Autor Thema: Retrospektive Ensisheim 2007  (Gelesen 12397 mal)

Offline JaH073

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Re: Retrospektive Ensisheim 2007
« Antwort #15 am: Juni 20, 2007, 00:56:41 Vormittag »
Hallo Leute,

hier sind meine Fotos von der Ensisheim Show die am letzten Wochenende stattfand.
Daß es wieder mal erstklassig war hat sich bereits herumgesprochen.
Es waren auch ne stattliche Anzahl Mitglieder aus unserem Forum mit dabei - toll.

Ein Dankeschön an Zelimir für die tolle Organisation.
 
http://www.strufe.net/ensisheim_2007a.htm
http://www.strufe.net/ensisheim_2007b.htm
http://www.strufe.net/ensisheim_2007c.htm
http://www.strufe.net/ensisheim_2007d.htm

Hoffentlich funktionieren die Links...........

Viele Grüße

Hanno
Je mehr Ecken und Kanten ein Diamant hat, umso mehr funkelt und strahlt der Stein.

astro112233

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Re: Retrospektive Ensisheim 2007
« Antwort #16 am: Juni 20, 2007, 01:39:06 Vormittag »
Hi Hanno,

genial tolle Bilder, Kompliment  :super:

Allerdings werden jetzt die Daheimgebliebenen völlig durchdrehen.   :wow:  :platt:   :wow:

Viele Grüße sendet dir Konrad.

astro112233

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Re: Retrospektive Ensisheim 2007
« Antwort #17 am: Juni 20, 2007, 12:44:46 Nachmittag »
Best of Ensisheim.   

Hallo Freunde,

ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Aus geheimer Quelle wurde mir diese Aufnahme zugespielt.

Es zeigt Hanno Strufe ( Genannt der Abfüller ) und Schmusebär Christian Anger.

Gruß Konrad.   :hut:

ironmet

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Re: Retrospektive Ensisheim 2007
« Antwort #18 am: Juni 20, 2007, 18:05:59 Nachmittag »
Hallo Meteoriten-Freunde,

nach einem wunderschönen Wochenende in Ensisheim,wollte ich euch meine Bilder nicht vorenthalten.

Peter Marmet und Hanno Strufe haben ja ihre genialen Bilder hier schon präsentiert. :super:

Hier die Links dazu:

http://www.meteorite-mirko.de/0334af993b0042c09/0334af995509fe606/index.html

http://www.meteorite-mirko.de/0334af993b0042c09/0334af99550a3c925/index.html

http://www.meteorite-mirko.de/0334af993b0042c09/0334af99550a47244/index.html

http://www.meteorite-mirko.de/0334af993b0042c09/0334af99550a48656/index.php

ich hoffe mal es funktioniert so.

Viele Grüße Mirko

Offline MetGold

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Re: Retrospektive Ensisheim 2007
« Antwort #19 am: Juni 20, 2007, 18:37:20 Nachmittag »
Hallo,

ich finde es wunderschön, wenn von verschiedenen Mitgliedern zu einem Ereignis Bilder gemacht und hier veröffentlicht werden, da jeder seine Motive nach ein klein bischen anderen Gesichtspunkten auswählen tut.  :super:

 :danke:   MetGold   :alter:
Ein ereignisreicher Tag ist mehr als namenlose Jahre - (Spruch aus einem chinesischen Kalender)

ironmet

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Re: Retrospektive Ensisheim 2007
« Antwort #20 am: Juni 20, 2007, 19:45:51 Nachmittag »
Hallo Peter,

ja,das finde ich auch.
Auch ich habe die Vorjahre schon immer mit Vorfreude auf die Bilder von Peter Marmet und Hanno Strufe gewartet.
Zum Glück hab ich jetzt aber auch ne Homepage und kann auch anderen die Freude bereiten.
Denn für alle die,die nicht auf der Börse waren,ist Bilder schauen ja der einzige Trost.
Aber es soll nicht nur Trost sein,sondern vor allem Spaß machen!

Viele Grüße Mirko

Offline JaH073

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Re: Retrospektive Ensisheim 2007
« Antwort #21 am: Juni 20, 2007, 22:35:32 Nachmittag »
Hallo,

huch, wo kommen denn solch tolle Fotos von mir her.
Daran kann ich mich ja gar nicht erinnern   :platt:

Komischerweise waren sogar auf meiner Digicam Fotos die ich hier leider, leider nicht präsentieren kann   :baetsch:
Wenn ich den erwisch der das geknipst hat   :streit:

Es war ein erstklassiges Wochenende und ich denke alle bisher veröffentlichten Fotos können dieses bestätigen.
All diejeninge welche nicht da waren, haben echt was verpasst.
Also Leute, nächstes Jahr den Juni unbedingt für Ensisheim freihalten.

Beste Grüße

Hanno
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Speci-Man

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Re: Retrospektive Ensisheim 2007
« Antwort #22 am: Juni 21, 2007, 20:37:22 Nachmittag »
Hallo!
Kann nur beipflichten. Ensisheim ist den Sprit wert. Auch wenn es größere und umsatzstärkere Börsen geben mag: Dieses historienumrankte Ambiente ist durch nichts zu toppen!
Bei der Gelegenheit fällt mir der Vergleich zu Gifhorn ein. Konnte es kaum glauben, als mir jemand erzählte, dass Gifhorn vor Jahren einmal eine zumindest ebenbürtige Bedeutung gehabt haben soll.
Letztlich lebt der Erfolg einer Veranstaltung doch von der Zahl der teilnehmenden Personen. Da sieht es wohl leider für den Fortbestand von Gifhorn rabenschwarz aus. Hier deutet sich - darüber hinaus - auch eine empfindliche Schlappe für den Meteoriten-Standort "Deutschland" an. Hier sollte doch dringend einmal (eher aus berufeneren Mündern als dem meinen) eine Standort-Initiative ins Leben gerufen werden.
Wie denkt ihr darüber?
Neuer Thread?  :gruebel:
Grüße
Gerhard

Mettmann

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Re: Retrospektive Ensisheim 2007
« Antwort #23 am: Juni 21, 2007, 21:25:27 Nachmittag »
Spezialisierte Meteoritenmesse gibt es sonst keine außer Ensisheim und Gifhorn.
Wie auch, die Meteoritenwelt ist winzig.
Eine neue Messe bringt gar nix. Wie Du bemerkt haben wirst, weil es so wenig Anbieter gibt, müssen die aus allen Herren Ländern anreisen. Aus Marokko, aus Rußland, aus USA, aus Böhmen und Polen, aus Italien und Frankreich......  wenn Du schon über den Sprit jammerst, was meisnt, was die für Spesen haben?  Das lohnt sich nicht für die, auf kleene Pfarrflohmärkte zu fahren.
Und in D hätte ich erst recht bedenken, da das Publikum hierzulande das Gegenteil von kauffreudig war in den letzten 4 Jahren. Daher bleiben auch immer mehr internationale Metthändler von der Münchenmesse weg, die mal das zweitwichtigste Mettereignis der Welt war.
Daher ists höchstbemerkenswert, daß der Zelimir es geschafft hat, daß die Ensisheimschau sich etabliert hat und immer noch wächst.
Das war nur möglich, weil sie terminlich und räumlich in der Nähe von der Messe in St.Marie angesiedelt wurd, immerhin eine der größten Mineralienmessen der Welt.
Meteoritenhändler sind zu einem Teil darauf angewiesen, an "fachfremdes" Publikum zu verkaufen, da in der Mineralien- und Fossilienwelt doch auch andere Summen, wo bei den Meteoriten schon hysterisch gekrischen würde, hin und wieder Gang und Gäbe sind.
Daher wars auch ein schwerer Fehler, Gifhorn vom Wochenende vor München in den Mai zu verlegen. Früher konnten so die Überseeler oder weitanreisenden eben zwo Messen in einem Aufwasch machen. Nun lohnt sich die Anfahrt für sie nimmer. Hat man weniger Händler, hat man weniger Publikum....usw.

Also kann man nix machen. Eine neue Börse zu erfinden, würde nur lokale Sammler und Händer anziehen, also noch weniger als in Gifhorn. - Für die Händler von weiterher tät sichs finanziell nicht lohnen, und die Sammler täten wegbleiben, weils kein genügend großes Angebot gibt.

Einzige Möglichkeit wär, ein Event unmittelbar vor oder nach München zu gründen. Z.B. auf Burg Loket in Böööhmen, wo der Elbogen jefallen. Da ist auch die Küche und das Bier besser.
Organisation würde viel Arbeit bedeuten, ohne Entlohnung. Ob sich das einer aufhalsen würd? Man bemerke wie unengagiert es schon in diesem Forum zugeht...

Sonst gibts nur Tucson und München. Andere Messe spielen Meteoritenmäßig keine bedeutende Rolle, obwohl es heißt, Tokio sei noch gut.

Und warum. Mantra 3000 - weil das Zeug so rar ist, und weil es daher nur ganz wenige Sammler und daher noch weniger Händler gibt.
So is das mit den Messen.

Amen

PS: Und Standord BRD - naja...obs den jemals gegeben hat?  Uaah schau dochmal ins bundesdt. Ebay...........
Könnte man ne anonyme Umfrage machen, hier im Forum. Ich gebe für Meteorite jährlich aus:  A 50.000-10.000Euro, B 10-5000Euro, C 5-1000Euro, D 1000-500Euro, E 500-100Euro, F unter 100Euro.
Da machen dann 13 Hanseln mit.  7 kreuzen E an, 1 F, 2 D, 2C, 1B an   das Gesamtvolumen nimmst dann mal 7, feddich ist der Standort Deutschland.






Speci-Man

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Re: Retrospektive Ensisheim 2007
« Antwort #24 am: Juni 21, 2007, 23:01:14 Nachmittag »
Neenee Martin!
Das mit dem Hanserlzählen kommt mir nun doch etwas zu polemisch rüber! Da würden auch die Franzosen kaum besser aussehen können. Lediglich die Amis könnten in diesem Vergleich Punkte gutmachen. Wenn man allerdings die Größe dieses Landes in die Überlegung einbezieht, stellt das auch schon keine signifikante Konzentration mehr dar. Da könnte man die USA schon eher einem Gesamt-Europa gegenüberstellen und dann fiele der Vergleich schon wesentlich anders aus.
Das Ebay-Erscheinungsbild als Maß heranzuziehen, halte ich ebenfalls für fragwürdig. Wenn Du aus den jeweils über tausend Met-Angeboten auf ebay.com mal die außeramerikanischen Artikelstandorte herausziehst und den eigentlichen Herkunftsländern zurechnest, sieht das schon gar nicht mehr so überlegen aus. Hier beugt man sich doch lediglich der Marktmacht dieser Firma. Wäre ebay.com z.B. eine französische Firma und wäre Französisch die Weltsprache Nr.1, erschiene das alles in völlig anderem Licht. Dann würde womöglich ein gewisser Mr. Altman darüber räsonieren, wie erbärmlich es um die Marktperformance von Texas bestellt wäre.
Grüße
Gerhard

Mettmann

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Re: Retrospektive Ensisheim 2007
« Antwort #25 am: Juni 22, 2007, 01:33:42 Vormittag »
Dochdochdoch Arbeiterfaust,

Du weißt ja, wie ungern ich mich wiederhole, und nun soll ichs schon wieder tun?
Im Übrigen brauchmer kein McKinsey-Vokabular, da ich weiterhin der Überzeugung bin, daß ein "Markt" für Meteorite nicht existiert.
Ebay - lies die alten Beiträge nach, wo ich Dir damals maln paar Stücke aus der Lamäng rausgesucht hab, wiede sie einfach im dt.ebay nicht finden wirst.
Die Europäischen Verkäufer stellen ins US-ebay ein, nicht aus modischem Amerikanismus, sondern weilse im dt.ebay keinen Preis für gute Stücke bekommen und draufzahlen täten oder eben auf den Startpreisen sitzen bleiben würden. Im dt.ebay geht hauptsächlich nur das unterste Segment. Die Leute stellen hier nicht Futzel, Massenlokales, Gleisschotter und Nantanfitzel ein, weil es ihnen soviel Spaß macht, sondern weil es verlangt wird und anderes nicht läuft. Daher ist das Erscheinungsbild vorzüglich als Maß heranzuziehen. Laß Dich nicht irritieren - wenn Artikelstandort Deutschland ist und der Artikel ins US-ebay eingestellt wird, dann erscheint er auch automatisch im deutschen ebay. Die Händler stellen im US-ebay ein, weil dort das Zeug nicht nur besser bezahlt wird, sofern nicht das unterste Segment betroffen ist, sondern weils überhaupt dort verkauft wird.
Daß USA eine andere Tradition hat, die dazu geführt hat, daß im Verhältnis zur Beherdeh, Meteorite überproportional populärer sind und daß ein anderes Kaufverhalten an den Tag gelegt wird, nämlich lieber anspruchsvollere Sachen, die auch pro Stück mehr kosten dürfen, dafür vielleicht in einer niedrigeren Frequenz, hab ich auch bereits früher erläutert.
Nun zum "Standort" Bäherdääh, Jenosse - also wenn wir uns in Hamburg auf die Messe stellen, lekker Teile auffahren, und das Publikum an der hellen Schaufront ausnahmslos vorbeirauscht, um sich am hintersten, schlecht beleuchteten Beitisch, wo es eben billiger aussieht, in den Grabbelkästen umzutun - wenn es sich da das kleinste Fitzel mühsam rausfingert, was auf 5 oder 10Euro käme, sich dann ne halbe Stunde einen Vortrag über Meteoriten erzählen läßt, um dann diesen kleinsten Stein des Standes, nachdemse den Preis erfahren, zurücklegen mit der Bemerkung: "Jaaa, wenn wir mal zu Geld kommen, dann wär das vielleicht was für uns." - dann denk ich bei mir, hobi falschen Standort oder was? Wenn wir in Munich unsern Stand haben, a deitsche Mess, uns vom Publikum teilweis anpflaumen lassen müssen, daß wir Betrüger und usere Monde alles gefälscht, wenn auf dieser Messe, wo das Publikum überwiegend deutsch ist, letztendlich 90 oder 95% unserer Verkäufe an nichtdeutsche Besucher gehen, was verrät das über den Standort? Wenn ich mich in Stuttgart am letzten Tag entscheide, meine kleinen Stücke nimmer einzupacken, sondern zu verschenken und die Hälfte der Leut, die Meteorite nicht einmal geschenkt haben will - ja Speciman, da fragt man sich nimmer nach dem Standort, sondern nur noch: Ja wo bin ich denn hier? 
Und nu soll ich auch noch über die "Marktperformance" räsonieren? Biddesehr, auch wieder Rückgriff - siehe alten Beitrag - selbst geliebtes Gleisschottersegment spottbillig, seinerzeit Bessey's Weghaue nach Munich. Nach USA 5 Zentner und die mußten mehr bezahlen, nach D 12kg trotz kostenlosem Klassifizangebot. Die meisten in D sind Dir ähnlich, für sie bedeutet es nen Stein für 30Euro oder auchma 100 zu kaufen, anscheinend eine große Anstrengung. In USA haben die Leut im Schnitt nicht mehr Kohle, aber die kaufen dann eben nicht 10 oder 30 30$Stücke im Jahr, sondern seltener und dafür bessere, größere und anspruchsvollere Sachen. Zudem ist dort die Preiskenntnis (wemma mal ebay mit seinen psychol. Effekten wegläßt) weitaus ausgeprägter. Wenn man denen einen sehr guten Preis hinreibt, erkennses und freuen sich, statt noch zu feilschen oder zu muffeln.
Was meinste, warum in diesem Forum so wenig Gebrauch gemacht wird von der Anzeigensparte? Auf der US-List haste 600-800 Mitglieder, da hast jeden Tag 3-6 Angebote. Hier hammer 140 Mitglieder. Müßtmer doch jeden Tag ein Angebot haben, sagt Adam Rys. Hammers? Nö, sondern alle 2-3 Wochen einmal. Warum? Weils nix bringt. Ich glaub, von allem, was ich hier beworben, da gingen zwei Stücke nach D und ein paar Döslein. An den Preisen liegt es nicht - nimm die Döslein her, kann sich wirklich jeder leisten. Warum verkaufen die sich überall hin in großen Stückzahlen, nur hier in D kaum? Warum muß man hier zunächst lange Mails schreiben, damit einer mal eins oder zwei nimmt, derweil aus andern Ländern die Leut so begeistert sind, dasse Fragen obse die Exklusivvermarktungsrechte für ihre Region haben können? - und bei den andern Sachen, es war auch schon früher so, bei Werbungen auf der deutschen yahoo-Gruppe oder bei Rundmails - eine müde Veranstaltung, kaum Feedback oder gar keins, derweil das Zeug meist ruckzuck nach USA ging und da waren immer etlich spezialisierte Händler dabei, die's zum Wiederverkauf hergenommen haben. Was soll ich mich also groß über Performance auslassen?
In meiner Kartei hab ich immer noch 3x mehr Deutsche stehen als Amis. Wenn aber 60-70% des Umsatzes übern Teich geht, 10-15% nach Europa und nur der kleene Rest nach D, was mag das bedeuten? Ich hab mir das nicht ausgesucht, das hat sich so ergeben und ich hätt gar nix einzuwenden, wenn die Deutschen auch soviel kaufen würden wie die Amis oder Europäers, das derfst mir schon glauben!
Und so gehts im Grunde allen dt.Metthändlern und Sammlerhändlern es sei denn sie spezialisieren sich bewußt auf den dt. "Markt". Frag den Mirko, wennst mirs ned glaubst.
Das is das beef und keine Polemik. Hier in D hast nur einen sehr kleinen Kreis von Sammlern, die sich auchmal gute Stücke was wert sein lassen, das sind entweder sehr gute Kenner oder selbst Gelegenheitshändler, manchmal auch fachfremde Neulinge. Die freuen sich über gute Angebote, die wissen gute oder seltene Stücke zu schätzen. Den andern, so zeigt die Erfahrung, braucht mans eigentlich nicht anzubieten, würd den Aufwand ned lohnen. Vereinfacht die Sache, hat man was spezielleres, größeres oder was nicht in das übliche Masseneisen- oder gar dt.ebay-Segment paßt, dann weiß man schon, wem mans in D anbieten kann, tja und sonst gehts eben zur Hauptsach übern Teich.

Und wenn sich nu eben so ein Bild ergibt, dann ist nicht schwer zu erkennen, daß man nicht einfach so eine Börse aussem Boden stampfen kann.
Also mein Rat wäre, einfach Gifhorn wieder uffe alte Termin zu verschieben, dann klapps auch mittem Nachbarn.
Du machst Dir eben immer noch keene Vorstellung, was für ne kleene Nische die Meteoriterei ist und wie wenig Sammler es gibt. Wieviel Einwohner hat Berlin und Einzugsgebiet? Wieviel sitzen dann am Mettstammtisch= eben.

So isset.
Mettmann

PS: mit der "Marktperformance" in Texas simmer überaus zufrieden  :super:

Offline paragraf

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Re: Retrospektive Ensisheim 2007
« Antwort #26 am: Juni 22, 2007, 03:35:24 Vormittag »
Hallo Martin,

kurz noch ein Statement von mir, bevor Du Deine Koffer packst und nach Tucson auswanderst:

Ständig bejammerst Du nur die Ist-Situation, anstatt mit Deinen unbestrittenen Kenntnissen etwas zu tun, um diese Situation zu verbessern. Wenn die potentiellen Kunden keine Ahnung haben, müssen sie eben wissend gemacht werden. Leider machst Du das auf Deinen Seiten nur halbherzig - aber immerhin.

Das Problem neuer Interessenten (= Kunden, Sammler und sonstige Interessenten) liegt doch darin, dass sie es einfach nicht glauben können/wollen, dass es sich um einen Meteoriten handelt. Die sind nat. alle grundsätzlich interessiert - aber hilflos, um beurteilen zu können, dass das, was da auf dem Tisch liegt, eine Geldausgabe Wert ist. Also ich kann das - wahrscheinlich deswegen, weil ich auch erst neu bin - nur durch und durch nachvollziehen. Ich bin überzeugt, das mehr Information diese Situation wesentlich verbessern könnte.

Diese Leute dann zu verdammen, so nach dem Motto, die Deutschen (Sammler) sind ja doch nur blöde und die Amies sind die besten..., nur weil die mehr kaufen, finde ich den falschen Ansatz!

Es geht ja schon mit den Präsentationen der Angebote (nicht ganz Eurer - aber auch!) auf den Börsen los! Ja wie dilettantisch ist DAS denn?

Da werden schwarze Meteoriten und Tektite in der Art eines Suchbildes auf dunkelgrünen oder schwarzen Tüchern präsentiert und zwar in einer Höhe, die optimal für einen akuten Bansdcheibenvorfall wäre. Da wird der Verkaufspreis - aus welchen Gründen auch immer - nicht genannt. Also Bitte, so blöde ist der Kunde nun auch wieder nicht, sowas kann man viell. auf einem Obstmarkt machen. Lass den Kunden doch nach Hause gehen und im Kreise seiner Lieben verkünden, "Ich habe auf der Börse einen Marsmeteoriten gesehen, der kostete 50.000,- EUR" - Wo ist das Problem?

Obwohl: Dieses Tapeziertischambiente ist wohl nicht für solche Preise optimal, daran krankts offensichtlichl. Das ist dann wohl eher was für Christie's...Der feine Unterschied! Die Kunst des marketings eben...

Öffentlichkeitarbeit ist angesagt! PPT-Vorträge! etc. ... Steter Tropfen höhlt den Stein!

Und das "IHR", Deine Gang & the other 2-3 Perverts nicht schon längst bei Kerner, 3nach9, etc. die Sessel breitgesessen habt, ist ein Armutszeugnis für die Liga!

Gruß

Bernd




 

Offline Aurum

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Re: Retrospektive Ensisheim 2007
« Antwort #27 am: Juni 22, 2007, 09:43:39 Vormittag »
Hallo Martin ,

Ich will mal nicht gans so hart sein wie die Beiden vor mir , aber so gans unrecht haben die nicht . es liegt wirklich am mangelden wissen in der BREITEN Öffendlichkeit .
Das kann ich von meiner warte aus nur bestätigen , bis Aprill der vergangenen Jahres hatte ich bestimmt überhaupt nur Halbwissen über Meteoriten ( Ob das heute anders ist will ich nicht beurteilen ) erst durch das Forum habe ich erfahren das es einen Markt für Meteoriten gibt und das diese auch frei zu kaufen sind.
Bis danhin hatte ich die Vorstellund das wenn mal ein Meteorit auf die Erde Plumpst und gefunden wird , das dieser direkt in irgend ein Labor oder Museum verschwindet , :nixweiss:
Ich hatte schon mal mit Hanno darübergesprochen das es Hier in Düsseldorf oder umgebung zwar Mineralien böresen gibt aber ich noch nie was von Meteoriten gesehen oder gehört habe , das einzugsgebiet von Düsseldorf umfast mitlerweile mehr als 5 Milionen Menschen , wenn sich davon auch nur 1% für diese Mateerie interesiern , oder Intersiren würden , was glaubst du wieviele da bei einer anständigen Werbung wohl kommen würden .  :gruebel:
Das Argument das es nicht an der Werbung liegen Kann, kann ich nicht gelten lassen . Jeden  Tag wenn ich den Fernseher einschalte bekomme ich das gegenteil vorgelebt , ein kleines Beispiel : XXXXX wäscht so sauber , weisser geht es nicht .
Ein Paar Wochen später heist es dann : Das Neue XXXXX wäscht Noch weisser !!!   :crying:
Hallo wenn das eine schon so weiss gewaschen hat das es besser nicht geht , wieso wäscht dann das neue noch weisser  :gruebel: :crying: :gruebel:
Meinst du die würden noch Milionen ausgeben für Werbung und sich immer noch was neues einfallen lassen wenn es den nichts Bringen würde  :fingerzeig:
Was ich damit sagen will , Bernd hat recht Werbung , aufklärung ,tut not . Nicht in dem kleinen Anzeigen Blätschen im Stadtteil sondern auf Breiter Front .
Eine wirkliche gelegenheit dazu wäre wiklich eine Neue Messe , da könnte mann dann so richtig mit allen Medien auf die Pauke hauen  .
Ich sehe das Problem eine solche neue Messe zu Organisieren eher auf der Anderen Seite , bei den Händlern , was ich auchverstehe den es ist für einen Händer ein finanzielles  Risiko sich auf eine Neue Messe einzulassen, ( Abgewandelter Spruch :   Ensisheim , das weiss Mann was Mann hat ! ) .
Um hier in der Region eine Messe zu Organiesiern muss der Veranstallter wissen wieviele da Kommen . und da Reichen dann nicht nur 10 oder 15 aussteller . Erkennst du nun mein Problem ? Mit dir , Mirko , und Hanno kenne ich abgesehn von Hernn Zeitschel keinen händler und wenn ich hier eine Messe ankündigen würde und da sind dann nur 3 Aussteller lachen sich die Leute Tot .Tschuldigung den Hernn Kümmel hatte ich im Moment vergessen .
Die Organisation beginnt zuerst bei euch Händlern , wenn die Steht dann muss die Presse , Funk und so weiter Aktiviert werden .

Das habe ich nun nicht mal eben aus dem Hemd geschüttelt ich habe mir da schon seit Wochen Gedanken gemacht , alles Steht und fällt mit den Händlern , ist eigendlich mein Fazit . es wäre eigendlich an der Zeit das ihr nicht nur Weinend den kopf hängenläst sondern Aktiv eingreift . Erhöt die Nachfrage durch Werbung und Aufklärung , Deutschland ist eines der Länder mit den Meisten Milionären Pro Tausend Einwohner , Meerbusch ist eine Stadt 15 KM von Düsseldorf entfehrnt dort leben die Mesiten schlecht hin , und was Glaubst du was denen noch Fehlt die schon alles haben  :gruebel: :lacher:
Und wenn du dir Gedanken um die Räumlichkeiten machst da kann ich dich auch beruhigen , von dem Kneipen hinterzimmer , bis zur LTU Arena ist alles vorhanden .

So und nun den Ball zurück zu dir .

Bis dann Lutz  :winke:
Aller Anfang ist schwer !!

Offline Schönedingesammler

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Re: Retrospektive Ensisheim 2007
« Antwort #28 am: Juni 22, 2007, 10:41:52 Vormittag »
Aber Hallo,
was ist denn hier los. Da wird geschimpft und gemeckert ? Was ich an der Diskussion gar nicht verstehe, warum sich hier die Sammler auf die Seite der Händler schmeissen. Warum sollen die denn mit Gewalt die Nachfrage steigern? Das treibt doch nur die Preise, das Angebot wird doch dadurch nicht mehr. Wie der Maddin schon gesacht hat, wenn erstma die Millionäre auf den Trichter kommen, daß Met´s ne coole Sache sind, können wir kleine Sammler einpacken. Und wenn ich Händler wär, würde ich mich mit den paar anderen Händlern die es überhaupt nur gibt mal eben absprechen und das ANgebot verknappen. Mal 1 JAhr nichts auf den Markt schmeissen. Das wird die Preise treiben. Die Händler halltens sicher auch aus, da ja eh keiner davon leben kann, vermute ich. Mein Tip an alle Sammler: Stopft euch die Taschen voll ohne Ende, die Erben werden sich freuen, wenn in 50 Jahren Mets vielleicht in Mode kommen wie Diamanten. In Anlehnung an Kostolany: Heute kaufen, schlafen legen und im Alter wieder auspacken. so long, cu, Uwe :prostbier:
Dsds

Mettmann

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Re: Retrospektive Ensisheim 2007
« Antwort #29 am: Juni 22, 2007, 14:57:24 Nachmittag »
Hi Bernd, Lutz, Uwe...

also ich beschwere mich und klage überhaupt nicht. Ich bin durch die Beiträge vom Speciman gefragt worden, meine Meinung und Erfahrungen kund zu tun.
Nix anderes habe ich gemacht, um zu zeigen, daß die Vorstellungen, die gerade die Neulinge vom "Meteoritenmarkt" haben, irrig sind und im konkreten Fall, warum eine neue Börse in Deutschland nicht funktionieren würde und welche Voraussetzungen gegeben sein müßten, daß überhaupt so eine Börse funktionieren könnte.
Wer nicht d'accord geht mit meinen Meinungen - ja Himmel, niemand hindert ihn daran eine solche Börse aufzuziehen. Nur gescheit daherreden, um am End dann mit den Finger auf andere zu zeigen, so müßt ihrs machen, iiiich aber doch nicht, ist auch sehr bequem.

Zu einer Börse kommen die Händler nur, wenn sie nicht zu arg draufzahlen oder eben sich erhoffen neue Kundenkotakte zu finden. Wir haben bereits eine spezialisierte und einige Jahre etablierte Messe in D in Gifhorn und ihr seht ja, daß sie kaum Zuspruch findet. Und warum nicht? Weil es so wenige Sammler gibt, weil Deutschland ein schwieriges Pflaster ist. Mit den Sammler, die dorthin kommen, stehen die Händler übers Jahr sowieso in persönlichem Kontakt.
Ihr habt eben immer noch die Vorstellung, daß Meteoritesammeln so ein Feld sei, wie Mineralien, Märklineisenbahnen, Antiquitäten usw. sodaß da eine relative große Menge an Sammlern und Händlern im nebligen Wurschtkessel schwimmt und das Meteorite handelbare Güter und Waren seien wie Edelsteine, Trüffeln, Ü-Eierfiguren.  Dem ist nicht so. Die Familie ist klein, die Ware ist rar.  Wozu sollte also z.B. ein Überseeischer Händler Spesen von 5000, 6000 Euro oder mehr auf sich nehmen, um auf eine Börse zu fahren, wo er dann die altbekannten Gesichter trifft, mit denen er übers Jahr seine Geschäfte ohne solche Spesen via Internet erledigt und wo er eine verirrte Laufkundschaft hat, die für kleinere Stücke im 10-30Euro-Rang nur gut ist? 
Ihr schreibt nun, die Händler müßten in Vorlage gehen - ja erwartet ihr ernstlich, daß die Händler zum Spaß an der Freud 10 Jahr lang ein solche Börse bedienen würden, wose immer nur draufzahlen?  Deswegen kann eine solche Börse nur klappen, wenn sie im Vorfeld oder im Schlepptau eines anderen Großereignisses stattfindet.

Und wie schon oft geschrieben - diese Opposition, die Euch vorschwebt Händler versus Sammler existiert nicht. Es gibt keinen Händler, der nicht Sammler wäre und der Großteil der Sammler handelt selbst mit Meteoriten in verschiedenem Umfang. Das habt ihr doch in Ensisheim gesehen, ein beträchtlicher Teil der Anbieter dort, sind in allererster und einziger Linie Sammler.
Und weiters wie schon geschrieben, gibt es kaum Händler, die Meteorite hauptberuflich betreiben. Sondern als Nebensortiment oder als Steckenpferd. Weils Enthusiasten sind.
Das sind Einmann-Shows, derenTag auch nur 24-Stunden hat und die sich auch noch um ihren Haupterwerb kümmern müssen, Werbeetats und Zeit steht denen nicht zur Verfügung.
Daher kann man nicht von einem Markt sprechen.
Specimen schreibt, Ensisheim wäre nett gewesen, aber es gäbe sicher größere und umsatzstärkere Messen, Paragraf zeigte sich mäßig beeindruckt - ja Buben, in Ensisheim habt ihr schon einen ziemlichen Teil der Meteoritenwelt, der prominentesten Händler entweder als Teilnehmer oder Besucher dagehabt!
Viel mehr habt ihr in München auch nicht in Tucson schon ein bisserl mehr, allerdings fehlen dort dann wieder viele europäische Händler und Kleinanbieter, weil die Kosten doch ein bisserl hoch sind fürn Sammlerhändler oder Sammler.

Zitat
Diese Leute dann zu verdammen, so nach dem Motto, die Deutschen (Sammler) sind ja doch nur blöde und die Amies sind die besten...
Du liest immer nur raus, was Du rauslesen wirst. Ja freilich ist Antiamerikanismus grad hip. Aber wenn dann einer schreibt, Deutschland wäre ein vergleichbarer "Standort" - obwohl man ihm schon früher erklärt hat, daß die Rezeption von Meteoriten in USA durch andere Traditionen in der Popularisierung besser ist - dann kann ich auch nicht die Fahne hissen und flunkern.
Wie gesagt, es gibt freilich hier auch ausgewiesene Kenner und Sammler, wie ich auch nix gegen Kleinsammler hab - nur das Volumen ist eben PROPORTIONAL deutlich geringer.

Also noch einmal, Meteorite sind für die meisten Verklopper ein Hobby, ein Freizeitvergnügen. Wieviel Zeit und Geld steht Euch für Euer Hobby zur Verfügung? Welche Summen und welchen Zeitaufwand währt ihr bereit, zu spendieren, um Euer Hobby zu popularisieren? Die wenigen professionellen Meteoritenhändler haben genug zu tun damit, immer neue Meteoriten aufzutun, das ist nicht einfach und sehr zeitraubend. Warum? Weil das Zeug mit Abstand das seltenste ist, wo gibt auf Welt. Die können auch nicht immer Sikhote, Seymchan und Campo machen, die müssen die fortgeschritteneren Sammler bedienen. Das ist anders als im Großmarkt Orchideen oder auf den Flohmärkten und Auktionen alte Bücher und Stiche kaufen.
Zudem brauchense Zeit zum Präparieren. Tja und von irgendwas müssen sie auch leben und da ist es eine natürliche Frage der Effizienz, daß sie sich an die Leute wenden müssen, die eben bereits in der Materie drin sind, wissen um was es geht, da die es sind, die Stücke kaufen, mit denen die Meteoritenhändler ihr Auskommen bestreiten. Die brauchen keine Werbung mehr.
Zudem, wenn man sich das schon als Beruf oder Teilberuf antut, dann möchte man doch wenigsten Freude daran empfinden. Sein Sortiment so auszurichten, daß Laien ect. kaufen würden, und was Geld brächte gerade auch auf Messen, also kleine Eisen, Billigchondrite, Campos... also ehrlich gesagt, daß würd ziemlich schnell langweilig werden. Abgesehen davon, daß es doch mehr Aufwand bedeutet, 30, 50, 100 Stücke zu verkaufen, statt eines oder dreie fürs selbe Geld.

Und trotzdem gibt es dennoch etliche, die sich um die Popularisierung bemühen. Der Micha geht in die Schul, der Dieter baut anspruchsvolle Wanderaustellungen, der Haberer hält Diavorträge, der Stephan Donnerstein macht auch Austellungen und geht auf fachfremde Märkte, nu grad Mittelaltermarkt.......
So ists ja nicht. Nur denk ich, kann man schon sagen, daß es in D auf unfruchtbareren Boden fällt als anderswo. Den Schuh, daß ich nicht genügend für die Popularisierung getan hätt, zieh ich mir nicht an. Ich habe jahrelang neue Sammler gezogen und auch neue Händler nach Strich und Faden beraten, teilweise bis zu 40-60 Stunden die Woche - müßten auch einige hier im Forum sein, nur ist da nicht besonders viel herausgekommen. Ausser letztendlich einer handvoll neuer Sammler. Und irgendwann muß man eben Bilanz ziehen und sehen, ob sich das lohnt.
Wenn man den Leuten Romane schreibt, alle Fragen, die sie haben beantwortet, bares Geld durch die empfehlungen spart und der überwiegende danach Teil nyscht kooft oder nur mal dreißig Euro alle 2 Jahr springen läßt, dann läßt mans bleiben. Und nimmt die Zeit lieber zum wirtschaften her.
Das wird der Paragraf verstehen, der ja in einem beratenden Beruf tätig ist.
Wie man im Dienstleistungsgewerbe seine Beratungen auch meist nicht umsonst bekommt.
Oder Bernd, würdest du 40 Stunden die Woche kostenlose Rechtsberatung abliefern? Siehste.
Und eine Spezialität haben wir in Deutschland  schon...  es war nicht immer so mäßig. Die letzten 4 Jahre gabs einen enormen Rückgang (und zwar in den meisten Hobbybranchen), wegen siehe anderen Thread doch einer gewissen und sehr speziellen Hysterie....und das ist nicht auf meinem Mist gewachsen, da schaust Dir mal die Insolvenzen in der Freizeit- und Hobbysparte, die Sparquoten oder die berühmten Bielefelder Befindlichkeitsstudien an. Nu seit Fußball-WM und Springerstillhalte, merken die Leut wieder, hopserla, wir sind ja gar nicht verhungert, nun ziehts wieder an.
Wegen den starken Umsatzeinbußen in D hast übrigens schön sehen können, daß immer mehr Meteoritenhändler der München-Messe ferngeblieben in den letzten Jahren.


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Es geht ja schon mit den Präsentationen der Angebote (nicht ganz Eurer - aber auch!) auf den Börsen los! Ja wie dilettantisch ist DAS denn?
Ja tschulligung, wie stellst Dir das denn vor, sollen sich die Marokkaner, Russkis, Amis Mahagoni-Tresen bauen und die soweit her schippern - was meinst, was das kost!
Haste mal 10kg Übergepäck im Flieger bezahlen müssen?
Ensisheim ist weit vom Schuß, es ist eine Meteoritenspezialmesse, da reist kein fachfremdes Laufpublikum an, die man mit Budenzauber überzeugen müßte. Die Besucher, die da hinkommen, wissen Bescheid, für die stehen die Steine im Mittelpunkt. Aufmachung brauchst nur auf Großmessen und zwar hauptsächlich zum Präsentieren und nicht verkloppen.
Wir ham ja nen schönen Stand gebaut, da kannst nix sagen - hat sich allerdings als eher hinderlich erwiesen, da die Leute, wenns zu edel aussieht, meinen es wär teuer und die Schnäppchen eben eher auf den trashigen Tischen zu finden glauben. Wir haben weniger Umsatz gemacht, als in den Vorjahren, als wir noch nicht diese Standausstattungen hatten.... daraus folgt, daßmer uns die Schlepperei und den Auf- und Abbau das nächstemal sparen, Tischdecke und 3 Lampen reichen vollkommen. Weniger Streß.

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der Börse einen Marsmeteoriten gesehen, der kostete 50.000,- EUR" - Wo ist das Problem?

Weil wennde ein teures Stück 5 oder 6stellig auspreist, dann die Specimänner und Ruschinskis dieser Welt die Beine in die Hand nehmen und das Weite suchen, ohne sich die andern Stücke angeschaut zu haben, weilse denken, alles nicht meine Kragenweite und per se alles zu teuer.
Und - was nu nich so ein Problem in Ensisheim ist, hohe Preisschilder wecken Begehrlichkeiten - auf vielen Messen wird mordsmäßig geklaut. Da ist das Sicherheitsrisiko hoch. Letzte München Messe habens sich in unserer Reihe fast geprügelt, weil einer was mitgehen hat lassen und erwischt wurde, am Nachbartisch hamse Smaragde geklaut, und einem Händler im Hotel nach der Schau Edelsteine im Wert von 1,5 Mio Euro.  Ich tät mich da nicht wohl fühlen, n paar hundertausend auffen Stein zu schreiben und dann durch die dunkle Tiefgarage zum Auto...
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auf einem Obstmarkt machen
Recht so, dann schwärmts aber auch nimmer von Ebay,gell!

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Öffentlichkeitarbeit ist angesagt! PPT-Vorträge! etc. ... Steter Tropfen höhlt den Stein!

Genausomachmers, ich klapper die Pfarrsäle, VHSsen, Volksternwarten, Stammtische und Bierzelte ab - und Du kümmerst Dich derweil um den 80-100Stundenjob von Ranschaffe, Präparation und Verkaufe der Mets.

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Um hier in der Region eine Messe zu Organiesiern muss der Veranstallter wissen wieviele da Kommen . und da Reichen dann nicht nur 10 oder 15 aussteller . Erkennst du nun mein Problem ? Mit dir , Mirko , und Hanno kenne ich abgesehn von Hernn Zeitschel keinen händler und wenn ich hier eine Messe ankündigen würde und da sind dann nur 3 Aussteller lachen sich die Leute Tot .Tschuldigung den Hernn Kümmel hatte ich im Moment vergessen .
Die Organisation beginnt zuerst bei euch Händlern

Dir ist jetzt schon klar, daß es in D überhaupt gar nicht soviele Händler gibt? Oder?
Hammer die Karls,
Gren,
Ralew&Altmann,
die Egers
Dehner für Impaktite und Tektite
Pacer vielleicht noch

Dann eher die Sammlerhändler, Gelegenheitshändler oder mit eher noch nicht so großen Sortimenten, jott, ich will mich damit nicht in die Nesseln setzen, peace on earth, ihr wißt schon wie's gemeint ist, die jungs haben alle nen anständigen bürgerlichen Beruf auch noch, gell?
Graul, König, Kümmel, Decker, Strufe

Na und dann eben noch ein paar quasi reine Sammler und Leidenschaftler.
Gehler, Gabel, na den Metgold werdmer noch zu einer Messe prügeln können hihi, Buhl, Bartoschewitz

Dann noch zwo Consignment-Tische, wo die Sammler ihre Stücke zum Verkauf.

Nicht auf Messen gehen
Gießler, Wilding, dieser Goddy aussem ebay weiß ich nicht, Finder Haberer, Zeitschel hat ja nu grad seine Tröbles gehabt.
Heinleins nur mit den Neuschwansteinlern in der letzten Zeit gewesen.

Ja wie gesagt, nicht hauen, falls sich da der eine oder andere falsch eingeordnet fühlt. Sollers korrigieren.
Sattdessen helfts, fallen Euch noch weitere ein?

Wie willste da bitte eine Messe aufziehen mit 20,30,50 regionalen Anbietern??
Wemmer da überhaupt nur 10 oder 15 Leut haben in D, die so eine Messe ordentlich bestücken könnten?
Wovon ein Teil keine Messen macht und ein Teil sicher nicht kommen würd, weil sie sich nix erwarten können.
naja und die reinen Sammler, die können erst recht nicht dauernd durch die Republik gondeln, das kostet zuviel, braucht Urlaub.
Rückgriff - mit Gifhorn hast ja ne einigermaßen etablierte Messe, und Du siehst ja den Zuspruch dort.
Daß so wenige Händler aus D dran teilnehmen, liegt nicht daran, daß da nu hundert, zweihundert nicht hinwollen,
sondern daß es überhaupt kaum Händler gibt, kannst an den Fingern zweier Hände abzählen (und ein Teil davon geht nicht hin, weils sich nicht rentiert).
Vielleicht merkt ihr jetzt, wie klein die Mettwelt ist, daß saugich mir ja nicht aus den Fingern, es gibt nicht mehr!

Hihi und der Uwe hat schon recht - wäre es denn aus Sammlersicht zu begrüßen, wenn man Mets popularisieren tät?
Viele Sammler schätzen es ja gerade, daß es so familiär ist, daß sich die Leut weltweit untereinander zum Großteil nachner Weile persönlich kennen.
Und wenn sich nur 10.000 Leut mehr für Meteorite erwärmen würden, ja dann wärs Essig mit 1Euro Brahinen, Seymchans und Moraskos und 50cent Canyons, Sikhotes ect.
dann tät eben so ein Henbury 15 im Gramm kosten nen Kampo 500 im Kilo usw.

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Und das "IHR", Deine Gang & the other 2-3 Perverts nicht schon längst bei Kerner, 3nach9, etc. die Sessel breitgesessen habt, ist ein Armutszeugnis für die Liga!
Ach ab und zu is schon einer im Fenzi und in den Zeitungen, der Dieter, der Siggi Haberer.......
nur ist die Bundesliga eben nicht sooo attraktiv, hihi.

Wir popularisieren grad tüchtig - ein Stein sagt mehr als tausend Worte - in dem wir die Welt mit Mond- und Marsdöslein überschwemmen. Die kann man jetzt schon in 15 Ländern koofen, yippieh.

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Das ist dann wohl eher was für Christie's...Der feine Unterschied! Die Kunst des marketings eben...

Nuja, wennde uns den feinen Unterschied mal kurz spendieren wolltest, vulgo die 20Mille Gebühren, die's kost, wenn der Mondklotz zum Erstrufpreis von 50% des Schätzpreises nicht verkauft wird bei Sothebys, Andrews oder Bonhams..  da müßt ich Dir glaub ich noch schnell ein paar hundert Kleineisen andrehen, um den Jux zu probieren...

Aaaaaber was schreib ich.  Paragraf, Speciman, Aurum - da Ihr ja glaubt zu wissen wie der Hase und der Bogen, gründet ein Kombinat, werdet Metthändler, kann jeder, ist keine geschützte Berufsbezeichnung und dann sprechmer uns nach 3 oder 5 Jahren wieder. Wetteinsätze? Hopphopp! Kneifen gilt nicht!

 :prostbier:
Mettmann

PS: Marktabschätzung. Hausaufgabe:  Gehe die dealers-list durch und kreuze an, wer von den dort angeführten als Verkäufer oder Besucher anwesend war. Hihi.



 






 

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