Autor Thema: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?  (Gelesen 12534 mal)

Offline gsac

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Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #45 am: Februar 27, 2007, 18:43:09 nachm. »
Was man dem Einsteiger aber auch deutlich machen muß, ist, daß er aus Sammlersicht in einer großartigen Zeit angefangen hat. Er hat eine gewaltige Auswahl, alle Klassen nach belieben und zu einem sehr kleinem Bruchteil dessen, was es noch vor wenigen Jahren gekostet hat.

Das kann ich als Oldiesammler bestätigen. In den Zeiten kurz vor dem NWA-Rush war z. B. kaum ein CH- oder CR-Chondrit zu bekommen, und wenn, dann lag der Preis bei mindestens $250/g. Das vergleiche man mal mit den heutigen Preisen und dem Angebot in gerade diesen Klassen. Von R-Chondriten und ACAPs und anderen Exoten mal ganz zu schweigen.

Letzteres wird jetzt nicht noch billiger, sondern steigt allmählich wieder im Preis (siehe auch lunares Material und Marsmaterial)! Anfänger, oder Leute, die sich eine Systematiksammlung aufbauen wollen, müssen JETZT einkaufen - oder später bluten!

Ich hab in den mittleren 90ern sogar mal jahrelang nach einem LL4 gesucht - ein LL4 war damals eine absolute Rarität! Und von den schönen L3- oder LL3-Primitivchondriten mit den wunderbaren Texturen, die man heute kaufen kann, konnte man auch nur träumen oder mußte sie sehr teuer bezahlen. Den LL3.6-Chondriten Parnallee bekam man damals nicht zu dem Preis, den er heute kostet, und Wüsten-LL3er bekommt man heute sehr viel günstiger noch als das auch vergleichsweise günstiger gewordene Parnallee-Material aus Indien.

Das gabs in der 200jährigen Meteoritengeschichte noch nie und wirds leider auch nie mehr geben, wenn die Wüste ausläuft undse is am auslaufen...

Der erste Halbsatz wird von mir bestätigt, beim zweiten Halbsatz bin ich vorsichtiger - für die Kernaussage des zweiten Halbsatzes muß man auch die zeitliche Perspektive sehen. Momentan bestätigt sich das allein schon durch die Beobachtung, daß das Material aus den heißen Wüsten immer teurer wird und daß, im Vergleich zu den vergangenen Jahren, immer weniger Anbieter mit immer weniger Material auf den Börsen auftreten. Das ist jedenfalls die momentane Situation, unabhängig von der mittelfristigen Entwicklung, die u.a. vom händlergebunkerten NWA-Material abhängig sein mag (...PS: ich weiß, Reizthema, das wird wahrscheinlich gleich beschossen!), und der langfristigen Situation, die sich ganz anders darstellen mag. Für den Moment ist es tendenziell richtig: NWA wird sich weiter verknappen und verteuern.

:winke: gsac aka Alex


Speci-Man

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Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #46 am: Februar 27, 2007, 19:43:48 nachm. »
Hallo!
Sehe letzteren Punkt ähnlich wie Alex. Was noch auf den Markt kommen kann ist schwer einzuschätzen. Was sich jetzt zu verknappen scheint, ist nur das, was noch relativ easy zu finden und heimzubringen war. Oft kommen jetzt auch die rigider gewordenen politischen Rahmenbedingungen zum Tragen, aber auch die könnten künftig noch Überraschungen in sich bergen.

Habe zu den Wüstenfunden auch noch einen weiteren gedanklichen Ansatz zu bieten. Schlagt mich aber bitte nicht gleich tot, wenn sich's als kompletter Blödsinn rausstellt. Also... habe mal folgendes aufgeschnappt (fragt nicht mehr wo):  Die an der Oberfläche gefundenen Mets waren während ihrer irdischen Verweildauer meist schon für lange Zeit unter der Sandoberfläche eingelagert, bis sie der Wind dann freigelegt und für die Sichtsuche erkennbar gemacht hat. Wäre es also denkbar, dass  nach einem Turnus von 50 Jahren (sag ich mal willkürlich...) ein fast gänzlich neues Tableau  eröffnet ist?
So! Jetzt könnt ihr mich schlachten!  :confused:
Grüße
Speci-Man

 

Offline Aurum

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Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #47 am: Februar 27, 2007, 19:53:03 nachm. »
Hallo Speci-Man

Schlachte werde ich dich bestimmt nicht , ich halte den ansatz für überlegenswert, nun bin ich bestimmt kein Experte doch glaube ich das sich das was du meinst eigendlich mehr auf Sandwüsten mit Wanderdüenen beziehen muss , das sind nach allem was ich bis jetzt gelesen habe nicht die Gegenden in denen gesucht wird .

Das sind eher die flachen Wüsten und bei denen sieht es mit der Boden Erosion bestimmt anders aus . Aber mal abwarten was die Wüstenfüchse dazu sagen .

Bis dann Lutz  :winke:
Aller Anfang ist schwer !!

Speci-Man

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Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #48 am: Februar 27, 2007, 20:13:18 nachm. »
Hallo Lutz!
Wanderdünen verändern ihr Tableau sicher in wenigen Tagen, Wochen oder Monaten. So willkürlich hab ich die Größenordnung von 50 Jahren nun auch wieder nicht in den Raum gestellt.
Gruß
Gerhard

Offline gsac

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Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #49 am: Februar 27, 2007, 20:14:53 nachm. »
Ein "Wüstenfuchs" hat sich doch schon hier im Forum dazu geäußert, und das ist wirklich ein Experte, der schon oft in den Wüsten war - dessen Klarnamen verrate hier ich jetzt nicht mehr, wie gestern beinahe. Siehe Thread "kohlige Chondrite" und Mitglied "Haschr Aswad"...

Er verweist u.a. auf seinen Beitrag in Wikipedia, siehe hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hammadah_al-Hamra

...und scheibt dann:

"Besonders das Werk von D. Busche ist zu empfehlen, nirgend sonst gibt es eine deart detaillierte Darstellung der verschiedenen Oberflächenmorphologien der Sahara. Ebenfalls wichtig in diesem Kontext ist das Papier von Schlüter. Er hat meines Wissens als erster den Aggregationsprozess der nordafrikanischen Konzentrationsflächen beschrieben."

Ich fand diesen Beitrag sehr interessant zu lesen und habe mir heute gleich mal das Busche-Buch via Ebay besorgt.
PS: das Stichwort zu den Posts meiner zwei Vorgänger hier in diesem Thread heißt: EINSEDIMENTATION!

:winke: gsac aka Alex
« Letzte Änderung: Februar 27, 2007, 20:37:44 nachm. von gsac »

Offline Aurum

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Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #50 am: Februar 27, 2007, 20:20:16 nachm. »
Jo Gerhard ,

da hast du recht ist mir nach absenden auch aufgeganngen , doch ich laube nicht das innerhalb von 50 Jahren mehr als 5 bis 6 cm in den von mir beschriebenen Wüsten an boden Abgetragen werden , den die die ich besucht hatte , in Amerika , da war der Boden hart wie Stein , Wenn dort mal ein Sturm durchjagt , habe ich auch erlebt, dann waren das Staubstürme die die Oberfläche für mein Auge nicht wirklich veränderte . Aber das war ein anderer Kontinent ich kann ja wirklich völlig danebenliegen .

Bis dann Lutz  :winke:
Aller Anfang ist schwer !!

Offline gsac

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Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #51 am: Februar 27, 2007, 20:34:23 nachm. »
Jo Gerhard ,

da hast du recht ist mir nach absenden auch aufgeganngen , doch ich laube nicht das innerhalb von 50 Jahren mehr als 5 bis 6 cm in den von mir beschriebenen Wüsten an boden Abgetragen werden , den die die ich besucht hatte , in Amerika , da war der Boden hart wie Stein , Wenn dort mal ein Sturm durchjagt , habe ich auch erlebt, dann waren das Staubstürme die die Oberfläche für mein Auge nicht wirklich veränderte . Aber das war ein anderer Kontinent ich kann ja wirklich völlig danebenliegen .

Bis dann Lutz  :winke:

Diese 50 Jahre sind doch nicht mehr als ein "Augenzwinkern" im geologischen Rahmen (..ich wollte es eigentlich noch anders nennen!) - für manche Regionen jedenfalls. Aber mal über den doppelten Zeitraum hinweg gedacht oder den drei- oder mehrfachen - das ist dann schon deutlich mehr als ein Menschenalter, zwar gesamtgeologisch sicher immer noch kaum bedeutsam, aber es kann sich schon anders darstellen.

Antoine de Saint-Exupéry wird die Meteorite in der Sahara in situ vielleicht nicht viel, aber schon etwas anders am Boden liegen gesehen haben als ein Met-Sammler jetzt gut 60 Jahre später, der an genau der gleichen Stelle vorbeikommt, denke ich mal, nachdem ich jetzt was über frühere Einsedimentation und nachfolgende Abtragung gehört habe. Oder? Aber ich lasse mich da auch gern korrigieren, ich bin kein Experte in solchen Dingen. Und Sahara ist auch nicht Sahara, das ist ja ein riesengroßes Gebiet und es gibt regionale Unterschiede - aber trotzdem...

"Die Wüste lebt", die Aussage stimmt dann auch hier, wo es gar nicht um organisches Leben geht.

:winke: gsac aka Alex
« Letzte Änderung: Februar 27, 2007, 20:57:22 nachm. von gsac »

Speci-Man

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Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #52 am: Februar 27, 2007, 21:05:33 nachm. »
Hi gsac!
Besten Dank! Jetzt weiß ich auch wieder, wo ich's aufgeschnappt habe!
Die 5 bis 6cm, von denen du sprichst, sind ja nun mal auch nur ein Schätzwert. Erdgeschichtlich hingegen gesehen, befinden wir uns doch wohl gerade in einer Phase galoppierender Desertifikation und angesichts dessen kann man solche Schätzwerte (selbst, wenn sie jetzt noch wissenschaftlich fundiert erscheinen) in Bezug auf die mittelfristige Zukunft womöglich anzweifeln.

Ist das nicht toll, wie ich jetzt meinen Kopf mal wieder aus der Schlinge gezogen hab?  :baetsch:

Also.... nächste Atacke bitte! Ich kann ja hier gelegentlich auch mal den "Maso" geben!

Speci-Man

Offline gsac

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Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #53 am: Februar 27, 2007, 21:12:08 nachm. »
Die 5 bis 6cm, von denen du sprichst, sind ja nun mal auch nur ein Schätzwert.

Halt stop, sofort Einspruch, Euer Ehren! Das Zitat von "5 bis 6 cm" stammt NICHT von mir (..sondern von Lutz)!!! :fingerzeig:
Ich würde mich derart genau niemals festlegen, ohne nähere Kenntnis der Umstände, und schon gar nicht global.. Hier
verwechselst Du momentan, sicher ohne Absicht, Deine Diskussionspartner. Take care!

:winke: gsac aka Alex

Speci-Man

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Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #54 am: Februar 27, 2007, 21:21:44 nachm. »
Einspruch stattgegeben! (sag ich mal in der Richter-Rolle)
Dennoch seh ich keinen Grund, meine vorherigen Einlassungen zu revidieren oder auch nur abzumildern! (sag ich mal in der unerbittlichen Staatsanwalt-Rolle)

Mettmann

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Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #55 am: Februar 27, 2007, 22:39:14 nachm. »
Ich kömm mal wieder von der schnöden kommerziellen Seite...

jeder hat die Verknappung von Material die letzten 2 Jahre lang auf den Messen verfolgen können, weniger als 10% als auffem Gipfel des Rausches sind mittlerweile nur noch erhältlich. Sicher wird auch noch weiterhin gefunden werden, doch die Schwemme ist vorbei.
Natürlich hamstern die Händler, wasse noch kriegen können, aber warum tunse denn das? Ebend. Weil es nimmer viel gibt, damitse noch ein Stück vom Kuchen abbekommen und v.a. damitse ausgesorgt haben, wenn das Zeug wieder richtig teuer sein wird.
Und das die Marokkaner noch endlos gebunkert hätten - na das erinnert mich immer an die Funktion der orientalischen Legende des Priesterkönig Johannes...
Dytt is Wunschdenken, derjenigen, die sich nicht entschließen konnten zu kaufen und nun Torschlußpanik bekommen...

...jedoch als verantwortungsvoller Salbaderer muß ich warnen: Meteorite sollten nicht als Spekulationsobjekte angesehen werden.

(Hey könnt ihr Euch noch an die großen Weisen der Wirtschaft erinnern, die einhellig gekräht hatten, Ende der 90er, daß er, der Kleinanleger an die Börse müsse? Tja, die, die's gemacht, waren ruiniert, weil die Blase flugs geplatzt war. Was mich irritiert, ist daß genau die selben Hanseln immer noch da sitzen und als Wirtschaftsexperten uns erzählen, was jut für die Republik....  oooh, das muß man nu löschen, das war politisch. Aber so als Händler wünscht ich mir, auch manchmal sone Chuzpe...)

Mettmann

Speci-Man

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Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #56 am: Februar 27, 2007, 23:12:17 nachm. »
Hi Mettman!
Kann man von dieser Argumentation den Rat ableiten, dass sich ein Sammler besser "azyklisch" verhalten sollte?
Gruß
Speci-Man

Speci-Man

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Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #57 am: Februar 27, 2007, 23:43:23 nachm. »
...und stehen dabei Händler und Sammler nicht auf verschiedenen Seiten des Zauns? Freilich veschwimmt in diesem Genre etwas die klare Kontur, aber ist an dieser Überlegung nicht ein wenig was dran? Wenn du schon die Analogie zu den Börsianern reinbringst, mußt du auch diesen Gedankengang zulassen.

Offline gsac

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Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #58 am: Februar 27, 2007, 23:51:17 nachm. »
Meteorite sollten nicht als Spekulationsobjekte angesehen werden.

Gewiß nicht, ist ganz meine Meinung - wenn auch......

Es soll Leute gegeben haben, die selbst zu Zeiten, als Mond noch 20.000$/g kostete, sich das eine oder andere Grämmchen geleistet haben, vielleicht sogar verschuldet deswegen? Erst wenige Jahre her! Kann man froh sein, damals "vernünftig" geblieben zu sein.

Es soll Leute geben, die jetzt Mond für 1.000$/g koofen oder Mars für 600$/g, in der Erwartung, daß es sich so derart verknappt und nicht mehr viel nachkommt aus den heißen Wüsten, daß es in ein paar Jahren alles mindestens 5.000$/g kostet. Weiß man aber nicht sicher!

Es soll Leute geben, die mal gedacht haben, Dollar und Euro halten sich die Waage - auch die sind reingefallen, d.h. wenn sie auf das falsche Ende der Waage aufgesprungen sind.

Überhaupt der Dollar und der Euro, das scheint ja immer mehr auseinanderzudriften. Noch immer ist die Mett-Leitwährung ja wohl der Dollar, oder? Metthändler und Finanzspezialisten, was meint ihr, wie kann, wie wird es sich weiter entwickeln? Würde der Dollar selbst bei angenommenen Verhältnis 2:1 zum Euro immer noch die Mettleitwährung bleiben, weil die meisten Deals halt in den U.S.A. laufen, dort die meisten Händler, die meisten Interessenten sitzen und überhaupt "dit jelobte Land"....

:winke: und gute Nacht!
gsac aka Alex






Mettmann

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Re: Was sind TKW-Angaben wirklich wert?
« Antwort #59 am: Februar 28, 2007, 00:36:32 vorm. »
Nuja Speci-Man,

sagmer mal so, wenn ich die Kohle hätt, dann tät ich persönlich, also der ich, in seiner Beschränktheit, an Wüste koofen, was nur irgend zu holen ist.
Mit Ausnahme vielleicht von W2-5 OCs.  Ich tät auch den Russkis aaaaaaaaalllen Seymchan abkoofen usw. usf.
Aber ich bin der ich.

Azyklisch als Sammler? Nö.  Freilich soll man koofen, wenns billig ist, aber wenn man verkoooft, wenns teuer ist, hat man ja das Problem, dasses dann furt ist und mans nimmer so billicht herbekommt.....

Und sagen derf ich nix, sonst werd ich schuld gewesen sein :-)

Dadurch, daß der Mett-"Markt" so winzig ist, ändert sichs eben auch schnell. 2,3 Jahre sind schon eine lange Zeit.
Ich bei mir denk, die Wüste wird sich verteuern, zuerst bei den raren Klassen. Sieht man ja schon an den Märsen, die sich in 1-1,5 Jahren verdreifacht haben im Preis. Bei gewöhnlichen und verwitterten Chondriten wirds länger dauern als bei den raren Klassen, weil da erst noch ein Berg abgetragen wird.

Klassische Namen sind ein ganz anderes Feld. Die waren vom Preisverfall niemals so stark betroffen, weil sie eben nicht beliebig reproduzierbar sind.
Da schwankts jeweils nur bei den einzelnen Lokalitäten, wenn eben mal wieder was aus ner Sammlung oderm Museum frei wird, kann der Preis vorübergehend runtergehen, nur wenn umfangreiche Neufunde, alter Lokalitäten gemacht werden, braucht man einen längeren Atem.
Aber ansunsten, die werden nicht mehr, die Sammler aber schon und so gings im großen Durchschnitt der Namenssteine all die Jahre kontinuierlich bergauf.

Sonderfall sind neue Fälle. Da erkennt man stets das gleiche Muster. Wer zuerst anbietet, macht den Preis für alle, die da folgen.
Anfänglich wird ein neuer Fall hoch bezahlt, weil es stets Sammler gibt, die fürchten, nix mehr abzubekommen.
Dann, jenachdem wieviel Material frei wird und wieviele Anbieter an Material kommen, gehts bergab,
nur um dann, wenn et meiste verteilt ist, wieder anzuziehen, oftmals sogar über den anfänglichen Neupreis drüber hinaus.

Der Mettmarkt ist so winzig, daß ein einziger Anbieter, innerhalb von nur einem einzigen Monat, eine Lokalität auf Jahre hinaus in den Keller treiben kann.
Die andere Richtung hingegen, ist schon schwieriger...

Palink
Mettmann

 

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