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Geschiebe / Re: Kleingeschiebe und Geröll aus der Lausitz
« Letzter Beitrag von Mikey am Heute um 07:33:30 »
Hallo Ehrfried,

leider habe ich mir erst jetzt Deine Bilder von der Elster genau angeschaut. Das ist ja ungeheuerlich und "grenzt nicht an" - sondern ist ein Verbrechen an der Natur.
Eigentlich bin ich gegen einen Kohleausstieg. An der Neiße bei Turow (PL) wird gerade ein neues Kohlekraftwerk gebaut, hochmodern und es ist noch nicht mal mehr ein Schornstein zu sehen. Denke die technischen Möglichkeiten sind heutzutage so weit, dass man eine akzeptierbare Umweltbilanz erreichen kann. Aber wenn ich diese Bilder einer verockerten Elster sehe und regelmäßig Nachrichten über eine "Verockerung der Spree durch Tagebaubetrieb" höre frage ich mich, wie dämlich, kurzsichtig und langsam unsere (Umwelt)Politik arbeitet. Nicht nur die Wasserchemie, sondern auch die Boden-Wasser-Geologie wird durch Veränderung der Fließgeschwindigkeiten, Nährstoffeinträge und Flussbegradigungen massiv verändert, womit wir beim Kleingeschiebe angekommen sind. Mineralienwaschen im Bach macht ungeheuren Spaß und man kann sehr leicht Rückschlüsse auf Importer oder heimische Minerale ziehen. Vor allem in den eiszeitlich überprägten Regionen findet sich eine sehr hohe Mineralienvielfalt die oftmals ein "Staunen" hervorruft. Aber in so einer Elster wie auf Deinen Bildern will und kann man nicht nach Mineralien suchen. Das ist nur noch ein Schmutzwasserkanal. Traurig ist sowas und bin hochgradig enttäuscht darüber, dass so etwas im Jahr 2019 noch möglich ist. Beste Grüße aus Zittau, Mike
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Meteorite / Re: Fall über der Bering-See, Dezember 2018
« Letzter Beitrag von karmaka am Heute um 07:04:15 »
Dieses FOTO ist auch sehr beeindruckend.
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Meteorite / Re: Fossile Meteoriten
« Letzter Beitrag von Mettmann am Gestern um 21:00:42 »
Ei Michael,

da kommst zu spät. Die mittlerweile über 100 fossilen Mets aus dem Thorsburgsteinbruch hat man erst von 1992-2000 gezielt gesucht und gefunden.
Dort wurden Natursteinplatten gesägt und die, die störende Einschlüsse aufweisen, wurden als unbrauchbar auf den Ausschusshaufen gekippt, bis man die Arbeiter gebeten hat, das nimmer zu tun.
Davor hätte man wohl hinfahren können und sicher niemand etwas dagegen gehabt, wenn man sich die ein oder andere Platte mitgenommen hätt.
Jetzt aber sindse berühmt.

 :prostbier:
Mettmann
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Meteorite / Re: Fossile Meteoriten
« Letzter Beitrag von Muschgard am Gestern um 20:47:17 »
Hallo,

danke für eure Antworten!

Dann werde ich die Augen offen halten und vielleicht
mal ein verdächtiges Stück der Analyse zuführen.
Ein paar kostengünstige Kontakte habe ich ja aus dem Bereich der Mineralanalyse.

Es wäre halt für mich interessant wenn ich mir neben allerlei fossilen Meeresgetier (Foto) auch einen echten fossilen Meteorit in die Sammlung stellen könnte...

Grüße,
Michael
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Meteorite / Re: Fossile Meteoriten
« Letzter Beitrag von Mettmann am Gestern um 20:46:18 »
Salü,

ich weiß nicht, ich glaub der Al Haggounia wird eher metaphorisch als "fossil" bezeichnet,
weil er komplett bis ins Mark durchgewittert ist - sein terrestrisches Alter von 23.000 Jahren ist ja ansonsten für Mets nicht außergewöhnlich, also gegen Ende des Pleistozäns, letzte Eiszeit.

Wenn man Lake Murray dagegen hernimmt, mit dem ham noch die Saurier Fußball gespielt, der ist aus der Kreide mit 110 Mio Jahren
und die  Schwedischen Österplana/Thorsberg-Steinbruchfunde, die sind gar aus dem Anfang des Ordoviziums und haben mächtige 470 Mio Erdenjahre auf dem Buckel.

 :prostbier:
Mettmann
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Meteorite / Re: Fossile Meteoriten
« Letzter Beitrag von Thin Section am Gestern um 17:06:57 »
Wird/wurde außer in den schwedischen ordovizischen Kalken irgendwo gezielt nach Meteoriten gesucht?

Ausser Brunflo und Österplana fällt mir da noch die kontroverse Diskussion um Al Haggounia ein:

The Al Haggounia "Fossil or Paleo" Meteorite Problem (T. Bunch and J. Wittke, Northern Arizona University & A. Irving, University of Washington).

Hierbei geht es um Al Haggounia 001, NWA 2828 und NWA 2965 und die verschiedenen Klassifikationen (Aubrit, EL6/7, EL3) verschiedener Wissenschaftler.
Meine NWA 2965-er reagieren sämtlich auf den Magneten, meine NWA 2828-er Exemplare hingegen nicht*, obwohl ich in meinem 59.8 gr wiegenden Endstück
ein Nickeleisenkörnchen identifizieren konnte - da ist einfach zu wenig FeNi übrig (wo FeNi war sind Poren), als dass 2828 auf den Magneten anspricht.

*Mein 4.5 gr Stück reagiert schwach auf einen starken Magneten

Bernd  :winke:
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Meteorite / Re: Fossile Meteoriten
« Letzter Beitrag von Mettmann am Gestern um 14:14:33 »
Zitat
Geh zu, Martin, wer will sich denn der undankbaren Aufgabe stellen, täglich geschätzt 1.000 seltsame Inklusionen (Meteoroiten, UFOs, Fussspuren von Präastronauten etc.) zu begutachten?

Na Andi, das ist im Prinzip ganz einfach!

Erinnere Dich, als wir noch die Waldbauernbuben waren, gab es einen Minister eines Namens, wie ihn sich die verehrungswürdige Erika Fuchs nicht hätte besser ersinnen können,
den Schatzminister Kluncker.

Nun, zumindest die Länder, die allen ihrer Einwohnern die Meteorite verbieten wollen, in dem sie sie zum "National Treasure" erklären, die brauchen dann natürlich das Amt des:
National Treasure Hunters, des Nationalschatz-Jägers bzw. des Nationalen Schatzjägers.

In Bayern (und mittlerweile im Bund) wäre dieser im ominösen Heimatministerium anzusiedeln mit Einstiegsbesoldung A10.
Dieser arbeite dann dem Analogon des ehemaligen Reichsverwesers zu
(den nenne man Schatzhauser, seine Kontrollinstanz ist der Holländer),
welcher sodann die Steine und Eisen in Pappschachteln im Depot des Bayerischen Nationalmuseums fachgerecht verrotten ließe.
(wie es der Brauch bspw. in einem Bundesstaat Australiens ist, allerdings haben die meisten Mettverbotsländer noch nicht einmal einen Ort, wo sie die Mets hintun könnten.)

 :prostbier:
Mettmann
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Meteorite / Re: Fossile Meteoriten
« Letzter Beitrag von ironsforever am Gestern um 12:40:32 »
Zitat
Dennoch ein vielversprechender Ansatz wäre heute, wo 2 Mrd Menschen nix besseres zu tun haben, als ihre Mahlzeiten zu photographieren und sich die Bilder in den sozialen Medien gegenseitig zu zeigen, oh ein Schnitzel, 27 Likes,...

 :lacher:

Liked! :einaugeblinzel:

Zitat
...einen Aufruf zu starten, sie ihre Fensterbänke und die Natursteinböden unter ihren Füßen auf seltsame Einschlüsse hin abscannen zu lassen. Ist auch viel bequemer, wenn ich an die Terrazzoböden in den Münchner U-Bahnstationen denk, weils schon in polierten Schnitten vorliegt, hihi.

Geh zu, Martin, wer will sich denn der undankbaren Aufgabe stellen, täglich geschätzt 1.000 seltsame Inklusionen (Meteoroiten, UFOs, Fussspuren von Präastronauten etc.) zu begutachten? :gruebel:

Ich nicht! :weissefahne:

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... Fund ist kein Meteorit. Es handelt sich eindeutig um Schlacke. Bild 2 zeigt dies sehr klar.

Genau, Bild #2 zeigt eindeutig, dass es kein Meteorit ist sondern industrielle Schlacke!

Bernd  :winke:
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