen
« Antwort #30 am: Juli 17, 2010, 10:10:54 Vormittag »
Gediegen Osmiiridium ist das andere. Das Zeug ist oft so reichhaltig mit edlen Beigaben bestückt.

Peter5

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Re: Platin aus Thüringen
« Antwort #31 am: Juli 17, 2010, 14:47:46 Nachmittag »
Hallo ..  :smile:

schaut dann hier auch mal bitte unter Germany .. Bavaria ...  :smile:

http://www.mindat.org/min-1509.html

http://www.mindat.org/min-3923.html

.. am besten auch mal hier alle Legierungen durchgehen ..

http://www.mindat.org/search.php?name=platin

..aber bitte nicht vergessen, dass es z.T. auch einfach nur Phasen im Bereich der chemischen Verbindungen gibt und diese nicht als Mineralien anerkannt werden, zumindest nicht von den meisten Wissenschaftlern und schon gar nicht von der IMA!

Gruß Peter5

Peter5

  • Gast
Re: Platin aus Thüringen
« Antwort #32 am: Juli 17, 2010, 14:55:42 Nachmittag »
.. zum Thema "nur Phasen" habe ich auch schon so meine Erfahrungen gesammelt .. so ärgere ich mich heute noch, dass meine Amalgam-Verbindung, die von einigen z.T. als Moschellandsbergit von Friedrichsegen angepriesen wurde in Wirklichkeit kein Moschellandsbergit ist, sondern nur irgendeine dämliche Phase von Ag...Hg.. sein soll.  :nixweiss:.. schwammig schammig und nochmal schwammig..bis heute habe ich keine befriedigende Erklärung gefunden was denn nun mein Amalgam von Friedrichssegen betrifft bzw. eine klare Bezeichnung erhalten.  :gruebel:

Konkret ging es bei meinem Problem um die Diagnose, dass es eben doch kein Moschellandsbergit sei (lt. Branko Rieck, Wien 5/00 s. auch Lapis 84/2,9), sondern um einen historischen Fund um 1850, der als "Silber-Amalgam" zu titulieren sei mit der Formel Ag5Hg4. Für mich ist dass aber eben keine Phase sondern eine chemische Verbindung und damit ein Mineral! Das hat man gefälligst anzuerkennen!  :fluester: .. die behaupten aber, es sei nur eine Phase und eine Phase ist noch nicht mal eine Varietät..das ist nämlich im Grunde nix oder nur Mist!!

Worauf ich hinaus will?.. schaut Euch doch mal die vielen kursiv gedruckten Links in Mindat.org an.. da sind gerade mal bei der von mir hier verlinkten Platin-Eisen-Geschichte nur 3 anerkannte Mineralien neben dem Platin an sich vorhanden..den Rest könnt Ihr nicht mal als Varietät ansehen, wenn Euch das die Berufsmineralogen und die IMA nicht gestatten. Mit anderen Worten, Ihr könnt Eure eisenhaltigen Platin-Flitter im Grunde nach wegspülen .. jedenfalls als Systemaitker gesprochen.. ich würde sie dennoch aufheben, bis mal irgendwann das Personal bei der IMA gewechselt hat!  :ehefrau:

Grüße
Peter5  :winke:

Plagioklas

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Re: Platin aus Thüringen
« Antwort #33 am: Juli 17, 2010, 15:33:03 Nachmittag »
Dieser Nonsense mit den Mineraliennamen nervt mich schon ne ganze Weile. Klar, solche Stücke sollte man auf jedenfall weiter aufheben und den alten Namen dran stehen lassen.

Jens ohne z

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Re: Platin aus Thüringen
« Antwort #34 am: Juli 17, 2010, 17:42:10 Nachmittag »
Hallo Leute!

Hab gerade ne Mail aus Freiberg bekommen.

Hatte dort 5 von den ominösen Partikeln abgegeben.

4 enthielten Platin und einen relativ hohen Eisengehalt. 1 Stück enthielt kaum Platin, dafur jede Menge Ruthenium, Osmium, Iridium und Rhodium.

Eine Probe Gold enthielt etwa 50 % Silber.

Gruß Tim

Super Tim!  :super:
von wo stammt das Gold?

Grüße
Jens

Offline stollentroll

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Re: Platin aus Thüringen
« Antwort #35 am: Juli 17, 2010, 18:09:17 Nachmittag »
Zitat
..aber bitte nicht vergessen, dass es z.T. auch einfach nur Phasen  im Bereich der chemischen Verbindungen gibt und diese nicht als Mineralien anerkannt werden, zumindest nicht von den meisten Wissenschaftlern und schon gar nicht von der IMA!
Gruß Peter5

Zitat
.. zum Thema "nur Phasen" habe ich auch schon so meine Erfahrungen gesammelt .. so ärgere ich mich heute noch, dass meine Amalgam-Verbindung, die von einigen z.T. als Moschellandsbergit von Friedrichsegen angepriesen wurde in Wirklichkeit kein Moschellandsbergit ist, sondern nur irgendeine dämliche Phase von Ag...Hg.. sein soll.  nixweiss.. schwammig schammig und nochmal schwammig..bis heute habe ich keine befriedigende Erklärung gefunden was denn nun mein Amalgam von Friedrichssegen betrifft bzw. eine klare Bezeichnung erhalten.  gruebel

Konkret ging es bei meinem Problem um die Diagnose, dass es eben doch kein Moschellandsbergit sei (lt. Branko Rieck, Wien 5/00 s. auch Lapis 84/2,9), sondern um einen historischen Fund um 1850, der als "Silber-Amalgam" zu titulieren sei mit der Formel Ag5Hg4. Für mich ist dass aber eben keine Phase sondern eine chemische Verbindung und damit ein Mineral! Das hat man gefälligst anzuerkennen!  fluester .. die behaupten aber, es sei nur eine Phase und eine Phase ist noch nicht mal eine Varietät..das ist nämlich im Grunde nix oder nur Mist!!

Worauf ich hinaus will?.. schaut Euch doch mal die vielen kursiv gedruckten Links in Mindat.org an.. da sind gerade mal bei der von mir hier verlinkten Platin-Eisen-Geschichte nur 3 anerkannte Mineralien neben dem Platin an sich vorhanden..den Rest könnt Ihr nicht mal als Varietät ansehen, wenn Euch das die Berufsmineralogen und die IMA nicht gestatten. Mit anderen Worten, Ihr könnt Eure eisenhaltigen Platin-Flitter im Grunde nach wegspülen .. jedenfalls als Systemaitker gesprochen.. ich würde sie dennoch aufheben, bis mal irgendwann das Personal bei der IMA gewechselt hat!

Da ist eine ganze Menge einfach nur falsch und diese IMA-Schelte ist völlig daneben.

Erstens. Was ist eine Phase?  Eine Phase ist ein räumlich abgegrenzter Bereich, der in sich physikalisch und chemisch homogen ist.  Das sagt überhaupt nichts über den Aggregatzustand aus, ob es natürlich oder künstlich, ob es ein Mineral oder eine Varietät oder sonstwas ist, aus. Jedes Mineral ist eine Phase. Wenn du Öl in Wasser schüttest, mischt es sich nicht und du hast zwei separate Phasen, die durch eine Phasengrenze getrennt sind. Wenn du Salz in Wasser auflöst, hast du danach nur noch eine Phase, denn die Lösung ist chemisch und physikalisch homogen.

Zweitens. Für die Anerkennung als Mineral gelten gewisse Voraussetzungen. Wenn diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind, wird es nicht anerkannt. Ganz einfach. Damit wird verhindert, dass aller möglicher Mist und schlecht untersuchtes Zeug als Mineral beschrieben wird. Die IMA beschäftigt sich auch nur mit Vorschlägen, die bei ihr eingereicht werden. Wenn etwas nicht eingereicht wird, dann stimmt die IMA auch nicht darüber ab. Die IMA ist nicht dafür verantwortlich, wenn etwas nicht eingereicht wird. Wenn du der Meinung bist, dass es ein neues Mineral ist, dann  mache den Vorschlag fertig und schicke ihn an die IMA. Das steht jedem frei. Zu verlangen, dass die IMA gefälligst ein garnicht bei ihr eingereichtes Mineral anzuerkennen hätte, ist völlig daneben.

Wo dein Problem mit dem Platin sein soll, entzieht sich meinem Verständnis. In dem System Platin - Eisen gibt es die folgenden Minerale: Platin, Isoferroplatin, Tetraferroplatin, Eisen. Alle diese Minerale sind durch bestimmte chemische Zusammensetzung (die durchaus in einem mehr oder weniger großen Bereich schwanken kann) und bestimmte Kristallstruktur definiert. Eisenhaltiges Platin ist eben nur genau das, was der Name sagt, eben ein eisenhaltiges Platin, und damit das Mineral Platin. Warum sollte man das wegspülen ? Eisenhaltiges Platin wird nie als eigenes Mineral anerkannt, weil es eben die Kriterien für ein eigenes Mineral nicht erfüllt. Es bleibt eben das Mineral Platin. Wo soll da das Problem sein ? Auch als Systematiker gesprochen. Und da kann auch das Personal bei der IMA wechseln soviel es will.

Zu dem Silberamalgam: Zunächst mal ist es auf jeden Fall eine Phase, egal, was es sonst noch ist (sofern es keine mikroskopisch feinen Verwachsungen sind). Nochmal: jedes Mineral ist eine Phase. Ich bezweifele auch, dass die chemische Analyse exakt Ag5Hg4 ergeben hat. Solche runden Werte kommen bei Analysen praktisch nie heraus. Diese Formel dürfte also schon mal etwas gerundetes sein.  Auch wenn etwas sehr dicht an irgendwelchen glatten Zahlen liegt, bedeutet es nicht, dass es ein eigenständiges Mineral ist. Du kannst z.B. bei Analysen von Gold-Silber-Legierungen auch zufällig eine Zusammensetzung Au4Ag erwischen. Trotzdem ist das kein eigenes Mineral. Da Minerale durch chemische Zusammensetzung und Struktur definiert sind, müsste also dein Silberamalgam  auch mittels Röntgendiffraktometrie untersucht werden, um sagen zu können, was es ist. Da du nichts davon geschrieben hast, ist das vermutlich nicht erfolgt. Deshalb lässt sich auch nicht sagen, was es ist. Solange keine kompletten Analysen vorliegen, aus welchen Gründen auch immer, kann man es eben nicht sagen, und die IMA hier zu beschuldigen, ist Unsinn.

Glück auf
der Stollentroll

Peter5

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Re: Platin aus Thüringen
« Antwort #36 am: Juli 18, 2010, 09:53:28 Vormittag »
Na gut. Nun sehe ich bezüglich der IMA und dem Thema "Phasen" wieder etwas klarer. Danke dafür. ..denn dann hat man mir das früher falsch oder missverständlich erklärt und nur deswegen hats mich aufgeregt, wenn das wahr gewesen wäre.

Meine "Schelte" sollte eigentlich auch nicht als solche gegenüber den Berufsmineralogen generell rüberkommen (vielmehr bestätigen Ausnahmen die Regel); sorry, wenn das so aufgefasst wurde. Ich kenne ja auch selbst genügend Wissenschaftler im Geobereich .. auch persönlich, die ich immer wärmstens weiter empfohlen habe und mit denen ich z.T. schon selbst früher viel im Gelände war. An die lasse ich ja auch nichts rankommen. Dafür schätze und respektiere ich die ja auch ausreichend (nicht nur im Hinblick auf gewollte Röntgenanalysen, die meist zu meiner Zufriednheit durchgeführt wurden ..aber auch da gibt es eben Ausnahmen, die mich bisher nicht befriedigt haben).

Das Amalgam wurde ja wohl allerdings von diesem Herrn Branko Rieck analysiert aber ich war nicht dabei; daher kann ich auch nur das mitteilen, was mir auf das Etikett geschrieben wurde. Dann lasse ich jetzt mal "Silber-Amalgam" auf dem Etikett stehen (allerdings mit Anführungsstrichen).

Und zum Thema Platinverbindungen..das schrieb ich ja ohnehin, das diese 3 von mir genannten und in Mindat.org ja auch fettgedruckten Namen anerkannte Minerale darstellen. Sind aber eben dann auch nur 3 und die anderen über ca. 20 Namen sind dann wohl Varietäten oder gibt es sonst noch etwas außer Synonymen und ständigen anderen Bezeichnungen für ein- und dieselbe Varietät? Also ich habe trotzdem noch meine Probleme mit dieser "Vielfalt" an Namen. Es mangelt einfach an der nötigen Transparenz! Und ich bin sicher nicht der einzige, der das so sieht.
Grüße
Peter

Offline stollentroll

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Re: Platin aus Thüringen
« Antwort #37 am: Juli 18, 2010, 15:50:48 Nachmittag »
Wenn man von den Namen, die in dem Link zum Platin auftauchen, diejenigen wegnimmt, die nur Platin in anderen Sprachen bedeuten, dann sind das meiste, was dann übrig bleibt, Varietäten. Die sind gut erkennbar durch den adjektivischen Vorsatz, z.B. ferroan platinum, palladian platinum, iridian isoferroplatinum usw., also eisenhaltiges Platin, palladiumhaltiges Platin usw. Da ist ganz klar erkennbar, dass es Varietäten sind.
Platinoshuangfengite ist eine unzulässige Varietätsbezeichnung für platinhaltigen Shuangfengit (richtig müsste im englischen platinian shuangfengite sein).
Platiniridium ist eine Bezeichnung aus der Zeit vor der IMA und bezeichnet ein platinhaltiges Iridium. Der Name ist erstens inkorrekt gebildet und würde zweitens auch heute nicht mehr dank der IMA annerkannt werden, da es nur eine Varietät ist.
Polyplatinum ist eine völlig überflüssige Bezeichnung auch aus der Zeit vor der IMA für ein Platin, dass mehrere andere Elemente in geringen Anteilen enthält.

Diese Vielfalt an Namen geht also zum Teil auf die Zeit vor der IMA zurück, zum Teil sind es einfach nuch adjektivische Zusätze (und damit gar keine eigenen Namen), und zum Teil fehlerhafte Bezeichnungen.
Man muss natürlich auch anmerken, dass auch Sammler und Händler ihren guten Teil zur unnötigen Namensvielfalt beitragen. Solche unsinnigen Namen wie z.B. Gold-(Ag) stammen von Händlern, oder Kobaltadamin stammt von Sammlern.

Um nochmal auf die Analysen zurück zu kommen: natürlich sind nicht alle Analysen zur Zufriedenheit eines Sammlers. Oft kommt nicht das raus, was sich der Sammler erhofft hat. Manchmal sind mehrere Techniken notwendig, aber nicht alle Geräte an dem jeweiligen Institut verfügbar oder das Material reicht nicht für alle Techniken. Und sehr oft kommt es auch vor, dass man von einem Sammler das allerschlechteste Stück zur Analyse bekommt, und sich dann mit einem miesen Material rumärgern muss. Schlechtes Material liefert eben oft nur ein schlechtes Ergebnis. Und besseres Material will der Sammler zur Analyse nicht rausrücken - einerseits verständlich, aber dann kann es eben passieren, dass nichts dabei rauskommt (ohne das jetzt auf den konkreten Fall hier zu beziehen).

Glück Auf
der Stollentroll

fossi47

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Re: Platin aus Thüringen
« Antwort #38 am: Juli 18, 2010, 18:00:14 Nachmittag »
Hallo Stollentroll und Andere,
ich denke hier ging es nicht so sehr um wissenschaftliche Kontroversen,das kommt gegebenenfalls später,sondern um den ersten belastbaren Hinweis,das in Thüringens Bächen Platin zu finden ist, und das scheint erst mal gelungen.
Glück auf Günter

Offline Goldrausch

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Re: Platin aus Thüringen
« Antwort #39 am: Juli 19, 2010, 22:35:02 Nachmittag »
Hallo Tim

sind ja super Neuigkeiten mit deinen Platin Flittern
gratuliere :super:

Gut Fund :j-gold:
Gruß Lars :hut:

FlyingTim

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Re: Platin aus Thüringen
« Antwort #40 am: Juli 21, 2010, 07:24:55 Vormittag »
Hallo Leute!

Mir ist da noch was aufgefallen was vielleicht auch ein Platingruppenelement ist. Es handelt sich dabei aber nicht um Flitter sondern um kleine Stäbchen.
Die Farbe ist ähnlich, ein silbriges Grau. Meißt etwa 1mm lang und von der Dicke her dünner wie ein menschliches Haar. In Längsrichtung sind deutliche "Rillen" oder Streifen zu erkennen. Manchmal sind diese "Stäbchen" auch gebogen.

Von der Dichte her muß es auch bei etwa 20g/cm² liegen. Sind aber noch wesentlich seltener wie die "Platinflitter".

Aufgrund der geringen Größe schließe ich ein menschliches Produkt eigentlich aus.

Hat jemand eine Vermutung um was es sich da handeln könnte?



Gruß Tim


Offline stollentroll

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Re: Platin aus Thüringen
« Antwort #41 am: Juli 21, 2010, 10:33:12 Vormittag »
Vielleicht können ja mal die Analysenergebnisse von den in Freiberg gemessenen Proben hier reingestellt werden. Dann kann man eventuell auch noch etwas genaueres dazu sagen.

Glück Auf
der Stollentroll

fossi47

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Re: Platin aus Thüringen
« Antwort #42 am: Juli 21, 2010, 12:48:58 Nachmittag »
Hi Stollentroll,
zwei stehen auf der vorherigen Seite.
MfG Günter

Offline stollentroll

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Re: Platin aus Thüringen
« Antwort #43 am: Juli 21, 2010, 13:37:37 Nachmittag »
oh, hatte ich übersehen .....

Das erste ist eisenhaltiges Platin oder Isoferroplatin, das wäre nur röntgenografisch zu unterscheiden.

Das zweite ist in der Tat seltsam, besonders das Cl und Mg. Bei dem Mg könnte ich mir noch vorstellen, dass es sich um As handelt, da die Hauptlinie von Mg und As genau zusammen fallen und bei geringen Gehalten beide gerne verwechselt werden. As würde zumindest mehr Sinn machen.
Wenn man das Cl und Mg ignoriert, würde es sich um ein stark Os- und Ir-haltiges Ruthenium handeln. 

Glück Auf
der Stollentroll

FlyingTim

  • Gast
Re: Platin aus Thüringen
« Antwort #44 am: Juli 21, 2010, 13:51:14 Nachmittag »
Hallo Stollentroll!

Das MG und CL tritt aber bei fast jeder Probe auf. Könnte mir aber vorstellen daß es Reste von dem verdampften Wasser ist ?  Ich trockne das konzentrat immer auf ner Herdplatte. Es wurde ja auch nur die Oberfläche beprobt.

Gruß Tim

 

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