Autor Thema: Meteoritenfall über Deutschland? Feuerkugel 8.1.2011 17:51 MEZ  (Gelesen 216434 mal)

Offline Dave

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Re: Meteoritenfall über Deutschland? Feuerkugel 8.1.2011 17:51 MEZ
« Antwort #285 am: Januar 19, 2011, 12:22:29 Nachmittag »
Nun treibt mich aber auch etwas die Neugier, und ich möchte mich daher Hannos Fragen unbedingt anschließen: Martin, Du hast ja bisher noch nie was von deinen Sammeltouren erzählt. :crying: Erzähl mal was aus dem Mettmann'schen Metsammel-Nähkästchen! :pro: :pro: :pro:
Wer will das auch hören (bzw. lesen)? Finger hoch! :einaugeblinzel:

 :pro:

Offline Buchit

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Re: Meteoritenfall über Deutschland? Feuerkugel 8.1.2011 17:51 MEZ
« Antwort #286 am: Januar 19, 2011, 12:29:19 Nachmittag »
Moin!
Wer will das auch hören (bzw. lesen)? Finger hoch! :einaugeblinzel:

Gruß und :prostbier:

Ingo

Hallo, :einaugeblinzel:

für Geschichten und Anekdoten aus dem Sammlerleben bin ich immer zu haben :pro:

Offline Sterntaler

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Re: Meteoritenfall über Deutschland? Feuerkugel 8.1.2011 17:51 MEZ
« Antwort #287 am: Januar 19, 2011, 12:45:03 Nachmittag »
Anekdote   :wow:

Ich war vor einigen Jahren auch mal zur Meteoritensuche und zwar auf der Jagd nach den legendären Neuschwanstein Meteoriten.

Habe mich dafür mächtig ins Zeug gelegt und bin extra in das prognostizierte Fallgebiet gefahren.

Angekommen und erschöpft von der anstrengenden Autofahrt suchte ich zuerst ein gutbesuchtes Touristenkiosk auf und drückte mir zwei fettige, überteuerte Weißwürste in den Mund.

Dann wollte ich eigentlich die Suche beginnen aber --- vorher sendete ich allen Freunden und Bekannten eine hübsche Postkarte mit besten Grüßen von meiner Meteoritensuche.

Dann wollte ich eigentlich mit der Suche beginnen aber --- mittlerweile waren unzähligen Touristen auf mich aufmerksam geworden und ich wurde ungewollt aufgefordert einen kleinen Vortrag über meine erste Meteoritensuchexpedition zu halten.

Ich fasste mich kurz und bereits nach zwei Stunden und 7 Minuten waren meine diesbezüglichen Erfahrungen in die interessierte Menge posaunt.

Dann wollte ich eigentlich mit der Suche beginnen --- aber die begeisterten Touristen forderten nun Autogramme und Erinnerungsfotos von mir.

Dann wollte ich eigentlich mit der Suche beginnen aber --- war dann jedoch dermaßen ausgezehrt und bin wieder nach Hause gefahren.

Noch heute erzähle ich meinen Freunden, Nachbarn und Arbeitskollegen beinahe täglich von meiner erfolgreichen Meteoritensuche und gebe gerne in einschlägigen Foren meine reichhaltigen Erfahrungen und Tipps weiter. 

 :lacher:

Offline Buchit

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Re: Meteoritenfall über Deutschland? Feuerkugel 8.1.2011 17:51 MEZ
« Antwort #288 am: Januar 19, 2011, 12:50:40 Nachmittag »
Anekdote   :wow:
Dann wollte ich eigentlich mit der Suche beginnen aber --- war dann jedoch dermaßen ausgezehrt und bin wieder nach Hause gefahren.

Und Du hast KEIN HONORAR von den nervigen Touristen gefordert??? :unfassbar:

Na, dann kein Wunder... :auslachl:. Mit ein bißchen Geschick hättest Du mehr Geld aus Deiner Tour herausholen können als mit den gesammelten Neuschwanstein-Funden zusammen... :baetsch:

Offline Mettmann

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Re: Meteoritenfall über Deutschland? Feuerkugel 8.1.2011 17:51 MEZ
« Antwort #289 am: Januar 19, 2011, 14:01:11 Nachmittag »
I hob a ganz andere Zielsetzung & Berufsfeld.

Was mich nicht hindert, meine Meinung zu künden.
Ich mein, ihr kennt sie doch, all die andern Jäger und Finder, teilweise auch persönlich und ihr habt doch all die früheren Fälle und andere Suchen, die Berichte ect. dazu im Web verfolgt.
Ich finds schon problematisch, wenn da das Verhalten eines Einzelnen, über den berichtet wird, als gerechtfertigt aus der Szene entschuldigt wird,
sodaß ein Ausenstehender, ders verfolgt, zumal in der Zeitung aus welchen Gründen auch immer steht, es handele sich um den erfolgreichsten Meteoritenjäger der ganzen Welt,
dieses Verhalten für die Regel annehmen muß.
Was dann ein völlig ungerechtes Licht auf die gesamte Meteoritenjägerzunft wirft.
(Wissenschaftl. ist ein solches Vorgehen dem Zwecke sowieso kontraproduktiv).

Problematisch und ein gfundenes Fressen für die Fraktion, die der privaten Meteoriterei sowieso die Legitimation absprechen wollen.

Und wenns bled läuft, dann kommt dann eben einmal ein Bevan oder so eine Hexe wie die Zucolotto daher - und piff! ghört von da an alles dem Schdoohd und man kanns die Metlerei in dem betreffenden Land vergessen.

Auch ein bisserl Schade, wo doch der Mark, sein österreichischer Kollege und viele andere, es derart vorbildlich gemacht haben,
vom Einfangen der Feuerkugel, bis zur Berechnung, der Eingrenzung des Streufeldes, der Animation zum Suchen zu gehen, der Pressearbeit... und alles transparent - wies besser nicht mehr geht.

Ich hoffe er wird sich nicht beirren lassen und noch viele Feuerkugeln für uns einfangen! 

 :laola:

 :prostbier:
Mettmann
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Offline gsac

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Re: Meteoritenfall über Deutschland? Feuerkugel 8.1.2011 17:51 MEZ
« Antwort #290 am: Januar 19, 2011, 14:21:45 Nachmittag »
Ich war vor einigen Jahren auch mal zur Meteoritensuche und zwar auf der Jagd nach den
legendären Neuschwanstein Meteoriten. Habe mich dafür mächtig ins Zeug gelegt und bin
extra in das prognostizierte Fallgebiet gefahren.....

Ich auch, gleich vier mal!
Und hab nix gefunden!

Außer: Spaß, nette Begleiter!
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Offline lithoraptor

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Re: Meteoritenfall über Deutschland? Feuerkugel 8.1.2011 17:51 MEZ
« Antwort #291 am: Januar 19, 2011, 18:22:05 Nachmittag »
Moin!

I hob a ganz andere Zielsetzung & Berufsfeld.

Schade, ich hatte mich schon soooo auf ein paar Anekdoten von Dir gefreut, aber gut, da kann man nix machen. Ich denke, dass ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehne, wenn ich sage, dass keiner der Sucher aus unserem Team aus einem Berufsfeld stammt, welches auch nur annähernd mit Meteoriten zu tun hat. Nur einer von uns hatte überhaupt, wenn ich es recht erinnere, einen größeren Erfahrungsschatz bei der Met-Suche. Abgehalten hat es keinen, denn gesucht haben wir dennoch und ich denke keinen reut es.

Was mich nicht hindert, meine Meinung zu künden.

Hat ja auch niemand gesagt, dass Du deeees nicht tun sollst oder derfst. Ist doch aber, was Du sicherlich zugeben wirst, ein ganz anderes paar Schuhe, ob man etwas meint oder schon erlebt hat. Nun, wenn ich mich mal so an die Suchaktionen von West, Moss, Buzzard Coulee... (...und was hatten wir noch in letzter Zeit?) ... zurück erinnere, dann kann ich mich dabei nicht erinnern irgendwelche Streufeld-Maps oder sonstige genaue Infos hab über die US-Liste kommen sehen, bevor das ganze Spektakel auch schon gelaufen war. Gut, ich war da nicht vor Ort und kann nicht darüber urteilen, ob und was da intern (abends beim Bierchen) gelaufen ist, aber ich denke mir, dat wird nicht viel anders sein, als bei den Fossilien- und Mineraliensammlern. Da wird auch nicht immer jede Info herausposaunt (und zumindest in diesem Punkt habe ich gute 20 Jahre "Felderfahrung").

@ Sterntaler: :laughing: Diese Art des Sammelns hat auch Vorteile: Man braucht seine Schuhe und die Ausrüstung später nicht putzen und besonders anstrengend ist es auch nicht. :laughing: :baetsch: :laughing: :laughing:

@ Al"gsac"ex: Spann uns doch nicht so auf die Folter und wirf uns nur Krumen zu. Wir wollen es schon ganz genau wissen: Was hast Du denn so alles erlebt, als Du nach dem Schwanenstein gesucht hast? :3nix: Ich halt's vor Spannung ja kaum noch aus. Hau mal in die Tasten :user: ...

Gruß

Ingo

Offline gsac

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Re: Meteoritenfall über Deutschland? Feuerkugel 8.1.2011 17:51 MEZ
« Antwort #292 am: Januar 19, 2011, 19:11:10 Nachmittag »
@ Al"gsac"ex: Spann uns doch nicht so auf die Folter und wirf uns nur Krumen zu. Wir wollen es schon ganz genau wissen: Was hast Du denn so alles erlebt, als Du nach dem Schwanenstein gesucht hast? :3nix: Ich halt's vor Spannung ja kaum noch aus. Hau mal in die Tasten :user: ...

Das kann man nicht mal fix zusammenfassen, Ingo, ausser vielleicht mit so
Schlagworten wie ..."krummer Rücken", "müde Füße", "Blut, Schweiß, aber
keine Tränen", "abends nette Runde beim Essen" ...usw usw...

Neee, das geht nicht mal eben so! Das ist Erzählstoff für abends beim Bier,
was weiß ich, in Ensisheim vielleicht mal! Ich hoffe ja, man sieht sich dort...

Aber zwei mal waren damals gut bekannte Forumler dabei, und die könnten,
wenn sie wollten, bezeugen, daß wir zwar zu viel Regen, aber auch sehr viel
Spaß hatten! Man darf auch den "Freizeitwert" und das "Gemeinschaftserlebnis"
nicht vergessen, wenn man so etwas vor hat wie die Suche nach der Stecknadel
im Heuhaufen. Und das ist es doch letztlich immer irgendwie, wenn man nach den
kosmischen Sendboten sucht. Aufregend allein die Vorstellung, daß das Objekt der
Begierde doch schon hinter dem nächsten Strauch liegen könnte, auch wenn es
dann nicht so ist... Der Reiz liegt in der Möglichkeit!

Alex

Offline Greg

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Re: Meteoritenfall über Deutschland? Feuerkugel 8.1.2011 17:51 MEZ
« Antwort #293 am: Januar 19, 2011, 19:30:29 Nachmittag »
Hallo,  :winke:

zwei kleine Geschichten von der aktuellen Suche. Eine lustige und eine unschöne.

Zuerst die lustige:
Wir gingen am Samstag über eine Wiese, an dessem Ende sich ein großer Kalksteinhaufen befand.
Ingo:"In solchen Steinen findet man häufig..." Er geht zum Haufen, nimmt einen Stein, dreht ihn um und hält ihn hoch. "...Fosslien". Zu sehen ein Ammonit... :wow: :laughing: :super:
Da der Stein ziemlich groß war und der Ammonit nicht soo schön war, wurde er zurückgelassen. Die Gedanken waren beim Meteoriten...

Die zweite Geschichte geht um einen unschönen Fund, den ich gemacht habe.
Ich mach es kurz: Am Waldesrand lag im Unterholz der Kopf eines Fuches. Nur der Kopf. Am Ohr bis auf den weißen Knochen angefressen, ansonsten frisch. Den Körper sah ich im näheren Umfeld nicht, suchte aber auch nicht weiter danach. Vielleicht wurde der Fuchs nach einem Anschuss von Wildschweinen usw. Wir sind dann weiter.

Gruß
Greg

Offline Mettmann

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Re: Meteoritenfall über Deutschland? Feuerkugel 8.1.2011 17:51 MEZ
« Antwort #294 am: Januar 19, 2011, 19:51:46 Nachmittag »
Tja Ingo, nu nich soganz,

schaust halt mal ins US-List-Archiv.  Das Vorgehen bei der Mettfindung ist halt doch anders, als bei der Fossilien- und Mineraliensuche,
wo der oiiiide Strahler über die Jahrzehnte zu seinen Geheimen Aufschlüssen kraxxeln kann oder wie der Schwammerlsucher zu seinem geheimen Pilzgrund.
Weils die Dinger so derart dünn gesät sind und nach küzester Zeit verschwinden bzw. auch kaputtgehn.

Bei West wurde über einen Monat gesucht, praktisch alle, auch die, die von davon leben, haben ihre Suchen untereinand koordiniert,
abends sich getroffen, untereinander ausgetauscht, welche Gebiete abgegangen, welche Funde und einem, ders zentral gesammelt zur Bildung einer Streufeldkarte gemeldet, ja teilweis die Sammler eingeladen, sich ihnen anzuschließen und zeitnah gabs Berichte auf der List und Bilder auf Webseiten und beim Pic of the Day.
Weilst von Neuschwanstein redest, da wurde überhaupt nur etwas gefunden, weil Dieter Heinlein und Kollegen offensiv mit ihren Daten und den berechneten Streufelddaten umgegangen sind und jeden, der wollt, an den richtigen Ort geschickt haben.
Bei Moss, da warn die Chladnis auch dabei, da wars ganz genauso, daß ein gewerbsmäßiger Händler, mit größter Selbstverständlichkeit die fragenden mitgenommen hat zu den Findern und den Plätzen der Erstfunde, statt sein eigenes Süppchen zu kochen, was er auch hätte tun können und die äußerst bekannten Namen, die die Hauptmasse gefunden, hatten auch nie einen Hehl daraus gemacht, wo das geschehen.
In Parkforest gabs es gemeinschaftliche Nachsuchen, Villalbeto haben viele gesucht und gefunden, in USA nehmen die größten Fexxe die Leut, wenn sie artig fragen, gern mit, selbst in Streufelder, die sie seit Jahren beackern und selbst, Ingo, in Marokko, wennst Dich z.B. an die Tamdakht-Bilder erinnerst, haben sich die eigentlich in Konkurrenz stehenden Meteoritenleut gemeinsam auf die Suche gemacht.

Und Ingo, Du wirst mir beipflichten, daß es ein Gebot der Methodik ist, will man einen Meteoritenfall suchen und erfolgreich finden und ein hohes tkw erreichen, daß halt dann möglichst viele suchen müssen; diese Erkenntnis ist über hundert Jahre alt.
Wenn man Informationen zurückhält, gar so agiert, möglichst exklusiv suchen zu können, so werden halt die Ergebnisse schlechter.
Das hast ja gesehen. An Kosice z.B. - wo danach ja immerhin noch ein Dutzend Steine von diversen Suchern gefunden wurde - wieviel mehr hätte da wohl gefunden werden können, wenn zeitnäher die Fundlagen der ersten Stücke bekannt gewesen wären?
Aus Tagish Lake haben ja die Verntwortlichen gar gelernt, daß es fatal ist, alles alleeene machen zu wollen. So gelernt, dasse nun einen andern Kurs im ganzen Land fahren. Und wenn man gar alles ganz allein machen will, so kommt dann eben viel weniger raus, das ist wissenschaftlich gesehen nicht zweckdienlich. Erinnere Dich an LaPize, wo andere dann doch noch einige gute Exemplare gefunden hatten - ärgerlich dabei übrigens, daß solche Funde, weil es eben so unkoordiniert ist und einzelne eben vorpreschen, nicht mehr erfaßt werden, nicht einmal in den Bulletins auftauchen, was eine Nachbereitung verunmöglicht.
Oder wennde siehst, das millionenschwere Australische Feuerkugelnetz arbeitet auch nicht lege artis, behalten alle Informationen für sich, wollen niemand anderes suchen lassen, auf der Hand Selbstbegründung ist, neue Fälle zu finden - aber da rücken dann, zwar luxuriöst ausgerüstet, 5 Hanseln einmal im Jahr aus, für ein paar Tage - und sie selber geben freimütig an, dasse von den sicheren Droppern, die sie aufgenommen und berechnet haben, nach über 80% noch nicht einmal gesucht haben, weilse keene Zeit hätten.

Hier nun wird der Eindruck transportiert durch diesen Einzelfall, das dessen Vorgehen im Kreise der Meteoritenspezialisten gang und gäbe wäre und von denen, die sich privat mit Meteoriten beschäftigen, gutgeheißen würde. Dito wird eine Motivation hervorgestellt, die genau diese ist, die diejenigen ins Feld führen und geführt haben, derentwegen sie alle privaten Aktivitäten auf dem Meteoritensektor gesetzlich verbieten wollen und zum Teil auch schon verboten haben. Was nicht nur den Berufsmäßigen schadet, die sich auf die Suche neuer Fälle spezialisiert haben, sondern alle die mit der Produktion neuer Meteorite befaßt sind, bis hin zum Sammler.
Außerdem wirft das völlig zu unrecht ein schlechtes Licht auf all diejenigen erfolgreichen Jäger, die sich nicht solcher Methoden bedienen.

Und deswegen fand ichs ungut,

gerade weil alle anderen Beteiligten sonst, allen voran der Mark, der uneingeschränkt allen, überhaupt ersteinmal auf den möglichen Fall aufmerksam gemacht und durch seine Vorarbeit es überhaupt ihnen ermöglicht hat, suchen zu gehen,
alles derart vorbildlich und transparent aufgezogen haben, daß es derart beispielhaft war, daß es diesen Befürchtungen und den Prohibitionisten die Ängste und den Wind aus den Segeln nimmt.

Jetzt verstanden, was ich meinte?
 :prostbier:
Mettmann
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Offline gsac

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Re: Meteoritenfall über Deutschland? Feuerkugel 8.1.2011 17:51 MEZ
« Antwort #295 am: Januar 19, 2011, 19:53:25 Nachmittag »
Neee, das geht nicht mal eben so! Das ist Erzählstoff für abends beim Bier,
was weiß ich, in Ensisheim vielleicht mal! Ich hoffe ja, man sieht sich dort.
Aber zwei mal waren damals gut bekannte Forumler dabei, und die könnten...

Na gut, ich füg mal zwei alte Fotos von der Suche am 8.8.2002 im deutsch-
österreichischen Grenzgebiet anbei...

Alex

Offline gsac

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Re: Meteoritenfall über Deutschland? Feuerkugel 8.1.2011 17:51 MEZ
« Antwort #296 am: Januar 19, 2011, 20:08:11 Nachmittag »
Weilst von Neuschwanstein redest, da wurde überhaupt nur etwas gefunden, weil Dieter
Heinlein und Kollegen offensiv mit ihren Daten und den berechneten Streufelddaten
umgegangen sind und jeden, der wollt, an den richtigen Ort geschickt haben.
...
Und Ingo, Du wirst mir beipflichten, daß es ein Gebot der Methodik ist, will man einen
Meteoritenfall suchen und erfolgreich finden und ein hohes tkw erreichen, daß halt dann
möglichst viele suchen müssen; diese Erkenntnis ist über hundert Jahre alt.
...
allen voran der Mark, der uneingeschränkt allen, überhaupt ersteinmal auf den möglichen
Fall aufmerksam gemacht und durch seine Vorarbeit es überhaupt ihnen ermöglicht hat,
suchen zu gehen

So isses! Diese Zitate hier unterschreibe ich sofort!  :super:

Offline ironmet

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Re: Meteoritenfall über Deutschland? Feuerkugel 8.1.2011 17:51 MEZ
« Antwort #297 am: Januar 19, 2011, 21:56:30 Nachmittag »
Tja.....bleibt nur eine Frage offen!

Wie würden sich denn die Gegner dieser Verhaltensweise wohl in dieser Situation verhalten.
Wie wäre es wenn Ihr Euch dazu entschieden hättet, hauptberuflicher Meteoriten-Jäger zu sein und
nur rein von dieser Arbeit Euren Lebensunterhalt bestreiten wollt und damit eine 4 köpfige Familie zu ernähren.
Würdet Ihr die selbe Ansicht vertreten??
Was würdet Ihr tun ??

Mirko

Offline ganimet

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Re: Meteoritenfall über Deutschland? Feuerkugel 8.1.2011 17:51 MEZ
« Antwort #298 am: Januar 19, 2011, 22:11:30 Nachmittag »
Hallo und Guten Abend liebe Forumsmitglieder,

nachdem ich hier am Sonntagabend um 20:30 Uhr eingetrudelt bin, den Geburtstag und dessen Vorbereitungen für Junior abgeschlossen sind, habe ich nun auch Zeit einen kleinen Bericht des Geschehens zu schreiben.

Am Freitag den 14.01.2011 ging es um 14:30 Uhr dann, nachdem ich Ingo vom Bahnhof abgeholt hatte los in Richtung „Streufeld“.

Die Fahrt dauerte fast 6 Stunden da wir kurz vor Ankunft noch auf einen schweren Unfall zukamen bei dem wohl ganze Koffer auf unsere Fahrbahn geschleudert wurden. Die voran fahrenden Autos fuhren darüber und wichen wie wild aus…..das war ein echter Schrecken. Es wurde noch auf der Autobahn auf dem Standstreifen mit anderen Beteiligten  geschaut ob alles i. O. ist. Wir fuhren ca. 2 Kilometer weiter…in den nächsten Stau……..den wir aber gerade noch so an einer Ausfahrt verlassen konnten.

Angekommen wurden wir sehr nett vom Personal des Landgasthof „Rössle“ empfangen. Nachdem wir alles auf unser Zimmer gebracht hatten ging es auch schon gleich gespannt in den Gastraum. Als gemütlich, sauber und zweckmäßig kann man diesen beschreiben. Dort trafen wir nun zum Großteil das erste mal auf die Mitglieder unseres Forums die wir noch nieeee live gesehen haben. Sehr nett fingen gleich die Diskussionen und das Abendessen an. Nach dem leckeren Essen wurde nun besprochen wie wir am nächsten Tag vorgehen. Es wurde noch ein laaanger Abend.
« Letzte Änderung: Januar 20, 2011, 10:44:09 Vormittag von ganimet »
Daß alles vergeht;weiß man schon in der JUGEND;
aber wie schnell alles vergeht,erfährt man erst im ALTER.

Offline ganimet

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Re: Meteoritenfall über Deutschland? Feuerkugel 8.1.2011 17:51 MEZ
« Antwort #299 am: Januar 19, 2011, 22:12:41 Nachmittag »
next....
Daß alles vergeht;weiß man schon in der JUGEND;
aber wie schnell alles vergeht,erfährt man erst im ALTER.

 

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