Autor Thema: Hexaedrite  (Gelesen 2157 mal)

Offline Dirk

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Hexaedrite
« am: Oktober 28, 2007, 23:23:36 nachm. »
Hallo Uwe,

ich fand es auch schade, dass alle Texte zum Boguslavka wech sind. Konnte mich noch an Deine interessante Frage erinnern, wie man denn die Hexen voneinander unterscheidet. Ich habe mal in Peles Meteoriten-Enzyklopädie "Hexahedrite" ins Suchfeld eingegeben und insgesamt 24 Treffer erzielt. Allerdings gab es nur von acht Hexen Bilder.
Schau mal selber:
http://www.encyclopedia-of-meteorites.com/T_Meteoritelist.asp?psearch=Hexahedrite&Submit=Search+%A0%28*%29&psearchtype=

Ich fand, das die Scheiben auf den Bildern vom -La Primitiva- und vom -North Chile- den Bildern vom Boguslavka, die der Martin gepostet hatte, am ähnlichsten sahen. Neben den Neumannlinien gab es jeweils auch Einschlüsse. Martin hatte beim Boguslavka auf Chromiteinschlüsse getippt. Nun gibt es natürlich das Problem, das nicht jede Scheibe solche Einschlüsse zeigt. Ist also als Erkennungsmerkmal oder als Ausschlusskriterium nicht wirklich zu gebrauchen. Auch dann nicht, wenn man meint, man hat nun ein ganz typisches Merkmal des entsprechenden Meteoriten vor Augen.
Wahrscheinlich ist eine wirkliche Unterscheidung zwischen den unterschiedlichen Hexen am Ende nur durch eine chemische Analyse der meteoritentypischen Elemente möglich.

Was meinen die anderen? Kennt ihr das ultimative (sichtbare) Unterscheidungskriterium zwischen verschiedenen Hexaedriten?

Grüße,
Dirk Hohmann


Offline Mettmann

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Re: Hexaedrite
« Antwort #1 am: Oktober 28, 2007, 23:47:27 nachm. »
Na ich bin ja noch nich unter der Ärd...   :laughing:
Is doch Troilit im Bogus.
Naja also Unterscheidungsmerkmale zwischen den Hexaedriten - nun gut die Spurenelemente die seh ich immer so schlecht
und man sortiert die ja alle zusammen in eine Gruppe, gerade weiiiil sie so ähnlich sind (und meistenteils vom selben Mutterkörper kömben).

Nungut, also Fredericksburg erkennst daran, daß er rostet, wennde ihn nur schief anschaust.
Und der hat manchmal kleine Schreibersite drin, die sehr ulkig geformt sind und nochdazu an Linien aufgereiht sind, also wie eine Alien-Schrift aussehen.
Charsten, tumal nen Bild rin!

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Offline MetGold

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Re: Hexaedrite
« Antwort #2 am: Oktober 29, 2007, 06:36:21 vorm. »
Hallo Dirk,

ja, es ist manchmal ein bischen schade, aber es ist regelkonform, daß alle Anzeigen entfernt werden, wenn das Material verkauft ist oder die Anzeigefrist vorbei, sodaß man dort immer nur aktuelle Angebote vorfindet. Leider gehen dann auch immer die Randinfos mit verloren aber dessen sollte sich ja jeder voher bewußt sein.
... So ist nunmal der Anzeigenteil !

 :winken:   MetGold   :alter:
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Carsten

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Re: Hexaedrite
« Antwort #3 am: Oktober 29, 2007, 09:37:34 vorm. »
..et voila, hier 2 Fotos vom Freddi. Leider sind die Fotos im Gegensatz zu dem Stück nicht perfekt, aber ich denke man kann erkennen was Martin
beschreibt. Übrigens, gerostet hat er auch nach 1000fachen ansehen bislang noch nicht  :smile:



Offline Schönedingesammler

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Re: Hexaedrite
« Antwort #4 am: Oktober 29, 2007, 10:42:53 vorm. »
Hallo Dirk,
huch jetzt ist ja schon wieder alles weg.  :gruebel:
Hatte gestern nochmal das Thema versucht zu retten. :dizzy:
Also vielen Dank für deinen link. Werde ich mir nachher mal antun.
Vielleicht kann ja jeder nochmal seine gesendeten Beitäge hier nochmal reinkopieren.
Das müsste doch gehen. Oder der Peter machts. Kann gar nicht glauben,
das diese wertvollen Infos jetzt alle weg sind. :crying:
cu, Uwe
Dsds

Offline Mettmann

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Re: Hexaedrite
« Antwort #5 am: Oktober 29, 2007, 12:17:22 nachm. »
Pling, bin ich wieder da.
Bin ganz schön geschumpfen worden, daß der Bogus-Azeigen-Thread gelöscht wurde  :crying: .
Ich hab mir ehrlich nix dabei gedacht  :crying: , ich dachte, das muß so sein,
weil ja in den Regeln zu den Anzeigen seit Sommer steht:
Zitat
Liebe Inserenten,
bitte gebt mir Bescheid, wenn sich eure Anzeige erledigt hat......  Die Einhaltung wird uns allen eine größere Übersicht über noch gültige Angebote geben.
Naja und die Anzeige hatte sich ja erledigt. Hatte nicht bedacht, daß da noch weiter geschrieben wird drin. (Zum denken fehlt mir momentan die Zeit).
Na und ein Heuschreck bin ich auch nicht, so a la ex und hopp. Wenn ich das Forum als reine Verkaufsplattform betrachten würde, wir ham soviel Zeug, daß wir jeden Tag eine Anzeige reinsetzen könnten. Und in der Hinsicht simmer ja wirklich sparsam gewesen.

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Offline herbraab

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Re: Hexaedrite
« Antwort #6 am: Oktober 29, 2007, 13:53:05 nachm. »
Vielleicht könnte man die Anzeigen, wenn das Material weg ist, in eine Art Archiv verschieben. Dann könnte man die Bilder weiter ansehen. Und in 15 Jahren könnten wir zurückblättern und in Erinnerungen schwelgen, wie billig Meteorite damals waren... (Das sag' ich, weil mir grad' eine Liste von David New aus 1994 untergekommen ist - hat hier noch zufällig jemand ein 220g Endstück von Camel Donga für $3,40 pro Gramm auf Lager...?  :dizzy:)

Grüße, Herbert
"Daß das Eisen vom Himmel gefallen sein soll, möge der der Naturgeschichte Unkundige glauben, [...] aber in unseren Zeiten wäre es unverzeihlich, solche Märchen auch nur wahrscheinlich zu finden." (Abbé Andreas Xaverius Stütz, 1794)

Offline MetGold

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Re: Hexaedrite
« Antwort #7 am: Oktober 29, 2007, 13:59:32 nachm. »
Hallo,

so nun schümpft mal den Mettmann net gar so arg, er hat sich doch korrekt verhalten. Und wenn ihr mit eurem PC ein bischen umgehen könnt, dann würdet ihr - bis auf Alex, der ja nicht online war - die Dateien alle wieder finden können, da der normale PC alles erst abspeichert ehe er es euch auf den Schirm serviert ... also bei temp.Internetdateien müßte es noch stehen, wenigstens im IE.

So, habe von dort mal einiges rauskopiert und die Angebote geflissentlich weggelassen  :laughing: :

Mettmann for ever vom 28.10.07:

Worum geht's, um Boguslavka!

Boguslavka ist nicht nur der zweitgrößte beobachtete Eisenfall überhaupt, sondern es einer der ganz wenigen Hexaedritenfälle, die es gibt.
Im Grunde gibt es für den Sammler von den 6 Hex-Fällen sonst nur noch Braunau und dieser war bis vor anderthalb Jahren wesentlich leichter erhältlich als Boguslavka und natürlich billiger.
Nun, und wir hatten es ja schon öfter besprochen, jeder Meteorit hat seine Zeit. Jetzt eben hat sich das Zeitfenster für Boguslavka geöffnet, anders als Ihr es mit den häufigen und mit den Masseneisen gewohnt seid, wird es Boguslavka nicht über einen längeren Zeitraum geben bzw. wirds dann eben wieder sehr, sehr, sehr teuer.
...
Der Zug der gewaltige Feuerkugel wurde seinerzeit über eine Strecke von 500km beobachtet. Es war ca. Viertel vor Zwölf, hellichter Tag.
Ein Zeuge verewigte seine Eindrücke vom Boliden in jenem Aquarell, was ihr links unter meinem Namen seht. (Heißt man das Avatar?).
Des Weges ritt der Kosake Ivan Ovchinnikov, mit Getös waffelte es ihm ds Eisen vor die Füß.
In der Luft hatte es es zerissen, ein weiteres Stück wurde wenige Wochen später entdeckt, und die beiden passen perfekt ineinander.

Hier könnt ihr sie zusammengesetzt bewundern, ein Prunkstück im Fersman-Museum im Moskau, dem ältesten mineralogischen Museum der Welt. Übrigens wird Boguslavka ja auch in dem berühmten russischen Sikhote-Film gezeigt.

http://www.fmm.ru/meteoritesen/bogusen.htm

Wie Ihr seht, fehlt oben eine Kappe und letztendlich stammen unsere - und bald Eure Scheiben - von dieser Kappe.
...
Bitte sehr, schaut beim Twelker, der bekanntermaßen kein Wucherer ist.
http://www.alaska.net/~meteor/BOG.htm
...
Boguslavka
220km nördl. Vladivostok, Russland
Fall: 18.Oktober 1916, 11Uhr47
Gewicht: 256kg
Hexaedrit IIAB
...
Eisenfälle gibt's ja sowieso nur sehr wenige. Schaumer nach: http://tin.er.usgs.gov/meteor/metbull.php
48 Stück nur.
Und die allermeisten davon gibts nicht zu kaufen, der Mirko wird Dir ein Lied davon singen können.

Na und nu ist er noch ein Hexaedrit dazu. Bessere Neumänner als die meisten anderen Hexaedrite. Reheated rim.
Also wär ein ungewöhnlicher Einstieg, wenn auch nicht der schlechteste, hehe.
Scherereien wird er nicht machen, hatte ihn 3 Sommermonate mit Temperaturschwankungen, Schwüle, im feuchten Keller offen und ohne Öl in Quarantäne.
Hätte jedem mittleren Roster das Genick gebrochen, Bogus jedoch stand auch am End wie frisch geätzt da.
Naja und wenn die im Hinterkopf hast, Dir ev. ne Systematik zu machen, so viele Hexaedrite gibt es nicht.

Und nach der ganzen Einführung und der Vorgeschichte kann ich ja mal ausführen, warum das wirklich ein Knallangebot ist.
Schaumermal was es an Hexaedriten sonst noch gibt, Mirko sag auch was dazu, nicht dasse denken ich würd mir das aus den Fingern saugen.
Hmm in der Bulletin Database kann man nicht nach Hexaedriten suchen, nehmer das da her:

http://www.nhm.ac.uk/jdsml/research-curation/projects/metcat/list.dsml?...

Na und wenn man so schaut..

Billigst war
Fredericksburg       der dort nicht gelistet, je nach größe und zubereitung immer so 2.5$-4$ - ein fürchterlicher Roster vor dem Herrn.

Danach kommt die
North-Chile-Gruppe meist so 8-10$/g

Huyatiquina,  nicht dort gelistet, je nach größe 8-12$
und
Coahuila  10-12$/g

das sind schon die Häufigsten.

Die restlichen eher sporadisch.

Gouadaloupe y Calvo,  Mirko sag, wasde genommen hast.

Uwet gibts manchmal

Twannberg  da kosten ja schon shale Batzerl 50$/g

Okahandja  müssmern Andi fragen, allzu billig wars nicht.

Kendall County  sag ich nicht, was ich genommen.

Braunau hab ich mit 60-100$ im Kopf.

Is schon spät, Mirko ergänz.
...

Ja Boguslavka

also Meteorite generell werden noch vor ihrer Klassenzugehörigkeit nach der Erhältlichkeit gepreist.
Das ist nicht anders als in allen anderen Sammelgebieten auch. Nicht bei den Panini-Bildern da mußte für den Ersatztorhüter von Butan auch 5 Ballacks und 10 Mertesackers geben, damitte ihn bekommst. Was selten, was kaum kriegbar ist, das ist eben sehr teuer, weil gefragt, Sammler sind Jäger, gell Metgold?
Drum kostet ja auch ein Ensisheim 200+ im Gramm und nicht 6 oder 8 im Gramm wie ein Tuxtuac, der auch ein LLer ist und der knackfrisch ist weil ebenfalls ein Fall.  Bzw findet der erfahrene Sammler, Oheim?, auch es angemessen, wenn ein im Grunde hundsordinärer H5er, wenn er Tabor heißt 100$/g kostet und nicht 0.30 wie ein Wüsten-H5er.

Das ist das eine.

Weitere Faktoren sind:

Ist ein beobachteter Fall. Fälle sind selten, das Material ist frisch und unverwittert, es gibt auf Fälle spezialisierte Sammler - Fälle sind immer teurer als Funde.

Die Historizität.  Die Geschichte zu den Stücken. Die Umstände.  Es hat halt schon was, wenn man ein Stückerl hat, weiß da sitzt die Hauptmasse, womöglich fast alles in dem und dem Museum oder man sieht diesen Meteoriten in Büchern und Filmen abgebildet bzw. gibt es viele Publikationen dazu usw.
Nimmst Elbogen her, da hast ihn bei den Grimm Brüdern erwähnt, hast lokale Sagen, ein Schloß dazu, weißt daß der Widmannstätter damit erstlich seine Figuren naturselbstgedruckt hat usw...
Oder nimmst bspw. die sog. "Hammers" her, die grad schwer in Mode sind, also Fälle, die irgendwas zerdöppert haben. Bspw. den Sylacauga, der durchs Dach auf ein Radio geplumpst ist und der Frau im Bett daneben auf die Wampe. Da gibts dann ein Bild vom historischen Bluterguß und schwupp, kost das Fitzel 1000$ im Gramm.

Also selten ist Boguslavka, gabs bis vor kurzem praktisch nicht zu kaufen.
Erzhistorisch isser, im berühmten Fersman hockt er, tolle Massen. Geschichte hat er genug, gar ein Aquarell (ähnlich wie Sikhote).
Beobachteter Fall isser. Wichtiger Fall, weil zweitgrößter Eisenfall nach Sikhote und größter Hexaedritenfall und zudem seltene Klasse. Nicht, hast ja nur 60 Hex unter den 44000 Meteoriten und Nummern.

Und zudem bietet das Material ja auch Besonderheiten.
Wie de ja siehst, haben die Scheiben extrem deutlich ausgeprägte Neumannlinien, noch dazu Scharen in 3 oder 4 Richtungen
und derart gut bringst sie wirklich nur sehr selten bei den anderen Hexaedriten raus.
Klar braucht man eine optimale Präparation - hier in dem Fall vom Andi Gren - zudem braucht man Glück bzw. muß man einen Hexaedriten in einem bestimmten Winkel anschneiden, um die Neumänner so gut zu treffen. Wennde aber nurn Rohstück hast, was die die Schnittebenen durch seine Form vorgibt, hast oft keine andere Wahl als dem nach zuscheiden, wennde nicht Schaschlick machen willst und bei den Historischen hast eben nicht das Material wie bei den Massenfunden, als daßde großen Schnittverlust produzieren oder nach Lust und Laune ausprobieren könntest und etliche dabei versemmeln kannst.
Und schließlich liegts öfters am Material selber, da kann man präparieren was man will, viele geben eben solche Neumänner nicht her.
Kannst ja gut an den Sikhotes z.B. testen. Sind viele geschockt und haben Neumänner, nur kannst da Dutzende Stücke aufsäbeln, manche haben gar nix und die, die welche haben, da fällts ganz unterschiedlich aus.

Hier beim Bogus eben extrem zahlreich, verschiedene Richtungen, messerscharf und exakt ausgeprägt.
Du kannst ja mal im Google nach Bildern anderer Hexaedrite fahnden zum Vergleich.
Weitere besonderheiten sind eben die fetten Einschlüsse - die andere Scheibe bei Twelker hatse ja nich
und natürlich als Fall, hast einen perfekten rekristallisierten Rand, der bei den Fundeisen in der Regel weggewittert ist und zusätzlich hat Bogus echte Schmelzkruste.

All das zusammengenommen läßt Boguslavka eigentlich in der Königsklasse seinen Thron einnehmen, also mehr im 50-100$/g-Feld.
...

Mettmann - ende


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Offline MetGold

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Re: Hexaedrite
« Antwort #8 am: Oktober 29, 2007, 14:06:38 nachm. »
Hallo Herbert,

ist zwar keine schlechte Idee, aber wer sowas archivieren will, der muß es halt tun. Schau mal, wer soll den immer entscheiden welche Stücke interessant sind. Vielleicht setzt mal einer hier 100 Chondriten von einem Fall rein, warum soll ich die aufheben ... Und besonders verkaufte Stücke sind doch eh später wurscht für die meisten anderen.

Wir haben hier eine Meteoritensystematik, die du bestimmt schon gefunden hast, und da kann von jedem Fall/Fund ein Bild vom Schnitt, Individual und neuerdings auch vom Dünnschliff rein. Einschränkung: Nur Sammlungsstücke unserer Mitglieder. Für alles andere gibt es google.

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Offline Schönedingesammler

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Re: Hexaedrite
« Antwort #9 am: Oktober 29, 2007, 14:40:11 nachm. »
Hallo Peter,
na wat bin ik froh. Hat doch allet betteln wat jeholfen.
 :danke:
cu, Uwe :winke:
Dsds

Offline Mettmann

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Re: Hexaedrite
« Antwort #10 am: Oktober 29, 2007, 18:41:53 nachm. »
Juhi Herb,

Zitat
- hat hier noch zufällig jemand ein 220g Endstück von Camel Donga für $3,40 pro Gramm auf Lager...?

Genau, Camel Donga war ein sehr kurzes Zeitfenster, der hat dann sehr bald 15-20$ gekostet und nu 20-30$.

Was manche oder die meisten, beim Stöbern und Vergleichen in älteren Preislisten vergessen, ist allerdings die Inflation.
Also wenn ich mir 1981 ein Eisen beim Walter Zeitschel für 2$ im Gramm gekauft hab, dann wärens allein durch die Inflation
bzw entsprichts einem Geldwert von heute 4.72$.

Denken viele nicht dran, wennse da schwärmen, jaa beim ollen Nininger hats 1957 nur 200$ das Kilo gekostet, das Eisen,
dabei war das ein Geldwert von heutigen 1450$.

Da habts nen USD-Inflations-Rechner:
http://www.westegg.com/inflation/

 :prostbier:
Martin
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