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Meteoriten => Meteorite => Thema gestartet von: Mettmann am Februar 12, 2019, 00:22:06 vorm.

Titel: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: Mettmann am Februar 12, 2019, 00:22:06 vorm.
Gesagt, getan.. hier bitte gsac!

Hier mögen zunächst bitte nur diejenigen schreiben, die noch wissen, daß man in geschlossenen Räumen den Hut absetzt und daß das Oberhemd zur Unterbekleidung gehört ( https://www.youtube.com/watch?v=X0hIK4mgHmg ) zum Frommen der Juchend,
also bitte nicht vom Großen Krieg.
Erster!:

Allende
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: gsac am Februar 12, 2019, 01:03:31 vorm.
Gesagt, getan.. hier bitte gsac!

Hier mögen zunächst bitte nur diejenigen schreiben, die noch wissen, daß man in geschlossenen Räumen den Hut absetzt und daß das Oberhemd zur Unterbekleidung gehört ( https://www.youtube.com/watch?v=X0hIK4mgHmg ) zum Frommen der Juchend,
also bitte nicht vom Großen Krieg.
Erster!:

Allende


Wenn "Allende" antworten würde, so würde ich mich freuen!

Erstmal mussu mit mir vorlieb nehmen, Nephew, ich freue mich übrigens sehr, von Dir zu lesen, und sicher nicht nur ich!

Guckma. Hier ist ein Klassiker noch vor Allende. Passt gar nicht hin, aber dann doch wieder, weil es ja um Klassiker und alte Säcke geht. Leider isse hin zum ollen Onassis und dann gescheitert, aber da war se noch ne echte Diva, voller Leidenschaft, auch wennse bekanntlich nicht immer den richtigen Ton getroffen hat, wie mir im Nachhinein von einem Blogger berichtet wurde, der ziemlich schräg ist und Jurist, aber den ich trotzdem schätze, aber das muss hier nicht vertieft werden.

Erstmal der Klassiker! Muss dann mal gucken, ob ich noch das Allende-MPOD finde, vom Berliner Balkon. Ich hab den noch, ich mag ihn sehr!
https://www.youtube.com/watch?v=EseMHr6VEM0

Dein Oheim
 
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: gsac am Februar 12, 2019, 01:30:47 vorm.
"Allende" ist ein grosser Kenner der Steine und Steineisen und vor allem der Eisen - ich schätze ihn sehr als Sammlerkollege, Präparator und auch unterhaltsamen Menschen! Ich hoffe, er liest dies, oder ich werde ihn ggf. gezielt mal ansprechen. Ich führe auch manchmal kleine bis ca. mittel- oder 3/4-schwere eher privat getönte Kleinkriege mit ihm, aber das ist kein Alleinstellungsmerkmal zwischen uns, sondern sind eher freundliche "Scheingefechte", das mache ich auch mit Anderen, wenn die Argumente mir gerade mal nicht so einleuchten... Danach ist es wieder gut!  :einaugeblinzel:
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: Wunderkammerad am Februar 12, 2019, 18:06:33 nachm.
War grad mal weg. Was wird gerade gespielt?
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: Mettmann am Februar 12, 2019, 19:39:39 nachm.
Wir spielen: Krachen & krachen lassen
(Buoah, Chaconne mit 106 dezibel und ohne sich vor den gelenkkrampfigen ossiae zu drücken,
https://www.youtube.com/watch?v=sw9DlMNnpPM  so muß es krachen!)


und stellen den unumstürzlichen Kanon der Ikonen für die nächsten 200 Jahre auf.
Dazu sollen die Nestoren nesteln, aus der Zeit, als Meteorite noch Viktualien und Sammler keine Du-Opfer waren.

Horrido
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: gsac am Februar 12, 2019, 20:46:27 nachm.
Gutes Entrée, Neffe Mettmann, und nun los... (hör, hör, aber noch hör bzw les ich nix...!)
[PS: über die Grimaud hörte ich aber neulich, sie sei sei krank, ich hoffe nix Schlimmes!]
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: gsac am Februar 12, 2019, 20:51:38 nachm.
War grad mal weg. Was wird gerade gespielt?

Auch DU bist hier aufgerufen, mein Lieber. Wir sind doch die alten Säcke, hombre!

[PS: M´s hat ein wunderschönes Steinebuch gemacht und könnte vielleicht was
dazu erzählen, wenn er es denn mag, und hat auch schönes Gestein, aber mehr
sach ich nich, das wäre auch ungehörich, denn Mettmann, der Hüter der Etikette,
hat schon oben gesacht, dass das Oberhemd zur Unterbekleidung gehört...]
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: Allende am Februar 12, 2019, 22:08:40 nachm.
Tach zusammen

Ich schliesse mich der Verwunderung vom Wunderkamerad an.

War grad mal weg. Was wird gerade gespielt?

Ich folge aber aus einer persönlichen Verpflichtung gerne der persönlichen Einladung (Whats App-Nötigung!) von Alexanderp, der mir den Nachmittag fast pausenlos durch die Leitung schrieb, ich solle etwas schreiben.

Was soll ich zu Besten geben, Alexp? Allende, der wohl best-untersuchteste Meteorit aller Zeiten fiel vor 50 Jahren. Ich bin zwar etwas älter als Allende auf Erden ist, aber Allende war der erste Steinmeteorit in meiner bescheidenen Sammlung (nach zwei Eisen: Toluca und Canyon Diablo), der mich in der Startphase meines nun schon nahezu 35-jährigen Meteoriten-Sammlerlebens erreicht hatte. Im Sommer 1984 fing die Sammelei an, Allende kam irgendwann im Herbst 1984 dazu. Eine Riesenfreude! Ein 12.5g Individual, ich hab das Stück immer noch.

Ich sag mal, dass früher alles besser war: die damaligen (wenigen) Sammler Mitte der 80er Jahre in Deutschland, spontan fallen mir nur 4 plus ein deutscher Händler ein (alle aus Datenschutzgründen jetzt ungenannt) stürzten sich auf jeden der wenigen erreichbaren Fälle = Norton County, Allende, Zagami (!), Millibillibillie, Pena Blanca Spring, Nuevo Mercurio und wenige mehr. Und natürlich auch auf jeden der wenigen der erreichbaren, meist US-Funde (ein paar wenige Eisen Odessa, Canyon Diablo, Arispe, und braune OCs aus nordamerikanischen Wüsten, Texas, New Mexico usw.) die von auch nur einer Hand voll Händler angeboten wurden. Es gab in den 80er jahren kein Internet, kein NWA-Material, kein Fratzenbuch (Face Book), Kommunikation nur per Telefon oder per Brief (mit teils wochenlanger Wartezeit auf die Rückantwort) und wer hatte, dann auch per Fax möglich. Was ist daran nun besser als in der neuen, heutigen Zeit?

Nun, ein paar Argumente für die gute alte Zeit:
•   Keine windigen Typen, weder bei den Händlern noch bei den Sammlern. Man durfte sich gegenseitig vertrauen. Die Gruppe der Interessenten war auch vergleichsweise sehr klein, man kannte sich.
•   Zivile und verstehbare Preise. An dem „alten Preisgefüge“ konnte man schnell ableiten, was z.B. ein weiterer, neuer Eukrit (Camel Donga) auf dem Markt kosten durfte und auch dann wirklich kostete.
•   Tausch mit Museen, Universitäten, Händlern und auch von Sammler zu Sammler waren oft die einzigen Möglichkeiten, um an „neues“ Material zu kommen und es war ohne grosse Probleme möglich. Tolle Zeit!

Was ist heute besser?
Hmm, durch NWA-Materialflut sind heutzutage
•   nahezu alle Metklassen für nahezu jeden Sammler erreichbar. Beispiel: Lodranite, Mond und Mars und vieles mehr. Das ist super!
•   Auf den grossen Mineralienbörsen, aber insbesondere durch das Internet braucht man sich heute kaum mehr anzustrengen und hat schnell eine bunte Palette seltener und seltenster Meteoritenklassen zusammen. E-Banking hat den persönlichen Kontakt abgelöst. Die Frage ist nur ob das noch das „echte, wahre“ Sammeln ist, wo man sich stolz wie ein König fühlen durfte, weil man wieder ein tolles Stück (5g Millibillibillie, 1986 von Robert Haag erstanden) für die eigene Sammlung auftreiben konnte?
•   Und bezahlbar ist vieles. Ja wirklich? Wüstenmaterial ist billig bis zum geht nicht mehr. Aber andererseits fallen mir nicht mehr viele bezahlbare Beispiele von nicht-Wüstenmeteoriten mehr ein…
•   Toll ist auch, dass man per Mausklick schnell nahezu unbegrenzt neue „friends“ finden kann. Per Internet keine grosse Sache. Briefe schreiben und gespannt mit Freude auf eine Antwort warten?

Die seltenen Meteoritentypen werden aber klein und kleiner geschnitten und stammen oft aus nicht mehr nachvollziehbaren Materialströmen. Der mit der grünen Kruste zum Beispiel. Da wurde gefightet, dass ja niemand als Trittbrettfahrer auf dieselbe Nummer aufspringt. So einzigartig, dass weitere Funde sogar vom Klassifikatör Tony Irving als „authentisch“ angesprochen wurden, aber die Nummer war das Problem. Jetzt gibt es zig „grüne“ Nummern, alle wissen, dass es Fragmente des gleichen Steines sind. Die Motivation für neue Nummern ist aus meiner Sicht „Heimatschutz“ (man gönnt den anderen nicht die gleiche Nummer) oder man will extra eine neue Nummer, weil eine neue Nummer stolz macht, „geil“ ist und die finanzielle Optimierung dann besser funktioniert. Dann gibt es auch die Nummernsammler. Die wollen auch alle zufrieden sein. Je mehr Nummern, desto toller, oder? Zurück zu Allende, dem Fall von vor 50 Jahren: Da sind mindestens 2000 kg vom Himmel gefallen. Einige Quellen sprechen von bis zu 4000 kg oder sogar noch mehr. NIEMANDEN würde einfallen, je anzuzweifeln, dass das Stück Allende in den Händen des Besitzers nicht Allende ist, weil es einfach nach Allende aussieht. Allende kennt man ja, oder? Als krasses Gegenbeispiel sei nur wieder der „grüne“ Stein genannt. Kennt man, unverwechselbar mit anderen Meteoriten, man darf aber andere als die ausdrücklich autorisierten Stücke aber nicht als gleich bezeichnen, weil „Heimatsch…“ usw. DAS ist, was die heutige Zeit wirklich von der Zeit der „besseren“ 80er oder 90er Jahre unterscheidet. Heute wird alles nur noch kommerziell bewertet, jeder will abkassieren, das Sammeln oder die Liebe zum Sammeln und der Stolz sind Vergangenheit. Unser Alexp würde sagen: „vergangene Vergangenheit“. Wüstenmaterial zählt nicht mehr. Der Mondmeteorit DaG 262, der erste, der den Markt erreicht hatte, kostete ohne Übertreibung Ende der 90er Jahre in Klein und Kleinstmengen (bis 1g) locker 50kDM/g! Zuletzt in München im Oktober 2018 hab ich herrliche Mondstücklis für 22 Euro/g gekauft. Verkehrte Welt! Der jüngst gefallene Kuba-Meteorit (wahrscheinlich ein H mit Imp Melt Pockets, sehr ähnlich innen drin wie Chergach) kosten 50 UDS/g in Tucson. Doppelter Preis von Mondmaterial! DAS hat sich alles zum Anderen (ich sag jetzt nicht „zum Schlechteren“) geändert.

Mehr hab ich für heute nicht zu schreiben, ich muss auch ins Bett, weil ich morgen wieder um 05:30 Uhr für meinen Job im Arbeitslager aufstehen muss.
‘lexanderp, ist es das was Du von mir hören oder lesen wolltest?

Gruss, Allende (ich ziehe meinen Hut vor dem Material Allende)  :hut:

PS: jetzt folgt sicher ein Shitstorm...
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: gsac am Februar 12, 2019, 22:54:23 nachm.
PS: jetzt folgt sicher ein Shitstorm...

Nigges davon, lieber J´t, denn das war doch ein sehr schöner Beytrach von Dir´p!

Who´s next? Andy1, Andy2, Bernd, Dieter, Herbert, Hanno, Matthias, Rainer, Stefan, Svend..,
uvm von der "Alte-Sack-Fraktion"! Jetzt oder nie,  nicht zieren, sondern Butter bei die Fische!
Bald leben wir nicht mehr (...aber alles ist relativ, wußte schon Einstein!.. :-))

Die Jüngeren - Schweiz-Guys, Frankfurt-Connection, Polskis, Russkis - etc können/sollten sich
auch beteiligen... Und ich hab jetzt bestimmt im Moment noch viele vergessen, die auch dran
sein sollten... (z. B. die liebe Sigrid, die ich ja nun nicht zu den alten Säcken hinzuzählen darf,
aber die ich als namhafte Sammlerin sehr schätze dennoch). Und die Jungs von der Stein-
Fraktion natürlich, die das Eiszeitliche aufsammeln und vielleicht nur peripher an den Metis
interessiert sind, davon gibt´s auch viele hier.

Und der olle grandmaster Mettmann, mein Neffe, muss natürlich hier auch noch schwer absenfen,
das wird allgemein von ihm erwartet!

:hut: ‘lexanderp [...so pflegt mich gelegentlich Allende zu nennen, aber ich sehe ihm das nach! :-)]
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: Wunderkammerad am Februar 13, 2019, 00:35:43 vorm.
Oh, eine Ermunterung sub specie aeternitatis - wirklich sehr hübsch. Wobei ... ja, ich ein alter Sack bin, aaaber allein an Lebens- , sehr viel weniger indes an Meteoritenjahren. Mir ist's als sei's vorgestern gewesen, dass der Mettmann, nachdem ich erste Sikhotes erstanden hatte, mir schonend eröffnete, es gebe auch noch andere Meteoriten, z.B. dieses kleine aber allerliebste Taza-Bömbchen. Danach erst ging's weiter. In bescheidenem Maß, aber doch beständig und von allergrößtem Enthusiasmus getragen.

@Allende, danke vielmal für die Einlassungen zu Deinem Namesake. Das mit der "bescheidenen Sammlung", nun ja, lassen wir es dahingestellt sein; irgendwann kommt die Wahrheit an den Tag und der Vatikan klopft bei Dir an, in Gestalt des Monsignore ... (wie heißt der nochmal, aus den Albaner Bergen?) Nun, der Meteoritenschauer Allende. Etwas spät gekommen, hab ich's hierbei noch auf ein schönes 80 g Individual gebracht, mit prominenter Doppelprovenienz, und zu zwei Vollscheiben, einer kleineren, einer größeren. Die geschälten Allendekartoffeln, unverkennbar, und die Mondfahrt sollns gleich auch noch mit befördert haben. Kann man sich mehr wünschen? Man kann es nicht. Deine Skizze der Entwicklung der Verhältnisse, der meteoritischen, finde ich sehr interessant. Ja, diese Verhältnisse haben sich wohl geändert, ob zum Guten, zum Schlechten - eben anders.

Für mich ist glücklicherweise jeder Meteorit eine unerhörte Sache, nach wie vor. (Vor der Initiation war ich mir sicher, Himmelssteine, wenns die denn tatsächlich geben sollte, dann liegen die in meterdicken Titanium-Tresoren der NASA.) Wobei die Sammlung eher keine Sammlung ist, sondern Wunderkammercharakter hat, schöne und besondere Stücke vorwiegend mittlerer Größe birgt, zusammen mit anderem - einer Bronze der Khmer, chinesisch-prähistorischen geschnittenen Steinen, einer Keramik der Han Dynastie etc. Dat Janze in einer älteren chinesischen Vitrine, der Anblick erfreut, mich jedenfalls.

Ich will euch aber nicht langweilen, daher Themenwechsel: Menschen, die die einzigartige Helène Grimaud nicht allein kennen, vielmehr preisen, können keine schlechten sein. Gerade erst wieder ihr Buch verschenkt. Man möchte bei ihr wirklich zum Wolfsflüsterer werden. Gern füge ich hier diesen jungen Musiker hinzu, der wie selbstverständlich auf einem ähnlichen Niveau von Außerordentlichkeit unterwegs ist: https://www.youtube.com/watch?v=WOOqzzOQBKc   

Wenn sich kein Berufenerer findet, könnt ihr mir ja mal den Cape York reservieren.

Buenas noches, Companeros, Companeras - WK

Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: Wunderkammerad am Februar 13, 2019, 01:50:08 vorm.
Anmerkung zu Helène Grimaud - folgt man diesem brandneuen Interview https://www.concerti.de/interviews/helene-grimaud-ein-kompromiss-kann-das-wachstum-foerdern/ , scheint sie wohlauf zu sein. Bestürzenderweise sieht auch sie die Lebenszeit kürzer werden. Aber so ist es eben.

P.S. Der hier allenthalben zitierte Spruch "Know your dealer" trifft absolut zu. Please know him.
P.S. 2  Größere Anteile des Austauschs über und Handels mit Meteoriten dürfte inzwischen in den Social Networks stattfinden. Das ist mein Ding nicht - und somit raus aus dem überwiegenden Terrain, auf dem die Himmelssteine aufkreuzen.
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: gsac am Februar 13, 2019, 09:34:00 vorm.
P.S. 2  Größere Anteile :hut: des Austauschs über und Handels mit Meteoriten dürfte inzwischen in den Social Networks stattfinden. Das ist mein Ding nicht - und somit raus aus dem überwiegenden Terrain, auf dem die Himmelssteine aufkreuzen.

Vielen Dank, lieber M (...ich muss ja den Wunderkammeraden respektieren und darf Dich nicht vollnamentlich ansprechen!) für Deinen ausserordentlich prächtigen Beitrach! Jetzt sollten aber noch andere Altsäcke hier auch mal was vertelln und sich nicht scheuen! Das mit den social networks teile ich übrigens mit Dir, wesderwegen ich kaum noch Ahnung hab von den aktuellen Gedanken der Juchend zur Meteoriterei oder auch denen der anderen Sammler. Ich update mich einen Abend in Entenhausen wenn ich´s denn schaffe, oder versuche es wenigstens...!

:hut: Alex
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: gsac am Februar 13, 2019, 10:24:14 vorm.
M ("Wunderkammerad", ich darf ihn also nicht identifizeren, aber die meisten kennen ihn wohl!) und "Allende" (den kennt jeder!) haben, aus meiner Sicht, beiderseits ganz ausgezeichnete Beiträge abgeliefert, mit auch viel Leidenschaft für "die Sache", also unsere Sache, sach ich mal! Darf ich um mehr Beiträge bitten, ganz freundlich..?? Es gibt doch noch mehr alte Säcke als M, Allende und mich...

:hut: Alex
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: gsac am Februar 14, 2019, 00:47:18 vorm.
...und nun? Äusserst schwaches Ergebnis (bisher), sind die Protagonisten, die alten Säcke, alle eingeschlafen oder nur noch auf facebook unterwegs???? Traurig, pardon, für dieses schöne Forum! Bernd, von Dir würde ich was erwarten, Dieter, Herbert, Mirko, karmaka, Hanno, Svend, Stefan, Andy, Sigrid, Frankfurt-Lederjacken, gebt Euch einen Ruck, auch neben vielen Anderen, die mir gerade nicht so in den Sinn kommen (...es gibt noch sehr bekannte Sammler z. B. in Österreich oder La France, oder England, aber die wollen eher wohl ihr Brexitding machen, und beim Kümmel weiss ich nicht ob der je Sammler war, aber den  fand ich immer sehr nett!, wie auch die beiden lieben Egers, die auf keiner Börse fehlten (..ich hab da sogar mal ne Uhr jekooft!))  und natürlich den ausgewanderten Schweizmann Peter, der jetzt in Thailand lebt, wo auch sehr gern mein Bruder ist nahe bei, und Leute wie Olaf sowieso, und auch den "conehead", mit dem ich noch ein Bier in E´heim trinken muss, und vielleicht was einschädeln.

Aber und auch der von mir sehr geschätzte Rainer als ganz grosser Sammlerfuchs/Urgestein und zurecht natürlich :hut:, der aber vielleicht jetzt, sagen wir mal, etwas ""irritiert" ist letztlich ob der all der fake-Dinge, aber muss ja nicht sein, weil wir alle ne grosse freundlich-nette Familie sind und und uns gern haben trotz allem, was nun mal passiert!

Mettmann, Du musst hier auch noch mal stark absenfen, das hat sich jetzt nicht mit dem Bisherigen abgetan. Aber vielleicht sind sie ja auch gerade alle in Chile am Lagerfeuer, just chilling, lesen das nicht, und sammeln die letzten Imilacs ein, damit der Imilac-Preis damit im Nachhinein etwas sinkt

Allende hat eine hervorragende Antwort geliefert, auch mein lieber Wunderkammerad, dem ich immer und gern gen Südsüdwesten zuproste, wo seid/bleibt nun ihr?

:hut: Alex
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: Wunderkammerad am Februar 14, 2019, 01:44:41 vorm.
Gut Ding will Weile haben.

Die Kollegen Haschr, Andy Forever & der Schweizer Kollege MJ haben allerjüngst erst den atacamischen Wüstenstaub von den Schuhen geschüttelt, wie ich aus sicherer Kwelle weiß. Ansonsten gibts selbstverständlich kein Pardon, und ein/e Jegliche/r wird hier nach dem geschätzet werden, was er/sie sagt resp. nicht.

Für die engelischen Kombatanten sollten wir vielleicht sowas wie eine English Invitation formulieren? Brexitiers dürften sie m.E. aus naheliegenden Gründen eher nicht sein. Meteoritisch gesprochen: Solarsystemxit - bah!

Peter Kümmel, ein Sammler? Aber hallo. Ich mag ihn aber auch. Ob er hier anwest? Keine Ahnung.

In any case: each kind of oldie-input highly welcome. Gelle?



Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: gsac am Februar 14, 2019, 01:51:54 vorm.
Gut Ding will Weile haben.

Die Kollegen Haschr, Andy Forever & der Schweizer Kollege MJ haben allerjüngst erst den atacamischen Wüstenstaub von den Schuhen geschüttelt, wie ich aus sicherer Kwelle weiß. Ansonsten gibts selbstverständlich kein Pardon, und ein/e Jegliche/r wird hier nach dem geschätzet werden, was er/sie sagt resp. nicht.

Für die engelischen Kombatanten sollten wir vielleicht sowas wie eine English Invitation formulieren? Brexitiers dürften sie m.E. aus naheliegenden Gründen eher nicht sein. Meteoritisch gesprochen: Solarsystemxit - bah!

Peter Kümmel, ein Sammler? Aber hallo. Ich mag ihn aber auch. Ob er hier anwest? Keine Ahnung.

In any case: each kind of oldie-input highly welcome. Gelle?


Joo, mein Lieber, unser Mehl hat sich offenbar wieder überstäubt, sprich überschnitten, aber macht nix, wir können sowas ab (..als alte Säcke!)! Ich bin ansonsten bei Dir, bei dem was Du schreibst und werde mich aber trotz der frühen Stunde schon wieder (...aber nur sehr leicht, in meinem Alter, maximal 5 Grad) vornüberbeugen gen SSW, heute zur Nacht aber dann auch nur mit nem Weissburgunder, Pinot Blanc aus dem Elsass und diesmal ohne Konjakk, zuprosten, 0.1 Liter, eben so zum einschlafen...
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: Wunderkammerad am Februar 14, 2019, 02:11:42 vorm.
Joo, mein Lieber, unser Mehl hat sich offenbar wieder überstäubt, sprich überschnitten, aber macht nix, wir können sowas ab (..als alte Säcke!)! Ich bin ansonsten bei Dir, bei dem was Du schreibst und werde mich aber trotz der frühen Stunde schon wieder (...aber nur sehr leicht, in meinem Alter, maximal 5 Grad) vornüberbeugen gen SSW, heute zur Nacht aber nur mit nem Weissburgunder, Pinot Blanc aus dem Elsass und diesmal ohne Konjakk, 0.1 Liter, eben so zum einschlafen...
Mehl überschnitten ... d.h. aber ... wir sind noch verdammt schnell!

Aber, oh oh, bitte wirklich nur seeehr sehr leicht beugen, sonst Aua, ich weiß. O we Spine-more-than-5°-better-not-challenged.

Bin aus unerfindlichen Gründen heut beim Sherry gelandet. Sei's drum: cheers. Unser Motto sei: neuer Wein in alte Säcke!
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: gsac am Februar 14, 2019, 02:23:43 vorm.
Unser Motto sei: neuer Wein in alte Säcke!

Du sprichst ein grosses Wort gelassen aus! Bzw. in diesem Phall einen ganzen guten Satz! :-)

Ansonsten mache ich mir bissi Sogen ums Forum. Ich glaube, die alten Säcke ausser uns
und Allende, den ich ja etwas beknechtet habe für seinen guten Beytrach zugegeben, haben
keinen Bock mehr hier!! Warum nicht? Alle nur noch Facebook-Freundschaftspunktsammler?
Ich weiss natürlich, und kenne auch die Leute, die hier nie ein privates Wort absondern
würden, aber wir wollen ja nix privates lesen, gell Wunderkammerad, das muss oder soll
auch niemand absondern, dem das schon immer zuwider war!!??

Aber es gibt mindestens auch 5-10 Leute, die hier war eintragen könnten und/oder wollten
vor der Gruft. Und zwar substanziell! Die sollten es tun, und sei es zum Erhalt. Ist doch
spannend, weißt Du auch, old man! Wir lieben die alten Steine, und andere alten Männer
lieben auch alte Steine. Die sollten lieber mal die Klappe aufmachen, als sie zu halten... :-)

:hut: Alex
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: Wunderkammerad am Februar 14, 2019, 02:42:07 vorm.
Wohl wahr. Aber wie wir wissen: der eine kreiselt nach einem Parkplatz für seinen Rollator, eine Sache mitunter für Stunden, Tage ... Der andere muss sich erst aus den Händen seiner pflegenden Gespielinnen befreien (vorausgesetzt, er will). Wieder ein anderer poliert Schuhe, säubert Windschutzscheiben, um sich so den Erwerb seines aktuellen lunaren/martialischen/superorientierten/odersonstwie raren und entsprechend theuren Neuerwerbs zu sichern. Der Gründe sind zahnlose.

Wird schon werden. Ich komm nochmal auf CY zurück, versprochen. Cheerio, Don A
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: gsac am Februar 14, 2019, 03:09:56 vorm.
Wohl wahr. Aber wie wir wissen: der eine kreiselt nach einem Parkplatz für seinen Rollator, eine Sache mitunter für Stunden, Tage ... Der andere muss sich erst aus den Händen seiner pflegenden Gespielinnen befreien (vorausgesetzt, er will). Wieder ein anderer poliert Schuhe, säubert Windschutzscheiben, um sich so den Erwerb seines aktuellen lunaren/martialischen/superorientierten/odersonstwie raren und entsprechend theuren Neuerwerbs zu sichern. Der Gründe sind zahnlose.

Wird schon werden. Ich komm nochmal auf CY zurück, versprochen. Cheerio, Don A


Ja, es ist endlos, vor allem ist es, wie Du richtig schreibst, primär zahnlos!
Ich fahre nur n lütten Skoda Yeti. Andere fahren mit der SUV-Dreckschleuder
voll vor Aldi ihm sein Laden vor, echt cool jetzt ey, und wollen an der Kasse
aber dann auch ganz fix bedient werden, sonst geht das ja gar nicht. :-)

Ich empfehle Roger Willemsens letztes Buch, eine kleine Rede nur, 34 Seiten.

Und wo sind jetzt die Meteoriten: ach ja, für die Ordnung! Ich mache dann
auch mal mal ein paar MPODS demnmächst!

Alex
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: gsac am Februar 14, 2019, 03:15:47 vorm.
...vielleicht fange ich mit Hoba an, aber dazu brauche ich gutes (Sonnen-)Licht!
Und hier im Norden gibt´s keine Sonne...

:hut: Alex
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: Sikhote am Februar 15, 2019, 00:02:32 vorm.
War grad mal weg. Was wird gerade gespielt?

Die 20 großen Klassiker

Ensisheim, L`Aigle und Krasnojarsk sind die historisch bedeutendsten Meteorite, die dennoch nicht in meinen Top 20 aufgeführt werden, weil sie praktisch nicht mehr angeboten werden. Sollte doch mal ein ansehnliches Stück auf den Markt kommen, ist der Preis sehr hoch. Von Chassigny kann man ja auch nur träumen.

Bei der Entscheidung, welche  20 Klassiker ich einem neuen Sammler empfehlen würde, sind für mich folgende Kriterien maßgeblich:

1. Verfügbarkeit
2. Niedriger oder vernünftiger Preis
3. Aussehen (innen und außen) und Größe
4. Besonderheiten und wissenschaftliche Bedeutung
5. Historische Bedeutung

Meine Auswahl soll auch einen Überblick über die Vielfalt der unterschiedlichen Erscheinungsformen der außerirdischen Materie geben.
Hier ist meine Reihenfolge und meine Begründung für die Empfehlung :

1. Allende: Kohliger Chondrit, beobachter Fall, zum günstigen Preis, mit tollen Chondren dicht an dicht, mit CAI-Einschlüssen.

2. Sikhote Alin: Besonders schön skulpturierte Individuen,  beobachteter Fall (selten bei Eisenmeteoriten), immer noch günstiger Preis.

3. Gibeon : Schöne Widmanstättensche Figuren (ähnlich bei Muonionalusta), z.Teil schön skulpturierte Individuen, war mal sehr günstig und wurde überall angeboten.

4. Murchison : Sehr seltenes, wissenschaftlich höchst interessantes Material, beobachteter Fall, der allerdings nie billig war.

5. Bjurböle: Deutliche Chondren in ungewöhnlich weicher, beiger Matrix,  Fall von 1899
und/oder Saratov : Fall 1918, die graue Matrix ist etwas fester als bei Bjurböle, sehr dunkle Chondren.

6. Zagami: Marsmeteorit, Fall 1962, in kleinen Stücken immer noch verfügbar und bezahlbar.

7.Millbillillie: Eukrit, Fall 1960, schöne Kruste, oft mit Schmelzlinien und/oder Camel Donga, zwar kein Fall aber mit besonders schöner, glasiger Schmelzkruste, viele Flieslinien.

8. Udei Station: Fall1927, Silikates Eisen, enthält Winonait-Einschlüsse.

9. Pultusk: Fall 1868,  unzählige “Pultuskerbsen“ wurden von dem großen Schauer aufgelesen und/oder Holbrook, Fall 1912, von diesen Schauer hatten Ameisen viele winzige Steine in ihren Bau getragen, 2002 gab es dann mit Bensour wieder einen Fall mit vielen winzigen Steinen zum günstigen Preis.

1o. Esquel: Vielleicht der schönste, stabile Pallasit und/oder Imilac, ebenfalls sehr stabil und schön.

11. Mt.Tazerzait: Fall 1991, dieser sehr ungewöhnliche Chondrit mit Kristallen in seinen Poren ist immer noch günstig zu bekommen.

12. Gujba:  Fall 1984, der schönste Bencubbinit, war ab 2002 zu erschwinglichen Preisen erhältlich.

13. Zag: Fall 1998, in diesem Chondriten wurden blaue Salzkristalle gefunden, durch das hohe TKW  im Preis günstig.

14. Portales Valley: Fall 1998, in einigen Steinen ziehen sich breite Matalladern durch den grauen Chondriten, bis dahin noch nie gesehen!

15. D´Orbigny: Angrit, porös, mit Kristallen in den Poren, mit  kugelrunden Hohlräumen, einzigartig, 2005/2006 gab es sehr günstige Angebote kleiner Proben bei Ebay.

16. Norton County: Fall 1948,  Aubrit, sandfarbene Schmelzkruste, z.Teil schwarze Schmelze zwischen den weißen Kristallen, kleine Proben sind o. waren günstig zu bekommen. Die ca. 1t schwere Hauptmasse ist der größte bekannte Achondrit.

17. Cape York: Von den großen Eisenmassen sind einige schöne, stabile Scheiben erhältlich.

18. Tatahouine: Diogenit, Fall 1931, sehr ungewöhnliche grün-schwarze Kristalle, unverwechselbar.

19.Seymchan: Fund 1967 und nach 2000, von diesem Eisenfund wurden nach  2000 weitere große Stücke gefunden, die zum Teil zur Hälfte aus dem bekannten Eisen und zur anderen Hälfte aus Pallasit bestehen. Einige Stücke  bestehen zum Teil  aus Mesosiderit. 

20.Chelyabinsk: Fall 2013, Jahrhundertfall, bestens dokumentiert, sehr schöner Chondrit mit IMB, zum Teil mit blasig aufgeschäumter Schmelzkruste. Für mich schon jetzt ein Klassiker.

Nicht zu vergessen sind außerdem: Stannern, Knyahinya, Mocs, Ochansk, Homestead, Peekskill, Weston, Steinbach, Jilin, Johnstown, Pena Blanca Spring, Bilanga, Tuxtuac, Gao, Mbale, Campo del Cielo, Mundrabilla, Toluca, Morasko, die im letzten Jahrhundert erschwinglich waren oder immer noch sind.

In jede Sammlung gehört aber auch ein Howardit. Als NWA gibt es anschauliche Stücke  schön frisch und  günstig, z.T. mit  schwarzer (fast fallfrischer) Schmelzkruste. Von Kapoeta oder Yurtuk war nur schwer etwas zu bekommen.

Grüße
Sigrid
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: Wunderkammerad am Februar 15, 2019, 01:17:11 vorm.
Ja so ungefähr auf einer solchen Linie sammle ich auch. Ich möchte keinem dieser Vorschläge widersprechen. Freilich gibt's immer Alternativen: statt des teuren Murchison den ebenso schönen und günstigeren Winselwan; für Howardit: Bingöl; für Mars/Zagami den fabelhaften und bedeutenden Tissint, auch noch eben so berappbar; schöne Afrikaner wie Thuate und Kilabo, Chergach,Tamdakht und Bassikounou; und unter "nicht zu vergessen" den wunderbaren und besonderen Gebel Kamil, Taza, ganz besonders noch Henbury. Tafassassett ist auch so ein Kandidat, ebenso wie Winona mit seiner einzigartigen Geschichte. ... Aber da sprengen wir weitaus die 20. Ich nehme alles zurück : - )
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: Sikhote am Februar 15, 2019, 01:51:38 vorm.
Ja so ungefähr auf einer solchen Linie sammle ich auch. Ich möchte keinem dieser Vorschläge widersprechen. Freilich gibt's immer Alternativen: statt des teuren Murchison den ebenso schönen und günstigeren Winselwan; für Howardit: Bingöl; für Mars/Zagami den fabelhaften und bedeutenden Tissint, auch noch eben so berappbar; schöne Afrikaner wie Thuate und Kilabo, Chergach,Tamdakht und Bassikounou; und unter "nicht zu vergessen" den wunderbaren und besonderen Gebel Kamil, Taza, ganz besonders noch Henbury. Tafassassett ist auch so ein Kandidat, ebenso wie Winona mit seiner einzigartigen Geschichte. ... Aber da sprengen wir weitaus die 20. Ich nehme alles zurück : - )


Klar, der beste HOW ist Binöl= Saricicek, und all die anderen deiner Liste sollte man sich auch zulegen. El Hammani gehört für mich auch noch dazu. Davon waren große Stücke erschwinglich.
Ich hatte die Aufforderung von Alex auf die Stücke der letzten Jahrhunderte bezogen, eben Klassiker.
Für Neueinsteiger sind alle Fälle von gewöhnlichen Chondriten in Afrika vom Anfang des Jahrtausends aufgrund des Preises empfehlenswert. Bensour, Benguerir und Amgala= Oum Dreyga müssen da auch genannt werden. Und glücklicherweise sind Tirhert, Jbilet Winselwan und Tissint in Afrika gefallen. Und der schon im Anflug beobachtete Almahata Sitta. Auch Tafassasset ist was ganz besonderes, den kann ich auch nur empfehlen.  Wen haben wir noch vergessen? Die Chinesen Juancheng und Xining  (ein Fall, der mit X beginnt, wenn man nach Alphabet sammelt. :einaugeblinzel:) Sind wir schon bei 100? Ne, erst bei gut 60, Hoba, Ensisheim, L`Aigle, Krasnojarsk, Chassigny u. Muonionalusta mitgezählt.

Grüße
Sigrid
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: Andyr am Februar 15, 2019, 09:00:12 vorm.
Man sieht, es ist wohl einfacher die Liste zu erweitern, als sie zu reduzieren. Ich finde ein CI1 sollte auf jeden Fall noch in Liste aufgenommen werden. Wobei es mir schwer fällt, zu entscheiden, ob eher Orgueil oder eher Ivuna in die Liste soll.

Daneben sollte man auch Itqiy und Tagish Lake in Erwägung ziehen ...
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: Gibeon2010 am Februar 15, 2019, 10:04:53 vorm.
Zu eurer sehr interessanten Liste der „Must Haves“ möchte ich auch noch was ergänzen.

Bondoc: Ist nicht ganz unproblematisch, hat aber eine faszinierende Struktur.
Santa Catharina: Als Eisen ist er nicht so leicht erhältlich, dafür sind die oxidierten Randbereiche in ihrer Farbvielfalt kaum zu übertreffen.
NWA 4024: (Noch) erhältlicher Winonait mit wunderschönen Strukturen. Auch wenn es auf dem Foto anders erscheinen mag, er ist bei mir seit Jahren stabil und unverändert.
Jepara: Zwischen den Olivinkristallen ist zwar keine Eisen mehr, dafür kann er aber auch nicht mehr rosten.
Itqiy: Ebenfalls einzigartig in seiner Struktur.

[EDIT: Ich sehe gerade, Itqiy wurde schon genannt, ich lasse das Foto aber drin.]
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: DCOM am Februar 15, 2019, 10:52:08 vorm.
Ich würde es nicht unbedingt an bestimmten Namen festmachen. Aus meiner Sicht braucht es mindestens:

- einen Schwarzkruster mit besonderen Features (Flowlines, Regs, Schmelzlippen, Blasen etc.),
- einen mittleren Oktaedriten (IIIAB) mit beachtlichen Widmännern,
- einen Hexaedriten mit gut erkennbaren Neumännern,
- seltenere Eisen (IIG, IIIF etc.) aus besonderer Lokalität, etwa einen Guanaco und Cerro del Inca,
- einen Pallasiten (sowohl als Scheibe als auch als Individual). Besonders günstig natürlich: Sericho,
- ein "Golden iron" wie etwa NWA 5549 oder NWA 12186,
- je einen Vertreter der HED-Gruppe.

Die klassischen "must haves", die in keiner Sammlung fehlen sollten, sind natürlich (in alphabetischer Reihenfolge):

- Allende,
- Campo,
- Canyon Diablo,
- Chelyabinsk,
- Gebel Kamil,
- Gibeon,
- Henbury,
- Millbillillie,
- Portales Valley,
- Sikhote,
- Taza, und last but not least:
- Die Maghreb-Fälle (Chergach, Tamdakht, Bassi,...)

Aus meiner Sicht sollte jedes der aufgeführten Scheiben, End-Stücke und Individuale besondere Features aufweisen. Daher halte ich von den klassischen "Belegstücken", Krümeln und quadratischen Schnitzeln nicht allzu viel. Von Ausnahmen abgesehen sammle ich somit auch keine planetaren mehr. Aber das kann jeder halten wie er möchte.

Grüße, DCOM
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: Sikhote am Februar 15, 2019, 13:02:34 nachm.
Gestern war Valentinstag:

Herziger Campo, 840 g,   Ebay Dezember 2006, 78 € incl. Porto, von Ruben Cucchiara,  :prostbier:

Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: Gibeon2010 am Februar 15, 2019, 17:19:40 nachm.
Hallo DCOM,

da bin ich ja mit meiner bisherigen Sammlung schon ganz gut dran. Nach deiner Liste fehlen mir noch bei den Eisen IIC, IIF, IIIF sowie Portales Valley.

Und aus Sigrids Liste L`Aigle, Krasnojarsk, Zagami, Esquel, Bjurböle, Knyahinya, Mocs, Weston, Steinbach, Kapoeta, Yurtuk, Chassigny, D´Orbigny (von den letzten werden wohl nur Micros zu haben sein).

Vom mir nächstgelegenen Fund Dermbach (36 km Luftlinie) habe ich ein kleines Stück. Vom nächstgelegenen Fall Treysa (44 km) leider nur Krümel. Falls da mal jemand was anbietet, hätte ich Interesse.

Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: Sikhote am Februar 15, 2019, 17:50:06 nachm.
Vom mir nächstgelegenen Fund Dermbach (36 km Luftlinie) habe ich ein kleines Stück.
Vom nächstgelegenen Fall Treysa (44 km) leider nur Krümel. Falls da mal jemand was anbietet, hätte ich Interesse.

Me too! Und falls du was von den Krümeln anbietest, hätte ich Interesse. Dermbach fehlt mir auch noch.

Grüße
Sigrid
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: herbraab am Februar 15, 2019, 23:41:37 nachm.
Ich verweile rund zwei Wochen länger auf diesem Planeten wie Allende (der Meteorit), spiele also auch schon in der Liga "50+", und habe meinen ersten Meteoriten (ein 25,7g Stück von Odessa) im März 1982 erworben. Das qualifiziert mich wohl als "alten Sack", der hier auch etwas beitragen darf.

Obwohl, viel habe ich zu dem, was Allende (der Forumskollege) hier geschrieben hat, ohnehin nicht mehr zu ergänzen.

Als ein großes "Pro" für die heutige Zeit, das Kollege Allende nicht explizit erwähnt hat, möchte ich einbringen, dass wir heute vor dem Kauf eines Meteoriten üblichweise erstklassige Digitalbilder von dem Stück der Begierde aus allen möglichen Richtungen bekommen. Man erhält so einen sehr viel besseren Eindruck von dem Material, in das man sein Geld investiert, als durch die klassischen Umriss-Skizzen eines Bob Haag oder die schon beinahe legendären, wortreichen Beschreibungen eines David New. Das ist schon eine ganz tolle Sache!

Natürlich leben wir Sammler heute im NWA-Schlaraffenland. Seltene Meteoritenklasen, die wir anno dazumals bestenfalls aus den Fotobänden des NIPR kannten, bekommt man heute jederzeit über eBay. Abseits der NWA-Meteorite (und dort liegt mein Sammlungsschwerpubnkt - unter den 76 Lokalitäten in meiner bescheidenen Sammlung finden sich "nur" 17 NWAs) haben sich die Preise aber so entwickelt, dass Zuwächse zu meiner Sammlung immer seltener werden. Klassische Lokalitäten und frische Fälle (so es sich nicht ausnehmend große Schauer wie Chelyabinsk handelt) haben ein Preisniveau erreicht, das mich immer mehr in die Rolle des staunenden Beobachters als des aktiven Sammlers (=Käufers) drängt und manchmal sogar die Überlegung aufblitzen lassen, ob es nicht klug wäre, die eigene Sammlung auf dem Sammlermarkt zum Kauf anzubieten. Aber Nein, dafür liebe ich meine Sammlunsstücke (noch) zu sehr.  :smile:

 :hut:
Herbert
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: Allende am Februar 16, 2019, 10:02:08 vorm.
Aha, jetzt verstehe ich das Thema richtig(er).

20 Klassiker aus >60'000 Mets, wovon vielleicht über die Nuller Jahre bis und mit heute nur rund 1000 auf dem Markt erschienen sind?! Vielleicht erscheint die Zahl 1000 zu niedrig, aber man sollte nicht vergessen, dass trotz rund 10'000 NWA Nummern und 2-3 tausend Oman-Nummern und weiterer Hundertschaften von nummerierten Wüstengesteinen aus weiteren Ländern nur eine kleine Anzahl wirklich in die Marktverteilung gerät oder geraten ist. Die Marktverteilung, oder zumindest die Zugänglichkeit via Museumsdisplay etc ist schon sehr wichtig für die Bekanntheit und damit die Möglichkeit für den Meteoriten zum Klassiker zu werden. Die oben erwähnte reduzierte 1000er Auswahl beinhaltet sicher einige edle, tolle, wunderprächtige nummerierte Steine wie z.B. den rätselhaften grün bekrusteten Stein (mit einigen Pairings) oder die schwarze Schönheit (auch Schönheiten treten in Pairings auf – huch!), aber ich glaube das trotz deren wissenschaftlicher Bedeutung diese Steine kaum je den Status eines Klassikers erreichen werden. Nicht jeder gross beachtete Stein hat ein Potential um ein Klassiker zu sein, aber ein Klassiker wird jederzeit gross beachtet.

Ich habe für mich keine 20 Favoriten/Klassiker unter den zig-tausenden bekannten Meteoriten, meine aber, dass jeder Sammler, jeder Händler, jedes Museum und jede Hochschule eine Art von "20er Liste", zumindest in Gedanken hat. Aber die Motivation und Hintergründe, warum gerade "diese" 20 als Klassiker gelten sollen, wird aber bei jedem komplett verschieden sein.

Der Allende-Chondrit ein Klassiker? – da stimme ich vorbehaltlos zu. Wer noch kein Allende hat oder eine schöne Scheibe haben möchte, soll doch hier im Forum unter den Angeboten (Such-, Tausch-, Kauf- und Verkaufsanzeigen) schauen. Da ist ganz aktuell etwas zum Thema Allende drin.

Gibt es eine hieb- und stichfeste Definition von Klassiker bezogen auf Meteorite?

20 Grüsse
Allende  :hut:
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: Murchison´s friend am Februar 16, 2019, 11:12:53 vorm.
Grüß Euch ALLE,

ich bin zwar noch eher ein "junger Sack", möchte aber auch meine Gedanken zum Thema niederschreiben !

Ich würde die 20 Klassiker unterteilen :

1. Die wahren Klassiker - wie Elbogen, Ensisheim, Ogi, Hraschina, Tabor, Mauerkirchen, Eichstädt, Mässing usw. bis zum L'Aigle, dem Falljahr 1803 !
2. Die Klassiker - wie Stannern, Seres, Honululu, Braunau, Mezö-Madaras, Parnallee, Pultusk, Mocs, Jelica - also bis 1899 !
3. Die Anwärter - wie Minnichhof, Sikhote-Alin, Bruderheim, Ibitira, Allende, Murchison, Ningqiang, Trebbin, Peekskill, Tagish Lake, Tissint, Chelyabinsk, Kuba - also bis dato !

Ist ja nur so ein Gedanke von mir !

Liebe Grüße,
Michael
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: herbraab am Februar 16, 2019, 11:56:05 vorm.
Gibt es eine hieb- und stichfeste Definition von Klassiker bezogen auf Meteorite?

Gibt es - glücklicherweise! - nicht, denn wenn wir alle die vielen, so unterschiedlichen Meteorite gleich bewerten würden, dann würden unsere Sammlungen auch alle gleich aussehen, und das wäre ja langweilig.  :laughing: Jede/r Sammler/in hat seine individuellen Vorlieben und gerade das macht das Sammeln ja so interessant, oder?

:hut:
Herbert
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: Wunderkammerad am Februar 16, 2019, 12:27:33 nachm.
@ M's F: "alter Wein in neuen Schläuchen [=Säcken]" - geht auch.

@Allende: Du hast natürlich vollkommen recht. Wenn es nicht nur um die persönlichen "Best of" gehen soll, müsste man Kategorien entwickeln, z.B. historische Fälle, einzelne Klassen, aus naturwissenschaftlichen Gründen besonders wichtige Meteoriten, Meteoriten mit einem bedeutenden kulturhistorischen Kontext, exemplarisch "schöne" Stücke mit ausgeprägten Features usw. usf.

Aber davon abgesehen gibt's halt diese besonderen Fälle, wo es anfängt zu kribbeln und das Maul zu wässern, wie eben Allende, Sikhote Alin, Cape York, Guijba, Portales Valley, Esquel, Murchison, Chelyabinsk, deren schöne Exempel gleich mehr als eine Kategorie abdecken. Schwierig. Aber schön schwierig.
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: JaH073 am Februar 16, 2019, 17:07:04 nachm.
Hallo,

eigentlich wollte ich mich gar nicht bei diesem Thema melden, da ich mich ja überhaupt nicht zu den alten Säcken zähle.   :lacher:
Alter ist nur eine Zahl die im Ausweis steht.
Aber wenn es da um ein paar Klassiker geht, dann bin ich ganz auf Herbert´s Meinung.

Es wurden ja bereits einige tolle Fälle und Funde aufgezählt.
Ich denke, denen kann man fast ausnahmslos zustimmen.

Für mich persönlich zählt unter meine privaten Top 20 auf jeden (F)fall der Bassikounou von 2006
Das hat selbstverständlich private Gründe.
Bassikounou wurde ja sehr gut von Svend Buhl dokumentiert.

Was jedoch dabei nicht erwähnt wurde ist, daß das erste Funstück, welches gefunden wurde, von den lokalen Bewohnern aus Unwissenheit mit der Flex halbiert wurde.
Diese Flexscheiben wurden von einem - nenn ich ihn mal Nord-West-Afrika-Reisenden - zur Verfügung gestellt.
Seinen Namen soll man im Internet nicht nennen, da er das aus privaten Gründen nicht möchte, aber ich darf erwähnen, daß er viele Jahr mit einer Ente dort herumgefahren ist. Die Insider wissen nun um wen es sich handelt.
Er hatte dann eine Hälfte erhalten, von welcher er ein größeres Stück abgebrochen und zur Klassifizierung in die Schweiz geschickt hat.
Die andere Hälfte kam über Umwege zu mir.
Ein Bekannter der lokalen Flexarbeiter hatte in Deutschland Maschinenbau studiert und mich über das Internet kontaktiert.
Die Finder wollten das Teil unbedingt zu Geld machen. Ich sollte das Teil schneiden und verteilen.
Wir haben ein Treffen ausgemacht und sein Vorschlag war die Bahnhofs Gaststätte in Kaiserslautern.
Da saßen wir dann mit dem halben Klotz auf dem Tisch, mit Lupe und Waagen und haben besprochen was mit diesem Stück nun passieren soll.
Dass da einige her kamen und nachgefragt haben was das ist, könnt ihr euch sicher vorstellen. Natürlich kam es so wie es kommen mußte.
Die Bahnhofspolizei hat dann auch freundlich "hallo" gesagt und nachdem wir erklärt hatten was Sache ist, war alles OK.
Ich habe sogar Fotos von dem Treffen gemacht.
Alex - frag jetzt ja nicht wo die sind. Die muß ich wirklich erst mal auf einer externen Festplatte suchen gehen.
Wie bekannt habe ich das Stück geschnitten und die Teile verkauft.
Am Anfang dachte man, daß es wohl kein weiteres Fundmaterial davon geben würde.
Weit gefehlt. Aber so ist das in/bei den meisten Fällen.
Zu der dann folgenden Meteoritenbörse in Gifhorn kam auch Ismaily aus Marokko und hatte eine ganze Kiste mit 100 % bekrusteten schönen Individuals dabei.
Ich konnte hier einen echten Rosinenpick machen und habe zugeschlagen, was ich auch bis heute nicht bereue.
Für mich gibt es von der Kruste her nicht viele andere Chondrite, welche diesen hier das Wasser reichen können.

Daher gehört für mich der Bassikounou auch zu den Top 20, nein ich verbessere noch.
Für mich und meine Sammlung zu den TOP  5

Just my 2 Cents

Hanno
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: Thin Section am Februar 16, 2019, 18:39:57 nachm.
Für mich gibt es von der Kruste her nicht viele andere Chondrite, welche diesen hier das Wasser reichen können. Daher gehört für mich der Bassikounou auch zu den Top 20, nein ich verbessere noch. Für mich und meine Sammlung zu den TOP 5

In diesem Zusammenhang hier ein tolles Teilscheibchen mit herrlicher Kruste, das ich damals - im Februar 2007 - von Hanno erwarb!

Bernd  :winke:
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: Greg am Februar 16, 2019, 18:48:40 nachm.
 :smile: Vor einiger Zeit hatte der Reisende mit der Ente noch ein paar kleine Fragmente davon und ich kaufte ihm ein schönes, frisches 69g Bruchstück ab.  :smile:
Eine Frau, die in der Nähe kleine Minerale, Halbedelsteine etc. verkaufte, kam kurz danach zu mir, weil sie es gar nicht glauben konnte, dass für irgendeinen unscheinbaren schwarz-weißen Stein, der aussah wie Schotter, mehrere Geldscheine den Besitzer gewechselt hatten...  :einaugeblinzel:
Titel: Re: Alte Säcke erzählen: Die 20 Großen Klassiker
Beitrag von: Allende am Februar 21, 2019, 22:47:08 nachm.
Hallo Forum  :winke:
 
Wenn man so durch dieses Thema durchliest, fällt auf, dass Falle und Namenssteine, Namenseisen usw. durchaus ihren Wert haben und behalten, weil sie geschätzt, begehrt, gehegt und gepflegt werden und – ähnlich wie bei historischen "Rosinen" – teils unglaubliche Preise dafür im Markt verlangt und bezahlt werden. Knapp 50 Jahre nach der ersten Mondlandung hingegen erleben fassbare, begreifbare und authentische Mondmeteorite – ausser bei Christies Auktionen – ähnlich wie Sauerbier einen ebenfalls unglaublichen, diesmal aber Wertverfall. Vieles ist rational nicht erklärbar. Irgendwie bin ich im Schockzustand und das schon seit einigen Jahren.
 
Gruss, Allende  :hut: