Autor Thema: Bencubbinite  (Gelesen 7857 mal)

Offline Andyr

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Re: Bencubbinite
« Antwort #30 am: September 10, 2010, 08:49:05 vorm. »
Wenn ich weiß, dass der Preis in 10 Jahren 5 mal höher ist, dann bedeutet das noch lange nicht, dass ich bereit sein muss, heute schon einen höheren Preis zu zahlen. Zumal von wissen gar nicht die Rede sein kann, man kann nur über zukünftige Preise spekulieren.

By the way, Gujba ist um vieles schöner und interessanter als dieser chilenische. Warum sollte ich dann soviel ausgeben? :gruebel:
Meine persönliche Meinung.

Grüße :hut:
AndyR

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Re: Bencubbinite
« Antwort #31 am: September 10, 2010, 13:28:29 nachm. »
Zitat
Warum sollte ich dann soviel ausgeben?


Salü,

Du sollst gar nichts ausgeben. Meteorite sind nun mal nicht lebensnotwendig (zumindest für die meisten Leut).
Ich kann mich nur nicht mit Deinem Halbsatz: "Gnadenlos überteuert" so recht anfreunden.

Denn womit haben wirs denn bei den Meteoriten vielfach zu tun? Mit Unikaten.

Wie wöllte man da eigentlich überhaupt einen Preis festmachen?
Wenn ich was weiß ich einen Diamanten, einen Opal, einen Bergkristall ect. kaufen wöllte, so beurteilt man doch den Preis nach einem gewissen Rahmen, was das Zeigl quasi immer kost, geht dann nach Farbe, Reinheit, Farbspiel, Schliff, Feuer, ev. Herkunft usw,
aber allgemein gilt, solche Dinger sind immer verfügbar, solche Steine können auch nach Belieben immer wieder neu gefördert und erzeugt werden.
(und gleichzeitig beobachten wir, daß Stücke aus diesen Gattungen mit Besonderen Eigenschaften, z.B. bei den Diamanten oder Opalen, wenn sie von ungewöhnlicher Größe sind, aus dem üblichen Preiskanälen ausbrechen, da sie als Unikate angesehen werden).

Einen Bencubbiniten z.B. kann man nicht erzwingen. Niemand kann einen Fall herbeiführen.
Auch einen Fund eines Bencubbiniten kann man bestenfalls theoretisch erzwingen.
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"Grawutzi - Kapuzi" (Pezi "Bär" Petz *1949-1995)

Offline Andyr

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Re: Bencubbinite
« Antwort #32 am: September 10, 2010, 14:41:35 nachm. »
Zitat
Warum sollte ich dann soviel ausgeben?


Salü,

Du sollst gar nichts ausgeben. Meteorite sind nun mal nicht lebensnotwendig (zumindest für die meisten Leut).
Ich kann mich nur nicht mit Deinem Halbsatz: "Gnadenlos überteuert" so recht anfreunden.


Ist halt meine Meinung zu diesem Preis, weil man für deutlich weniger Geld einen (für meinen Begriff) eindrucksvolleren Bencubbinit (nämlich Gujba). Mit den Unikaten hat man bei Meteoriten natürlich immer recht. So gesehen ist jeder halbverwitterte gewöhnliche Chondrit mit einer NWA-Nummer ein Unikat. Welchen Preis man für dieses Unikat aber erzielen könnte, brauche ich Dir ja nicht zu erzählen.

Offline Mettmann

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Re: Bencubbinite
« Antwort #33 am: September 10, 2010, 15:02:38 nachm. »
Zitat
Warum sollte ich dann soviel ausgeben?


Salü,

Du sollst gar nichts ausgeben. Meteorite sind nun mal nicht lebensnotwendig (zumindest für die meisten Leut).
Ich kann mich nur nicht mit Deinem Halbsatz: "Gnadenlos überteuert" so recht anfreunden.

Denn womit haben wirs denn bei den Meteoriten vielfach zu tun? Mit Unikaten.

Wie wöllte man da eigentlich überhaupt einen Preis festmachen?
Wenn ich was weiß ich einen Diamanten, einen Opal, einen Bergkristall ect. kaufen wöllte, so beurteilt man doch den Preis nach einem gewissen Rahmen, was das Zeigl quasi immer kost, geht dann nach Farbe, Reinheit, Farbspiel, Schliff, Feuer, ev. Herkunft usw,
aber allgemein gilt, solche Dinger sind immer verfügbar, solche Steine können auch nach Belieben immer wieder neu gefördert und erzeugt werden.
(und gleichzeitig beobachten wir, daß Stücke aus diesen Gattungen mit Besonderen Eigenschaften, z.B. bei den Diamanten oder Opalen, wenn sie von ungewöhnlicher Größe sind, aus dem üblichen Preiskanälen ausbrechen, da sie als Unikate angesehen werden).

Einen Bencubbiniten z.B. kann man nicht erzwingen. Niemand kann einen Fall herbeiführen.
Auch einen Fund eines Bencubbiniten kann man bestenfalls theoretisch hervorrufen.
Du siehst es ja, drei Funde in 13 Jahren Sahara-Suche auf einem halben Kontinent.
2 Funde in 33 Jahren Suche in der Antarktis.

Woran man einen Schritt weitergehend sieht, daß bei solchen Unikaten, wenn man bedenkt, daß es Aberzehntausende von Suchstunden braucht, um einen solchen finden zu wollen, die primären Beschaffungskosten sich nicht in dem Verkaufspreis niederschlagen.


Bei solchen Sachen, wie den raren Klassen bei den Meteoriten, handelt es sich daher jeweils um solche Unikate, wie man es bspw. es bei den archäologischen Funden, bei der Paläontologie, auf dem Kunstmarkt ect. kennt.
Und die Preise für dergleichen sind ja bekannt - allein glücklicherweise hat man das bei den Meteoriten nicht.

Wie will man also sowas überhaupt bewerten? Einen Mars, einen Bencubbiniten, einen Ureiliten.
Quervergleich?
Äpfel mit Birnen mit Himbeern mit Zwetschgen vergleichen? Die Maske des Agamemnon mit der Himmelsscheibe von Nebra mit dem Stein von Rosetta mit der Büste der Kleopatra?  Lucy mit Ida mittem Archäopterix mit T-Rex Sue?
Gujba mit HaH 237 mit Isheyevo mit Weatherford?

Meteorite, das zeigt ja ein Blick ins Internet, werden nicht innerhalb ihrer Klasse bei der Preisfindung in Beziehung gesetzt.
Is halt nicht so, daß sie wie Schweinebäuche, Kupfer oder Strom gehandelt werden. Und bestenfalls Preisdifferenzen haben a la Gelbwurst mit Grün oder Gelb ohne Grün.
Z.B. ein Eagles Nest ist ein verwitterter Wüstenfund, kostet aber das zehn- bis zwanzigfache eines NWAs, der genauso ein Brachinit ist und genauso ein verwitterter Wüstenfund. Ein gewöhnlicher Chondrit, wenn er in USA fällt kostet das 30- bis 50fache dessen, wie wenn ein Chondrit der absolut gleichen Klasse in Mali oder Mauretanien fällt. Ein deutsches Eisen kostet viel mehr als derselbe Struktur- und chemische Typ vom selben Asteroiden aus Amerika oder Russland. Ein antarktischer Bencubbinit verursacht Kosten von vielen zehntausend Dollares im Gramm, trotzdem kosten die anderen Bencubbinite hundertmal weniger.

Auch an der Menge kann es nicht liegen. Schaust: 19 von 20 CV3ern auf der Welt sind Allende, drei von vier Eukriten ein Millbillillie, trotzdem gibt es Cv3er und Eukrite, die billiger als Allende und Millbillillie gehandelt werden.

Dann wird man kommen, mit der Angebot&Nachfrage-Sache, die den Preis und infolge den Wert eines Meteoriten bestimmen könne.
Nun haben wir aber keine normale Angebots- und Nachfragesituation bei den Meteoriten, im Unikatshandel, sondern ein geschlossenes System. Wobei die Anbieterseite oligopolisch ist, es handeln ja weltweit nur ganz ganz wenige Hanseln mit Meteoriten.
Und öfters hat ein einzelner Anbieter das Monopol auf einen Meteoriten.
Zudem ist der überwiegende Teil der Mitspieler nicht auf die Einkünfte aus den Verkäufen von Meteoriten angewiesen, was das allgemeine Spiel von Angebot und Nachfrage teilweise ausser Kraft setzt, weil sie die Stücke nicht um jeden Preis verkaufen müssen.
Andererseits - ich unterscheide immer zwischen Wert und Preis (bis ich dafür eines Tages den Esoterik- pardong den Wirtschaftsnobelpreis bekomme) funktionierts auch nicht so recht, wenn man die Preisfindung allein der Angebotsseite überläßt.
Nicht? Nehmer mal das Ebay her - da gibt es durchaus Stücke, die weit unter Kosten weggehen - die also in einem normalen Angebots- und Nachfragesystem dann einfach nicht mehr gehandelt werden würden. Und auf der andern Seite, sehen wir zum Bsp., das wenn die Leut oder die Händler von unseren Sachen, die sie zu unserm Preis gekauft haben, im ebay weiterverkaufen, daß da durchaus hin und wieder das Doppelte und Dreifache bezahlt wird. Daraus können wir aber schlecht schließen, daß wir bei der Wertansetzung zu niedrig gelegen wären, weil wir ja diese Meteorite "erzeugt" haben und die eben für uns diesen Verkaufswert in dem Moment gehabt haben.

Zitat
Wenn ich weiß, dass der Preis in 10 Jahren 5 mal höher ist, dann bedeutet das noch lange nicht, dass ich bereit sein muss, heute schon einen höheren Preis zu zahlen. Zumal von wissen gar nicht die Rede sein kann, man kann nur über zukünftige Preise spekulieren.

Wenn es um den Wert geht und nicht um den Preis, kann man sicherlich nicht die zeitlichen Entwicklungen völlig ignorieren.
Gerade wenn es um Veränderungen geht, die sich leicht erklären lassen. Meteorite werden ja nicht an tagesaktuellen Börsen verschachert. Wie der Sammler generell Meteorite ja sammelt, um sich an ihnen zu erfreuen, also sie in der Regel langfristig hält und behält.
Bspw. sieht man ja deutlich das Meteorite wenn man nur das Material an sich betrachtet, in den letzten 10 Jahren nur noch einen Bruchteil dessen kosten, wasse die zwohundert Jahr zuvor gekostet haben. Das ist sehr leicht zu erklären, dadurch, daß sich der Weltbestand an Meteoriten in diesen zehn Jahren vervielfacht hat, durch die privaten Suchen in den Trockenwüsten.
Gleichzeitig sieht man aber auch andere Entwicklungen und Trends.
Zum Bsp in den letzten 4 Jahren sieht man, daß bspw. bei den US-Namen unter den verwitterten Chondriten, die über Jahrzehnte konstant waren, die Preise sich stark vervielfacht haben, genauso bei Neufunden solcher Art Meteorite, wenn sie nicht aus den stark frequentierten US-Wüsten kommen. Zudem sieht man bei neuen beobachteten Neufällen, daß die zu so hohen Erstpreisen auf den Markt kommen, daß sie oft gar die historischsten Altfälle überflügeln, Preise die in den 50 Jahren davor völlig unbekannt waren.
Daraus kann man schließen, daß der Bedarf nach derlei gestiegen ist, vermutl. sich die Sammlergemeinde vergrößert hat, da ja die Fundraten für solche Meteorite eher gewachsen sind als konstant geblieben.
Zusätzlich beobachtet man auch bei den Wüstenfunden bei einigen Klassen einen starken Preisanstieg, bspw. bei den Wüsteneeisen oder auch bei den Märsen.
Das kann man teilweise erklären, wenn man die Fundstatistiken aus dem Bulletin anschaut. Was weiß ich, neue ungepairte Märse wurden in den letzten anderthalb Jahren nur noch 5 Stück weltweit gefunden. Wenn man ein bisserl sich mit den Pairings auskennt, beobachtet man ferner, daß zwar die Anzahl der Wüstennummern pro Klasse ansteigt oder konstant bleibt, aber immer mehr miteinander verpairt ist und zudem die tkws der Nummern immer kleiner werden.
Bei Monden sehen wir übrigens, daß 2008, 2009,2010 zum Bsp überhaupt nur noch zwei kleine neue, zusammen ein halbes Pfund aus Afrika kam.
Daraus könnte man schließen, daß halt nimmer soviel kommt, wie ein paar Jahre davor.
Ursachen kann man natürlich auch dafür sehen. Externe, wie eben, daß einige Wüstenländer zugsperrt ham (und sich das aktuell, wenn niemand diese Mettaliban zur Räson bringt auch so weitergehen wird).

Kurzum. Meteoritenpreise unterliegen Schwankungen, teilweise sehr kurzfristiger Natur, die erheblich ausfallen können,
aber erklärbar sind.

Und nun zurück. Frielich mag niemand mehr zahlen, als unbedingt notwendig.
Quervergleiche indes sind m.E. nur möglich, zwischen Meteoriten, die miteinander gepairt sind.
Also wenn ein NWA 4321, genau deselbe Meteorit ist vom selben ursprünglichen Fall, wie der NWA 1234, aber der eine viermal mehr als der andere koscht, dann kann man von "überteuert" reden.
Innerhalb Gattungen indes eigentlich nur, bei solchen, wo von es gemessen an anderen Meteoriten sehr viel gibt.
Also bspw. Gleisschotter hat einen Preiskanal, der recht eng ist. Oder Schwarzkrustig frische unklassifizierte OCs.
Und ansonsten natürlich innerhalb der Stücke eines Meteoriten.
Und da hauptsächlich, wenn es ein "Massen"fund ist, der über ein längeres Intervall angeboten wird.
Z.B. Campo, Sikhote, Seymchan, El Haggouina, NWA 869 usw. usf.  da kann man von überteuert reden, wenn einer für vergleichbare Qualität eben sehr viel mehr nimmt als andere.

Bei dem Bencubbiniten hier, stelle ich fest:
- es ist eine sehr seltene Klasse.
- es gibt sowieso nur 13 verschiedene, von denen weniger als die Hälfte überhaupt erhältlich ist.
- die Gewichte sind begrenzt.
- es handelt sich um ein Unikat
- der Söller hat keine Not, es auf Deibel komm raus zu verklappen. (Zukunft. Preiskonstanz)
- der Preis liegt wie bei den anderen Bencubbys ganz gewaltig unter den früheren Bencubbinitenpreisen
- der Preis bricht nicht bemerkenswert aus dem momentan üblichen Preisrahmen der Bencubbinite aus
   (Reed hatte bspw dieses Jahr ein Stückerl Weatherford, hat 550$ im Gramm genommen. Frog me ned, was Fountain Hills cost had)

Klar, wir würden den jetzt ev. anders preisen,
aber aus o.g. Gründen halte ich es für stark übertrieben,
hier von "Gnadenlos überteuert" zu reden.

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Re: Bencubbinite
« Antwort #34 am: September 10, 2010, 15:05:25 nachm. »
Pardong, dytt wollt ich geschrieben haben.

Mich nervt das im Moment ungeheuer:  Wenn ich im Brauser schreib, das Antworttextfeld, wenn der Text nimmer reinpaßt, scrollt nicht weiter,
sodaß wenn ich unten angekommen bin, es nur ein bisserl hupft, ich aber ausserhalb des Felds sozusagen, blind schreiben muß.

Gibts da eine Abhilfe?

(ausser Maul halten und Fasse Dich kurz natürlich  :auslachl:)

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Re: Bencubbinite
« Antwort #35 am: September 10, 2010, 15:42:59 nachm. »
Nachtrach:

Zitat
Ist halt meine Meinung zu diesem Preis, weil man für deutlich weniger Geld einen (für meinen Begriff) eindrucksvolleren Bencubbinit

Ja aber das hängt ja nur davon ab, was Du persönlich willst oder brauchst!

Guxx: Der eine wird sagen, ey was soll ich Hunderte von Euro für einen Eichstädt oder einen Schönenberg hinblättern, wo ich an Mali oder einen Bassi, was dasselbe Zeigl is,  für 3 im Gramm bekomm, bin doch nich beklopp.
Indes der Historio-Bavarist unter den Sammlern wird japsen: Ja mi lexxt. Sofort her damit!!!

Da kann man aber dann auch nicht sagen, daß Eichstädt oder Schönenberg gnadenlos überteuert wären.

Jedem Tier sein Pläsier.
Logisch, wennst überhaupt nur einmal einen Bencubbiniten haben magst, dann brauchst diesen da hier nicht.

Apropos, egal welcher Couleur, hammer ja immer empfohlen, schadets überhaupt nix, wenn man sich diese Jahre neben seinen Hauptrichtungen eine kleine Separatsammlung angelegt haben wird: Das Sonnensystem - alle Klassen, alle Subtypen.

Weils halt die Jahre so schweineschweineschweinebillig war und früher so ein Unterfangen überhaupt nicht möglich war, auch für kein Gold der Welt nicht.

Und man weiß niiiie, wozu mans einmal brauchen kann, hihi.
(Ich denk die, die diese Empfehlung beherzigt haben, werden uns eines Tages dankbar dafür sein, hihi).

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Re: Bencubbinite
« Antwort #36 am: September 10, 2010, 16:21:36 nachm. »
Nachtrach:

Zitat
Ist halt meine Meinung zu diesem Preis, weil man für deutlich weniger Geld einen (für meinen Begriff) eindrucksvolleren Bencubbinit

Ja aber das hängt ja nur davon ab, was Du persönlich willst oder brauchst!

Guxx: Der eine wird sagen, ey was soll ich Hunderte von Euro für einen Eichstädt oder einen Schönenberg hinblättern, wo ich an Mali oder einen Bassi, was dasselbe Zeigl is,  für 3 im Gramm bekomm, bin doch nich beklopp.
Indes der Historio-Bavarist unter den Sammlern wird japsen: Ja mi lexxt. Sofort her damit!!!



Na ja die historische Bedeutung eines Eichstädt-Meteoriten hat "Minera escondida" nun mal wirklich nicht.
Wenn Du den Preis für "Minera escondida" für gerechtfertigt hälst, dann ist das deine Meinung, die ich akzeptiere, aber nicht unbedingt teilen muss. Klar ist es immer eine Frage, wieviel einem ein Stück persönlich wert ist. Für mich persönlich ist es überteuert und ich hoffe Du kannst diese Meinung ebenso akzeptieren, wie ich deine.  :hut:

Offline Mettmann

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Re: Bencubbinite
« Antwort #37 am: September 10, 2010, 17:13:29 nachm. »
Kann man auch nicht sagen.

Dem naturwissenschaftlich orientierten Sammler, wie dem Forscher ist z.B. die Historizität oder die geographische Herkunft eines Mets völlig wurscht.
Der hält einen H5er wie den Eichstädt für stinkfad, schon weils die häufigste Klasse überhaupt ist, die ihm nix spannendes anbietet. Und die Dinger sind ja 4.5Mrd Jahre alt, nachdemse aussem Mutterkörper gewackt werden, umkreisens noch etliche Millionen Male die Sonne, da ists unerheblich, ob se nun mit der Erde 100 Jahr früher oder später zammgerumpelt sind, oder gar paar Stunden nur früher oder später, sodasse innem komplett andern Land runtergefallen sind. Entspringen ja auch von 400 000 000km weit weg, da ist auch wurscht, ob se nu Tausend km nödlicher oder südlicher auf unserer kleinen Erbse ankommen.
Und guxxt. Ein Campo, der ist viel historischer als der Eichstädt, über 200 Jahr länger bekannt, die Conquistadores und wahrscheinlich noch viiiiiel länger von bei den Einheimischen - trotz seiner Historizität isser nicht nur das billigste Eisen überhaupt (so billig, daß er sogar zur "Veredelung" manchmal nach Marokko geschleppt wird), sondern einer der billigsten Mets wo gibt.

Naja Ästhetik kann auch kein allgemeingültiges Kriterium sein.
Es gibt wissenschaftlich hoch und allerhöchst bedeutende Mets, die absolut potthäßlich ausschaun.
Oder auch unter den historischen gibts welche, die so ausschaun, daß wenn sie aus der Wüste kämen, in die hinterste Ecke der untersten Schublade verbannt werden würden und die man sich bestimmt sonst nicht in die Vitrin stellen würde.

Zitat
Klar ist es immer eine Frage, wieviel einem ein Stück persönlich wert ist.

Nein, das ist nicht eine Frage, es ist immer und überhaupt DIE Frage.
Die einzige.

Und ich hab halt mein Problem, nicht damit, was Du von dem Preis persönlich hältst,
sondern wie Du das öffentlich geäußert hast:

Zitat
Die Preisvorstellung ist weniger originell (200$/g)
Gnadenlos überteuert, wenn ihr mich fragt.

Das ist ein Werturteil, mit dem Du implizierst... oder sag mers einfacher, auf gut deutsch:
Damit sagst Du, daß der Anbieter ein Abzocker und Wucherer wär.

Das ist in dem Fall nicht gerechtfertigt.

Und unsinnig, wie, der Meister schiefer Bilder...

wie wenn ich in ein Reisebüro geh, mich nach einer Karibikkreuzfahrt erkundigte,
und dann rummosern oder erwarten tät, daß das zwanzig mal billiger zu sein habe,
weil mir persönlich eine Schifferlfahrt auf dem Chiemsee den gleichen Lustgewinn bescheren tut.
Niwwa?

Oder wenn ich hier im Forum künden tät, daß die Mitgliedschaft innem Golfclub geisteskrank teuer wär,
wo ich Golfspielen für eine sehr langweilige Angelegenheit halt und mir Fussballspielen mehr Spaß macht,
wo ich ausserm Ball nix dafür ausgeben muß.

Apropos. Die 40$ oder was Gujba grad kosts, ist auch kein dem Gujba immanenter Wert.
Der gute Eric könnte markttechnisch ohne Weiteres auch 80 oder 100$ draufschreiben,
ohne irgend eine Umsatzeinbuße gewärtigen zu müssen, daß tät das Material hergeben.

Hint, Tipp...  bringt im Übrigen auch nix, einen Händler pauschal zu beurteilen und sich ggfs sein Sortiment nicht anzuschauen, weil er "eh" zu teuer ist. Die Faktoren, die einen Händler einen Preis bestimmen lassen, sind so unterschiedlich.
Es lohnt sich fast immer alles durchzugehen. Selbst bei Händlern, wo man sich denkt, Ojottojott, was sind denn das für Apothekerpreise?
Find man immer wieder was, was erstaunlich und unterm Üblichen gepreist, und umgekehrt findet man bei bekannten Billigheimern auch öfters Angebote, die man besser nicht annimmt, weils denselben Mett woanders deutlich billiger bekommt.


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Mettmann
« Letzte Änderung: September 10, 2010, 17:41:18 nachm. von Mettmann »
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Offline ben.g

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Re: Bencubbinite
« Antwort #38 am: September 10, 2010, 18:45:45 nachm. »
Zitat
Klar ist es immer eine Frage, wieviel einem ein Stück persönlich wert ist.
Nein, das ist nicht eine Frage, es ist immer und überhaupt DIE Frage.
Die einzige.

Ja. Das ist letztlich tatsächlich das einzige Kriterium.

Ich kann mich noch erinnern, dass wir hier irgendwo mal über Seymchanpreise diskutiert haben.
Damals hatte ich auf ein Stück verlinkt, was jetzt wieder im Angebot ist:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=400080845261
Ist wohl, aufgrund des für Seymchan extrem hohen Grammpreises damals nicht verkauft worden.
Nichtsdestotrotz ist das für mich persönlich ein absolutes Ausnahmestück (, das ich liebend gerne in meiner Sammlung hätte.)
Damals hieß es auch: Viel zu hoher Grammpreis. (Auch von ..öhm ...hüstel... dir Mettmann)
Sicher, das ist ein utopischer Peis, den auch ich nicht bereit bin dafür zu zahlen.
Aber das ist garnicht der Punkt, sondern:
Welcher Preis angemessen ist bestimmt letzlich der Käufer, der entscheidet was ihm das Stück wert ist.
Und dann ist es eben nicht überteuert gekauft.

Das ist in meinen Augen der Unterschied zwischen Preis und Wert.

Gruß
Ben  :winke:

Plagioklas

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Re: Bencubbinite
« Antwort #39 am: September 10, 2010, 19:09:32 nachm. »
Zitat
Zitat
Zitat
Klar ist es immer eine Frage, wieviel einem ein Stück persönlich wert ist.
Nein, das ist nicht eine Frage, es ist immer und überhaupt DIE Frage.
Die einzige.

Ja. Das ist letztlich tatsächlich das einzige Kriterium.

Jep. Es ist auch mein einziges Kriterium beim Einkauf. Viele Stücke kosten halt mehr, als sie mir wert sind und viele andere eben weniger. "Mein" Preis ist bei einigen Sachen höher als der Preis, den andere für ausgeben würden und dafür bei vielen anderen Sachen eben niedriger. Ist mein Preis niedriger als das, was es kostet, dann ist die einzig logische Folge, dass ich nicht kaufe.

Ist mein Preis höher als das, was es kostet, dann kauf ich das auch.

Mein Preis hängt einzig von folgenden ab:

-Wie viel Geld hab ich zur Zeit noch da
-Wie verfügbar ist das Stück jetzt
-Wie wird sich die Verfügbarkeit vorraussichtlich in zukunft entwickeln
-Wie wird sich der Preis in zukunft entwickeln (Nicht aus Anlagegründen sondern: Werd ich mir das zukünftig überhaupt nochmal leisten können?)

Bestes Beispiel ist ein Stück grünes Siliziumkarbid, was ich für 2 Euros (von meinem 20 Euro Etat) gekauft hatte. Ich nahm zunächst nur ein kleines als Beleg und ließ die großen Prachtstücke liegen, da mir der Preis bei Beachtung aller Kriterien (Besonders die wenigen übrigen Finanzen für Mineralien) zu teuer vor kam und ich von ausging es würde auch später von anderer Quelle leicht zu besorgen sein. Nachfolgende Ermittlungen zeigten aber dass die Quelle die einzige war, die grünes Karbid anbot, weshalb dann kurz drauf trotz des hohen Preises noch schnell ein zweites wirklich gutes Exemplar für 7,50 Euro angeschafft werden "musste", auch wenns den Etat noch weiter strapaziert. Mein Preis ist da ordentlich angestiegen obwohl der Marktwert unverändert blieb.

Offline ben.g

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Re: Bencubbinite
« Antwort #40 am: September 10, 2010, 21:07:02 nachm. »
Achja:

Mich nervt das im Moment ungeheuer:  Wenn ich im Brauser schreib, das Antworttextfeld, wenn der Text nimmer reinpaßt, scrollt nicht weiter,
sodaß wenn ich unten angekommen bin, es nur ein bisserl hupft, ich aber ausserhalb des Felds sozusagen, blind schreiben muß.

Gibts da eine Abhilfe?

Ich z.B. schreib eh alles im Texteditor und kopiere es erst wenn ich fertig bin ins Browserfeld. Dann hab ich auch keinen Ärger wenns beim Absenden mal abstürzt, weil dann der Text nicht unwiederruflich weg ist (, was bei sehr langen Beiträgen ja recht ärgerlich sein kann  :einaugeblinzel:).

Gruß
Ben

Offline Andyr

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Re: Bencubbinite
« Antwort #41 am: September 13, 2010, 11:31:40 vorm. »
Kann man auch nicht sagen.

Dem naturwissenschaftlich orientierten Sammler, wie dem Forscher ist z.B. die Historizität oder die geographische Herkunft eines Mets völlig wurscht.
Der hält einen H5er wie den Eichstädt für stinkfad, schon weils die häufigste Klasse überhaupt ist, die ihm nix spannendes anbietet. Und die Dinger sind ja 4.5Mrd Jahre alt, nachdemse aussem Mutterkörper gewackt werden, umkreisens noch etliche Millionen Male die Sonne, da ists unerheblich, ob se nun mit der Erde 100 Jahr früher oder später zammgerumpelt sind, oder gar paar Stunden nur früher oder später, sodasse innem komplett andern Land runtergefallen sind. Entspringen ja auch von 400 000 000km weit weg, da ist auch wurscht, ob se nu Tausend km nödlicher oder südlicher auf unserer kleinen Erbse ankommen.
Und guxxt. Ein Campo, der ist viel historischer als der Eichstädt, über 200 Jahr länger bekannt, die Conquistadores und wahrscheinlich noch viiiiiel länger von bei den Einheimischen - trotz seiner Historizität isser nicht nur das billigste Eisen überhaupt (so billig, daß er sogar zur "Veredelung" manchmal nach Marokko geschleppt wird), sondern einer der billigsten Mets wo gibt.

Naja Ästhetik kann auch kein allgemeingültiges Kriterium sein.
Es gibt wissenschaftlich hoch und allerhöchst bedeutende Mets, die absolut potthäßlich ausschaun.
Oder auch unter den historischen gibts welche, die so ausschaun, daß wenn sie aus der Wüste kämen, in die hinterste Ecke der untersten Schublade verbannt werden würden und die man sich bestimmt sonst nicht in die Vitrin stellen würde.

Zitat
Klar ist es immer eine Frage, wieviel einem ein Stück persönlich wert ist.

Nein, das ist nicht eine Frage, es ist immer und überhaupt DIE Frage.
Die einzige.

Und ich hab halt mein Problem, nicht damit, was Du von dem Preis persönlich hältst,
sondern wie Du das öffentlich geäußert hast:

Zitat
Die Preisvorstellung ist weniger originell (200$/g)
Gnadenlos überteuert, wenn ihr mich fragt.

Das ist ein Werturteil, mit dem Du implizierst... oder sag mers einfacher, auf gut deutsch:
Damit sagst Du, daß der Anbieter ein Abzocker und Wucherer wär.


Das ist meine persönliche Meinung zu diesem Preis, die ich auch jederzeit wieder so formulieren würde. Klar kann es immer sein, dass einer bereit ist, diesen Preis zu zahlen, dennoch: ich halte ihn für nicht angemessen. Wenn jemand das anders sieht habe ich auch kein Problem damit.

2. Du solltest am besten wissen, dass es nicht nur naturwissenschaftlich orientierte Sammler gibt, sondern auch historisch- und länderorientierte. Und was der Vergleich mit Campo betrifft: Du weißt schon was die Kriterien für einen "Fall" sind? Zudem gibt es eben tonnenweise Campos und argentinische Met´s erzielen tendentiell nicht die Preise wie historische deutsche. Und bei chilenischen Meteoriten gilt ähnliches wie für argentinische.

@ben.g: bei dem chilenischen Bencubbiniten handelt es sich meiner Meinung nach nicht unbedingt um ein Ausnahmestück.

Offline Mettmann

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Re: Bencubbinite
« Antwort #42 am: September 13, 2010, 12:48:58 nachm. »
Mojen.

Zitat
@ben.g: bei dem chilenischen Bencubbiniten handelt es sich meiner Meinung nach nicht unbedingt um ein Ausnahmestück.


 :gruebel:

                                                 :gruebel:                                 
                                                                                                :gruebel:



Hüstel,

Räusper:  Ja nichts gegen Meinungen, aber...

Wir haben jetzt 51426 Einträge in den Bulletin.
Davon                  15 Bencubbinite.

Mensch, das Zeug ist viermal so rar wie Mond oder Mars.
Es braucht Millionen von Mannstunden, um so etwas überhaupt zu finden, in den Gebieten wo man generell Meteorite sucht.
Jeder dieser Funde ist ein weiterer Puzzlestein, im Bild dieses exotischen Mutterkörpers, von dem wir fast nix haben. Guxx in den anderen Thread zur Chondrenentstehung - diese neue Kollisionstheorie ist sicherlich deutlich beeinflußt durch das, was man aus den Bencubbiniten gelernt hat.
33 Jahre rutscht man für insgesamt mehrere Milliarden in der Antarktis rum. Seit den 1980igern in der Sahara, 10 Jahre Oman, 80 Jahre seit Nininger in den US-Wüsten.

Und das, das ist ALLES was wir haben!


15 records found for meteorites (CB chondrites)

Bencubbin                          Official   1930   Western Australia, Australia    CBa    118 kg       
Fountain Hills                      Official   2002   Arizona, USA                        CBa          60 g     
Gujba                                Official   1984   Yobe, Nigeria                        CBa    100 kg     
Hammadah al Hamra 237       Official   1997   Ash Shati', Libya                   CBb    3.17 kg     
Isheyevo                           Official   2003   Bashkortostan, Russia         CH/CBb     16 kg     
MacAlpine Hills 02675           Official   2002   Antarctica                           CBb           22.9 g
Miller Range 05082               Official   2005   Antarctica                            CB           12 g
Miller Range 07411               Official   2007   Antarctica                            CB           14.5 g
Miller Range 07588               Official   2007   Antarctica                            CB             1.4 g
Northwest Africa 1814          Official   1999   (Northwest Africa)                 CBa         156 g       
Northwest Africa 4025          Official   2005   (Northwest Africa)                 CB           746 g       
Queen Alexandra Range 94411Official  1994    Antarctica                           CBb          39.7 g
Queen Alexandra Range 94627Official  1994    Antarctica                           CBb          30.5 g
Queen Alexandra Range 99309Official  1999    Antarctica                           CBb            1.75 g
Weatherford                        Official  1926    Oklahoma, USA                      CBa        2 kg   


Ich weiß nicht, wenn ein neuer Bencubbinit dann nicht bemerkenswert ist - was ist denn dann noch überhaupt bemerkenswert unter den Meteoriten?
O tempora o mores......

Manchmal wünsch ich mir eine Zeitmaschine. Einfach das Rad der Zeit für die Leut 10-15 Jahre zurückdrehen.
Wo man Reisen hätte unternehmen müssen, zu den Großnationalsammlungen der Welt, damit man überhaupt mal einen Bencubbiniten leibhaftig zu Gesicht bekommen hätt. Auf Messen, wenns tatsächlich mal sowas gegeben hätt, die Nasen hätt man sich plattgedrückt.
Junge, Junge - wars nicht HaH 237, wo nach dessen Entdeckung US-Sammler gar den Findern angeboten hatten, sie auf eigene Kosten einfliegen zu lassen, nur damit die den überhaupt mal s e h e n konnten? 

Ojottojott...  Die Leut in Marokko, die Omansucher, die NWA-Leute...Blut, Schweiß und Thränen, zehn Jahre fressen sie Staub... Mond, Mars, Rs, Cms, Angrite, Winonaite, Brachinite...und was Du sonst noch willst an den unvergleichlich seltensten Materialien der Welt, wovon die Menschheit oft nicht mehr hat, als ein Rucksäckel voll..   aber Bencubbinite...Bencubbinite sind mit die schwierigste Übung von allen. NWA....Dutzende Experten involviert, uuuunzählige namenlose Sucher, die alle im Schweiße ihres Angesichts den Größtteil des Weltmeteoritentums bestritten haben und bestreiten... und was ist schon an CB rausgesprungen?  Zwei Steinchen.
Der Stefan übrigens ist seit Anbeginn von NWA dabei. Was der schon, und was die anderen Granden schon alles in den Händen gehabt haben, die meisten Forscher und Kuratoren können nur träumen davon. Jetzt nach 10 Jahren hamwer endlich einen Kandidaten gefunden, der vage und mit viel Glück gar ein Bencubbinit werden könnte. Er ist im dritten Jahr in Klassifiz.

...naja und dann les ich jetzt im Meteoritenforum, daß ein Bencubbinit - sogar ein Nichtwüstenfund - keine bemerkenswerte Angelegenheit sei.

Ja Andyr, ich rätsle, manchmal schau ich in die anderen Boards. In die Mineralienecke, die Goldecke... ich find dort einfach nix, keine Stufe, kein Fund.. der irgendwie auch nur in die Nähe käme an Seltenheit, einzigartigkeit ect. eines CB-Meteoriten. Alles reproduzierbar.

Oder anders, was is denn dann überhaupt noch bemerkenswert uffer Welt, wenns ein Bencubbinit schon nicht mal ist?

Es regenet draussen,
ein Bencubbinit ist keines Aufhebens wert....
Schluchz. Wege in die Depression. Was ist nur aus uns geworden....
So. Ich geh jetzt in die Stadt. Maximilianstraße. Die teuerste Meile der Republik, mit den erlesensten und teilweise teuersten Läden der Welt. Wo aus den schwarzen Limousinen die Scheichs springen.
Dort werd ich mal fragen, was die Bencubbinite bei denen kosten und wie lang die Lieferzeiten sind.

 :prostbier:
Mettmann
« Letzte Änderung: September 13, 2010, 13:51:45 nachm. von Mettmann »
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Offline karmaka

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Re: Bencubbinite
« Antwort #43 am: April 03, 2014, 11:58:03 vorm. »
Gujba

Der Glamour-Rock der Meteoritenwelt wird 30

3.4.1984, Bogga Dingare, Yobe, Nigeria , 18.30 Ortszeit

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Offline karmaka

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Re: Bencubbinite
« Antwort #44 am: Dezember 09, 2016, 22:02:54 nachm. »
Eine interessante Nachtlektüre:

Timing of the formation and migration of giant planets as constrained by CB chondrites

By Brandon C. Johnson, Kevin J. Walsh, David A. Minton, Alexander N. Krot, Harold F. Levison

Science Advances  09 Dec 2016:
Vol. 2, no. 12, e1601658
DOI: 10.1126/sciadv.1601658

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