Autor Thema: Welches Licht für das Meteoriten-Foto?  (Gelesen 10359 mal)

Offline herbraab

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Re: Welches Licht für das Meteoriten-Foto?
« Antwort #30 am: Februar 05, 2011, 15:46:45 Nachmittag »
Dann werde ich mir mal das Programm DPP auf meinem Compi installieren. Mal sehen was das so bringt und hat  :gruebel: Ich habe heute Nachmittag mal etwas gegooglet. Adobe Lightroom ~250,- Euro soll wohl das ultimative für RAWs sein

Ich mache es meistens so, dass ich mit DPP Kontrast und Helligkeit einstelle, das Bild dann im verlustfreien TIF-Format speichere, und dann z.B. mit der kostenfreien Bildbearbeitungssoftware GIMP weiterverarbeite. Erst das Endergebnis wird dann im verlustbehafteten JPEG-Format gespeichert. Photoshop oder Lightroom habe ich auch nicht.

Aber, wie gesagt, bei viele Bilder übernehme ich einfach "out of the camera". Aber z.B. bei schwierigen Lichtverhältnissen (Licht-/Schatten, Nachtaufnahmen,...) kann es schon hilfeich sein, alle Informationen aus dem RAW nutzen zu können, oder das Bild vor eine intensiven Bearbeitung in einem verluistfreuen Format speichen zu können. Wäre ja jammerschade, wenn die Kamera 16384 Farbabstufungen in den drei Grundfarben aufnehmen kann, und man sich aber gleich von vorne mit 256 Abstufungen zufreiden gibt und die andere Information ungenutzt lässt...

Grüße, Herbert
"Daß das Eisen vom Himmel gefallen sein soll, möge der der Naturgeschichte Unkundige glauben, [...] aber in unseren Zeiten wäre es unverzeihlich, solche Märchen auch nur wahrscheinlich zu finden." (Abbé Andreas Xaverius Stütz, 1794)

Offline Haschr Aswad

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Re: Welches Licht für das Meteoriten-Foto?
« Antwort #31 am: Februar 07, 2011, 10:42:17 Vormittag »
Hallo,

arbeitet hier jemand zufällig mit dem aufwändigen RAW Format und wenn......mit welcher Software  :gruebel:



Kann ich bejahen. Außer bei Testserien nehme ich alle Motive im RAW und jpg Format auf, wobei die jpgs nur dem schnellen Anschauen dienen, die eigentlichen Bilder entstehen aus den RAWs. Bearbeitet werden die Bilder mit CS5, zunächst im RAW-Editor in 32 bit, dann als psd-Datei in 8 bit. In der Regel optimiere ich auf Seitenbreiten von 1000 - 1500 Pixel, die kleinen Versionen auf meiner Website haben mit den Originalen deshalb nicht mehr viel gemein. Bei einer Reduktion auf 125 kb fürs Forum hier, gehen dann schon so viele Details verloren, dass der Aufwand bei der Erstellung der Bilder absurd erscheint.

Beispiel im unteren Bereich mit 1000 pix Breite:

http://www.meteorite-recon.com/images/20%20kg%20chondrite%201000%20pix.jpg

Beispiel mit 1200 pix

http://www.meteorite-recon.com/images/Gibeon%2030kg%20%201%202%200%200%20%20pix.jpg


Kamera: Die meisten Motive fotografiere ich mit einer Pentax K20D, meistens mit einem 50 mm Macro (f 2.8 und Festbrennweite, kein Zoom).

Licht: Meist reichen zwei Tageslichtlampen mit 6400K Farbtemperatur (2x25 W bzw. 2 x 150 W herkömmlich), manchmal nehme ich eine dritte hinzu. Licht ist das A und O. Fehlt Licht, nützt das beste Objektiv nichts. Die eigentliche Kunst liegt m.E. jedoch darin, das Objekt nicht totzuleuchten. Selbst die tiefsten Regmaglypten sehen flau aus, wenn sie frontal ausgeleuchtet werden, gleiches gilt für Schmelztexturen.

Ohne Kugelkopfstativ mit möglichst massiver Kugel und stabilem Stand gelingen keine langen Belichtungen und keine Belichtungsserien. Deshalb: Kamera ordentlich festzwiebeln.

Schärfentiefe: Anschnitte und Scheiben, insbesondere Eisen, nehme ich aus kurzer Distanz mit kleiner Blende auf. Entsprechend gering ist der Schärfentiefenbereich. Bei größeren plastischen Stücken vergrößere ich die Distanz (Größerer Schärfentiefebereich) und erhöhe die Blende nur so weit unbedingt nötig. Ich versuche hohe Blenden (>12) so weit wie möglich zu vermeiden. Ansonsten setze ich Unschärfebereiche in der Tiefe der Objekte gezielt ein.

Alle plastischen Motive, d.h. solche mit unterschiedlichen Licht- und Schattenanteilen, nehme ich als Belichtungsreihe auf, meist mit Intervallen von einer halben Blendenstufe zu Serien von je 5 Bildern. Diese werden dann zunächst einzeln bearbeitet, dann zu einem Bild übereinandergelegt. Mache ich mit einem HDR-Assistenten in CS5.

Das ganze Brimborium ist natürlich nicht besonders hilfreich, wenn es schlicht darum geht, ein paar Sammlungsstücke zu dokumentieren. In der Regel benötige ich für ein fertiges Bild alles in allem rund eine Stunde. Ein weiterer Nachteil sind die großen Mengen an Datenmüll, die anfallen. Und das perfekte Foto ist mir auch noch nicht gelungen. Muss also letztlich jeder für sich entscheiden, welchen Aufwand er betreiben will. Mir macht die Sache ein ausgesprochenes Vergnügen und für mich stellt das Fotografieren die intensivste Betrachtung dar, die man einem Meteoriten angedeihen lassen kann.

Ein paar Beispiele noch anbei:

http://www.meteorite-recon.com/images/nwa%202960.jpg

http://www.meteorite-recon.com/images/Benguerir%20900.jpg

http://www.meteorite-recon.com/images/Louj%20Al%20Ghardeg.jpg

http://www.meteorite-recon.com/images/Kamil%20HDR%201200.jpg

http://www.meteorite-recon.com/images/Murchison%201000.jpg

Und ein reduziertes "Kleinformat":
« Letzte Änderung: Februar 07, 2011, 11:22:34 Vormittag von Haschr Aswad »

Offline Greg

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Re: Welches Licht für das Meteoriten-Foto?
« Antwort #32 am: Februar 07, 2011, 12:12:12 Nachmittag »
Hallo Haschr,

vielen Dank für die Erklärungen. Auf Deiner Webseite erörterst Du das Verfahren in einem Artikel, so dass es noch greifbarer wird.
Die Ergebnisse sind grandios. Es kommen die typischen Eigenarten des jeweiligen Stückes zum Vorschein und zwar in einer äußerst ästhetischen Art und Weise. Für mich sind das perfekte Fotos.

Viele Grüße
Greg


Offline Contadino

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Re: Welches Licht für das Meteoriten-Foto?
« Antwort #33 am: Februar 07, 2011, 13:01:07 Nachmittag »
...Und das perfekte Foto ist mir auch noch nicht gelungen....


Hallo Haschr,

Naja, "beauty lies in the eye of the beholder"
für mich sind Deine Fotos jedenfalls so mit das Beste, was ich bisher gesehen habe :hut: :super:
Der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall, und wie Du schon sagst:"...für mich stellt das Fotografieren die intensivste Betrachtung dar, die man einem Meteoriten angedeihen lassen kann."
Das kann ich nur voll unterschreiben :super:

Ciao, Heiner
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Offline Thin Section

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Re: Welches Licht für das Meteoriten-Foto?
« Antwort #34 am: Februar 07, 2011, 13:34:49 Nachmittag »
für mich sind Deine Fotos jedenfalls so mit das Beste, was ich bisher gesehen habe

So z.B. bei dem Tatahouine oben! Da stimmt alles, absolut alles! Belichtung, Beleuchtung, Hell- / Dunkelbereiche, Farbintensität, Ausleuchtung, keine Über- und auch keine Unterbelichtung, Proportionen, Perspektive, Charakteristik des Tatahouine mit den 90° "cleavages" seiner Orthopyroxene, die quasi plastisch, dreidimensional hervortreten!!!  :super:

Bernd  :hut:
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Offline speul

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Re: Welches Licht für das Meteoriten-Foto?
« Antwort #35 am: Februar 07, 2011, 17:00:51 Nachmittag »
Haschr,
kannst Du noch ein Wort zum Hintergrund sagen?
Ich finde der gehört immer mit dazu und da sehe ich (bei mir) die meisten reserven.
speul
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Offline Haschr Aswad

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Re: Welches Licht für das Meteoriten-Foto?
« Antwort #36 am: Februar 07, 2011, 18:32:35 Nachmittag »
Vielen Dank allerseits für die positive Resonanz.

@ speul

Für den Hintergrund hat ja jeder so seine eigene Philosophie. Andi Gren, die Chladnis, Mirko und einige andere erzielen ja ganz ausgezeichnete Ergebnisse mit grauem bzw. weißem Karton. Thin Section verwendet die Motive (nachträglich freigestellt?) auf schwarz, was ebenfalls seinen Reiz hat. Notkins Bilder sind ebenfalls freigestellt, jedoch bereits auf transparentem Untergrund fotografiert, wenn ich das richtig erinnere. In der Produkt- oder Lebensmittelfotografie nimmt man ebenfalls oft transparente Untergründe, meist in einem Lichtzelt platziert.

Ich verwende einen 300g/m2 Fotokarton in Din A0. Im Schärfentiefebreich wird auf dem Untergrund die Papiertextur sichtbar, das ist ein schönes „Wasserzeichen“ für den Genauigkeitsgrad der Abbildung. Um einen nahtlosen Hintergrund zu erreichen, ist der Karton nicht geknickt, sondern steigt ohne Falte vom Untergrund zum Hintergrund. Das Objekt ist stets in einiger Distanz zum Hintergrund positioniert, damit letzterer unscharf ist und einen guten Kontrast zur (hoffentlich) scharfen Kontur/Textur des Meteoriten abgibt. Will man diesen Effekt mit kompakten Digitalkameras erzielen, muss die Distanz erheblich sein, da die meisten Kompakten je nach Objektiv standardmäßig einen sehr großen Schärfentiefebereich haben.  

Um die Kontur zu illuminieren, bzw. bei dunklen Objekten überhaupt einen Kontrast zum Hintergrund zu bekommen, gibt man entweder etwas Streulicht auf den Hintergrund, wobei man Reflexe auf dem glatten Karton möglichst vermeidet, oder man leuchtet das Objekt schräg von hinten (oben) an. Ansonsten gilt: jeder nach seiner Fasson.

Offline speul

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Re: Welches Licht für das Meteoriten-Foto?
« Antwort #37 am: Februar 07, 2011, 19:43:05 Nachmittag »
DANKE!
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Offline Greg

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Re: Welches Licht für das Meteoriten-Foto?
« Antwort #38 am: Februar 07, 2011, 20:05:37 Nachmittag »
Hallo,

die Wahl des Hintergrunds ist wirklich eine sehr schwierige.
Dieses samtige, dezente blau bzw. grün gefällt mir ausgesprochen gut. Die beiden Farben bringen die Kontur gut zur Geltung. Dazu der immer dunkler werdende Hintergrund in der Tiefe. Sehr angenehm für das Auge.
Das Grün beispielsweise von Eric Twelker hebt zwar gut erkennbar die Steine hervor, ist allerdings schon sehr kraftvoll. Mit dem Holzwürfel dennoch ein gutes Markenzeichen.

Die Fotos von Mirko, Carsten, Andi, Ben und Cladnis gefallen mir ebensfalls wirklich richtig gut. Sowohl diejenigen mit hellen Hintergrund als auch die mit hellen Untergrund, die nach hinten dunkler werden finde ich sehr ansprechend und haben mich ganz sicher geprägt.

Meine ersten Fotos fürs "Album" habe ich mit weißen Papier als Hintergrund geknipst. Eine Frau, die als Hobby Schmuck herstellt, brachte mich auf ein hell-grauen Untergrund, weil sie die Erfahrung gemacht hat, dass dies fürs Auge angenehmer ist als weiß. Da ich die Fotos ja primär für mich zum Ausdrucken mache, passte das noch ganz gut. Ich wollte nicht so viel Farbe bzw. schwarz größflächig für den Ausdruck verbrauchen... Dieses puristische mag ich zudem sehr.
Die Meteorite sind allerdings generell nicht sehr farbenfroh und daher muss ich ehrlicherweise schon sagen, das ich es bei meinen eigenen Bildern manchmal doch etwas langweilig finde. Je nach Material und eigener Stimmung. Aber so sehen unsere Himmelsboten nun mal farblich aus... Den Dirk kann ich daher gut verstehen, dass er farbige Hintergründe mag und entsprechend seine schönen Fotos gestaltet. So macht es jeder nach Belieben. Es gibt zudem sehr fotogene und auch fotoscheue Meteoriten. Letzlich spiele ich dann je nach Stein und Laune etwas mit der "Hintergrundfalte" des Papiers. Mal wenig zu sehen, um einen dezenten Kontrast und Tiefe zu geben, mal gar nicht sehen sehen und selten als kleinen Hügel im Hintergrund, darüber schwarz (entfernt wie "Mondlandschaft"). Auf dem Monitor werden die Bilder durch die Größe zudem alle schwarz gerahmt.

Für mich reicht das alles. @Mirko: Danke für Dein Lob. Das freut mich zu hören. Die Fotos steuere ich auch der Encyclopedia bei und man kann das Material mit seinen jeweiligen Besonderheiten soweit hoffentlich im dem Sinne gut erkennen. Aber so richtig zufrieden bin ich damit trotzdem öfters nicht... Wie man bei Haschr und anderen sieht, geht da noch viel mehr. Ob mich eine tiefere Passion irgendwann noch mal auf diesen Weg führt? Derzeit wohl nicht.

Sich Meteorite auf dem Monitor zu Betrachten eröffnet jedenfalls neue, wunderbare Perspektiven. Durch die Vergrößerung wird vieles überhaupt erst richtig sichtbar. Hierdurch wird das "Meteoriten-Erlebnis" vielleicht sogar intensiver, als die Steine in Natura zu sehen.

Viele Grüße  :hut:
Greg
« Letzte Änderung: Februar 07, 2011, 20:34:56 Nachmittag von Greg »

Offline ganimet

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Re: Welches Licht für das Meteoriten-Foto?
« Antwort #39 am: Februar 10, 2011, 14:50:26 Nachmittag »
Hallo wieder an alle und noch einmal ein
Dankeschön für die tollen Erklärungen die bisher hier abgegeben wurden
:danke:


Ich habe mir nun noch schnell ein Buch zum Thema zugelegt in dem "Die Geheimnisse atemberaubender Makrofotos" erklärt werden.
Ich muss euch sagen.....ein geniales Buch  :super: Ultraviele Bilder die es alleine schon wert sind dieses Buch zu kaufen  :wow:

Der Preis wurde runtergesetzt von 39,95 Euro auf nur noch 14,85 Euro + Versand bei Amazon http://www.amazon.de/Digital-ProLine-Geheimnisse-atemberaubender-Makrofotos/dp/3815826845/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1297343950&sr=8-1

Hier kann man auch ein paar Seiten anschauen und das Inhaltsverzeichniss sehen: http://www.edv-buchversand.de/product.php?cnt=product&id=db-2684

oder 14,90 Euro incl. Versand bei ebay http://cgi.ebay.de/Digital-ProLine-Geheimnisse-atemberaubender-Makrofotos-/380298013258?pt=Sach_Fachb%C3%BCcher&hash=item588b872a4a

Für den runtergesetzten Preis ist dieses Buch sowieso für jeden (auch für den Fortgeschrittenen) etwas  :super:

Meine Empfehlung zu diesem Thema :pro:

Gruß;

Andreas

« Letzte Änderung: Februar 10, 2011, 15:14:14 Nachmittag von ganimet »
Daß alles vergeht;weiß man schon in der JUGEND;
aber wie schnell alles vergeht,erfährt man erst im ALTER.

Offline ganimet

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Re: Welches Licht für das Meteoriten-Foto?
« Antwort #40 am: Februar 23, 2011, 23:56:09 Nachmittag »
Hallo und Nabend  :hut:

nachdem ich mich etwas mehr in das von mir gekaufte (und empfohlene ) Buch beschäftigt habe und nun auch meine 5400Kelvin Fotolampe hier eingetroffen ist, ging es dann noch schnell vor dem schlafengehen ans ausprobieren........ :lechz:

Ich muss sagen: Das Licht ist das A und O beim fotografieren!!!!
Ich habe ja schon einiges ausprobiert und mußte leider immer wieder feststellen, dass die Bilder, die im Sonnenlicht/Tageslicht geschossen wurden die besten waren. Hier mußte dann auch am wenigsten mit dem Compi nachbearbeitet werden. Leider hat man ja nicht immer die Möglichkeit vernünftiges Tageslicht zu haben (besonders wenn es draußen dunkel ist ....  :crying:).

Mit so einer Fotolampe die speziell mit 5400K gefertigt wird, sieht alles schon viel einfacher aus. Speziell das nachbearbeiten entfällt fast komplett  :wow: Die Farben erscheinen in den originalen Farben und das Bilderknipsen macht wieder richtig Spaß  :super:

Es nützt eben die beste Kamera nicht wenn das Licht Ka... ist!!!!!!!

Hier mal meine Fotos:

So war es leider vorher. "Millbillillie"
Trotz Nachbearbeitung und dem Versuch gute Beleuchtung zu erhalten, sind die Bilder mies geworden   :traurig:
« Letzte Änderung: Februar 24, 2011, 00:28:20 Vormittag von ganimet »
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Offline ganimet

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Re: Welches Licht für das Meteoriten-Foto?
« Antwort #41 am: Februar 23, 2011, 23:59:39 Nachmittag »
.....und so sieht es (ohne Nachbearbeitung und der gleichen Kamera wie vorher) mit der neuen Fotoleuchte mit 5400Kelvin ESL aus. Die Lampe hat incl. Leuchtmittel und Versand 16,- Euro bei ebay gekostet  :user: Das isses allemal wert!
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Offline ironmet

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Re: Welches Licht für das Meteoriten-Foto?
« Antwort #42 am: Februar 24, 2011, 00:03:46 Vormittag »
Hallo Andreas,

na das ist ja gleich einordentlicher Sprung.
Das Bild ist nicht mehr rot und vor allem kommen jetzt erst die Flowlines so richtig zur Geltung.  :super:

Viele Grüße Mirko

Offline Thin Section

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Re: Welches Licht für das Meteoriten-Foto?
« Antwort #43 am: Februar 24, 2011, 00:12:56 Vormittag »
Da kann ich mich meinem Vorredner nur anschließen, möchte aber hinufügen, daß jetzt eventuell die zweite/dritte Beleuchtungsquelle, die, wenn ich mich richtig erinnere, Haschr erwähnte, die etwas unterbelichteten Bereiche rechts unten noch "ins richtige Licht" gerückt hätte. Soll aber auf keinen Fall heißen, daß ich es besser kann, denn ich bin oft, so auch heute, nee ... gestern, mit meinen Ergebnissen nicht zufrieden!

Herzlichen Glückwunsch zu dieser qualitativen Steigerung der photographischen Dokumentierung unserer schönen, ausseridrischen Boten!


Bernd  :hut:
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Offline ganimet

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Re: Welches Licht für das Meteoriten-Foto?
« Antwort #44 am: Februar 24, 2011, 00:18:11 Vormittag »
Hallo Mirko,

ich mache ja schon einige Jahre Fotos mit Blitzlicht und auch oft in der Natur, aber Makrofotografie und dann auch noch in Räumen ist total was anderes. Da muss man noch einmal ganz neu dazu lernen. Ich möchte nicht wissen wieviel Zeit mir diese Leuchte ersparen wird, da ich immer wieder versucht habe mit aufwendiger Nachbearbeitung das Beste rauszuholen. Meistens ist es nichts geworden und ich habe noch einmal neue Fotos gemacht...die auch wieder nachbearbeitet wurden (und Ka... aussahen)  :einaugeblinzel:

Gruß und auch noch einmal Danke für deinen Tip  :super:

Andreas
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