Autor Thema: Schallphänomene vor und beim Niedergang eines Meteoriten  (Gelesen 14589 mal)

Offline karmaka

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Re: Schallphänomene vor und beim Niedergang eines Meteoriten
« Antwort #30 am: Mai 09, 2011, 19:55:20 Nachmittag »
Sołtmany

Umstände des Falles

(Beziehung geschrieben 2 und 3. Mai 2011 von Wadi und Woreczko)

Mrs. Alfred Meteorit Besitzer wacht jeden Tag um 6 Uhr, steht auf und macht Kaffee, zündet sich eine Zigarette an. 30 April 2011 war die gleiche.

Verbunden Frau Alfreda

Immer stehe ich um 6 Uhr, ich.  Beobachtete sie Kaffee, zündete sich eine Zigarette an und öffnete das Fenster in die Küche nicht rauchen.  Ich hörte etwas, aber nicht wissen, was. Whistle, als ob eine Bombe kam, dann war der Urknall.  Eigentlich eine lange Grollen, ein Rumpeln.  War hörte Explosionen?

ORIGINALTEXT (in automatisierter Übersetzung):

... okoliczności spadku

    (relacja spisana 2 i 3 maja 2011 r. przez Wadi i Woreczko)

Pani Alfreda właścicielka meteorytu budzi się codziennie około 6 rano, wstaje robi kawę i zapala papierosa. 30 kwietnia 2011 roku było tak samo.
Relacja pani Alfredy

    Wstaję zawsze o 6 rano, sama z siebie. Parzyłam kawę, zapaliłam papierosa i otworzyłam okno, aby kuchni nie zadymić. Usłyszałam coś, ale nie wiedziałam co. Gwizd, jakby leciała bomba, potem był wielki huk. Właściwie długi łomot, jeden łomot. Czy było słychać wybuchy?

(Quelle: http://wiki.meteoritica.pl/index.php5/So%C5%82tmany)

 :hut:

Martin


Offline Andyr

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Re: Schallphänomene vor und beim Niedergang eines Meteoriten
« Antwort #31 am: Mai 10, 2011, 08:24:07 Vormittag »
Ja, ja die automatischen Übersetzungen :laughing:
"Beobachtete sie Kaffee"  :laughing:

Offline karmaka

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Re: Schallphänomene vor und beim Niedergang eines Meteoriten
« Antwort #32 am: Juni 29, 2011, 11:43:04 Vormittag »
VARRE-SAI (19.6.2010)

Statt einer Klangbeschreibung aus der Literatur hier nun
der Finder Sr. Germano da Silva Oliveira höchstpersönlich
bei dem Versuch, die gehörten Geräusche zu reproduzieren (Anhang: Geräusch IV).

(Quelle: Rede Globo - Jornal Hoje ; http://www.youtube.com/watch?v=TYK65b3z-m4)

Und weil es so schön anhörlich ist  :einaugeblinzel: , hier noch zwei andere Hörbeispiele (Anhang: Geräusch V) von Sr. Germano:

(Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=A6GLZTrA54o&feature=related )

 :prostbier:

Martin
« Letzte Änderung: Juni 29, 2011, 12:32:07 Nachmittag von karmaka »

Offline karmaka

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Re: Schallphänomene vor und beim Niedergang eines Meteoriten
« Antwort #33 am: August 05, 2011, 00:34:37 Vormittag »
NEUSCHWANSTEIN

Hier noch das Schallphänomen zum Neuschwanstein-Meteoriten
(6.4.2002, ~ 22.22 Uhr)

Hier der Film:
http://www.youtube.com/watch?v=WSsJwqdMK0Y

Unten als Anhang der 'reine Klang' (leicht gekürzt).

 :hut:

Martin

PS: Danke für den Hinweis, Andi!  :super:

Kohligerman

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Re: Schallphänomene vor und beim Niedergang eines Meteoriten
« Antwort #34 am: August 05, 2011, 01:34:52 Vormittag »
Ich nehme mir die Freiheit, bisher unveröffentlichte, mit einigen Informationen, die von Interesse für die Mitglieder der deutschen Liste sein könnten:
               
In Bezug auf Santa Cruz (CM2) Stein, der in Mexiko 3 fiel September 1939. Ich habe nicht die genaue Transkription meine Notizen, weil es keinen Zugriff auf meine Notizen für mehr als ein Jahr, und es ist möglich sie durch den Hurrikan zerstört werden, so dass ich Paraphrase aus dem Speicher meines Interviews über neun Jahre dieser Person mit einem hervorragenden Gedächtnis, die nicht mehr am Leben ist, deren Konto war in der Regel von Dutzenden von anderen direkten Zeugen, die Mehrheit auch jetzt vereinbart, tot ist. Leider hatte niemand eine solche bekannte Speicher oder Verständnis dessen, was beobachtet wird.
               
Das Gerät ging über unseren Köpfen. Sie wissen, hörten wir einen Krieg hatte gerade mit den Deutschen begann, so natürlich wir alle dachten, dass sie nach Mexiko zu erobern kam, oder vielleicht kam durch einen Zufall, wenn aus Versehen statt der US-Territorium. Es kam aus dieser Richtung (Punkte) und ich war gerade erst anfangen, mit den Tieren aus dem Haus arbeiten nach dem Mittagessen. (Frage von Tönen), ja - es war sehr laut, so nenne ich es ein Gerät, das wie das Sputtern von einem alten Motor, dass ich zum ersten Mal sah, sehr weit weg, (meinst du, ein Hubschrauber?) Nr. klingt - würde nicht wirklich glaube, es war viel mehr wie ein alter Gasmotor auf der Farm, dass Sie es versuchen und soffocate, und es muss ein lautes Klopfen zu stoppen, da sie in jedem Moment funktioniert. Es war fast direkt über uns in den Himmel. Zuerst dachten wir, es würde uns getroffen und begann zu laufen, aber da es Overhead kamen, sahen wir etwas Dunkles in die unglaubliche drehender Ball von leuchtend weißen Rauch. Es war sehr groß, größer als ein Auto, und Licht und rumpelte lauter als jeder Sturm und die Erde bebte für eine lange Zeit vor und nach der er kam. Bevor der Himmel war ruhig und klar, blau, bis er kam und schockiert uns und alle Tiere. Ich sah sie auf diese Weise (Punkte) und verschwinden, wie sie die gleichen Geräusche wie sie wegging Raucher kontinuierlich und vielleicht dort gelandet ist (Punkte) auf zu machen.
     
Mit freundlichen Grüßen!

Offline karmaka

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Re: Schallphänomene vor und beim Niedergang eines Meteoriten
« Antwort #35 am: August 05, 2011, 09:04:22 Vormittag »
Herzlich Willkommen im Forum, Kohligermann!

Vielen Dank für deinen interessanten Beitrag zu Santa Cruz.  :super:  :super:

Wir freuen uns auf weitere Informationen von dir hier im Forum.

 :hut:

Martin

Offline MetGold

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Re: Schallphänomene vor und beim Niedergang eines Meteoriten
« Antwort #36 am: August 05, 2011, 19:43:31 Nachmittag »
Hallo Kohligerman,

schön mal was von dir in diesem Forum zu lesen. Von mir natürlich auch ein herzliches Willkommen! Laß ruhig hier mal öfter was von dir hören!

Leider gibt es viel zu wenig authentische Berichte über solche Ereignise, was deinen Bericht um so interessanter macht.  :super:


 :winken:   MetGold
Ein ereignisreicher Tag ist mehr als namenlose Jahre - (Spruch aus einem chinesischen Kalender)

Kohligerman

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Re: Schallphänomene vor und beim Niedergang eines Meteoriten
« Antwort #37 am: August 06, 2011, 12:26:39 Nachmittag »
Hallo! Vielen Dank auch für ein herzliches Willkommen an dieser fantastischen Gruppe von Enthusiasten. Ich freue mich auf das Lesen der Beiträge und einige Zeit, um aus dem Schatten zu treten. Um post wird schwierig sein, weil das gesamte Niveau der Kommentare hier ist sehr beeindruckend, so werde ich für den Moment zu lernen.

       Mit freundlichen Grüßen,

   (Kohl)i(german)  :danke:

Offline karmaka

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Re: Schallphänomene vor und beim Niedergang eines Meteoriten
« Antwort #38 am: August 06, 2011, 13:06:01 Nachmittag »
Addendum # 34

Santa Cruz
(3. September 1939)

Im Namen und mit Genehmigung von Kohligerman möchte ich die Beschreibung des Schallphänomens beim Santa Cruz Fall

ergänzend noch einmal folgendermaßen übersetzen.

Das Geräusch glich ungefähr einem
Zitat
"Geknatter eines Motors mit Startschwierigkeiten, der abgewürgt wird und ein gedämpftes und hohles Geräusch produziert".

Vielen Dank noch einmal an Kohligerman. :super:

Viele Grüße

Martin

Offline karmaka

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Re: Schallphänomene vor und beim Niedergang eines Meteoriten
« Antwort #39 am: September 12, 2011, 17:54:09 Nachmittag »
Limerick
(10.9.1813, Ireland)

"The scene of the next event which we will describe shall be Adare, in the county Limerick. Here, on Friday morning, the 10th of September, 1813, when the weather was very calm and serene, and the skyclear, about nine o'clock, a cloud appeared in the east, and very soon afterwards an eye-witness heard eleven distinct reports, appearing to proceed thence, somewhat resembling the discharge of heavy artillery. Immediately after this followed a considerable noise not unlike the beating of a large drum, which was succeeded by an uproar resembling the continued discharge of musketry in line. (This, no doubt, was due to the echoes of the explosion.) The sky above the place whence the noise appeared to come became darkened and very much disturbed,, making a hissing noise; and thence appeared violently to issue different masses of matter, which directed their course with great velocity in a horizontal direction towards the west. One of these was observed todescend; it fell to the earth and sank into it more than a foot and a half on the lands of Seagh, in the neighbourhood of Pobuck's Well. It was immediately dug up, and those who were present declared that it was then warm and had a sulphurous smell. It weighed about lTlba., and had no appearance of having been fractured in any part, for the whole of its surface was uniformly smooth and black as if affected by sulphur or gunpowder. It is now in the Oxford Museum. Six or seven more of the same kind of masses, but smaller and fractured, as if shattered from each other or from larger ones, descended at the same time with great velocity, in different places between the lands of Seagh and the village of Adare. Other stones also fell on the same occasion, one of which weighed 651bs."

Source: THE PRIMITIVE METHODIST MAGAZINE by WILLIAM LISTER, London, 1867, p.86

"The Limerick historian, Maurice Lenihan in his History of Limerick, never heard of a meteorite as his account of the landing records: “On September 10 [sic] near Adare, a very loud report was heard in the air, like rapid volleys of artillery, accompanied by a long and rumbling noise, like the fire of musketry, the wind being at the time SW, nearly calm, and the mercury in the barometer standing at W29 in 8-10ths. Several stones were discharged from above and fell in the village of Adare and Patrickswell. One remains in the possession of Mr Tuthill of Faha, weighing four stones weight.”

The Limerick Chronicle , in its report, stated, “the sound of most dreadful thunder was heard in the direction of Adare; the peals were violent and continued for a considerable time and were accompanied with some awful appearances – large fragments of atmospheric stones, and other circumstances, which indicated some very serious concussion to have taken place.” The Limerick Evening Post described the meteorite fall as a phenomenon, and stated that the rocks that fell were of extraordinary weight and had a strong sulphurous smell. “This circumstance is vouched to us by several Gentlemen of the first respectability. The curious can see one of these stones at this office.”

Source: The Irish Times - Monday, September 12, 2011 , by DENIS O'SHAUGHNESSY

 :hut:

Martin

Offline Thin Section

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Re: Schallphänomene vor und beim Niedergang eines Meteoriten
« Antwort #40 am: Februar 14, 2012, 19:56:17 Nachmittag »
Nicht weit von der Stadt St. Michel in Finnland wurde am 12. Juli 1910 7h. 25 m. abends der Fall eines Meteoriten beobachtet. Die Fallstätte liegt beim Dorfe Pekkola in der Nähe der Eisenbahnstation Hietanen im Kirchspiele St. Michel im Gouvernement desselben Namens in 61° 32' nördlicher Breite  und 2° 5' E. von Helsingfors. Das Phänomen wurde in weitem Umkreise wahrgenommen, teils als Lichterscheinung in Gestalt eines Feuermeteors, teils als Schallwirkung, als donnerartiges Getöse.

Eine sonderbare Schallerscheinung wurde gestern im Kirchspiele Kristina wahrgenommen. Drei Detonationen erfolgten und darauf wurde ein anhaltendes Rollen gehört, das sich über den Himmel von NW nach SE bewegte und 2 Minuten lang dauerte. Bei der Klarheit des Himmels war an Gewitter nicht zu denken. Das Phänomen wurde auch anderorts in der Gegend unserer Stadt beobachtet. Später wurde der Redaktion mitgeteilt. dass ein Meteorstein um 7h. 20 m. abends auf dem Felde des Daniel Honkanen im Dorfe Pekkola gefallen sei. Der Stein war 1 Meter tief in den Boden eingedrungen und wiegt 7 bis 8 kg. Der Meteorit besteht aus einer schwarzen, erzähnlichen Substanz.

Den Fall des Meteoriten begleiteten kräftige Schallphänomene. Diese wurden jedoch nicht in so grossen Entfernungen wahrgenommen wie das Licht. Die Beobachter in Kuusjärvi, 140 km in NE, in Uukuniemi, 140 km in E von dem Fallorte, in Jämsä, 100 km in W, in Jäpilä, 90 km in N, in Pieksämäki, 80 km in N, und in Haukivuori, 60 km in N, sagen ausdrücklich, dass keine Schallphänomene dort bemerkbar waren. Dagegen wurde der Schall nach SW bis Hollola, 90 km, nach S bis Kouvola, 85 km. nach SE bis Davidstad, 75 km, nach E bis Ruokolaks, 95 km, nach NE bis Jockas, 60 km, gehört. Der Schall verbreitete sich daher innerhalb einer rundlichen Fläche mit einem Radius von ca. 80 km. Das Zentrum dieses Gebietes fällt nicht mit dem Fallorte zusammen, sondern ist viel südlicher. Über diesem Gebiet wurden eine oder mehrere, einander begleitende, kanonenschussähnliche Detonationen gehört, die von lang andauerndem Donnern begleitet waren. Die Detonation erfolgte einige Minuten nach dem Lichtphänomen, ...

Quelle: Bulletin de la Commission Géologique de Finlande, Nr. 34, Helsingforsd, August 1912: Der Meteorit von St. Michel (von L.H. Borgström, 49 pp.)

Bernd  :hut:
(247553) Berndpauli = 2002 RV234

Das Ärgerlichste in dieser Welt ist, dass die Dummen todsicher und die Intelligenten voller Zweifel sind. (Bertrand Russell, britischer Philosoph und Mathematiker).

Offline schwede-jens

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Re: Schallphänomene vor und beim Niedergang eines Meteoriten
« Antwort #41 am: Februar 14, 2012, 21:50:13 Nachmittag »
Hallo zusammen,
durchaus amüsant fand ich die bescheibung der schallphänomene
des falls von jinlin, china.

---''Zwitschern einer Granate''---

---''Kreischen eines Jets''---

(aus 'Meteore' Bühler,   keine ahnung ob ich hier die ganze passage reinschreiben darf :gruebel:
aber es kann ja jeder nachlesen       Seite 89   :fluester:  )

Jens

MÖGE DER HIMMEL MIR AUF DEN KOPF FALLEN...

Offline MetGold

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Re: Schallphänomene vor und beim Niedergang eines Meteoriten
« Antwort #42 am: Februar 14, 2012, 22:26:17 Nachmittag »
Hallo Jens,

der Bühler gehört ja sozusagen zur Grundausstattung eines jeden Meteoritensammlers, auch heute noch!


 :winken:   MetGold
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Offline schwede-jens

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Re: Schallphänomene vor und beim Niedergang eines Meteoriten
« Antwort #43 am: Februar 15, 2012, 08:56:42 Vormittag »
Jo...  (hab ich ja von euch als 'must have' genannt bekommen)  :fluester:
deswegen kanns ja auch jeder nachlesen!

und ich finds interessant:
im mittelalter der vergleich mit kanonengedonner..
kleine jungs höhren n moped oder n motorrad..
und die chinesen denken halt an ne granate   :weissefahne:

Fand das video vom neuschwanstein toll (für mich wie n gewitterdonner)
- und der schattenfall der bäume!!!  einfach schön wenn man bedenkt von was dieser erzeugt wurde!

LG

Jens
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Offline herbraab

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Re: Schallphänomene vor und beim Niedergang eines Meteoriten
« Antwort #44 am: Februar 23, 2012, 20:15:28 Nachmittag »
Lanzenkirchen, Niederösterreich, 28.08.1925:

"Je nach der Entfernung der Beobachter wurden in wechselnden Zeitabständen Detonationen wie Kanonenschüsse und darauf ein knatterndes, rollendes Geräusch wahrgenommen. Männer, die in unmittelbarer Nähe des Fallortes gingen, warfen sich (als gediente Soldaten) zu Boden, und zwar ganz unabhängig voneinander. Es wurde die Erscheinung deshalb auch in Zusammenhang mit einem vermuteten Einbruch von Militär über die benachbarte Grenze zu Ungarn in Zusammenhang gebracht, so sehr glich anscheinend der Eindruck dem eines Artilleriefeuers."
(H. Michel: "Der Meteorsteinfall von Lanzenkirchen in Niederösterreich", in: Aannalen des Naturhistorischen Museums Wien, Band 39, 1925, S. 190-193 - Online)

"Viele Beobachter berichteten über Schallerscheinungen. Die Schallerscheinungen werden verglichen mit Donner, Trommelfeuer, dem Lärm eines Zuges, der über eine Brücke fährt, eines Lastautos, Aeroplanes, usw. In der in Fig. 6 beigeschlossenen Karte des Hörbarkeitsgebietes [...] wurde versucht, durch die Art der die Beobachtungsorte darstellenden Ringe die Intensität der Schallwahrnehmung zu kennzeichnen. Man sieht aus der Karte auch, daß die Zone der Hörbarkeit von elliptischer Form ist. Ihre große Achse verläuft nord-südlich und ist etwa 60-70 km, die kleine Achse 30-40 km lang.
[...]
Die Dörfler sagen, der ungewohnte Schein und Lärm hätte bei den Haustieren große Unruhe hervorgerufen... Am Platz, in den Vorstädten und Dörfern schwört das Volk darauf, daß bald Krieg sein wird.
[...]
Die Wirkung war mächtig. Kinder von 5 bis 15 Jahren waren wie gelähmt. Auf die Detonationen hin löste sich die Erstarrung. Sie weinten und wollten unbedingt in das Haus flüchten.
[...]
Beobachter Nr. 91 hat seinem Bericht auch noch ein Diagramm der zeitlichen Verteilung der Schallintensität beigefügt. Es ist in Fig. 7 wiedergegeben. Dasselbe zeigt, daß für ihn die Schallerscheinung mit zwei Knallen von maximaler Intensität begonnen hat und dann in ein Rollen von langsam abnehmender Stärke übergegangen ist."

(E. Weinmeister: "Der Meteoritenfall von Lanzenkirchen bei Wiener-Neustadt", in: Annalen des Naturhistorischen Museums Wien, Band 46, 1932/33, S. 117-147 - Online)

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Herbert
« Letzte Änderung: Februar 23, 2012, 21:12:53 Nachmittag von herbraab »
"Daß das Eisen vom Himmel gefallen sein soll, möge der der Naturgeschichte Unkundige glauben, [...] aber in unseren Zeiten wäre es unverzeihlich, solche Märchen auch nur wahrscheinlich zu finden." (Abbé Andreas Xaverius Stütz, 1794)

 

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