Autor Thema: Dschingis Khan Statue  (Gelesen 1513 mal)

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Dschingis Khan Statue
« am: September 20, 2007, 23:05:56 nachm. »
Hallo,

das ist doch mal was genaues. He Konrad, neben unseren Met-Münzen würde sich das doch auch gut machen, oder?

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=280155138605

Einzigstes Problem, es ist ein bischen teuer   :crying: .

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Offline JaH073

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Re: Dschingis Khan Statue
« Antwort #1 am: September 21, 2007, 06:31:30 vorm. »
Hallo,

wie wäre es denn, wenn die Statue aus einem Nantan hergestellt sein könnte ?
Der hat doch IIICD

Kennt jemand das hier erwähnte Institut oder denjenigen der das Material der Statue untersucht hat ?

Für mich wäre diese Bescheinigung absolut kein Grund 100 % darauf zu vertrauen, daß sie wirklich aus meteoritischem Material gemacht worden ist.

Hanno
Es tut mir leid wenn ich deine Erwartungen nicht erfülle, aber meine sind mir wichtiger.

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Re: Dschingis Khan Statue
« Antwort #2 am: September 21, 2007, 06:37:57 vorm. »
Hallo Hanno,

Nantan wäre sicher denkbar und richtig behandelt hält er ja manchmal auch ein bischen durch.  ... allerdings Nantan rundherum ganz ohne Einschlüsse?  :gruebel:

Das gute daran ist, daß die meisten von uns (nicht alle) sich bei diesem Startpreis von 15.000,- Euro gar keine ernsten Gedanken darüber machen müssen.   :laughing:

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Re: Dschingis Khan Statue
« Antwort #3 am: September 21, 2007, 07:02:50 vorm. »
Hallo,

hatte mir vor 6 Jahren mal so ein TIBETAN SEAL gekauft, was angeblich aus Meteoriteneisen sein sollte, war auch gar nicht mal so billig, weil selten. Ein paar Monate später konnte man die Dinger fast zentnerweise bei ebay.com erhalten, alle selbstverständlich aus METEORITE IRON.  :crying:

Hatte mal ein Stelle angeäzt, jedoch ohne Erfolg. Nickeltest habe ich gar nicht erst gemacht.

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Re: Dschingis Khan Statue
« Antwort #4 am: September 21, 2007, 09:42:14 vorm. »
Hallo,

nochwas zu Nantan, der wird ja mit 92,35% Fe und 6,96% Ni angegeben. Ich weiß zwar nicht wie absolut homogen das über de´n gesamten Fund verteilt ist, aber hier werden die Werte für die Statur mit 83,5% Fe und 15,9% Ni beschrieben.

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Offline Haschr Aswad

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Re: Dschingis Khan Statue
« Antwort #5 am: September 21, 2007, 09:50:37 vorm. »
Also erstmal handelt es sich nicht um eine "Schmiedearbeit" wie der Verkäufer schreibt. Es sind keine Trieb- oder andere Werkzeugspuren zu erkennen, die auf kaltes oder heißes Hämmern hindeuten. Diese müßten zumindest in der Trennzone von berarbeiteter und unbearbeiteter Fläche zu sehen sein. Um einen Guß handelt es sich meiner Meinung nach auch nicht, dagegen spricht die unbearbeitete Rückseite und die fehlenden Grate. Stattdessen sind in der Teilplastik sehr saubere Kanten zwischen erhabenen und tiefer liegenden Teilen festzustellen. Der Detailierungsgrad ist hoch. Ich halte eine neuzeitliche Arbeit, hergestellt in China mit modernen Industriewerkzeugen, für am wahrscheinlichsten. Plastiken aus Meteoritengestein in der gleichen Machart überschwemmen ja gerade den Markt. Warum das ganze nicht mal aus Meteoreisen?

Ich bin kein Experte in Asiatica, das ist also eine unqualifizierte Feststellung.

 

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