Autor Thema: Mal was neues von der Küste  (Gelesen 8942 mal)

Offline Jedensteinaufheber

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Re: Mal was neues von der Küste
« Antwort #60 am: September 03, 2021, 19:49:31 Nachmittag »
Und dann noch der grüne.

Viele Grüße
Alexander
« Letzte Änderung: September 03, 2021, 20:23:51 Nachmittag von Jedensteinaufheber »
Möge das Eis mit Euch sein.

Offline Jedensteinaufheber

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Re: Mal was neues von der Küste
« Antwort #61 am: September 03, 2021, 19:52:26 Nachmittag »

...und die letzten 2....
Möge das Eis mit Euch sein.

Offline karlov

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Re: Mal was neues von der Küste
« Antwort #62 am: September 06, 2021, 11:27:53 Vormittag »
Moin Alex,

hübsche Fleckenquarzite, vor allem das Großgeschiebe mit der fleckigen Grundmasse.

Im Ostseesyenitporphyr von Staberhof sind Porphyrklasten. Die sind aber nicht näher spezifizierbar. Wäre ja schön, mal einen OSP mit Klasten vom Braunen Ostsee-Quarzporphyr zu finden. Überhaupt gibt es den Gesteinstyp in unzähligen Varianten. Ob die alle aus einem einzigen Vorkommen stammen, ist natürlich ungewiss. Neben den auf Matthias Seite gezeigten OSPs habe ich noch ein paar weitere zusammengestellt:

https://geologische-streifzuege.info/ostsee-syenitporphyr/

 :winke: karlov

Offline Jedensteinaufheber

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Re: Mal was neues von der Küste
« Antwort #63 am: September 06, 2021, 20:56:51 Nachmittag »
Hallo Marc, :hut:

da haste ja wieder einen schön Artikel auf deiner Seite geschrieben. Ja da werde ich weiterhin die Augen offen halten nach neuen Ostsee-Syenitporphyren (geht ja zum Glück in ca 6 Wochen wieder nach Fehmarn für ne Woche).
Da will ich dir den einen sehr Fleckenreichen Västervik-Gestein aus Marienleuchte nicht vorenthalten, nix spektakuläres aber immerhin.

Viele Grüße
Alexander
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Offline karlov

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Re: Mal was neues von der Küste
« Antwort #64 am: September 06, 2021, 21:52:27 Nachmittag »
Hi Alex,
na ist doch hübsch. Den könntest Du besten Gewissens auch Västervik-Fleckenquarzit nennen.
Mich interessieren diese Mischtypen mit kleinen weißen Sillimanit- und großen dunklen Cordieritflecken. Hier ein Fund aus Rerik, T. Brückner leg.
Das Gestein erscheint nahezu undeformiert und dürfte auch ein "Västerviker" sein.
 :hut: karlov

Offline Jedensteinaufheber

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Re: Mal was neues von der Küste
« Antwort #65 am: September 06, 2021, 22:35:01 Nachmittag »
Hallo Marc, :hut:

dann werde ich auch mal ein äuglein auf diesen Typ werfen. Vielleicht hab ich ja Glück und finde was interessantes.
Und dieses mal möchte ich endlich mal einen Eklogit mit Kyanit finden das hab ich mir vorgenommen für den nächsten Urlaub.

Dann hab ich wieder mal einen Västervik-Fleckengestein, das konnte ich auch einfach nicht liegen lassen. Die sind aber auch zu schön.

Viele Grüße
Alexander
 
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Offline karlov

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Re: Mal was neues von der Küste
« Antwort #66 am: September 08, 2021, 10:22:08 Vormittag »
Moin Alex,
wenn Du tatsächlich einen findest, werde ich neidisch sein  :wow:
Die besten Fundmöglichkeiten dürften westlich, vor allem aber nördlich der Lübecker Bucht bestehen, z. B. am Kliff von Schönhagen oder in Hökholz. Hier dürfte auch hin und wieder mal ein Charnockit dabei sein.
 :winke: karlov

Charnockitgeröll vom Anstehenden in Apelviken, S Varberg.

Offline Jedensteinaufheber

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Re: Mal was neues von der Küste
« Antwort #67 am: September 08, 2021, 20:25:56 Nachmittag »
En guude Marc,

in Schönhagen hatte ich auch schon einen Charnokit. ja das wäre auch ne Möglichkeit. Vielleicht fahre ich mal im Frühjahr mal ein paar Tage dorthin zum sammeln. Jetzt ist erstmal 2 x je eine Woche Fehmarn angesagt, wobei ich mir eine gewisse Chance auch für Fehmarn ausrechne. Da es dort recht viele Norweger gibt. So hatte ich an einem Tag 2 Rektangelporphyre und viele andere mehr.
Und neidisch :einaugeblinzel: bräuchtest du nun wirklich nicht sein, bei dem was du so findest (Orbiculit, Alnöit.....das könnte ich denke ich noch eine weile so fortsetzen :einaugeblinzel:). Ich hab jetzt schon so viele gefunden und es war leider noch keiner mit dabei. Aber er kommt!!! :laughing: Früher oder Später.

Viele Grüße
Alexander
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Offline Sprotte

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Re: Mal was neues von der Küste
« Antwort #68 am: September 13, 2021, 18:14:40 Nachmittag »
Liebe Geschiebefreunde,

Geschiebe von Charnokit habe ich schon ein paar gefunden (sogar in Nordwestmecklenburg 5 km östlich von Grevesmühlen). Charnokit-Geschiebe sind zwar im Allgemeinen recht selten, aber keineswegs so selten, wie manchmal behauptet (das Gestein ist im angewitterten Zustand nicht sehr auffällig und wird deshalb wohl oft übersehen).

Viele Grüße
Sprotte

Offline Met1998

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Re: Mal was neues von der Küste
« Antwort #69 am: September 13, 2021, 19:58:50 Nachmittag »
Lieber Sprotte,
Zitat
...Charnokit habe ich schon ein paar gefunden….

Hast du keinen Fotoapparat oder Handy? :gruebel:  Bilder sagen doch mehr als Worte!  :nixweiss:

Beste Grüße
Ehrfried :hut:
Der Mensch hat die Fähigkeit zur Vorahnung und er reift mit Geduld, wie Whisky, Käse und Wein!

Offline Jedensteinaufheber

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Re: Mal was neues von der Küste
« Antwort #70 am: September 16, 2021, 21:02:42 Nachmittag »
Hallöchen;  :hut:

so dann hab ich mal ein kleines Experiment mit dem weiter oben vorgestellten mutmaßlichen Särnait gemacht. Da Sprotte(Ralf) der Meinung war das es sich auch um was alteriertes handeln könnte. Daher meine Überlegung, wenn ich ihn mit Salzsäure behandele müßte er, wenn z.B. Nephelin wie in einem Särnait/Tinguait enthalten ist, sich doch anfangen aufzulösen (Grundmasse oder einzelne Einsprenglinge). Wenn er hingegen aus einem alterierten Monzodiorit oder aus einem Monzonit entstanden wäre dürfte er doch eigentlich nicht darauf reagieren?
So also Stein, Schälchen und Salzsäure (33%) auf den Tisch und ausprobiert.(Bild1)
Nach dem einlegen des Steins(polierte Seite) gab es keine Blasen, außer die die immer dran sind. :einaugeblinzel:(Bild2)
Nach einer Stunde wieder rausgeholt, vorsichtig abgespült und wieder ein paar Fotos gemacht als erstes unter Wasser.(Bild3)
Dann eine Nahaufnahme und eine von der Seite wo man noch schön die polierten Feldspäte (die ja unverändert von der Salzsäure bleiben) während die Grundmasse sich angefangen hat aufzulösen, sie ist aufgequollen und lässt sich leicht ablösen. (Bild4)
Ich weiß zwar noch nicht so richtig ob mir das weiter hilft :laughing:aber Spaß hat  es gemacht. Auf die Idee bin ich gekommen als ich auf der Seite von Herrn Bräunlich (kristallin.de) gesehen habe das dort auch Nephelin mit Salzsäure behandelt wurde. Denn wenn es Kalzit oder Dolomit gewesen wäre hätte es ja  schäumen oder zumindest deutliche Bläschenbildung eintreten müssen?
Vielleicht liege ich ja mit meiner Idee total falsch, aber dann könntet ihr ja was dazu schreiben.

Viele Grüße
Alexander
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Offline Jedensteinaufheber

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Re: Mal was neues von der Küste
« Antwort #71 am: September 16, 2021, 21:04:26 Nachmittag »
...und die letzten 2...
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Offline Jedensteinaufheber

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Re: Mal was neues von der Küste
« Antwort #72 am: September 17, 2021, 19:03:16 Nachmittag »
Hallöchen, :hut:

für heute hab ich nix Spektakuläres sondern einen Rispebjerg-Sandstein den ich bei Marienleuchte gefunden. Kennzeichnent für den grobkörnigen Sandstein sind die viele Phosphorit Gerölle, die in ihm vorkommen. Außerdem kann auch Glaukonit vorkommen.
Das Anstehende befindet sich wohl auf Bornholm und in Schonen. Das Alter beträgt 520 Millionen Jahre.

Viele Grüße
Alexander
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Offline karlov

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Re: Mal was neues von der Küste
« Antwort #73 am: September 24, 2021, 19:45:42 Nachmittag »
Moin,

wenn das 5. Bild das Resultat der Säurebehandlung zeugt, denke ich schon, dass es sich bei den Einsprenglingen um Foide handeln kann. Die reagieren alle ein bisschen anders auf HCL, jedenfalls unter Zersetzung und Bildung pulvriger und matter Beläge auf den Einsprenglingen bzw. Hellfärbung (weiß oder gelb) der dunklen Grundmasse.

 :winke:
karlov

Btw: Geschiebesammlertreffen in Wankendorf findet dieses Jahr wohl statt!

Offline Jedensteinaufheber

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Re: Mal was neues von der Küste
« Antwort #74 am: September 26, 2021, 18:05:25 Nachmittag »
Hallo Marc,  :hut:

das wäre ja Toll, wenn dieses Jahr was stattfinden würde, hat man schon was gehört? Das wäre echt der Wahnsinn.
Es ist eher die Grundmasse die sich pulverig zersetzt, die Einsprenglinge bleiben eher glatt wie bei der Politur.
Zur Ablenkung hab ich wieder mal ein Geschiebe, zwar klein aber fein.
Es dürfte ein Granophyr sein der wahrscheinlich von den Aland-Inseln stammt. Obwohl das Gestein recht klein ist es doch sehr schön.

Viele Grüße
Alexander
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