Autor Thema: Meteorit im Geschiebe?  (Gelesen 904 mal)

Offline Pinchacus

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Re: Meteorit im Geschiebe?
« Antwort #15 am: Januar 19, 2020, 23:12:25 nachm. »
Werden die Muonionalusta-Meteorite nicht auch in einer eiszeitlichen Moräne eingelagert gefunden?

 :hut:
Herbert

Ja, ich würde die auch unter "Geschiebemeteorit" einordnen.
So lange Fiktionsapparaturen latente Illusionen nicht manifestieren können, ist eine Realisation des Illusionären latent Fiktiv!

Be more specific! http://www.youtube.com/watch?v=PusCpQIbmCw

Offline Wunderkammerad

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Re: Meteorit im Geschiebe?
« Antwort #16 am: Januar 19, 2020, 23:22:37 nachm. »
Seymchan? [Vom Meteoriten Seymchan (russisch Сеймчан; deutsche Transkription Seimtschan; wiss. Transliteration Sejmčan) wurde im Juni 1967 ein Stück von 272,3 kg bei Seimtschan in der Oblast Magadan im Osten Russlands gefunden - Wiki]

Chinga? [Das Falldatum wurde anhand geologischer Untersuchungen des Flusstales und der Tiefe von Meteoritenfragmenten in den Ablagerungen abgeschätzt.]

Offline Wunderkammerad

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Re: Meteorit im Geschiebe?
« Antwort #17 am: Januar 20, 2020, 00:29:34 vorm. »
Seymchan? [Vom Meteoriten Seymchan (russisch Сеймчан; deutsche Transkription Seimtschan; wiss. Transliteration Sejmčan) wurde im Juni 1967 ein Stück von 272,3 kg bei Seimtschan in der Oblast Magadan im Osten Russlands gefunden. Es lag im Flussbett des in die Jassatschnaja mündenden Chekandue..  - Wiki]

Chinga? [Das Falldatum wurde anhand geologischer Untersuchungen des Flusstales und der Tiefe von Meteoritenfragmenten in den Ablagerungen abgeschätzt. - Wiki]

Offline Met1998

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Re: Meteorit im Geschiebe?
« Antwort #18 am: Januar 20, 2020, 08:38:20 vorm. »
Zitat von: herbraab
Werden die Muonionalusta-Meteorite nicht auch in einer eiszeitlichen Moräne eingelagert gefunden?

2. Muonianalustas:
Finder von mehreren Muonianalustas:
Zitat
Ein Kumpel hat vorgestern aus ca. 4 m Tiefe ein 60 kg Stück ausgehoben.
Manchen Zufallsfund, während des Straßenbaus/Rohre verlegen, gab es sogar aus 6-9m Tiefe!
(Nicht durch die Einschlagsenergie!, sondern durch die  vorletzte Eiszeit, von einem Gletscher erfasst und östlich in tiefere Schichten verschoben!)

:wow:  :super: , Met1998
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Offline Mettmann

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Re: Meteorit im Geschiebe?
« Antwort #19 am: Januar 20, 2020, 13:14:59 nachm. »
Nuju, zählt auch Antarktis?

(2) In North Victoria Land, ice diverges around Frontier Mountain and flows into a site behind the barrier where ablation occurs extensively. It is proposed that meteorites and rocks were dumped by ice flow at the mouth of a valley in the lee of the mountain at the site where a meltwater pond existed, in a depression produced by ablation. Later, the pond migrated headward along the valley to a point where it is today, leaving a morainal deposit with the meteorites at a higher level.
"If any of you cry at my funeral,
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(S.Laurel 1890-1965)

Offline speul

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Re: Meteorit im Geschiebe?
« Antwort #20 am: Januar 21, 2020, 16:39:34 nachm. »
Nieder-Finow. 1940 in einer Kiesgrube bei Nieder-Finow zwischen Geschiebe gefunden.

Hallo Thomas, Du besitzt ja sogar etwas von Nieder-Finow. Toll! Auf Deiner Sammlungsseite schreibst Du unter anderem: "Der Meteorit wurde 1940 von Herrn Walter NEBEN, einem bekannten Geschiebe-Sammler, in einer Kiesgrube bei Nieder-Finow zwischen eiszeitlichen Geschieben gefunden."

Ich habe natürlich Nieder-Finow in meiner Datenbank, habe auch die wenigen Zeilen aus Buchwald, Bd. 3 übertragen aber ich kann nirgends einen Hinweis auf "1940" finden und auch nicht, dass er in einer Kiesgrube zwischen eiszeitlichen Geschieben gefunden wurde. Woher stammen diese Informationen? Ist es die Quelle, die Holger weiter oben bereits angegeben hat?

Bernd  :winke:

Hallo Bernd,
ich habe mir gerade die Arbeit von NEBEN Und SCHÜLLER: Ein neuer Meteorit bei Berlin gefunden in Urania (13), 1950, S.382ff besorgt.
Dort steht eindeutig 1940 in der Buttschen Kiesgrube in Niederfinow gefunden.
Der Finder sollte es ja wissen.
Ich denke Fund 1940 und erstmals publiziert in angegebener Schrift 1950 löst alles auf.

Grüße
speul
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Offline speul

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Re: Meteorit im Geschiebe?
« Antwort #21 am: Januar 21, 2020, 17:26:32 nachm. »
Werden die Muonionalusta-Meteorite nicht auch in einer eiszeitlichen Moräne eingelagert gefunden?

 :hut:
Herbert

und Morasko?
bewegt oder nicht bewegt dürfte die Frage sein

speul
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Offline hugojun

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Re: Meteorit im Geschiebe?
« Antwort #22 am: Januar 21, 2020, 17:48:15 nachm. »

Offline Thin Section

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Re: Meteorit im Geschiebe?
« Antwort #23 am: Januar 21, 2020, 19:13:53 nachm. »
Ich denke Fund 1940 und erstmals publiziert in angegebener Schrift 1950 löst alles auf.

Danke "speul"!

Bernd  :winke:
(247553) Berndpauli = 2002 RV234

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Offline Met1998

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Re: Meteorit im Geschiebe?
« Antwort #24 am: Januar 30, 2020, 14:03:04 nachm. »
Moin Gemeinde,
da ein Fragezeichen hinter der Überschrift steht und einige aktivierbare Verweise auf entsprechende Dokumente und Bilder gemacht wurden, stellt sich mir die Frage: Kommt hier noch ein Schlussbetrachtung vom Thread-Eröffner?  :gruebel:

Etwa in der Art:
Man findet sie also doch im Geschiebe, die Meteorite in der Tiefe!
2018 Schweden (Muonionalusta)
2005 Canada
1940 Deutschland (Niederfinow)


Wie ich das sehe, hat der Schweden-Finder 2018 die faust-/kopfgroßen Stücke unter/zwischen dem Geschiebe in ca. 2 m Tiefe aufgespürt, welche durch kontinentale Eisdecken transportiert wurden. Diese haben seit dem Aufschlag auf der Erde vier Eiszeiten erlebt!

https://preview.ibb.co/c2LtVe/C3886_D2_D_E247_401_A_AE86_9492_EFFF524_C.jpg

Gruß Met1998  :winke:


[EDIT: auf Wunsch geändert]
« Letzte Änderung: Februar 03, 2020, 14:17:03 nachm. von Gibeon2010 »
Der Mensch hat die Fähigkeit zur Vorahnung und er reift mit Geduld, wie Whisky, Käse und Wein!

Offline speul

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Re: Meteorit im Geschiebe?
« Antwort #25 am: Januar 30, 2020, 15:20:15 nachm. »
ommt hier noch ein Schlussbetrachtung vom Thread-Eröffner?

war eine Frage und ich habe mich artig für die Antworten bedankt.

speul


[EDIT: auf Wunsch geändert]
« Letzte Änderung: Februar 03, 2020, 14:17:18 nachm. von Gibeon2010 »
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