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unbekannte Gesteine, auch meteoritenverdächtige / Re: Wer kennt das ?
« Letzter Beitrag von Joh03 am Heute um 19:46:24 »
Huchhhhhh, da hat mal einer die Schreibwut !

Sorry, vielleicht hab ich nicht alles dazu geschrieben: Die Eisen werden beim Tauchvorgang in die Säure max. 1mm eingetaucht, nicht  mehr. Mach mir ja nicht die Rinde kaputt, wäre Unsinn. Dazu gibt es ja eine Art kranartiges Gestell, wo man sich die Eintauchtiefe(geht in Mikrometer) einstellen kann. --- Derartiges Utensil braucht man beim Silizium-Wafer-Ätzen. Ist in der Elektronikindustrie Standardwerkzeug und taugt mir auch für Meteoriten. Warum nicht ??? Ist ja nicht verboten.... :confused:

Versöhnung  :prostbier:
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unbekannte Gesteine, auch meteoritenverdächtige / Re: Wer kennt das ?
« Letzter Beitrag von speul am Heute um 19:45:21 »

Immerhin ziehe ich nun als Gewinn aus dem Schlamassel,
daß ich endlich weiß, woher die noch bis zur Hälfte meines terrestrischen Alters in der dtspr. Populärmeteoritenliteratur
gebetsmühlenartig kolportierten französischen Pyrit- und Markasitknollen herrühren:  Heide wars!


@Martin
nicht der Heide, der Freese aus Saßnitz wars
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unbekannte Gesteine, auch meteoritenverdächtige / Re: Wer kennt das ?
« Letzter Beitrag von Mettmann am Heute um 19:32:57 »
Du lieber Himmel,
dann ists nur gut, daß Du noch keinen Eisenmeteoriten gefunden hast!

Kappe abflexen, den Klumpen in Säure schmeißen bis die Rinde fort ist -
das Stück ist dann aus Ausstellungs- und Sammlersicht völlig ruiniert und unbrauchbar, da darfst dann auch mit Preisabschlägen von 66-80% kalkulieren.

Hmmm dunkel glaub ich mich erinnern zu können, daß man anhand von Isotopenanalysen aus dem Zahnschmelz alter Skelettfunde in Areal 2 noch älterer, frühneuzeitlicher niederösterreichischer Schamanen bestimmen konnte, daß sie zur Behandlung ihrer überreichen Eisenmeteoritenfunde wedische Apfelessigessenz verwendet und die Stücke sodann in großen Tonkrügen mit steyrischem Kürbiskernöl übergossen haben; einerseits um die Exemplare zu konservieren, andererseits um dem Öl seine verkaufsfördernde goldene Farbe zu verleihen. Was sich ja auch mit Deinem Fundbild deckt..

Hm, wie war das nochmal, der Kleine Alchimist, mit dem Berliner Blau.. der Oheim selig hätts sofort gewußt... Essig, Meteorit rein, eine großzügige Prise Blutlaugensalz..genau und zum Ablöschen nehmen wir Brezenlauge vom Bäcker..fertig ist der Bio-Meteorit, vegan, gluten- und laktosefrei, ohne Geschmacksverstärker und aus nachhaltiger Pflückung (fallen ja dauernd welche nach), Projekt "Gutes vom Streufeldhof"..

Im Ernste,
obwohl meine Quartalsfallpauschale für Dich längst ausgeschöpft,
hab ich aus Karmagründen heut in meiner Heide-Fibel von 1934 geblättert.
(Vielen Dank für die Anregung, hat Spaß gemacht)..

..und dabei ist mir einiges klarer geworden an Deinem verfahrenen Kasus und deiner Naivität bei der Suche.

Z.B. der Unfug mit dem Stein erhitzen. Da Heide schreibt, daß wenn man eine Fläche abflämmt, durch das verschiedene Anlaufverhalten die Widmänner sichtbar werden.
Solche Grausamkeiten sind heute selbstverständlich nicht mehr erlaubt.

Muß mich auch korrigieren, Heide hat tatsächlich keine Ätzanleitung drin, dafür andere Bastelarbeiten für dunkle Winterabende. Wie man sich aus Brettchen einen Oktaeder zusammenleimt, um ihn sodann unter verschiedenen Winkeln anzuschneiden, um so ein räumliches Gespür für die verschiedenen Lagen und Winkel der Balken zu entwickeln.
Anleitung zum Nickeltest gibt er, aber wenn ein Eisen tatsächlich Nickel hat, dann sölle man es ihm nach Jena schicken, der Hundling!!!

Daher wohl auch die völlig übertriebene Trefferangabe von "Von 100 eingeschickten Meteoriten sind erfahrungsgemäß 99 keine echten."...
Joh, da darfst ruhig ein, zwei Nullen anhängen.

Hübsch auch: "Seit dem Weltkrieg sind es besonders Eisenkies- und Markasitknollen aus der Kreide der Champagne, die, von unseren Soldaten als Andenken mitgebracht, immer wieder als Meteoriten angesehen werden.

Ehm, Joh, seither hat es sogar noch einen Weltkrieg gegeben, die Erkennungsmerkmale bei Heide mögen zwar der Grund sein für Dein unbedarftes Vorgehen,
sie sind mittlerweile aber nicht mehr tauglich und überholt.

Lese neuere Publikationen, bemühe zur Informationsgewinnung weniger parapsychologische Medien, sondern die neumodischen elektrischen, die seit der Jahrtausendwende in immer mehr unserer Wohnstuben zugänglich werden.
Dadurch gab es ja schließlich auch und gerade außerhalb der Wüsten einen enormen Nachfundaufschwung von längst ad acta gelegten alten Lokalitäten;
so heißen heute die drei großen Eisenstreufelder Morasko, Muonionalusta und nicht zuletzt, wirklich hervorragend dokumentiert und neubefunden auch von einigen Anwesenden, Twannberg. Dito gilt für sonst statistisch früher unerwartbare Steinneufunde, siehe z.B. gerade Parallelthread
oder das Verfahren aus Bolidenbeobachtung und -vermessung einen Fallort genau vorherzuberechnen und tatsächlich etwas zu finden, ist auch recht neu,
Neuschwanstein war der erste Fall, bei dem der Fund gelang,
mittlerweile gibt es etliche weitere Erfolge.

Uff, jetzt muß ich mich erstmal sammeln...

Immerhin ziehe ich nun als Gewinn aus dem Schlamassel,
daß ich endlich weiß, woher die noch bis zur Hälfte meines terrestrischen Alters in der dtspr. Populärmeteoritenliteratur
gebetsmühlenartig kolportierten französischen Pyrit- und Markasitknollen herrühren:  Heide wars!

 :prostbier:
 
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unbekannte Gesteine, auch meteoritenverdächtige / Re: Wer kennt das ?
« Letzter Beitrag von Joh03 am Heute um 17:25:11 »
Puuhhh, umständlich !

Bei mir kommen die Eisen schon lange -mittels Kunststoff-Faden ausbalanziert -flach in die PlastikÄtzwanne( 12%), verbleiben dort eine gewisse Zeit, werden mit der Aufhängung herausgehoben, danach in die Neutralisation, und dann gut abfiltriert und getrocknet. Und das alles ohne viel Tamtam, geht einfach, schnell und macht die Hände(schon Handschuhe an, man kann nie wissen) nicht gelb. Fenster offen lassen nicht vergessen :einaugeblinzel:
Mit Pinsel oder anderem Klimbim hast du da nur deine Not, kann nie exakt werden.

Aber: Das mit den Russen ist stark, kannte ich nicht. Muss mal einen Kollegen drüben fragen, ob die das noch immer so machen. :ehefrau:

lg  Joh03
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Meteorite / Re: Blaubeuren
« Letzter Beitrag von Wunderkammerad am Heute um 16:48:40 »
als der meteorit in den weiland noch nicht existenten garten zu blaubeuren gefallen ist, hat's einer gemerkt: das menschelnde kazzerl nahbei, das damals schon seit 20 tsd. jahren umeinander geschlichen ist und dem der Wumms ein staunendes Meeouuw entlockt hat. mehr aber nicht. die hatten contenance, diese prähistorischen semifeliden https://www.urmu.de/ceasy/resource/?id=9922&predefinedImageSize=Content
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Meteorite / Re: Blaubeuren
« Letzter Beitrag von Mettmann am Heute um 16:00:17 »
Dank & Wow!

Blaubeuren stattliche 9200 Jahre in unserem Klima, wär hätte das gedacht!
Während Machtenstein aus der römischen Kaiserzeit innerhalb des Limes.

In dem Zusammenhang vielleicht, wer sich als Gegensatz/Vergleich dazu für die terrestrischen Alter der Meteorite aus den heißen und kalten Wüsten interessiert,
da fand ich jenen Artikel hilfreich vor allem wegen des Literaturverzeichnisses, das viele neuere Arbeiten zu dem Thema auflistet,
die man sich sonst mühsam zusammensuchen müßt:

A.Jull: Terrestrial Ages of Antarctic and Hot Desert Meteorites Using Carbon-14 and Other Cosmogenic Radionuclides, 2019

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Meteorite / Re: Machtenstein: Ein neuer Meteoritenfund in Bayern !!!
« Letzter Beitrag von karmaka am Heute um 14:54:02 »
Blaubeuren, Cloppenburg, and Machtenstein—Three recently recognized H-group chondrite finds in Germany with distinct terrestrial ages and weathering effects

Addi Bischoff, Jakob Storz, Jean-Alix Barrat, Dieter Heinlein, A. J. Timothy Jull, Silke Merchel, Andreas Pack, Georg Rugel

MAPS, Version of Record online: 17 January 2022

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Meteorite / Re: Cloppenburg - neuer deutscher Meteoritenfund
« Letzter Beitrag von karmaka am Heute um 14:53:15 »
Blaubeuren, Cloppenburg, and Machtenstein—Three recently recognized H-group chondrite finds in Germany with distinct terrestrial ages and weathering effects

Addi Bischoff, Jakob Storz, Jean-Alix Barrat, Dieter Heinlein, A. J. Timothy Jull, Silke Merchel, Andreas Pack, Georg Rugel

MAPS, Version of Record online: 17 January 2022

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Meteorite / Re: Blaubeuren
« Letzter Beitrag von karmaka am Heute um 14:52:39 »
Blaubeuren, Cloppenburg, and Machtenstein—Three recently recognized H-group chondrite finds in Germany with distinct terrestrial ages and weathering effects

Addi Bischoff, Jakob Storz, Jean-Alix Barrat, Dieter Heinlein, A. J. Timothy Jull, Silke Merchel, Andreas Pack, Georg Rugel

MAPS, Version of Record online: 17 January 2022

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unbekannte Gesteine, auch meteoritenverdächtige / Re: Wer kennt das ?
« Letzter Beitrag von Mettmann am Heute um 02:07:08 »
Die Videos sind natürlich pädagogisch angeordnet.

Potter ätzt vorschriftsmäßig mit Nitol.
Onkel Heinz, wie seine Sprachstörung und die Gedächtnisbeeinträchtigung hinsichtlich der Korngrößen zeigen,
hat etwas zu oft von seinem Eisen-III-Chlorid genascht.
Schließlich die Russen im letzten Clip wissen darum, daß ein Viertel aller Männer dort das 55.Lebensjahr nicht erreicht.

Muß ich schreiben, falls Kinder mitlesen.
Pfui, nicht nachmachen, Omi oder Opi oder Odiversi ätzen lassen!
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