Autor Thema: Wo gibt es mehr Meteoritenfans: USA oder Deutschland?  (Gelesen 1133 mal)

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Wo gibt es mehr Meteoritenfans: USA oder Deutschland?
« am: Mai 12, 2007, 03:09:09 vorm. »
Hallo,

ich gerade erstaunliches entdeckt:

Deutschland: Einwohner 82.310.000 (31. Dezember 2006)
USA: Einwohner 300.888.812 (1. Januar 2007)..alles laut Wikipedia

Ebay bei Eingabe von "Meteori*":
Deutschland: 336 Angebote
USA:  1025 Angebote

Wer hätte das gedacht, Deutschland ist relativ gesehen mehr an Meteoriten interessiert als die USA!

Für mich eine Überraschung...

Gruß

Bernd

Mettmann

  • Gast
Re: Wo gibt es mehr Meteoritenfans: USA oder Deutschland?
« Antwort #1 am: Mai 12, 2007, 12:48:46 nachm. »
Ich würde das Verhältnis US-Sammler : BRD-Sammler, niwwaa,  auf 8:1 schätzen (oder vielleicht noch höher).
Tschörmäni hat zwar die längere Tradition, aber Meteorite sind in USA viel populärer.
Man siehts ja auch an den populärwissenschaftl. Veröffentlichungen, an der Farbfenzipräsenz ect.
Während bei uns seit 70 Jahren der olle Heide wieder und wieder aufgelegt wird, das letzte nettere Buch vom Bühler nu auch schon auf Ende der 80er datiert, dannoch zwo schlichte Taschenbüchlein vom Aumann und Schlüter, und zwischendrin nur der Bolsche gute Auflagen erzielt hat, gabs eben in USA einen Nininger, einen Norton oder ein Showtalent wie den Haag.
Bei und wars immer eine sehr versteckte Nische und ging eigentlich nur mit den Hollywood-Schinken a la Deep Impact oder der eine, wie heißt der, wo der WillisBruce den Komet zerspratzt - und dem eben nachfolgenden Rattenschwanz von BBC und Discovery-Dokus und B-Movies a bisserl aufwärts. (Seitdem heißt's immer: Müssen wir alle Sterben, Kreisch). Zeitnah noch ein bisserl der Neuschwanstein und feddich. Immerhin hats bewirkt, wann immer ein Suffkopp seine Laube abfackelt, daß das dann ein Meteorit gewesen sein muß oder wenn ein paar alte Kalkbrennlöcher gefunden werden, daß man nun weiß, daß das Römische Imperium seine Weltherrschaft einem Kometen verdankt.
Auch austellungsmäßig und museal scheint in USA deutlich mehr los zu sein, bei uns fällt mir eigentlich nur Berlin ein, was nich besonders hybsch die letzten Jahrzehnte, nu endlich umgestaltet wird, in Hamburg soll noch ne Vitrine stehn und das Rieskratermuseum. Dytt wars schon, bis auf eben solche Pionierarbeit, mit Wanderaustellungen, wiese der Dieter Heinlein, der Stephan Decker organisieren oder die Vorträge vom Siggi Haberer. Gifhorn bleibt ja anscheinend immer unbemerkt, wenn sich nichmal die Aborigines dahinein verirren und der Tanz um den Maibaum für sie interessanter ist. Und Munich-Messe ist zu groß, da verläuft man und es sich. Ob man da mal anregen sollte, die Mettdealers in einer Ecke zusammen unterzubringen? Ich mein wenns da schon ein "Esoterik-Forum" gibt, wo man Steingeladene Wässerchen trinken soll....(Also ich würd da das Danziger Goldwasser bevorzugen, dytt is besonders bewußtseinserwieternd, hihi).

Hups, Arbeit ruft und schändet nicht!
Mettmann

 

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