Autor Thema: Goldkristall aus der Grümpen !?  (Gelesen 4710 mal)

Steinesammler

  • Gast
Re: Goldkristall aus der Grümpen !?
« Antwort #15 am: Mai 27, 2007, 11:42:30 Vormittag »
So, jetzt werd ich aber zur Wildsau...
Eben in den Keller gerannt, mein Multimeter entstaubt und siehe da - der Kristall LEITET STROM !
Pyrit, Hämatit und Titanit leiten KEINEN Strom.
Das Rätselraten geht weiter...

Der Steinesammler

Steinesammler

  • Gast
Re: Goldkristall aus der Grümpen !?
« Antwort #16 am: Mai 27, 2007, 11:52:56 Vormittag »
na, na, dann hast du wohl die Pyrite alle als Gold verklingelt?  :lacher:

Der Steinesammler "Verklingelt" nichts; wenn er überhaupt etwas verkauft dann bestimmt keine Mineralien und schon gar kein Gold...  :fingerzeig:

Jedenfalls werde ich mir jetzt immer nen Eimer Konzentrat vom Waschtag mit nach Hause nehmen. Pyrit, wie du ihn hast, habe ich noch nicht gefunden; aber Limonit nach Pyrit schon öfters.

Glück Auf!
Der Steinesammler

Steinesammler

  • Gast
Re: Goldkristall aus der Grümpen !?
« Antwort #17 am: Mai 29, 2007, 00:14:33 Vormittag »
Na? Hat denn niemand noch eine Idee was das sein könnte.  :nixweiss:
Ich möchte das gute Stück nämlich nicht im Mineralienatlas einstellen...

Zusammenfassung:

 - Am Fundtag hatte der Kristall einen goldfarbenen Glanz. Das hat sich erst geändert als ich das Stück über Nacht in Essigwasser gelegt habe.
 - Länge 0,97;  Höhe ca 0,7 mm
 - Der Test auf dem Kupferband brachte das Ergebniss dass es kein Pyrit ist.
 - Der Kristall leitet el. Strom.

Glück Auf!
Der Steinesammler

P.S. Danke Met dass Du hier mal aufgeräumt hast. Ich hatte schon den Überblick verloren  :gruebel:

Digger

  • Gast
Re: Goldkristall aus der Grümpen !?
« Antwort #18 am: Mai 29, 2007, 00:41:00 Vormittag »
Hallo allerseits, wieso kann den Gold keine Oktaeder machen? Bei diesem Kristallsystem können doch auch bei Rohstoffmangel die Ecken wegbleiben. Dann stimmen zwar die Kristallachsen ( alle Achsen gleichlang und im rechten Winkel ), aber sie kommen dann eben an den Ecken heraus. Was die Farbe betrifft, muß man unbedingt auch daran denken, daß sich ein organischer Belag gebildet haben kann, den die Grümpen ist zeimlich närstoffreich und es kommt schnell zum Algenwuchs. Weiter: Pyrite haben wir in der Grümpen und übrigens auch in der Schwarza schon öfters gefunden. Sie zerfallen im Wasser nicht wie üblich, weil sie einen ganz geringen Goldgehalt haben, der sie vor der Auflösung sichert. Das trifft übrigens auch auf die Pyrite um Lobenstein zu, die auch nach Jahren auf der Halde noch wie neu aussehen. Wenn ich die Fotos machen lassen kann, wird man das Ganze sicher besser beurteilen können Glück Auf, Digger

 

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