Autor Thema: 1001 Gestein - Geschiebe von den norddeutschen Küsten  (Gelesen 7815 mal)

Offline Muschgard

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Re: 1001 Gestein - Geschiebe von den norddeutschen Küsten
« Antwort #60 am: Juli 06, 2018, 16:09:54 nachm. »
Hallo,

hier drei Stücke weißschlieriger Granatgneis von Nienhagen.

Größe NH1 = 7x6cm, NH2 = 16x11cm, NH3 = 15x9cm

Offline Met1998

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Re: 1001 Gestein - Geschiebe von den norddeutschen Küsten
« Antwort #61 am: Juli 07, 2018, 12:36:02 nachm. »
Moin Muschgard,
dein Granatgneis von Nienhagen NH1 = 7cm x 6cm gefällt mir ausgesprochen gut! Der hat genau die richtige Größe für meine Vitrine.

Weil es gerade zu deiner Anfrage passt, hier mal ein Bild von meinen drei Småland-Gangporphyren vom Typ Påskallavik, 10cm, 12cm und 13cm.
Es zeigt, dass es viele Varianten dieses ausgesprochen schönen Gesteins gibt.

Beste Grüße
Ehrfried  :hut:
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Offline Sprotte

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Re: 1001 Gestein - Geschiebe von den norddeutschen Küsten
« Antwort #62 am: Juli 09, 2018, 13:14:56 nachm. »
[hier drei Stücke weißschlieriger Granatgneis von Nienhagen [/quote]

Ist das dunkle Mineral Amphibol (Hornblende) oder Biotit?

Viele Grüße
Sprotte

Offline Muschgard

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Re: 1001 Gestein - Geschiebe von den norddeutschen Küsten
« Antwort #63 am: Juli 09, 2018, 21:04:41 nachm. »
Hallo,

das dunkle Mineral ist Biotit.

Mit dem "weißschlierigen" hab ich mich verschrieben  :crying: es sollte eigentlich nur Granatgneis heißen.

Grüße,
Michael

Offline Met1998

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Re: 1001 Gestein - Geschiebe von den norddeutschen Küsten
« Antwort #64 am: Juli 12, 2018, 18:45:15 nachm. »
Sandstein oder Gneis?
Hier mal einige schöne Sandsteine von meiner Tour. Außer Nr.10 und 12 (demnächst Schnitt) liegen alle noch am Strand.

Nur an Hand der Fotos sind die signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Gesteinstypen sicherlich nicht sicher zu bestimmen.
Im frischen Bruch zeigen Sandsteine an den Bruchflächen eindeutig, einzelne Körner,
während bei Gneisen die Umkristallisation schon begonnen hat, bzw. bereits erfolgt ist.

Die Bedeutsamkeit, ob Sandstein oder Gneis, stand für mich also nicht im Vordergrund.
Ich hatte bei der Suche Vergnügen daran, einfach mal die „Knipse“ drauf zuhalten.

Obwohl diese Geschiebe in der Vielfalt der Farben und zarten Muster auch ein schönes Gesamtbild abgeben!

Wenn ich sie also nicht mitnehme, muss ich auch nicht jeden fotogenen Stein zu einem frischen Bruch „umarbeiten“.
Außerdem ist der Zeitfaktor bei der gezielten Suche (z. B. Uthammar-Granit, Granatgneis,-amphibolit, Seelilienkalk)
und das Gewicht bei der mengenmäßigen „Privatisierung“ nicht zu unterschätzen (4 km).

Beste Grüße Ehrfried  :hut:
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