Also, dargestellt ist da nicht der Buddha, sondern ein Bodhisattva - also einer, der prinzipiell die höchste Form der Erleuchtung erreicht hat, aber auf den Eingang ins Nirvana verzichtet, da er das Gelöbnis abgelegt hat, dies erst zu tun, wenn zuvor alle anderen fühlenden Wesen es geschafft haben.
Genauer gesagt, ist es hier der Bodhisattva Avalokiteshvara (Sanskrit) bzw. Guanyin (chin.) bzw. Kwannon (jap.). Er ist für seine grenzenlose Hilfsbereitschaft berühmt, daher hat er auch 1000 Arme. Und, Obacht: es gibt durchaus einige Darstellungen, die diese Zahl ernst nehmen. Meistens sind es aber symbolisch nur "viele", wie hier. (Nachgezählt habe ich allerdings nicht.)
Ich finde die Kunstfertigkeit bewundernswert, mit der die Figur ins Werk gesetzt wurde. Meteoritisches Eisen hätte ich zwar dafür allerdings nicht als Material gewählt. Obwohl ... alte Kulturen haben Vergleichbares getan, siehe etwa der zentrale (und meteoritenbezogene) Skarabäus aus LDG im Pektoral des Tut anch Amun. Das wiederum ist aber ein singuläres Objekt - kein Duplikat -, dem nach dem Dafürhalten der Zeit auch singuläre Bedeutung zukam.