Autor Thema: Bakterienbefall von Meteoriten  (Gelesen 8170 mal)

MilliesBilly

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Re: Bakterienbefall von Meteoriten
« Antwort #30 am: Februar 05, 2010, 10:23:46 vorm. »
Wofür will man wissen ...

... man kann nie wissen ...

Offline gsac

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Re: Bakterienbefall von Meteoriten
« Antwort #31 am: Februar 05, 2010, 11:21:29 vorm. »
Wofür will man wissen ...

... man kann nie wissen ...


MilliesBilly, das velwechserst Du mit dem geflügelten "Man weiß das nich..!!!" unseres
gemeinsam geschätzten Tresenphilosophen!  :einaugeblinzel:

Bzw. sagt der das auch!  :super:

Aber im Ernst: ich wüßte schon gern, was die Welt im Innersten zusammenhält, auch
wenn das unsere kleinen oder grösseren sehr irdischen Probleme nicht unmittelbar löst.
Wäre der Wunsch nach Erkenntnis nicht eine menschliche Triebfeder, könnte man viele
Zweige der Wissenschaft einstellen, was man aus durchaus gutem Grund ja nicht tut.

Eine Probe von Io oder Europa? Warum nicht? Wenn auch ganz gewiß nicht in allernächster
Zeit...

Alex

Offline Andyr

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Re: Bakterienbefall von Meteoriten
« Antwort #32 am: Februar 05, 2010, 12:07:23 nachm. »
@greg: Kohlige Chondrite und Kometen bieten von der Chemie her bestimmt alles, was man zur Entwicklung von Leben braucht.
Aber ob die physikalischen Voraussetzungen auch vorhanden waren ?

Eine andere Frage, die mich beschäftigt ist, ob die Pharmaindustrie Antibiotika speziell für Meteoriten entwickeln wird  :laughing:

Offline pallasit

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Re: Bakterienbefall von Meteoriten
« Antwort #33 am: Februar 05, 2010, 13:33:42 nachm. »
Hallo Forum,

Besondere Antibiotika sind nicht nötig. Meteoriten sind normalerweise keine lebenden Organismen die Antikörper bilden können. Wenn die Angst, vor der womöglich mit lebendem Exomaterial verseuchten Sammlung, sich in panische Dimensionen steigern sollte, empfehle ich eine moderne, in jedem Krankenhaus übliche, Gas-Sterilisation mit Ethyloxid. Diese wird bei weniger als 40 Grad Celsius durchgeführt. Dieses Verfahren ist materialschonend und sehr wirkungsvoll!!! :auslachl:

Grüsse Willi  :prostbier:




Offline lithoraptor

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Re: Bakterienbefall von Meteoriten
« Antwort #34 am: Februar 05, 2010, 13:57:04 nachm. »
Moin!

Aber im Ernst: ich wüßte schon gern, was die Welt im Innersten zusammenhält,...  

Jawohl, genau Alex! Das hat Freund Goethe in seinem Faust I schon sehr treffend auf den Punkt gebracht. Ist es doch DER Grundbaustoff für Wissenschaft an sich, der Wissensdurst oder das Wissenwollen...

Nu können wir hier wirklich nur rumtheoretisieren, ob und wenn wo es Bakterien in Meteoriten gibt oder nicht. Ausschließen kann man es nicht, bewiesen ist es aber auch noch nicht. Es gibt da so eine Theorie (fragt mich jetzt BITTE nicht, wer die aufgestellt hat), die besagt ganz einfach: Wenn Leben erst irgendwo einmal entstanden ist, dann kann man es dort auch so gut wie nicht mehr auslöschen. Das soll heißen: Selbst wenn unser Heimatplanet nun durch einen gewaltigen Impakt völlig zerstört würde, so dass er selbst in einzelnen Brocken um die Sonne kreist, dann würde man auch auf diesen Brocken noch Leben finden.
Gut, nun sind wir an dem Punkt angekommen, den Martin schon sehr treffend beleuchtet hat. Was brauchen wir für Leben? Bleibt der Punkt: Wie entsteht Leben überhaupt? Wo genau liegt der Unterschied zwischen einer strukturierten anorgansichen Einheit und einer komplexen funktionsfähigen organischen (Bakterien-)Zelle? Auch dieser Punkt ist eben wissenschaftlich noch nicht so ganz fassbar und genau hier setzen dann eben religiöse oder eben auch philosophische Betrachtungen an.

Wie auch immer unsere Antwort darauf lauten mag. Für mich ist eines ganz klar: Spätestens in dem Moment, wo ein Meteorit auf die Erdoberfläche aufschlägt, ist er mit irdischen Bakterien kontaminiert und die bekommt man so schnell auch nicht zu 100 % wieder weg (zumindest nicht ohne die anderen evtl. darin befindelichen auch wieder weg zu bekommen). Man könnte sich sogar darüber streiten, ob ein Meteorit nicht auch schon im Dunkelflug kontaminiert wird, aber wollen wir das wirklich tun? :platt: Nu ja, und wie schwer es ist einen Raum oder entsprechende Geräte für die nötige Präp zu 100 % keimfrei zu bekommen, dat klang ja auch schon an...

Nur meine paar Cents dazu...

Gruß

Ingo

Offline Greg

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Re: Bakterienbefall von Meteoriten
« Antwort #35 am: Februar 05, 2010, 14:10:53 nachm. »
Zitat
Eine andere Frage, die mich beschäftigt ist, ob die Pharmaindustrie Antibiotika speziell für Meteoriten entwickeln wird  laughing

Meinst Du Antibiotika, die die Meteorite einnehmen müssen, um in der neuen Welt nicht krank zu werden?  :laughing: Mhm, vielleicht werden ja demnächst Meteoritensucher und -sammler als Risikogruppe eingestuft und müssen höhere Krankenkassenbeiträge zahlen...  :bid:


Jetzt noch mal ernsthafter. Also, hier auf unserer Welt wimmelt es von Leben. Im Mikrobereich geht es erst so richtig ab. Ich habe keine Ahnung wieviele Bakterien unseren Körper ihr zuhause nennen, aber es sind massig. Oder einmal mit den Fingern in Nährlösung packen - danach geht die lustige Vermehrung los. Oder Geschirrtücher im Haushalt - wenn die älter sind, können die schon fast laufen.  Selbst unter den widrigsten Umweltumgebungen leben auf und in den Steinen ganze Kolonien von Mikroorganismen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Also, solange mir irgendwelche Bakterien meine kleinen Steinchen nicht vor den Augen auffressen, dürfen sie da bleiben... Es ist unmöglich, dass die Steine nicht kontaminiert werden...
Letztlich nützt alles nichts, die Steinlaus ist schuld...  :laughing:

Auf jeden Fall habe ich keine Bedenken, dass irgendwelche außerirdischen Organismen -falls vorhanden- hier irgendetwas schlimmes ausrichten.
Erstens haben wir genug irdische Mutationen, Bakterien, Viren etc. Die sind teils eine reale Bedrohung.
Zweitens würden außerirdische Organismen (hypothetisch gesprochen) sehr wahrscheinlich hier schnell zu Grunde gehen. Habe mal gelesen, dass Leben von verschiedenen Welten vermutlich nicht kompatibel ist. Davon gehen zumindest die Biologen aus. Bei fremden Leben wären sehr wahrscheinlich die Aminosäuren und alles was dazu gehört bis hin zu den Zellen etwas anders aufgebaut. Falls also ein Außerirdischer bei uns mal landen würde (haha) und seinen Anzug ausziehen würde, hätte er große Chancen, einfach von innen heraus aufgefressen zu werden. Mmh, lecker Zellgewebe... Seine Biomasse wäre nicht angepasst und mengenmäßig zu gering und würde in ihre Bestandteile zerlegt und letztlich der irdischen Biomasse zugeführt...
Als ich das damals gelesen habe, musste ich um mein Startrek-Universum trauern...  :crying: :laughing:

Viele Grüße  :hut:
Greg



Offline Mettmann

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Re: Bakterienbefall von Meteoriten
« Antwort #36 am: Februar 05, 2010, 14:37:33 nachm. »
Salü,

Zitat
Mikrofossilien in kohligen Chondriten oder im Marsstein ja oder nein?
Bis jetzt nein.

Zitat
Man muss sich natürlich der Frage stellen, wofür das alles? ..... Die Fragen nach dem Leben sind eher philosophischer Natur.

Nein, es war immer und ist eine zentrale Frage, die die Menschheit bewegt.
Von den ersten Grabbeigaben der Frühsteinzeit an, ist die Frage greifbar nach der Position et Menschen im Sein, nen?
Das große Woher, das Wo und das Wohin - das uns dann die einzige letzte Frage beantworten soll, die da lautet:   Warum?

Viel hammer da arbeiten müssen, mit Göttern und Geist, und was da alles so umtreibt.
Und es ist nicht immer leicht gewesen. 2000 Jahr ists her, dassmer wissen, das die Kugel auf der mer sitzen, gar nicht so klein ist, und das andere Zeug am Himmel auch groß, vor 500 Jahren mußtmer uns verabschieden davon, daßmer in der Mitte des Kosmos sitzen, keine 200 Jahre nur ists her, daß wir den Hammerschlag erlitten, daß wir wissen wie weit die Sterne weg sind,  und daß die Milchstraße voll ist von unzählbaren Sonnen, 4 Generationen ists her, daß zum Überdruß wir lernen mußten, daß es Milliarden von Milchstraßen gibt und die zum Überdruß auch noch auseinander fliegen, 60 Jahre ists grad mal her, dassmer entdecken mußten, daß die Erde 4.5 Milliarden Jahre alt ist und bisserl später das Weltall 12 oder 15 Milliarden,
und lernen haben wir müssen, daß wir nie mit den Sternen sprechen können, denn bis die Antwort kömmt, gibt es keine Menschen mehr.
und seit 20 Jahren erst, wissen wir, daß es um andere Sonnen große Planeten gibt. Und qequält werden wir seit bald 100 Jahren, daß das einfache Ursache-Wirkungs-Prinzip nimmer gilt und die Physik uns zeigt, daß wir das Innerste nie sehen werden können und daß es Fragen gibt, die wir nie beantworten werden können, weils uns die Natur verbietet.

Das einzige was uns noch geblieben ist, daß wir als Et, dat Leben, einzigartig sind.
Denn bis jetzt wissen wir nur, daß es einzig und allein auf der Erde Leben gibt.

Zitat
Was hätte man z.B. davon, wenn man weiß, dass es auf dem Mars Bakterien gegeben hat?


Das würde die Frage beantworten.
Das würde uns zeigen, daß Leben auch woanders entstehen kann, daß das Leben auf Erden nicht die allereinzige Ausnahme im Kosmos ist.  Das würde unser Weltbild radikal umkrempeln, viel mehr als ein Kopernik, ein Newton, ein Einstein...oder was wir sonst an geistesgeschichtlichen Revolutionen bisher hatten.

Das ist schon im Prinzip etwas ganz anderes, weil es eine einfache, eine konkrete Frage ist, deren Beantwortung unmittelbare Auswirkungen auf praktisch jedermann zeitigen würde.  Also völlig anders, als die letztendlich hochtheoretische Grundlagen(astro)physik, deren Ergebnisse fast von niemanden mehr verstanden und noch schwieriger veranschaulicht werden können.
Leben ist ein handfest Ding.

Und bitte, das ist keine Trivialität und nur sehr schwer zu erlangen.
Ich weiß schon, für meine Generation, da fliegt der Käpn Körk und der Pickart herum und für die jüngeren ists eine Selbstverständlichkeit, daß in deren Köpfen als Vorstellungswelt alles zwischen den Sternen voll komischer Typen wimmelt und man nach Herzenslust herumfährt..

Allein, nix von alledem spiegelt sich im Entferntesten in der Realität wieder.
Was hammer den schon geschafft?  Wie das Jojo an der Schnur haben wir eine Blechbüchse im niedrigsten Orbit kreiseln. Paar Tage hammer auf dem Fußabstreifer verbracht, dem Mond. 20 Minuten und paar Sekunden hams die beiden Sonden auf der Venus ausgehalten, bevor sie durchgeschmort, eine Kugel durch die Titan-Atmosphäre fallen lassen, paar Minuten Bodenkontakt mit einem Asteroiden gehabt, und ein paar einzelne Lander auffem Mars untergebracht, wobei die Rovers, die Schuhschachteln so mühsam dort herumötteln, daß jedem Kind, das dabei zuschauen müßt, gleich die Lust an dem Spielzeug vergehen würd. Das isses.
(Pssst, mir gefällt die Ikonografie der Astronomie/Technik der 50iger Jahre Museen so gut. Dieses Graublau und das Stahlsilber. So ists im Sonnensystem. Kalt und still und auch ein bisserl trauricht....)

So aber nun simmer doch dabei!  Wir schießen komplizierte Aparillen in den Orbit und auf der Erde bauen wir die gigantischsten Maschinen, die es je gab,
einzig mit dem Ziel, dann Planeten in anderen Sonnensystemen finden und sogar vielleicht deren Atmosphären spektrographieren zu können, um zu schaun, obs da Leben geben könnt.

Und Raumpfahrt - guxx, die NASA reitets fast zu Tode, keine Mission, wo nicht als öffentliche Rechtfertigung angegeben wird:  Suche nach Wasser.
Leeeben. Oder wenigstens Ursprung des Lebens, wenns halt rein gar ned anders geht.

Und die Menschheit gibt gewaltige Summen aus, um diese Frage zu beantworten. Summen mit denen man fast die Bayrische Landesbank und die HypoRealEstate zusammen retten könnte....   

Zitat
Es wäre super spannend, Proben von bestimmten Gegenden vom Mars zu holen und zu untersuchen....
 O.k., das ist Science Fiction und stößt an technische und finanzielle Grenzen...

Nein, guck, da wird nun schon langsam dran gearbeitet, an der Mars-Sample-Return-Mission:
http://www.esa.int/esaMI/Aurora/SEM1PM808BE_0.html

Das ist stemmbar, ist zu haben, für 1x Abwrackprämie + 1x Umsatzsteuersenkung für Hoteliers.
Wird dann eine Koproduktion von NASA und ESA. Wird 6 bis 8 Milliarden (heutiger) USD kosten, die 500g Marsgesteine aufzuklauben und zur Erde zu expedieren.
Wird allerdings noch 10-15 Jahre dauern.

Bis dahin müssen halt wir, die Chladnis Erben weiterhin die Proben von bestimmten Gegenden des Marses holen.
Damit die Menschheit weiter an Marsproben arbeiten kann.

Haben feins mehr als ein Pfund, und von fünf verschiedenen Ecken des Marses geholt.
Nur kosts bei uns halt nicht 8 Milliarden USD,
sondern gäb man uns fürn Pfund bunte Marsmischung aus verschiedenen Epochen, Regionen und Tiefen des Marses
nur 0,0005 Milliarden USD,
dann wärmer schon sehr zufrieden.  Greg, wennst amal die ESA triffst, stecksts ihr, gell? 

Ja und das ist doch das Begeisternde, der Antrieb beim Meteoritesammeln. Daß man sich ganz konkret, ganz buchstäblich handfest mit eben diesen Fragestellungen, die die Menschheit und die Wissenschaft immer und aktuell mehr den je umtreibt, auseinandersetzt!
Daß man da absolut an der allerfordersten Front der Forschung teilhat. Daß man sich eben just so ein Stück von einem konkreten Mars in die Vitrine holen kann, der dann auf den großen Konferenzen besprochen wird, der abgeglichen wird mit den Ergebnissen aus den ESA und NASA-Missionen, der dann in die Universitäten und Forschungseinrichtungen geht, und eben die neuesten Erkenntnisse und eben solche Veröffentlichungen bringt, wie die, auf die in solchen Debatten, wie auch hier im Forum bezug genommen wird.  Das ist im Vergleich zu anderen Sammelgebieten doch ein ungeheures Privileg, was die Meteoritensammler da genießen
und es ist ungeheuer spannend.
Das ist eben mehr, als was weiß ich, ja nette Chondren, ach der, schöne Schmelzkruste. Oh, mein Campo suppt, Hmm beim Lidl krieg ich den Seymchan aber billiger...
Es ist der Enthusiasmus, (der zugegebenermaßen gelegentlich ein bisserl fehlt hier im Forum nach unserem Geschmack),
es ist dieser gedankliche Überbau, der das Meteoritesammeln so ungeheuer faszinierend macht.

So aber gschwind zurück.
Daher kann man solche Wischiwaschi-Papers auch getrost vergessen.
Die Beantwortung der Frage nach dem Leben und nach möglichen Bakterien ist nichts, was man sich aus dem Ärmel schüttelt oder in der Garage mal schnell annem Wochenende hinkriegt odern Student mal gschwind als Semesterarbeit macht und sowas würde auch nicht in der Apothekenrundschau veröffenticht.
Es ist eine der zentralsten Fragestellungen überhaupt, die gegenwärtig mit Hochdruck und gewaltigem Aufwand bearbeitet wird.
Die Verifikation ausserirdischer Bakterien oder Reste wär eine RIESENBOMBE
die weltweit Wellen einer gewaltigen Erschütterung auslösen würde.
Also seid unbesorgt, wenn denn sowas einmal tatsächlich entdeckt werden würde,
ihr kämt gar nicht aus, davon zu erfahren.


Ach das hab ich jetzt aber schön gesagt.

Martin


"Grawutzi - Kapuzi" (Pezi "Bär" Petz *1949-1995)

Offline lithoraptor

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Re: Bakterienbefall von Meteoriten
« Antwort #37 am: Februar 05, 2010, 15:25:36 nachm. »
Moin!

Nein, guck, da wird nun schon langsam dran gearbeitet, an der Mars-Sample-Return-Mission:
http://www.esa.int/esaMI/Aurora/SEM1PM808BE_0.html

Das ist stemmbar, ist zu haben, für 1x Abwrackprämie + 1x Umsatzsteuersenkung für Hoteliers.
Wird dann eine Koproduktion von NASA und ESA. Wird 6 bis 8 Milliarden (heutiger) USD kosten, die 500g Marsgesteine aufzuklauben und zur Erde zu expedieren.
Wird allerdings noch 10-15 Jahre dauern.

Tja, das müssen wir wohl erst mal abwarten. Wenn wir großes Pech haben, dann wird doch alles eingestampft. :crying: Ich würde bei solchen Missionen künftig eher auf die Russen setzen...

Schaut mal hier:
http://www.welt.de/wissenschaft/article6175701/US-Praesident-Obama-stoppt-Nasa-Flug-zum-Mond.html

Is doch nur noch eine Frage der Zeit bis die NASA auch keine Knete mehr für Mars-Missionen haben wird... :crying:

Gruß

Ingo

Offline lanthemann

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Re: Bakterienbefall von Meteoriten
« Antwort #38 am: Februar 05, 2010, 16:12:49 nachm. »
Holdrio   :hut:

Keine Bange - Bakterien waren einmal -  habens doch schon menschenähnliche Schädel auf dem Mars entdeckt  :lacher:

Gruss

René


Offline herbraab

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Re: Bakterienbefall von Meteoriten
« Antwort #39 am: Februar 05, 2010, 16:23:16 nachm. »
habens doch schon menschenähnliche Schädel auf dem Mars entdeckt  :lacher:

Aber nein, dass ist doch nie und nimmer ein menschlicher Schädel!

Das sieht doch jeder, dass das der Helm von Darth Vader ist!  :einaugeblinzel:

Grüße, Herbert
"Daß das Eisen vom Himmel gefallen sein soll, möge der der Naturgeschichte Unkundige glauben, [...] aber in unseren Zeiten wäre es unverzeihlich, solche Märchen auch nur wahrscheinlich zu finden." (Abbé Andreas Xaverius Stütz, 1794)

Offline Mettmann

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Re: Bakterienbefall von Meteoriten
« Antwort #40 am: Februar 05, 2010, 16:58:48 nachm. »
Schmäh Ingo,

das neue Mondprogramm, das war nie was ernstes.
Was sollt man auch dort so kurzfristig, war man ja schon dort,
und unbemanntes ist so unendlich viel billjer als bemannt und die Amis haben ja etliche Mondsonden gehabt, die letzten Jahre.

Die haben grad andere Probleme, nämlich wennse das Space Shuttle jetzt verschrotten,
was ein Segen ist, weil so teuer und ineffizient,
ham die Amis zum erstenmal überhaupt keine eigenen Trägersysteme und Transporter mehr.
(Ham sich daher ja teilweise schon überlegt gehabt, die alten Saturn-Raketen auszumotten).

Daher auch der Versuch, mal die Privaten ein bisserl spielen zu lassen. (Hach wenn daß doch auch die MetSoc...).

Und was natürlich eine große Behinderung darstellt, das ist die ISS.  Dat Scheißding is zu nix gut, ein zig-Dutzend-Milliardengrab und eigentlich tät jede Nation am liebsten gestern als heute aussteigen, aber leider sinds alle durch langfristige Verträge gebunden.

Und es ist ja nicht so, das Hungertuch, und dasse jetzt die Jahre nix gemacht hätten oder machen werden.
Da is doch soviel unterwegs oder in Planung. Lunar Grunt, Luna-Glob, LRO, Solar Probe, Phobos-Grunt, Mars Laboratory, ExoMars, Curiosity, Planet-C, Dawn, New Horizons, JGO, JEO, Stardust &Rosetta schwirren ooch noch rum, GAIA, James Webb Space-Telescope, BepiColombo, Mssenger... und was derzeit schon aktiv ist.  Mußt ja nur auf die NASA und ESA-Seiten gehen.

"Grawutzi - Kapuzi" (Pezi "Bär" Petz *1949-1995)

astro112233

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Re: Bakterienbefall von Meteoriten
« Antwort #41 am: Februar 05, 2010, 17:28:33 nachm. »


Hallo Ingo,

nicht traurig sein. Dann nehmen wir die klassische Variante. Die macht auch richtig Spaß.

Gruß Konrad  :hut:



Offline agategerd

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Re: Bakterienbefall von Meteoriten
« Antwort #42 am: Februar 05, 2010, 18:24:54 nachm. »
Hallo ,

so ein Klassiker aus der Jugend :super:
einfach Klasse.

PS. meine Zisterne muß gereinigt werden ,jede Menge Mikro Meteoriten!,mit wer weiß was drin?

 :bid: :bid: :bid:

Gerd

Offline Hungriger Wolf

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Re: Bakterienbefall von Meteoriten
« Antwort #43 am: Februar 05, 2010, 18:58:40 nachm. »
Hallo Gerd!

Tja, Mikrometeoriten, sind schon ein ganz spezielles Thema....  :fluester:

Dass in den Mikrometeoriten auch Bakterien eingepackt sein könnten, würde ich auch nicht ausschließen!  :einaugeblinzel: 

schöne Grüsse von :prostbier:
Achim

Offline ironsforever

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Re: Bakterienbefall von Meteoriten
« Antwort #44 am: Februar 05, 2010, 19:02:16 nachm. »
Zitat
Dass in den Mikrometeoriten auch Bakterien eingepackt sein könnten, würde ich auch nicht ausschließen!    


Ich würde auch nicht ausschließen, dass sich Mikrometeoriten in Bakterien befinden.

Bakterien sammeln! :lechz:

Gruß,
Andi :einaugeblinzel:
Metaphysik ist der Versuch, in einem verdunkelten Zimmer eine schwarze Katze zu fangen, die sich gar nicht darin befindet (Karl Valentin)

 

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