Autor Thema: schwarz, rund und ein Loch in der Mitte  (Gelesen 5941 mal)

Offline MetGold

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Re: schwarz, rund und ein Loch in der Mitte
« Antwort #30 am: Juli 01, 2008, 22:57:58 nachm. »
Hallo,

@ Marie,

Wenn nicht, wie darf ich dann deinen Satz verstehen?  "Und ohne Flüssigkeit habe ich sie nicht gefunden."
... oder hast du beim Mikroskopieren einen geschnasselt  :ruelps:   :lacher:

@ Lutz,

habe mich schon geärgert, daß ich dem Pudel keine Augen und ein paar Zähne verpaßt habe, natürlich nur softwaremäßig.
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Freya

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Re: schwarz, rund und ein Loch in der Mitte
« Antwort #31 am: Juli 01, 2008, 23:07:23 nachm. »
Hallo Peter,
gehört einfaches Wasser auch zu diesem Immersionsöl?

Dann bekenne ich mich schuldig.

Marie  :winke: :winke:

Offline MetGold

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Re: schwarz, rund und ein Loch in der Mitte
« Antwort #32 am: Juli 01, 2008, 23:27:25 nachm. »
Hallo Marie,

jede Flüssigkeit, die du in den optischen Strahlengang bringst, kann winzigste Gasbläschen enthalten.

 :winken:   MetGold   :alter:

P.S. Mich ärgert immer der winzigste Dreck auf der Abdeckscheibe vom Kamerasensor, da habe ich schon gefummelt, aber wenn einer weg war, kam an anderer Stelle der nächste. Die Dinger sind wesentlich kleiner als 1/10 mm.  :crying:
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Freya

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Re: schwarz, rund und ein Loch in der Mitte
« Antwort #33 am: Juli 01, 2008, 23:37:14 nachm. »
Hallo Peter,

ja überall ist Staub zu finden und anderes Geraffel das man nicht vor der Linse benötigt.

Das waren meine letzten "Lupenbilder "  :einaugeblinzel:
ich verwirr niemand mehr damit :smile:

Aber die Mühe war nicht umsonst, ich habe wieder etwas da zu gelernt

Maria :winke: :winke:

Peter5

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Re: schwarz, rund und ein Loch in der Mitte
« Antwort #34 am: Juli 02, 2008, 07:09:30 vorm. »
Guten Morgen .. :smile:

.. ich habe öfters auch Stufen unter dem Mikroskop, wo ich erst mal mit einem feinen Pinsel den Staub wegmachen muss, bevor ich loslege mit Fotos.. :smile:..und manche Fussel sitzen in Ecken oder so und man kommt da nur schwer ran.. daher puste ich auch oft einfach den Staub weg.. :laughing:

Gruß Peter5 .. :winke:

Offline MetGold

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Re: schwarz, rund und ein Loch in der Mitte
« Antwort #35 am: Juli 02, 2008, 07:15:30 vorm. »
Hallo Peter,

ja, ich nehme immer erst ein Wattestäbchen und dann bzw. auch davor so eine kleine Ballonpuste, aber irgendwie ist das wie verhext. Manchmal kommt es mir vor, als ob auch was auf der Innenseite der Scheibe, also direkt am Sensor verdreckt ist, aber wenn man das versaut, ist's vorbei.

 :crying:   MetGold   :alter:
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Peter5

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Re: schwarz, rund und ein Loch in der Mitte
« Antwort #36 am: Juli 02, 2008, 21:37:10 nachm. »
Ja, dass mit dem "wie verhext sein".. das kenne ich leider auch nur allzu gut .. :crying: :laughing:

Gruß Peter5 .. :winke:

Offline pallasit

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Re: schwarz, rund und ein Loch in der Mitte
« Antwort #37 am: Juli 03, 2008, 01:00:08 vorm. »
Hallo,

Der Effekt mit den Luftblasen und dem dunklen Saum, ist auf unterschiedliche Lichtbrechung der Substanzen zurückzuführen. Hier die Lichtbrechung von Wasser und die Lichtbrechung von Luft. Wenn der Unterschied groß ist, sind deutliche helle und dunkle Säume an den Grenzflächen zu erkennen.
Beim Mikroskopieren kann man mit dem hellen Saum, der sogenannten Becke-Linie erkennen, welche Substanz die höhere Lichtbrechung hat. Die 3 H Regel: Beim Heben des Tubus wandert die helle Linie in das höher brechende Medium.

Marie in deinem Beitrag « Antworten #4 am: Juni 27, 2008, 09:33:25 vorm. » ist auf dem Bild FRAGE022 dieser helle Saum, die Becke-Linie gut zu erkennen.

Näheres siehe Skript (Achtung 17 MB) dort Lichtbrechung und Becke-Linie suchen:
http://www.mineralogie.uni-wuerzburg.de/schuessler/Polmik-Ubungen.ppt

Grüße Willi  :prostbier:

PS: Habe leider eigentlich keine Zeit mehr fürs Forum, SORRY

Peter5

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Re: schwarz, rund und ein Loch in der Mitte
« Antwort #38 am: Juli 03, 2008, 08:26:56 vorm. »
Zitat
PS: Habe leider eigentlich keine Zeit mehr fürs Forum, SORRY

schade, Willi .. :traurig:

Gruß Peter5 .. :winke:

Freya

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Re: schwarz, rund und ein Loch in der Mitte
« Antwort #39 am: Juli 03, 2008, 10:49:53 vorm. »
Hallo,
danke für eure Mühe und Antworten.

Das mit den Luftbläschen sollte wohl so sein.
Durch sie bin ich auf
Endolith auf der Seite von
http://de.wikipedia.org/wiki/Endolithe
gekommen.

Zitat Wikipedia:
Endolithe leben meist lithotroph, das heißt, sie gewinnen ihre zum Leben notwendige Energie aus der Umwandlung anorganischer Verbindungen des besiedelten Gesteines, wie zum Beispiel Schwefel-, Eisen- und Manganverbindungen, in einzelnen Fällen aber auch Minerale von Uran, Arsen und anderen.
----------
Große Bedeutung haben eisen- und schwefeloxidierende Bakterien, denn Eisen und Schwefel sind häufige Elemente der Erdkruste. Außerdem liegen viele Minerale als Schwefelverbindungen vor. Verbreitete Eisen-Schwefel-Minerale sind beispielsweise Pyrit und Markasit. Bakterien wie Acidithiobacillus ferrooxidans und Leptospirillum ferrooxidans können Eisen und Schwefel unter aeroben Bedingungen oxidieren. Die Mikroorganismen konkurrieren dabei immer mit der spontan ablaufenden chemischen Reaktion. Sie verfügen jedoch über Enzyme, die diese Reaktion in der Zelle durch Herabsetzung der Aktivierungsenergie erheblich beschleunigen. Endolithe sind deshalb für schnellere Verwitterung und Korrosion verantwortlich.


Die Summenformel für die chemische Oxidation von Eisen-Schwefel-Mineralien lautet


FeS2 + 6 Fe(H2O)6 + 3 H2O → Fe2+ + S2O32- + 6 Fe(H2O)62+ + 6 H+

Diese Reaktion wird durch dreiwertiges Eisen katalysiert. Das gebildete Thiosulfat ist in sauren Lösungen nicht stabil, sondern hydrolysiert zu Sulfat und anderen Schwefelverbindungen. Zweiwertiges Eisen und reduzierte Schwefelverbindungen bilden dann potentielle Energiequellen für chemolithotrophe Mikroorganismen. Diese regenerieren das Oxidationsmittel Fe3+ und beschleunigen damit die Reaktion. Innerhalb kurzer Zeit können durch diesen Prozess erhebliche Mengen Pyrit oxidiert werden. Die gebildete Schweflige und Schwefelsäure bewirkt eine Absenkung des pH-Wertes und löst wiederum andere Mineralien aus dem Gestein


Hier sagt mein Bauch:
Marie, du hast deine Antwort. Jahrelanges "forschen" und "nerven" waren nicht umsonst.

Es gibt kein:
Das gibt es nicht.

Hier habe ich eine Alternative für all das mag. Geraffel...........es gibt eine Möglichkeit außer einem:
Grabenbruch usw.
Vulkan
Black Smoker
und Meteoriten.
Diese Möglichkeiten sind so gut wie nicht vorhanden. Sie habe ich jahrelang durchgenudelt.

Gruß Maria :winke: :winke: :winke:












Freya

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Re: schwarz, rund und ein Loch in der Mitte
« Antwort #40 am: Juli 08, 2008, 11:00:06 vorm. »
Hallo,
 :weissefahne: :weissefahne: :weissefahne:

die Suche geht weiter. Die Bakterien haben einen Hacken.
Ich wohne nicht am Nordpol und ich wohne nicht im Hochgebirge.

Die Suche geht weiter,
was ist das für ein mag. Geraffel?
 :crying: :crying: :crying: :crying: :crying:

Maria :winke: :winke:

Freya

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Re: schwarz, rund und ein Loch in der Mitte
« Antwort #41 am: Juli 09, 2008, 19:11:47 nachm. »
Schwarza_Gold für Marie
von Peter1

Hallo Peter,

Herzlichen Dank für das Schwarza-Gold. :smile:

Der Pudel hat seine weite Reise vom Norden in den Odenwald heil überstanden.

Gruß Marie  :winke: :winke:





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Re: schwarz, rund und ein Loch in der Mitte
« Antwort #42 am: Juli 09, 2008, 21:41:47 nachm. »
Hallo Marie,

na prima!  :wow:

Damit die Winzlinge nicht abhanden kommen, habe ich sie meistens aufgeklebt auf einen runden Papierklebepunkt und in eine Membrandose verfrachtet. (4. Dose auf Bild) Ist aber Geschmacksache, da man die Winzlinge nur schwer wieder klebstofffrei bekommt, warum auch !?

 :winken:   MetGold   :alter:
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Freya

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Re: schwarz, rund und ein Loch in der Mitte
« Antwort #43 am: Juli 09, 2008, 22:04:06 nachm. »
Hallo Peter,

danke für den Tip :super:

Maria :winke: :winke:

 

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