Autor Thema: Unbekanter Fund aus Istein  (Gelesen 2344 mal)

Stonebreaker

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Re: Unbekanter Fund aus Istein
« Antwort #15 am: Oktober 12, 2010, 12:47:07 nachm. »
Kalksandstein (Mauerstein) abgerollt mit Resten von Zement...

Offline Aurum

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Re: Unbekanter Fund aus Istein
« Antwort #16 am: Oktober 12, 2010, 15:20:55 nachm. »
Hallo ,

also die Variante Beton kann ich ausschließen , wird bestimmt Berggold der das Stuck auch gesehen hat bestätigen können , und mit 110 Gramm ist es auch viel zu leicht .
So habe gerade mal den Stein mit Essigesessenz behandelt er schäumt ganz leicht , wenn alles nichts hilft dann bin ich auch bereit den mal ein zwei Tage in Essigesessenz zu legen und dann Bilder zu machen .

Bis dann Lutz  :winke:

P.s. nur die hellen Bereiche schäumen ganz leicht, der Dunkle saugt die Essigesessenz auf und sagt  :prostbier:   :lacher:
Aller Anfang ist schwer !!

Berggold

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Re: Unbekanter Fund aus Istein
« Antwort #17 am: Oktober 12, 2010, 15:48:47 nachm. »
Hallo,

Bauschutt ist das ganz sicher nicht!
Bin zwar nicht der Bestimmungsprofie aber das kann ich geradeso unterscheiden.
Die abgerollten Betonteilchen sind dort zwar häufig, aber viel schwerer.

Gruß Berggold  :hut:

Offline Aurum

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Re: Unbekanter Fund aus Istein
« Antwort #18 am: Oktober 12, 2010, 16:54:03 nachm. »
So ,

mir ist das jetzt zu Bunt geworden und so habe ich den Stein in Essigssenz gelegt und Leute er sieht nin wirklich anders aua !!
Unter der Kalksteinschicht ist er nun blau schwarz , Strichfarbe des nicht Lavaartigen Gesteins ist blauschwarz und es scheint sehr weisch zu sein .
Läst sich mit dem Fingernagel Oberflächlich ritzen ( Härte 2 ?) .
Ich denke das wir nun alles Men made auschliesen können oder  :gruebel:

Bis dann Lutz  :winke:
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Offline lithoraptor

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Re: Unbekanter Fund aus Istein
« Antwort #19 am: Oktober 12, 2010, 17:36:54 nachm. »
Moin Lutz!

Hmmm, das da unter dem kalkigen Material ein anderes eher graublaues Material zu Tage tritt, hatte ich mir schon gedacht. Man konnte es an einigen Stellen ja auch schon sehen. Mir würde da spontan nur ein wenig lithifizierter Tonstein einfallen. Der, so es denn einer ist, kann aber auf alle Fälle nicht weit transportiert worden sein.

Insgesamt macht das Fundstück nun einen noch skurrileren Eindruck auf mich (insbes. wg. dem blasigen Material)... Man made könnte ich zumindest nicht sicher ausschließen, da gibt es zu viel Zeugs, was ich nicht kenne...

Gruß

Ingo

Peter5

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Re: Unbekanter Fund aus Istein
« Antwort #20 am: Oktober 12, 2010, 18:25:18 nachm. »
Tonminerale Montmorillonit - Kaolinit - Nakrit - Dickit (alles in Richtung Aluminium-Hydroxid-Silikate) mit Härte 1 - max. 2,5 (mit dem Fingernagel demnach ritzbar!). Bläuliche bis graublaue Farben zeigt hiervon nur der Dickit.

Serpentin-Minerale wie Chrysotil (Klinochrysotil) oder Antigorit (Blätterserpentin) wären auch noch in Farge gekommen; hier liegt die Härte aber bei 2-3,5. Ich bleibe bei einem Mineral-Gemenge von Dickit (bläulich-grau) + Montmorillonit (weiß-grau).

Die braunen hervorschauenden Partien halte ich dann eher für Tonstein, der hier die "Matrix" für die genannten Minerale zu bilden scheint.

ABER: Alles ohne Gewähr - nur eine Röntgenanalyse schafft da evtl. wirklich Klarheit!

Gruß Peter5  :winke:

Offline Aurum

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Re: Unbekanter Fund aus Istein
« Antwort #21 am: Oktober 12, 2010, 19:26:23 nachm. »
Herzlichen Dank 

an alle, Ich werde euch nun nicht weiter Löchern  :laughing:
Behalten werde ich das Teil auf jeden fall , ich werde es Unter Kurioses in meine Sammlung aufnehmen .
Sollte jemand von euch mal sich in meine Nähe verirren kann er es sich dann ja mal genauer ansehen  :baetsch:

Bis dann Lutz  :winke:
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Plagioklas

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Re: Unbekanter Fund aus Istein
« Antwort #22 am: Oktober 13, 2010, 02:14:38 vorm. »
Zitat
mir ist das jetzt zu Bunt geworden und so habe ich den Stein in Essigssenz gelegt und Leute er sieht nin wirklich anders aua !!

Sowas sollte man NIE machen, wenn man das untersuchte Stück nicht kennt und es behalten möchte. Auch wenn man dir dazu rät, solltest du mit Säureproben sparsam umgehen. Am besten einen fleck an einer unauffälligen Stelle testen oder wenn vorhanden, dann sich lösende Krümel in säure tun. Ggf. kann man auch eine ecke von abschlagen oder abmachen. 

Wenn man unbekannte Stücke mit säure in kontakt bringt kann es sein, dass diese sich nach längerer Zeit komplett in dreck und wohlgefallen auflösen oder anfangen vor sich hin zu gammeln, die farbe ändern, rissig werden oder was sonst zu führt, dass mans nicht mehr anschauen mag  :crying:.

 

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