Autor Thema: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?  (Gelesen 12558 mal)

Speci-Man

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Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« am: Februar 19, 2007, 19:05:16 nachm. »
Hallo Freunde!

Selbst mir als Rookie ist eines sehr schnell aufgefallen: Die TKW-Angaben der Met-Soc hinken den Realitäten in lachhafter Weise hinterher. Nun kann sich die Met-Soc natürlich in stoischer Weise auf den Standpunkt berufen, dass sie nur das registriert, was durch namhafte Prüfinstitutionen belegt ist. Ich halte dies für einen allzu bequemen Standpunkt. Dem eventuell noch unbedarften Käufer (z.B. Meinereiner) wird hier ein völlig irreführendes Szenario vermittelt. 
Meines Erachtens müsste der Kategorie „registriertes TKW“ noch die Kategorie „geschätztes TKW“ hinzugefügt werden. Dabei geriete man allerdings schnell in die Schwierigkeit, Werturteile über die Glaubwürdigkeit renommierter Händler/Finder abzugeben zu müssen. Diese gerieten dann wohl in Erklärungsnot. Der juristische Status ihrer Funde heißt ja in aller Regel: Raubgut!
Meine Einschätzung: Man hat sich stillschweigend auf ein geduldetes Nebeneinander von legal und illegal geeinigt.
Ein Beispiel: Muonionalusta
Das TKW wird hier immer mit 230kg angegeben. Tatsächlich befinden sich aber wohl mehrere Tonnen im Handel  oder gar in Museen. Ständig findet man auf verschiedenen Websites Darstellungen von Funden in Hauptmassengröße.

Svensson/Österberg:
http://www.muonionalustameteorites.com/

Michael Farmer:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&ih=007&sspagename=STRK%3AMEWA%3AIT&viewitem=&item=170081713787&rd=1&rd=1

Farmer/Strope:
http://www.meteorite.com/missing_stolen.html

Will die Meteoritical Society das nicht wahrnehmen?

Man fragt sich doch unwillkürlich, wer die Meteoritical Society ausmacht und welche Einflussnahme die Händler-Lobby bei alledem hat. Schließlich sind es doch die Händler, die – wider besseres Wissen -  mit den winzigen TKWs die Seltenheit ihrer Ware zu unterstreichen wissen und dabei ordentlich profitieren. Selbst wenn Mettmann gebetsmühlenhaft darauf hinweist, dass die Mets das seltenste Material auf Erden darstellen, frage ich mich doch, welche Zahlen einer solchen Bewertung zu Grunde liegen.
Mit Statistiken habe ich eh meine Probleme: Warum wird das Gros des Handels von Eisen bestimmt, wenn es nur 5%  der Fälle ausmacht? Vermutlich doch wohl deshalb, weil es - gewichtsbezogen – und obendrein aufgrund des hohen unregistrierten Anteils, das Hauptvolumen ausmacht. Dies sagt uns aber niemand. Dem hingegen wird obendrein noch moniert, warum wohl gerade die Anfänger zum Eisen tendieren. Das verstehe ich schon überhaupt nicht: Man sollte sich als Händler doch freuen, wenn die Leute mit „Briefmarkensammler-Mentalität“ die Schnittreste aufkaufen, während die großen Massen im „Inner Circle“ verdealt werden.

Viele Ungereimtheiten halt. Bin beileibe kein Paragraphenreiter, der am liebsten alles in eherne Regeln pressen möchte, aber ein wenig mehr Orientierungshilfe  durch die Meteoritical Societey hielte ich schon für nützlich und wünschenswert. Würde gerne mal andere Meinungen dazu hören.

 Speci-Man

MeteoritenanundVerkauf

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Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #1 am: Februar 19, 2007, 20:07:53 nachm. »
Ich seh das mit Verlaub mal so; die TKW Angaben sind stati(sti)sche Erstangaben, die nicht unbedingt gepflegt werden. Wie auch.  :weissefahne:

Wenn jemand in einem Fundsgebiet suchen geht und die Stücke dann weiterverkooft. Wie soll die Metsoc oder irgendjemand das nachvollziehn. Und das ist ja bei fast jeden Fall so. Ob Neuschwanstein, Sikhote, Holbrook, Allende - überall findense irgendwann noch mal was. Und was solls auch ?!  Brauchst´ das genaue Fundgewicht eh nicht unbedingt. Bei meinem Lieblingsmet, dem NWA869 sollens gute 3 Tonnen sein; na und - selbst wenns 15 Tonnen währn, macht das den Stein nicht wertloser oder unansehnlicher. Und der Preis regelt sich eh nach Angebot und Nachfrage. Da spielt das TKW eh eine untergeordnete Rolle. Selbst bei Massenfunden schaun die Leute mehr auf die Qualität oder besonderheiten - als aufs TKW. Höchstens paar Freaks die auf low-TKW Meteorite stehn. Guckst´ Sikhote. Ne Schrappneuse koast vielleicht 30 Cent das Gramm - n´Orientierter oder einer mit schönen Schmelzstrukturen 5 oder 10 Euro das Gramm. TKW juckt hier keiiiiiiiiiiiiiiin bisschen. 

Was hast´ davon, wenn du einen NWA4XXX, ein vergammeltes Teil, sagen wir einen H5 oder 6 mit einem TKW von 250 Gramm hast - das Teil aber W3 ist und scheisse ausschaut. Klar; is immer noch ein Met mit niedrigem TKW. Aber im ernst: Wer ausser "ich will alle Nummern haben" kooft so ein Teil ?  Sorry - ich nit.  :totlach:

Ausserdem glaub ich - gerade angesichts der Meteoritenschwemme in den letzten Jahren - ham die Leute da genug Meteoriten zu untersuchen. Wer sollte da die Musse haben, nachm Gewicht zu schaun, dass sich vielleicht verändert haben könnt...?  Nedda.

PS; schickst ma einen Stein zum checken obs ein Met. Was meinste wie lang du da wartest. Ich wart schon über ein Jahr auf ne aussage zu 2 Proben von mir. Gammeln in Meenz vor sich hin. Oder schaunse´ grad nach dem TKW von Sikhote...?   :einaugeblinzel:

Neee....

Offline gsac

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Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #2 am: Februar 19, 2007, 20:31:53 nachm. »
Nun kann sich die Met-Soc natürlich in stoischer Weise auf den Standpunkt berufen, dass sie nur das registriert, was durch namhafte Prüfinstitutionen belegt ist.

Das muß auch genau so sein!

Meines Erachtens müsste der Kategorie „registriertes TKW“ noch die Kategorie „geschätztes TKW“ hinzugefügt werden. Dabei geriete man allerdings schnell in die Schwierigkeit, Werturteile über die Glaubwürdigkeit renommierter Händler/Finder abzugeben zu müssen.

Du lieferst mit Deinem zweiten Satz gleich die Haupterklärung, warum ersteres nicht immer, und schon gar nicht sofort, wenn etwas ruchbar wird, funktioniert oder funktionieren kann. Allerdings gibt es meines Wissens bei der MetSoc (...wie in MetBase) durchaus auch Schätzgrößen beim TKW. Das sind allerdings "fundierte" Schätzgrößen, d.h. solche, wo nichts Aktuelles mehr wirklich infrage steht. Bedenke doch mal das Chaos, das bei so mancher NWA-Klassifiz besteht: da bieten x Händler jeweils x mal den selben Met unter x verschiedenen Nummern an, natürlich jeweils mit dem Anspruch, es handle sich bei jedem dieser Angebote um die Hauptmasse - je geringer diese ist, desto mehr "value for money"! Die Aufgabe der MetSoc kann es nicht sein, hier über den Daumen eine "Summe" zu schätzen und darzustellen. Wenn Du mal auf die Liste der paar lunaren Mets schaust, die es (in Privathand) gibt, wirst Du feststellen, daß auch dort pairings vorkommen - d.h. der selbe Meteorit unter verschiedenen Nummern. Das NomCom der MetSoc wird in seinen Bulletins dann eher geneigt sein, diese Meteorite auch einzeln aufzuführen, allerdings mit dem Zusatzvermerk "(probably) paired with xyz".

Der juristische Status ihrer Funde heißt ja in aller Regel: Raubgut!

Oha, "in aller Regel" halte ich das für eine reichlich kühne Formulierung! Aber dazu werden sicher die Händler unter den Lesern mehr beitragen können oder wollen...

Meine Einschätzung: Man hat sich stillschweigend auf ein geduldetes Nebeneinander von legal und illegal geeinigt.

Darauf hat man sich ganz bestimmt nicht geeinigt, sondern eher darauf: "man muß mit dem leben, was man hat". Es gab meines Wissens ganz zu Beginn des Wüstenrushes vor ein paar Jahren sogar kurzfristig Debatten bei der MetSoc, NWA-Funde generell zu boykottieren (Einträge vom NomCom, wissenschaftliche Publikationen in Papers usw), aber das hat sich natürlich nicht durchsetzen können, weil aus den heißen Wüsten viel zu viel auch wirklich seltenes und exotisches Material herauskommt, das erforscht werden will und soll.

Man fragt sich doch unwillkürlich, wer die Meteoritical Society ausmacht

Na, dann schau mal auf deren Webseite...

 :winke: gsac aka Alex (...übrigens auch so ein MetSocler!  :baetsch:)

Offline Aurum

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Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #3 am: Februar 19, 2007, 21:09:34 nachm. »
Hallo  Speci-man

viel zündstoff für Bernd und Martin auch ich bin ein anfänger deshalb halte ich mich erstmal raus obwwohl ich deine Argumente im groben nachvolziehen kann , doch nicht alles ist immer so wie es scheint .

Bis dann Lutz  :winke:
Aller Anfang ist schwer !!

Speci-Man

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Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #4 am: Februar 19, 2007, 22:30:33 nachm. »
Das Wort Raubgut ist natürlich schon recht starker Tobak, das gebe ich gerne zu. Andererseits: Wenn jemand einen 150kg-Muonionalusta ausgebuddelt hat, dann sollte sich doch eine Untersuchung und Registrierung unter normalen Umständen und angesichts des Wertes schon rechnen. Dann sollte der Finder aber sicher auch angeben können, auf wessen Grund und Boden (GPS) man den Fund gemacht hat.  Da drängt sich doch der Gedanke auf, dass diese Angabe mit voller Absicht offen gehalten wird. Selbst wenn - abgesehen von privatrechtlichen Aspekten - der schwedische Staat Einwände erhübe, könnte man nach dieser Methode noch offen lassen, ob er nicht möglicherweise auf der finnischen Seite der Grenze gefunden wurde. Die Quintessenz dieses Gebarens leuchtet schließlich jedem Kleinkriminellen ein: Die beste Aussage ist gar keine Aussage!
Speci-Man
 

Offline MetGold

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Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #5 am: Februar 19, 2007, 22:58:04 nachm. »
Hallo,

also bei Streufeldern zu erwarten, daß solche Angaben einigermaßen aktuell sein können ist doch absolut illusorisch. :vergisses: 

Schaut mal in Sikhote-Alin werden seit 60 Jahren, besonders aber in den letzten Jahrzehnten jährlich hunderte, vielleicht tausende kg geborgen von den unterschiedlichsten Sammlern/Suchern. Erwartet hier etwa jemand, daß die danach alle sofort die metsoc, von denen sicherlich noch nicht einmal alle wissen, daß sie überhaupt existiert, treu und brav über ihr erzieltes Fundgewicht informieren !? 

Also was soll das, die metsoc ist doch nicht das CIA, sie bekommt hauptsächlich ihre Daten von den klassifizierenden Instituten und verwaltet diese entsprechend. Fragt doch z.B. mal den Rainer Bart., ob er jedesmal, wenn er von Morasko zurückgekommen ist das Morasko-TKW hat ändern lassen. ( :fluester: Hallo Rainer, vielleicht hast du's ja gemacht, aber dann wärst du eine rühmliche Ausnahme.)

 :winke:  MetGold   :alter:
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Offline gsac

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Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #6 am: Februar 19, 2007, 23:03:06 nachm. »
Also was soll das, die metsoc ist doch nicht das CIA, sie bekommt hauptsächlich ihre Daten von den klassifizierenden Instituten und verwaltet diese entsprechend.

Das haste wirklich schön und plastisch auf den Punkt gebracht, Peter!  :super:

 :winke: gsac aka Alex

Offline gsac

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Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #7 am: Februar 19, 2007, 23:16:08 nachm. »
........Dann sollte der Finder aber sicher auch angeben können, auf wessen Grund und Boden (GPS) man den Fund gemacht hat.  Da drängt sich doch der Gedanke auf, dass diese Angabe mit voller Absicht offen gehalten wird.........Die beste Aussage ist gar keine Aussage!....
Speci-Man

Aber, Speci-Man, was willst Du dann EIGENTLICH als Quintessenz Deiner Beiträge aussagen hier in diesem Thread? Bzw wenn Du dies schreibst und damit Finder kritisierst, was hat das dann logisch ungebrochen mit Deiner anderen, vorherigen Kritik an der MetSoc zu tun?
:gruebel:

:winke: gsac aka Alex

Mettmann

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Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #8 am: Februar 20, 2007, 00:24:35 vorm. »
Ojeh, da muß ich nu wieder ran.....

Nein, ich bin kein Mitglied der MetSoc.

Wenn Du in den Catalogue schaust, so wirst Du lesen nicht "tkw", (tkw nicht tw), sondern:  "approx. recovered weight".
Vulgo keene absolutistische Größe, sondern ein Näherungswert.
Weiters wirst feststellen, daß drei Viertel oder noch viel mehr Werte äußerst akkurat sind.
Barum? Weil eh die allermeisten Mets aus der Antarktis stammen und da das Gewicht penibel genommen wird, zwotens weil vom Rest der überwiegende Teil aus der Wüste stammt
und die Pairingdiskussion wird Dir ja noch geläufig sein, es wenig wahrscheinlich ist, daß zu den jeweiligen Nummern falsche Angaben gemacht wurden, da dort ja bei den Rarlingen zumeist der gleiche Fund, derselbe Meteorit unter verschiedenen Nummern auftaucht, es also einfacher ist für den bösen, gierigen Händler, sein tkw. gering zu halten.

Die Gewichtsangaben, die Dir aufstoßen, beziehen sich und das ist auch nicht weiter verwunderlich, weil sie am häufigsten präsent und am allerbilligsten sind, auf die ganz wenigen Riesen- und Massenfunde, zumeist Eisen. Stöberst ein bisserl in der Datenbank oder im Catalogue, wirst sehen, daß diese die ganz große und seltene Ausnahmen sind.
- und Du wirst finden, daß von dem bekannten Gesamtgewicht der ALLER Meteorite 90% auf die Eisen entfallen, obwohl die eine seltene Klasse sind, weils bei denen eben die paar Handvoll Riesenfunde gibt, mit aberdutzenden Tonnen wie ebn Sikhote, Campo, Gibeon, Cape York usw usf. - die machen soweiso das Hauptgewicht aller Meteorite aus, und die Steinlein, die zwar den ganz überwiegenden Teil des Kataloges ausfüllen, die überstehn halt den Atmosphärenflug nicht so ohne weiteres und pflegen auch nicht in besonders großen Schauern dauernd zu fallen oder gefunden zu werden.
Kratzmer mal die Steinfunde/fälle zusammen, über einer Tonne.  Hast Jilin mit 4t, Allende mit 3t, NWA 869 mit 2-5t, Pultusk mit einst wohl 2t, wovon nur noch 0.25 erhalten, Tsarev mit 1.3t, Kunya-Urgench mit +/-1t, Norton County, welcher die Auflösung des Montagsrätsels - tja und dann fällt mir grad schon nix mehr ein. GaoGuenie muß mindestens 0.6t..
Die meisten Stein- und Eisenfälle/funde haben doch relativ wenige Exemplare und überschaubare Mengen gezeitigt.

Sodala.  

Der Catalogue of Meteorite und dessen Bulletin ist etwas anderes als ein Sammlerkatalog, sagen wir wie ein Briefmarkenkatalog oder ein Münzkatalog, wo die genau Ausgabemenge vermerkt ist.
Das ist eine wissenschaftl. Datensammlung von Wissenschaftlern für Wissenschaftler. Die Sammler, die Händler, die sind der MetSoc und ihm, dem Catalogue, schnurzpiepegal. Die MetSoc interessiert sich nicht für die kommerziellen Belange von irgendwelchen Meteoritenverkloppern oder ob der Wert eines Sammlerstücks nun höher anzusetzen sei, weil von dem Stein nu 5 oder 20kg gefunden worden seien.
Es ist eine Sammlung von Kenngrößen - wie, wann, wo, was - wo sich das Zeug in den Institutionellen Sammlungen befindet, was die Eckwerte zur petrologischen und chemischen Einordnung sind + Bibliographische Angaben, wer da erstlich oder später dieselben ermittelt.  Das tatsächliche oder das bekannte Fundgewicht ist da nur eine von vielen Größen und eher von untergeordnetem Interesse, weil sich da keine besonderer wissenschaftl. Erkenntnisse daraus ableiten lassen, ob der NWA 869 nun 300kg, 2t oder 10 gehabt hat.

Nu, und da hast eben bei solchen Massenfunden, deren Streufelder seit vielen Jahrzehnten beackert werden, das Problem, daß von Anfang nicht feststand, wieviel zu Beginn gefunden und wieviel über die Jahrzehnte gefunden wurd. Nimm Gibeon her, da wird seit 170 Jahren das Streufeld geerntet, wie sollte man das erfassen?  NimmCampo her, der erste Knödel wurd vor 500 Jahren entdeckt. Canyon Diablo, da hat man etliche Eisenbahnwagen voll abtransportiert in den 30ern und eingeschmolzen.
Da hats einen MetSoc, einen Catalogue noch überhaupt nicht gegeben!

Kurzum, est ist nicht praktikabel. Der Catalogue kommt alle 20 Jahr mal raus.
Nimm den Munionalusta, Spezi-man - ui wieder Sammlererziehlung, weil viele es als für allezeit gegeben sehen, ja Herrschaft da gabs bis vor ganz wenigen Jahren eben nur das 7.5kg Stück von 196, das Ei von 15kg von 1946, ein Batzerl von 6.3kg, was 1963 gefunden und zu guterletzt das Eck von 6kg von 1988 - und Feierabend. Wennst Muoniona vor 5 Jahren hättst kaufen wollen, da hatt das dementsprechend eben nicht wie heute 200$ im Kilo, sondern 20$ im Gramm gekostet - die ganzen Tonnenfunde sind erst in the very last years ausgebuddelt worden.

Worauf stütz sich also die MetSoc - im wesentlichen auf Literaturangaben, irgendwas musse ja als Anhaltsgröße hernehmen.  Die >23t. die de bei Sikhote fandst, waren halt das, was Krinov et al. bei den ersten Expeditionen gefunden haben. Die "over 30 tons" bei Canyon Diablo sind halt die, deren Verbleib der olle Nininger bei seinen Recherchen seinerzeit ermitteln konnte.
Guxx Brenham, da hat die Hauptmasse auch erst nach über Hundert Jahren der unermüdliche Brenham-Arnold geortet und ausgegraben.
Selbstverständlich wird das nachgetragen werden.
Wie es auch immer wieder Änderungen gibt, wie es auch bei einigen Einträgen überhaupt keene Gewichtsangabe gibt.

Es ist auch gar nicht anders praktikabel, wennst mich fragst. Die Zeiten des Empire sind vorbei, wo man, wenn in Hinterindien ein Steinchen vom Himmel fällt, eine Expedition von Emissären ausstatten und hinsenden hätte können. Das koscht viel Geld und die Hörren und Damen Foascha kommen ja nicht einmal mit den Klassifizen nach, so begrenzte Mittel hamse.
Und die interessiert, was die Steinchen und die Welt im Innersten zusammenhält - das ist space exploration allererster Kajüte mit erstaunlichen Erkenntnisgewinn - da ist es ziemlich wurscht, ob da nun 30Tonnen oder 100 Tonnen Sikhote gesammelt wurden.

Noch einmal, die MetSoc ist an kommerziellen Dingen nicht interessiert und sollte sie auch nicht sein.
Meteorite sind kein Handelsgut und ausserhalb der Wissenschaft interessieren sich auch nur ein paar sehr vereinzelte Spinner dafür.
Eine Händler-Lobby gibt es überhaupt nicht, weil die Steine selber und die Sammler derselbigen so selten sind, daß es weltweit eh nur ein mageres Dutzend hauptberuflich macht.
Der rest machts aus Spaß an der Freud, als Hobby oder als kleene Beispeis.

Zitat
Der juristische Status ihrer Funde heißt ja in aller Regel: Raubgut!

So ein Schmäh. Derfst Dich nicht von unserm Forumsparanoiker anstecken lassen  :fingerzeig:

Tja und was willst als Händler auf deine Zetterl schreiben? Einzige Standardreferenz ist und bleibt der Bulletin und das Hlg Blue Book des Catalogues.
Schreibst was anders hin, was De irgendwo gehört oder bestenfalls von Findern zusätzlichen Materials zugetragen, wasde aber selber nicht überprüfen konntest oder kannst, dann kriegst auch wieder Dresche.
Schreibst nix hin, maunzens auch wieder hin.
Guxx böse sind die Händlers auch gaaaa nich, ich schreib zum Bsp bei Gao-Guenie - wo in den letzen beiden Catalogues nix drinsteht - >500kg hin, weil ich weiß, daß Altmeister Carion allein schon ne halbe Tonne über die Jahrzehnte von dem Zeug gesammelt hat, beweisen kann ichs aber nicht.
Und man kann ja auch ned hingehen und bspw. die Klasse eines Mets verändern, wenn man anderer Auffassung ist, als der Klassifikatör.


Also noch einmal, die MetSoc, der Catalogue - die sind und waren nie für die privaten Sammler da, das ist eine wissenschaftl. Veranstaltung ohne marketing und commerce Interessen, daher mußt auch nicht Unbill und Verrat ruochen.

Daß Dir die dortigen Gewichtsangaben als Schall und Rauch vorkommen, liegt daran, daß Dir als Einsteiger eben zunächst nur die sichtbarsten Meteorite, nämlich die ganz wenigen Riesenmasseneisenfunde unterkommen, weil die eben so stark präsent sind, weils soviel davon gibt und weil Hinz und konz an das Zeug kommt und es verkloppen kann.
Da hammer das Problem, daß die seit Ewigkeiten geerntet werden, also gar nicht erfaßt werden können und dasse zudem schon seit Zeiten geerntet werden als noch keene MetSoc, noch viel weniger Sammler als heute gab und es vor allem keine Notwendigkeit gab, so etwas wie ein Gesamtgewicht zu ermitteln.

Bei Fällen hast ein anderes Problem - der Thomas ist noch nicht soweit, hihi - daß leider, wenn so ein Steinlein vom Himmel fällt, kein bestallter MetSoc-Vertreter im Vorhinein vor Ort ist.
Guxx. Ist Park Forest innem vermeintlich zivilisierten Gebiet abgeregnet - hat sich der Mob auf der Straße die Köpfe eingeschlagen - kammer Gewicht nur schwer ermitteln.
Parallelfall, Kalauer, Barwell - da war der Engländer "not amused" und die Steinlein lagen noch Monate später in den Straßen rum - kammer Gewicht nur schwer ermitteln.

Aber nochma zurück zu Massenfund und normalen Mets.
Nimm den Catalogue her, schlag ihn auf einer beliebigen Seite auf. Mach ich jetzt für Dich, weiß ja ned, ob Du einen hast..... Moment:

So - was hammer da:

Butler
IRANOM
Eine Masse von 90 Pfund wurde aufgepflügt und zwar vor 1874.
Von dem gips manchmal ein bissi was zu kaufen.

Butsura
Gefallen 12.5.1861
5 Steine gefallen. zwei 5Unzen, einer 8Unzen, einer 11 Pfund, einer 8.75 Pfund, alle passen wie ein Puzzle zusammen. der olle Maskelyne schreibt noch vonnem andern Stein.
Zusammen sinds dann 29kg.
Kriegt man, wenn man langen Atem hat, hin und wieder mal ein Krümelchen, braucht man aber geduld.

Cabezo de Mayo
Fall 18.August 1870.
Ein einzelner Stein von 25kg plumps.
Kriegste nicht.

Cabin Creek
IIIA
Kuhl, eines der berühmtesten orientierten Eisen überhaupt.
Fiel nur eins, 27.März.1886
Und das steht komplett im Meteoritensaal in Wien.
Kaufen? Vergiß es, selbst das British Museum hat nur 5g

Cacak
Chondrit.
Fall 6.Juni 1919,
Ein Stein. 212g.
Gesamt im Museum in Belgrad, wo er allerdings leider irgendwann mal verlegt wurde.

Cacaria
Mexico, 1867
IIIA
Ein 41kg-Stück gibbet, was als Amboß benutzt wurd und seinerzeit dann ins Nationalmuseum geschafft wurd.
Und da stehts heid no.
Gips nich.

Nächste Seite.

Cachari
Jammi, den kammer Koofen.
Ein einzelner Stein, 1916 ausgebuddelt beiner bahnstation in Argentinien.
23.5kg.
Solltso um die 40$/g kosten - 16.8kg in La Plata im Museum, 1.65kg in Washington, 625g in Paris.... also viel von dem Zeug ist ned unterwegs.

Cachiyuyal
Chile
Eine Masse von 2,5kg wurd 1874 gefunden.
Kannst vergessen, wirds nie zu kaufen geben, ist alles in den Museen.

Cacilandia
Brazil
Nix näheres bekannt, kriegste nicht.

Cadell
Australien, L6, Fund 1910.
7.25 Pfund gefunden, ein Stein.
2.81kg in Adelaide im Museum, 71g in Washington.
Specimen, auch den müssmer streichen.

Calce
Italien,
von dem schreibt Chladni, daß am 7.7.1635 11 Unzen gefallen sein sollen.
Weiß man nix darüber, zweifelhaft.

Caldwell
Kansas
Chondrit
Ein Stein von 12.9kg gefunden 1961.
War in der Huss Collection - besteht, müßte man allerdings nachschaun, ob das zeug wo anders zu liegen gekommen, vielleicht die Changse sowas zu bekommen.
Das läuft dann mest so ab, daß irgend eine alte Sammlung aus den 70ern mal aufgelöst wird und wer weiß, vielleicht ist da dann ein Scheiberl dabei

Calico Rock
Arkansas
IIA
Eine Masse von 7,725kg 1938 gefunden.
Krissenich

California,
USA?
Wird in einer Litangabe erwähnt mit Werte ohne weitere Angaben, man weiß nix mehr davon, ob und wo er verblieben.


Calivo
Philippinen.
Ein Stein gefallen 26. Mai 1916
2400 Gramm
speci-men - vergisset!

Calliham
Texas
L6
Ein Stein von 40kg wurd gefunden.
Davon
11.6kg Main MPI, 3.9kg Arizona State Uni, 255g Harvard, 230g Washington, 162g Tübingen, 876g Copenhagen, 145g ottawa, 125g Perth, 110g Fields Mus, 82g Nwe York, 2.04kg London.
Hihi, von dem hatt ich sogar mal 2 Scheiben verkooft, waren 60g und hatten Hussnummer drauf. Ogott, 3$/g hat ich genommen odaso.
Jetzt wüßt ich nicht mehr, woma welchen kriegen sollt.

Doppelseite feddich.

Merkst was?
Eben!
Hammer 44.000 Einträge. Zack ganz grob 30.000 aus der Antarktis und da steht das gewicht aufs gramm genau dahinter.
10.000 aus der Wüste, wo wie oben gesagt, jeds Nümmerchen sein Gewicht hat, was das Los eben hatte und wo praktisch jeds zusätzliche Steinlein oder Häuflein vom selben Fund ebenfalls sein Nümmerlein mit Gewicht bekommt - bzw. die aus dem Oman, wo die Finder artig Koordinaten nehmen, Knipsen, Wiegen - und wo nur in Ausnahmefällen bei seltenen klassen, aber runtergewirtschaften Einzelfällen später noch mehr gefunden und nimmer verzeichnet wird, Dho 007 z.B.
Tja und dann hammer 3000-4000 Fälle/Funde mit Namen -
ja und ui, was hat unser Experiment bei diesen gezeigt - die haben wolbekannte, diskrete Gewichte und meistens recht klein und wenig Steine.

Fazit - der Catalogue ist insgesamt gesehen, durchaus was beeindruckend feines, was die Gewichte angeht

und du hast Dich nur aufgehängt an den ganz wenigen Massenbilligfunden, wo man aus obigen Gründen nie das Gewicht mehr zusammenbekommen wird.

Nun fragt ihr Euch sicher, is der Mettmann deppert, daß der jetzt den Catalogue abpinselt.
Ja,
aber - was ich den Einsteigern damit zeigen will:
Muoniona, Sikhote, Gibeon, Nantan, Brahin, Seymchan, Henbury, Campo, Dronino und womöglich alles aussem ebay -- neeeee, das ist gar nicht Meteoritesammeln.
Das ist anders als mit den Drusen und Geoden - Meteoritesammeln ist VIEL mehr, es gibt viel mehr und es viel spannender!!!!

Also auch mal weg von den ewig 10-20 gleichen Massenlokalitäten!!

 :wow:
Mettmann

Buoh hab ich jetzt Kopfwäh, den Schmarn les ich ned nochmal durch.



Speci-Man

  • Gast
Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #9 am: Februar 20, 2007, 01:23:53 vorm. »
Lieber gsac!

Ich bin beileibe kein Moralist. Im Zweifelsfalle, als Met-Finder also, wäre mir das Hemd sicher auch näher als die Jacke. Keinesfalls möchte ich in diesem Forum den „Heiligen“ abgeben. Das wäre doch auch allzu vorschnell und anmaßend, da ich ja selbst (leider.... seufz!!!) noch keinen Versuchungen ausgesetzt war.

Ich wehre mich lediglich dagegen, dass unbedarfte Neulinge oder Quereinsteiger über den Seltenheitsgrad der Ware genasführt werden. Fast alle Händler – meist auch die hier im Forum vertretenen – bewerben in ihren Angeboten (Ebay+Websites) das illusorisch geringe TKW ihrer Mets und somit deren Seltenheitsgrad. Das dies eine Tatsache ist, wird wohl kaum jemand bestreiten wollen und deshalb sollte es doch bittschön auch gesagt werden dürfen!

Dennoch beschleicht mich in Momenten der Einkehr allmählich das Gefühl, damit womöglich einen Tabubruch begangen zu haben oder gar ein Nestbeschmutzer zu sein. Ich werde halt auch befragt, was ich denn nun am System zu bekritteln habe und was ich eigentlich mit meinem Thread bezwecke. Das gibt zu denken.
Nun befinde ich mich leider in der misslichen Lage selber auch keinen besseren Systemansatz bieten zu können. Es herrscht in diesem Metier nun mal eine chaotische Struktur, die ihre eigenen Regel schafft. Ich fände es halt – als Nicht-Händler – wünschenswert, wenn auch die weniger erfahrenen Akteure sich dessen in vollem Umfang bewusst wären.
Der Meteoritical Society kann man indessen nur raten, allzu offensichtliche Tatsachen nicht weiter zu ignorieren. Sie läuft sonst Gefahr, ihr normatives Gewicht einzubüßen. Wäre doch schade, wenn sie von den Realitäten überrollt würde. Ich jedenfalls halte eine solche Institution für außerordentlich wichtig und fände es bedauerlich, wenn deren Glaubwürdigkeit Schaden erlitte.
Grüße
Speci-Man

Mettmann

  • Gast
Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #10 am: Februar 20, 2007, 02:12:38 vorm. »
 :eek:   ...ich bin ernstlich erschüttert, wie ich mir fast jedsmal in diesem Forum gegen Windmühlen einen abzapf und das vollkommen ignoriert wird!
Kondolenzbezeugungen bittschön an meine Privatadresse.

Ja Speci-Man, Kohlhas, hast denn meine vorige Post gar ned gelesen? Drück ich mich so unverständlich aus?

Was für Vorstellungen hastu denn?
Die MetSoc ist weder eine Hobby-Interessengemeinschaft, noch ein Taubenzuchtverband, noch eine Berufsgenossenschaft!
Die hat mit Händlern, mit Ebay, mit Sammlern reingarnix zu tun.

Sag einmal, hast Du überhaupt einen Catalogue? Schaust in die Online-Database an?
Das ist eine gewaltige Datensammlung, wie sie umfassender nicht möglich sein kann! 43.848 Meteorite und jedes Jahr kommt noch eine gewaltige Schaufel dazu.

Und Du hängst Dich an den 10 oder 20 Riesenmassenausnahmefunden auf, wo man s.o. meine Post, man überhaupt niemals nicht das Gesamtgewicht ermitteln konnte und nie ermitteln werden können wird!

Dieses Buch ist die Referenz. Danach richtet sich jeder. Du kannst Dir ja  gern die Mühe machen und alle Finder von Sikhote der letzten 60 Jahre persönlich ausfindig machen und sie nach ihren Funden befragen, diese nachweisen und der MetSoc übermitteln.

Und sich dann auch noch beschweren über diejenigen Findern, denen Du allein verdankst, daß Du das Zeug überhaupt so billig kaufen kannst!
Sikhote hat mal 9$ im Gramm gekostet, Brahin 15$, Seymchan war nicht erhältlich, Chinga hat man früher auch mal 4/g gezahlt, Campo war auch mal 5-10x so teuer
und dann daraus den Anbietern dann noch Betrug zu unterstellen, die das Zeug unter aller Kanone verramschen, zu Bruchteilen der Preise von noch ein paar Jahren zuvor,
also irgendwo hört's dann mal auf!

Zitat
Es herrscht in diesem Metier nun mal eine chaotische Struktur.

So ein Scheiß!!!!
Dann nennmir doch ein ähnliches Gebiet, wo versucht wird jedem einzelnen Gegenstand hinterherzutracken in vergleichbarer Weise!
Und ein "Metier" ist es schon dreimal nicht.

Vergiß endlich mal das saublöde Ebay. Das ist nicht der Meteoritenmarkt. Schau ins Deutsche ebay, schau ins US-ebay - zu 95% oder mehr ist alles Billigramschware und Schrott und immer die ewiggleichen 10 - 20 Lokalitäten. Eben just diese wenigen Massenfunde, an denen Du Dich aufhängst.
Warum? Weil die Leut nur auf den Preis schauen, weilse anderes nicht zahlen oder nicht kaufen würden, weil Campo, Nantan usw. eben wegen ihrer Masse so schweinebillig sind.
Ist ja auch legitim, was soll ein Laie mit einer raren Klasse oder einem historischen Fall, der will halt ein Stück aussem All.

Das ganz überwiegende Volumen am Meteoritenhandel findet ausserhalb der Ebay statt.

Und so nett sie auch sind, die Campos, die Nantans, die Moraskos und die zehn andern Funde, über die Du Dich so erregst, sie sind halt nur ein verschwindend kleiner Bruchteil aller Lokalitätem die es gibt und die es zu kaufen gibt.

Zitat
Fast alle Händler – meist auch die hier im Forum vertretenen – bewerben in ihren Angeboten (Ebay+Websites) das illusorisch geringe TKW ihrer Mets und somit deren Seltenheitsgrad.

Eine bodenlose Frechheit!

So ich schreib Dir mal ein paar Namen hin, die wir so verkloppt haben,
und da möcht ich jetzt von Dir wissen - bei welchen dieser Namen wir oder irgendein Händler beim "tkw" unkorrekte Angaben oder maßlos untertrieben hat.

Abbott
Admire
Agoult
Air*
Alfianello*
ALH 76009
Allegan*
Allende*
Barratta
Barwell*
Baszkówka*
Beeler
Beenham
Bencubbin
Bendego
Benguerir*
Bensour*
Béréba*
Bilanga*
Bison
Boguslavka*
Bondoc
Boudnib
Bovedy*
Boxhole
Bjurböle*
Brahin
Bremervörde*
Brenham
Broken Hill
Budulan
Caddo County
Calliham
Camel Donga
Campo del Cielo
Cangas de Onis*
Canyon Diablo
Cape York
Carbo
Carthage
Cerro del Inca
Chiang Khan*
Chinga
Cleburn
Coahuila
Cole Creek
Coomandook
Crumlin
Dalgaranga
Densmore (1879)
Deport
Deport (a)
Dhurmsala*
Dimmitt
Dong Ujimqin Qi*
D’Orbigny
Drake Creek*
Dumont
Eagle Station
Eichstädt*
Elbogen*
Elenovka*
El Hammami*
El Kachla
El Sampal
Emsland
Ensisheim*
Esquel
Estacado
Estherville*
Etter
Faith
Forrest 002
Fredericksburg
Gan Gan
Gao-Guenie*
Georgetown (iron)
Ghubara
Gibeon
Gilzem
Glorieta Mountain
Gold Basin
Grady
Gruver
Guadalupe y Calvo
Guanaco
Cuenca del Tiburon
Gujba*
Gundaring
Hainholz
Hamilton
Henbury
Hessle*
Hidden Valley
Hoba
Holbrook*
Homestead*
Hraschina*
Huckitta
Hvittis*
Ibbenbüren*
Imilac
Ishinga*
Jalu
Jilin*
Juancheng*
Juanita de Angeles
Kabo*
Kainsaz*
Karatu*
Karoonda*
Kendall County
Kenna
Kermichel(*)
Kernouvé*
Kesen*
Kilabo*
Korra Korrabes
Krasnojarsk
Kunashak*
Kunya-Urgench*
La Criolla*
Lampiayrie*
Lancé*
Laundry West
Leedey*
Long Island
Lowicz*
Lueders
Macy
Maigatari-Danduma*
Mainz
Malampaka*
Markovka
Marlow
Mbale*
Menow*
Mezö-Madaras*
Miles
Millbillillie*
Milly Milly
Mocs*
Monroe*
Mont Dieu
Monze*
Morasko
Morton
Mount Ayliff
Mount Egerton
Mount Tazerzait*
Mount Vernon*
Mundrabilla
Muonionalusta
Murchison*
Murfreesboro
Murray*
Nadiabondi*
Nantan
Neuschwanstein*
New Concord*
New Halfa*
N'Goureyma*
North Chile
Norton County*
Nuevo Mercurio*
Ochansk*
Odessa
Obernkirchen
Ohaba*
Okahandja
Oum Dreyga*
Ourique*
Ozona
Page City
Park Forest*
Peace River*
Plainview
Polujamki
Pony Creek
Potter
Portales(c)
Portales Valley*
Pultusk*
Queen’s Mercy*
Quinn Canyon
Ramsdorf*
Red Rock
Renfrow
Richfield
Rupota*
Russel Gulch
Safsaf
St. Genevieve County
St Lawrence
St-Robert*
Saint-Séverin*
Salla
Santa Catherina
Santa Vitoria do Palmar
Santiago Papasquiero
São Julião de Moreira
Saratov*
Scurry
Seymchan
Shergotty*
Sikhote-Alin*
Soledade
Ställdalen*
Stannern*
Steinbach
Suizhou*
Talbachat n'aït Isfoul
Tagish Lake*
Tafassasset
Talpa
Tambo Quemado
Tatahouine*
Tauti*
Taza
Tenham*
Tepla
Thuathe*
Toluca
Tomakovka*
Travis County (a)
Tres Castillos
Tsarev(*)
Tugalin-Bulen*
Tuxtuac*
Twannberg
Udei Station*
Uruachic
Uruacu
Vaca Muerta
Veevers
Vengerovo*
Verkhnyi Saltov
Vernon County*
Vigarano*
Villalbeto de la Peña*
Vouillé
Vyatka
Wabar
Waconda
Wagon Mound
Warburton Range
Warrenton*
Watson
Weston*
Wickenburg
Willamette
Winona
Wolf Creek
Wuan*
Youndegin
Zacatecas(1969)
Zag*
Zagami*
Zagora
Zapaliname
Zaklodzie(*)
Zegdou
Ziz

und von den ungezählten Omanfunden, penibelst dokumentiert und von den unzähligen NWA Nummern rartster Klassen, da red ich noch nicht mal.

DAS ist Meteoritesammeln und nicht Anhäufen von den immergleichen 10 Billiglokalitäten in oft bedenklicher Qualität aus der Resterampe ebay.
Und das geht an vielen deutschen Einsteigern komplett vorbei.
Ein Koleopterolog, tschulligung, ein Käfersammler, wenn der sich die Wände vollhängt und die Schränke vollädt mit 20.000 Stück der immer gleichen Kakerlake, dem wird das auch nach ein paar Jährchen fad bzw. schickt ihn seine Frau zum Arzt.

Also klag nicht an, bei Sachen, von denen Du nix verstehst, sondern mach Dich vorher kundig.

Kauf Dir den Catalogue - den gibts gebraucht bei Amazon oder geh die online Database durch,
und dann erzählst uns mal, wieviele der 44.000 Einträge unkorrekte Gewichtsangaben haben.

So, nix für ungut,
aber manchmal fragt man sich wirklich....

Uuuh.
Ja ich nehm die Entschuldigungen für den Tonfall vorweg, aber nicht für den Inhalt
und klinke mich erstmal für ein paar Wochen aus. (Aprilrätsel mach ich brav).
Sollen andere den August machen.
Tschööh
Mettmann



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    • olishop.de
Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #11 am: Februar 20, 2007, 02:41:05 vorm. »

Zitat
Der juristische Status ihrer Funde heißt ja in aller Regel: Raubgut!

So ein Schmäh. Derfst Dich nicht von unserm Forumsparanoiker anstecken lassen  :fingerzeig:



Hallo Mettmann,

sag mal, wen meinst Du denn mit "Forumsparanoiker"?

Beste Grüße

Bernd

Mettmann

  • Gast
Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #12 am: Februar 20, 2007, 02:54:57 vorm. »
Den, der immer Wackersteine heimträgt, aber nicht weiß, wie ein Met aussieht, weil er kein Buch und kein Met kaufen will
und der aber im Zweifelsfalle, wenn - Gottes Wege sind wunderbar - er tatsächlich mal einen fönde,
es nie erfahren würde, da er ihn niemals anschauen lassen tät, weil er befürchtet, der pöse Staat werde ihm ihn wegnehmen.

Des kannst einem Aussenstehen gar ned erzählen, sowas   :totlach:

Aber ich wollt schweig sein.

MetGold - tu bitte ein Schmoll-Smiley finden.

Widasen.

Offline MetGold

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Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #13 am: Februar 20, 2007, 06:56:22 vorm. »
Hallo Martin,

schön, daß du die Krankenschwester :nurse: mal für uns beiseite gerollt hast.  :super:

Hätte z.Z. nur folgende "im Angebot":  :groll:  oder   :kannstmal:

 :laughing:  MetGold   :alter:
Ein ereignisreicher Tag ist mehr als namenlose Jahre - (Spruch aus einem chinesischen Kalender)

ironmet

  • Gast
Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #14 am: Februar 20, 2007, 12:02:09 nachm. »
Ach komm Martin,

nicht so schnell ausklinken!
Und vor allem nicht so lange!!
Wer soll denn dann hier die Romane verfassen??

Und das der Speci-Man ein zäher Hund ist,wissen wir ja bereits!
Speci-Man wird uns sicher gleich mal,anhand eines Beispiels zeigen,wie er,würde er die MetSoc sein,das ganze angehen würde,um immer das aktuellste Tkw zu veröffentlichen!!
Kann er sich eines von den dreien aussuchen!
Gibeon / Moss / Muonionalusta .

Bin ich mal gespannt,was er für Ideen hat!

Viele Grüße Mirko :prostbier:

 

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