Autor Thema: Meteoriten in der Kunst - Kunst mit Meteoriten?  (Gelesen 31249 mal)

Offline Regine

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Re: Meteoriten in der Kunst - Kunst mit Meteoriten?
« Antwort #120 am: Mai 08, 2015, 23:26:36 nachm. »
Stimme Andreas voll und ganz zu - auch wenn ich kein Fan von aufgeschmolzenen Meteoriten bin. Es handelt sich um einen Campo, und die Informationen, die hier zerstoert werden sind fuer die Wissenschaft absolut unerheblich. Welcher Sammler saebelt von seinen Campos Scheibchen ab um sie ins Labor zu geben? Da finde ich es oft schmerzhafter, wenn seltene Meteoriten von Dealern zerkleinert werden um sie in kleinen Portioenchen verkaufen zu koennen.

Bemerkenswert finde ich, dass die Idee, einen (originalen) Meteoriten zurueck ins All zu schicken urspruenglich von Cornelia Parker war. Sie hatte seinerzeit versucht mit der NASA zusammenzuarbeiten, die sie aber schlussendlich nicht unterstuetzt haben weil sie keine US-Amerikanerin ist. Waere sicherlich das interessantere Projekt geworden.

Mir ist ansonsten eindruecklich im Gedaechtnis geblieben, wie die Saegespuren vom Zerschneiden des Campos von der Kuenstlerin als Widmannstaettsche Figuren ausgelegt wurden... ist schon alles recht oberflaechlich, aber wie ich finde, kein Grund dem Ganzen so viel (negative) Aufmerksamkeit zu schenken.

<3-lich,
Regine

Offline Katharer2014

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Re: Meteoriten in der Kunst - Kunst mit Meteoriten?
« Antwort #121 am: Mai 11, 2015, 10:33:59 vorm. »
Moin Leuts
Regine, ich empfinde das gar nicht als negative Aufmerksamkeit.
Ich wollte auch absolut niemanden persönlich kritisieren - glaube auch nicht, dass Andi das so verstanden hat.
Es gibt eben Extremfälle, die bei einen Menschen mit gesundem Menschverstand (wird ja auch seltener) nur ein Kopfschütteln auslösen.
Es ist wohl tatsächlich so, dass "Künstler" (Werner, Du sprichst mir aus dem Herzen...) und Wissenschaftler da nie einen Nenner finden werden.

Mir ging es darum, dass hier die "Zerstörung" angesprochen wurde. Und mal ganz logisch ist das Zerschneiden, Zerstückeln und Zerschlagen nichts anderes als Zerstörung - ad Definitionem.
Nun spricht Ingo etwas an, was man vielleicht "Gesamtpaket" bezeichnen könnte - dass also die im Stein verborgenen Informationen, an die ich nur durch Zerstörung komme, zur Schönheit desselben gehören.
Nun, genau so argumentieren die Künstler: Beuys` "Fettecke" bestand aus einem Haufen Abfall - er meinte, das Kunstwerk besteht eben vor allem aus den Informationen, die er da hineininterpretierte...
Abgesehen davon, dass ich persönlich die Fettecke auch besser in der Mülltonne aufgehoben sehe und den Beuys gleich dazu, und abgesehen davon, dass es natürlich einen Unterschied macht, ob Informationen sachlich / wissenschaftlich vorhanden sind oder hineininterpretiert werden müssen --

mir tut es immer wieder leid, wenn so ein erstaunliches Stück Himmelsgestein nicht nur aus wissenschaftlichen Nachweisgründen, sondern aus kommerziellen Gründen in kleinste Splitter zertrümmert wird. Auch wenn sie dann für den Normalverbraucher kaum erschwinglich sind... möglichst kleiner Anschnitt zur Klassifizierung und fertig.

Gruß
Andreas
"Es ist einfacher ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil" ... Albert Einstein

Offline Regine

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Re: Meteoriten in der Kunst - Kunst mit Meteoriten?
« Antwort #122 am: Mai 11, 2015, 13:34:30 nachm. »
Empfinde ich nicht so, dass Kuenstler und Wissenschaftler keinen gemeinsamen Nenner finden koennen.

Offline karmaka

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Re: Meteoriten in der Kunst - Kunst mit Meteoriten?
« Antwort #123 am: Mai 11, 2015, 15:02:44 nachm. »
Empfinde ich nicht so, dass Kuenstler und Wissenschaftler keinen gemeinsamen Nenner finden koennen.

Ich auch nicht!

Mehr noch, ich behaupte sogar, dass gerade in der gegenwärtigen Zeit die Bindung zwischen Wissenschaft und Kunst besonders aufregend ist, da zum Beispiel die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung geradezu prädestiniert sind, um als Inspirationsquelle zu dienen.

Offline Werner W

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Re: Meteoriten in der Kunst - Kunst mit Meteoriten?
« Antwort #124 am: Mai 11, 2015, 15:43:07 nachm. »
Empfinde ich nicht so, dass Kuenstler und Wissenschaftler keinen gemeinsamen Nenner finden koennen.

Ich auch nicht!

Mehr noch, ich behaupte sogar, dass gerade in der gegenwärtigen Zeit die Bindung zwischen Wissenschaft und Kunst besonders aufregend ist, da zum Beispiel die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung geradezu prädestiniert sind, um als Inspirationsquelle zu dienen.


Aufsehen durch wissenschaftliche Erkenntnisse und Feststellungen entsteht sicherlich seit Menschengedenken und ich glaube, dass in früheren Zeiten, die Erregung noch wesentlich größer war, als es heute der Fall ist .
Das sich die Kunst an der Wissenschaft inspiriert und anlehnt, bezweifle ich in keiner Weise, allerdings glaube ich nicht an einen ernstgemeinten "Retourfall" .

Wie in der Kunst, könnte man sich über diesen Aspekt "streiten" wie die Kesselflicker, ohne zu einem gemeinsamen Ergebnis zu kommen  :einaugeblinzel:

Gruß

Werner

Offline Regine

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Re: Meteoriten in der Kunst - Kunst mit Meteoriten?
« Antwort #125 am: Mai 11, 2015, 19:45:06 nachm. »
"What do a 93kg lump of rock, Damien Hirst’s artwork and Newton’s apple tree have in common?"
http://www3.open.ac.uk/media/fullstory.aspx?id=22964

Kuratiert von Colin Pillinger. Es kommt eben auch immer auf die Wissenschaftler an...

Offline Werner W

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Re: Meteoriten in der Kunst - Kunst mit Meteoriten?
« Antwort #126 am: Mai 12, 2015, 15:10:20 nachm. »
Regine,

erst jetzt bemerke ich, mit wem ich es zu tun habe und sollte mich, zumindest bei Dir, entschuldigen !!!  :hut:

Es liegt mir natürlich fern, mit meinem Eindruck von Kunst und Wissenschaft zu pauschalisieren.
Grundsätzlich habe ich auch, mit meinem Geschreibsel, jene "modernen" Kunstrichtungen
angesprochen, welche "aktiv", sprich mit Leibeskraft, Dinge erschaffen, zu Papier und Leinwand bringen,
sowie in andersgearteter Weise, Materialien und Werkstoffe formen.

Da ich Fotografie ebenso für Kunst halte, die, wenn gekonnt ausgeführt, oftmals mehr
beeindruckt und berührt, als so manches Original, würde und möchte ich diese uneingeschränkt ausklammern.

Auf deiner Seite sind sehr schöne und auch nachdenkliche Fotografien.
Ich vermute eine Liebe zu Tieren expl. Hunden und hoffe, dem abgelichteten Bulli
geht es gut !!!  :einaugeblinzel:

Gruß

Werner

Offline Regine

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Re: Meteoriten in der Kunst - Kunst mit Meteoriten?
« Antwort #127 am: Mai 12, 2015, 16:22:13 nachm. »
Ach nein, es ist doch gar keine Entschuldigung noetig. Alles ok :-)

Ich finde ja auch vieles einfach grauenhaft was im Namen der Kunst nicht nur mit wissenschaftlichen Themen angestellt wird (ich sage nur Zweckentfremdung von Meteoritenstaub als Pigmentfarbe). Aber es gibt auch so viele gute Arbeiten in allen Disziplinen, die nicht unbedingt immer allgemein bekannt sind. In England ist das ganz anders, da haben beide Disziplinen eine so starke Tradition und Stellenwert dass es viel haeufiger zu interessanten Ueberschneidungen kommt.

Und ich finde es wichtig anzumerken, was auch unter Meteoritenfreunden fuer ein Mist angestellt wird, was die "Verschoenerung" von Meteoriten betrifft. Da wird gesaegt, gesprengt und es entstehen teilweise ganz fragliche Skulpturen...

Gruesse,
Regine

Offline Mettmann

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Re: Meteoriten in der Kunst - Kunst mit Meteoriten?
« Antwort #128 am: Mai 13, 2015, 01:32:21 vorm. »
Nuja, Wissenschaft ist eine Kunst und Kunst ist eine Wissenschaft für sich.

In jeder zwoten Stube pappen heute an der Wand alte wissenschaftl. Darstellungen, die dereinst der Botanik, der Geographie etc. gedient (ich habs mit der Astronomie), die seinerzeit bereits durchaus in der Absicht geschaffen wurden, ihrem wissenschaftl Gebiet einen gewissen Schauwert zu verleihen und wie sie damals kunstvoll ausgeführt, heutzutage nicht selten als Kunstwerke gelten.

Zur Mett-Kommerzgeißelung oben, gschwind die olle Reprise:
Der Meteoritenauftuer muß sein Werk finanzieren können; er bietet nur das an,  was eben gefragt wird (und ist nachweislich damit immer noch um Längen effizienter als jeder wissenschaftl. Meteoritenfinder) – ganz genauso wie jeder berufliche Künstler, der, sofern er nicht selbst einen gewissen finanziellen Hintergrund mitbringt, eben genauso seine Betriebsmittel durch seine Werke erwirtschaften muß.

Zu den strittigen Werken jetzt, bleibt, da man über Geschmack nicht streiten kann, doch immerhin die Feststellung, l’art pour lahr, daß diese Zeichen einer für unsere Maßstäbe wünschenswerten Gesellschaft sind.
Daß sich bspw. bildende Künstler ihr Sujet selber wählen können, ist ja noch nicht unbedingt sooo lange her. Was hat denn so ein Maler bspw. jahrhundertelang pinseln müssen? Dem inzestuösen Herzog sein 5.Kind, dessen Schlachten zu Lande und zur See, klassische Mythologie, Blumenpötte mit toten Viechern, türkisch Harem oder Chinesen oder afrikanisch Löwenjagd – was halt grad Mode war, um Salons und Prunkkammern auszustatten oder aber Jessas, Maria und Josef.
Fast alles, wasmer heute in den alten Museen hängen oder in deren Depots stehen haben, sind Auftragswerke von feudalen oder absolutistischen Herrschaftsstrukturen, respektive des Klerus‘.
Erst mit, zumindest in Europa nach der Aufklärung, der Überwindung des Absolutismus und der Industrialisierung bildet sich im Laufe 19.Jhdt ein Bürgertum heraus, das einen Hunger auf Bildung und Kultur hat… und erst damit kann der Künstler auch Bilder, Texte, Skulpturen, Kompositionen nach seinen Vorstellungen schaffen ohne zu verhungern.
Und daraus das haben wir das Grundsystem unseres Kulturbetriebes, daß in Europa die Gesellschaft es als Aufgabe des Staates, dessen Souverän sie ist, ansieht, Träger und Unterhalter von Kultur zu sein.
(und die Kunst ein guter Indikator für die Zustand einer Gesellschaft ist, sieht man ja…70Jahr feiern überall, was damals für ein grausiger Kitsch staatlich als Kunst verordnet wurde und was als „entartet“ – heute die Top-Bringer für jedes Museum - diffamiert wurd.. oder man muß aktuell nur nach Ungarn oder Russland schauen, was da Bizarres an verordneter Kunst abgeht..)

Und nun der Schlenker zu der Meteoriterei,
das war es u.a. auch, was ich jahrelang nicht verstanden hatte, daß in etlichen Ländern von seiten der Wissenschaftler versucht wurde, die privaten Sammler und Händler aus der Meteoriterei zu verdrängen und zu sanktionieren, weil dem ein Menschen- und Gesellschaftsbild  zugrunde liegt, das dem in einer freiheitlichen, rechtsstaatlich verfassten Demokratie (zugegeben, eine Minderheit aller Staaten uffer Welt ist eine solche) zuwiderläuft. Und mich nahm immer wunder, daß diejenigen stattdessen nicht eher bemüht waren, der Gesellschaft als Träger ihres Wissenschaftbetriebes zu verdeutlichen, daß ihr Gebiet von Relevanz ist und dementsprechend ausgestattet sein muss.

Mei und das ESA-Campo-Kunstwerk, Kunst kommt von Können und Knödel kommt von Kneten… es war wenigstens nur ein Campo.

Und erlaubt ist, was nicht gefällt.

unn schüss  :prostbier:
Mettmann


"Grawutzi - Kapuzi" (Pezi "Bär" Petz *1949-1995)

Offline SR-Meteorite

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Re: Meteoriten in der Kunst - Kunst mit Meteoriten?
« Antwort #129 am: Mai 14, 2015, 13:11:37 nachm. »
Jo, die bösen "Dealer", die Meteoriten aus Profitgier zerstören. Das Thema hatten wir schon gefühlte 1000x hier im Forum. Und wie immer, kann man das so nicht stehen lassen. Sammler und Wissenschaftler wollen Meteoritenproben, die in ihre Budgets passen, und man kommt als Händler in den meisten Fällen gar nicht umhin, die Stücke in verschieden grosse Stücke zu zerteilen, um den Bedarf zu befriedigen. Daran ist überhaupt nichts Verwerfliches, auch wenn das von vereinzelten Leuten immer wieder suggeriert wird. Und ganz nebenbei, in meiner täglichen Arbeit als Händler erfahre ich auch viel Dankbarkeit von Sammlern, eben weil ich auch passende Stücke für kleine Budgets anbiete.

Dass die Aktion mit dem Campo hier so viel negative Emotionen ausgelöst hat, liegt wohl daran, dass es kaum ein Meteoriten-Enthusiast hier im Forum wohl gern sieht, wenn ein Meteorit, und wenn es "nur" ein Campo ist, mutwillig zerstört wird. Und dieser Campo ist ja nun zweifellos komplett hinüber. Wobei es eben noch den üblen Beigeschmack hat, dass diese fragwürdige Aktion offensichtlich von Steuergeldern mitfinanziert wurde. Aber man sollte dem Ganzen besser nicht zuviel Aufmerksam schenken, denn das ist es einfach nicht wert.

Allen Forumsmitgliedern einen schönen Feiertag!

Beste Grüsse, :hut:
Stefan

Offline Regine

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Re: Meteoriten in der Kunst - Kunst mit Meteoriten?
« Antwort #130 am: Mai 14, 2015, 17:32:15 nachm. »
Solch eine allgemeine Behauptung habe ich nicht aufgestellt. Ich finde z.B. Martin's Aufbereitung von Meteoriten immer sehr ansprechend.

Offline Sikhote

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Re: Meteoriten in der Kunst - Kunst mit Meteoriten?
« Antwort #131 am: Mai 27, 2015, 01:20:50 vorm. »
Liebe Freunde von Meteoriten und Kunst,

in ihrem dreibändigen Werk hat Regine Petersen den künstlerischen Zugang zur Materie in Buchform auf, wie ich meine, gelungene Weise beschritten. Ich habe in ihrem Thread eine kurze Erläuterung abgegeben.


http://www.jgr-apolda.eu/index.php?topic=10557.msg131983;topicseen#msg131983

Grüße
Sigrid

Offline karmaka

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Re: Meteoriten in der Kunst - Kunst mit Meteoriten?
« Antwort #132 am: Oktober 14, 2015, 15:50:39 nachm. »
San Carlos ¡Impactart natural!

FOTO

Offline karmaka

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Re: Meteoriten in der Kunst - Kunst mit Meteoriten?
« Antwort #133 am: Oktober 14, 2015, 17:00:34 nachm. »
Fibonacci scheint auch in der Natur eines Meteoriten-TV-Impakts zu liegen!  :einaugeblinzel:


Offline karmaka

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Re: Meteoriten in der Kunst - Kunst mit Meteoriten?
« Antwort #134 am: Februar 05, 2016, 16:20:34 nachm. »
Vielleicht ist ja einer von euch gerade dans le quartier.

MÉTÉORITES, NOS PLUS LOINTAINS SOUVENIRS
CARTE BLANCHE À MATTHIEU GOUNELLE

LINK

Matthieu Gounelle berichtet (ab 33:00 Laufzeit) auf France Inter (5.2.16) über die Ausstellung in der Galerie Épisodique in Paris

AUDIO (MP3)

Zitat
"Carte blanche à Matthieu Gounelle
Les météorites sont les vestiges de notre passé. Plus vieilles que n’importe quelle pierre, elles frappent d’un coup la terre et notre imaginaire. Ivres de passé, elles sont nos plus lointains souvenirs. Cette exposition permettra de s'interroger sur les rapports entre science et art. En faisant se côtoyer dans un même espace les pierres et leurs rêves, elle permettra de poser la question du geste, et de la métamorphose des objets par le regard et la mise en scène."

"Carte blanche to Matthieu Gounelle
Meteorites are the vestiges of our past. Older than any other stone, they strike the Earth and our imagination all at once. Drunk from their past, they are our most distant memories. This exhibition will allow us to reflect on the connections between science and art. Combining in the same space the stones and their dreams, it will address the question of the artistic gesture, as well as the metamorphosis of objects through the gaze and staging."

EXPOSITION du 5 au 27 février 2016

JOHN MC HUGH, ÉVARISTE RICHER, ELIZABETH LENNARD, XAVIER VEILHAN, RÉGIS SÉNÈQUE, REGINE PETERSEN, SERGE POLIAKOFF, MATTHIEU GOUNELLE

JEUDI 18 FÉVRIER À 19H
Belles étrangères, conférence de Matthieu Gounelle

La Galerie épisodique
1, rue des Nanettes – 75011 Paris
Métro Rue Saint-Maur
Ouverture de la galerie du mercredi au samedi de 15h00 à 19h00
« Letzte Änderung: Februar 05, 2016, 16:39:19 nachm. von karmaka »

 

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