Autor Thema: Meteoritensuche in Deutschland wirklich vergebens?  (Gelesen 50157 mal)

Offline Aurum

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Re: Meteoritensuche in Deutschland wirklich vergebens?
« Antwort #75 am: Januar 09, 2008, 16:17:07 Nachmittag »
Hallo Alex ,

Hm schwierig , schwierig , da sind soviel Variabeln , wie hoch fliegt er , wie weit ist er von mir entfehrnt , und wie schnell ist er wirklich  :gruebel: :gruebel: :gruebel:

Es kann sein das er im Tiefflug in 3 Km von mir entfehrnt fliegt , Sagen wir mal höhe 100 Meter , bis ich ihn dann Höre und dann auch Optich erfasse sind die Steine schon am Boden  :weissefahne:
Ich sehe also granichts  :nixweiss:

Ich sag ja ich habe was die optiche Wahrnehmung angeht so meine Zweifel  :confused:

Bis dann Lutz  :winke:
Aller Anfang ist schwer !!

Speci-Man

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Re: Meteoritensuche in Deutschland wirklich vergebens?
« Antwort #76 am: Januar 09, 2008, 16:47:36 Nachmittag »
Hallo Lutz!
Im Überschallflug wird der Bolide vor dem Zerplatzen sicher gewesen sein. Die Höhe hat dabei auch wohl deutlich mehr als hundert Meter betragen. Mal ganz intuitiv würde ich eher von mehreren Kilometern ausgehen.
Grüße
Gerhard

Offline Aurum

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Re: Meteoritensuche in Deutschland wirklich vergebens?
« Antwort #77 am: Januar 09, 2008, 17:10:18 Nachmittag »
Gerhard ,

ich bezog mich auf dein Beispiel mit dem Euro-Fighter  :lacher: :lacher: :lacher:

Ansonsten sind wir uns einig .

Bis dann Lutz  :winke:
Aller Anfang ist schwer !!

Speci-Man

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Re: Meteoritensuche in Deutschland wirklich vergebens?
« Antwort #78 am: Januar 09, 2008, 17:12:27 Nachmittag »
Und noch eins: Mit der Beschreibung "faustgroß" habe wohl ein wenig zu tief gelegen. Mehr als fußballgroß können die Stücke aber auch keinesfalls gewesen sein. Da muß Dir die Erinnerung einen Streich gespielt haben. Übrigens ein nettes Beispiel dafür, wie unzuverlässig Zeugenaussagen sein können.
2,84kg, 1,75kg und 1,62kg (laut MetBull) können bestenfalls mal die Größe einer Kokosnuss ausmachen.

Gerhard  :winke:

Offline herbraab

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Re: Meteoritensuche in Deutschland wirklich vergebens?
« Antwort #79 am: Januar 09, 2008, 17:57:39 Nachmittag »
Lass Dich durch die Rechenbeispiele von uns „zynischen Lachmeistern“ nicht zu sehr verunsichern. Wie schon gesagt, basieren diese Zahlen nur auf dem Beispiel einer völlig freien Suche ohne jegliche Vorab-Information.

Die Rechnungen waren auch überhaupt nicht zynisch gemeint. Ich wollte Aussagen wie "die Chance ist nicht Null, aber doch sehr gering" einfach mit realistischen Zahlen untermauern. Ich hoffe, das ist mir gelungen. Dass sie Suche in einem bekannten Streufeld die Chancen enorm erhöht, das habe ich ja hier auch schon hervorgehoben.

Bei dem Neuschwanstein-Fall liegen die Dinge schon ganz anders. Da gibt es immerhin die Feuerkugel-Netzwerk-Daten und die Augenzeugenberichte.
Bei letzteren bin ich aber doch sehr skeptisch. Ich kann mir nicht recht vorstellen, dass Thomas seinen Fund wesentlich darauf gestützt hat.
Man stelle sich nur mal vor: Die Augenzeugen wollen gesehen haben, dass eine „größere Anzahl“ von Stücken niedergegangen ist. Die Fähigkeit, einen faustgroßen Brocken im Fall zu beobachten, würde ich mir bis höchstens 300m Entfernung zutrauen. Dann würde ich mir aber auch zutrauen, diesen nach intensiver Suche auf jeden Fall aufzuspüren.

Nein, die Augenzeugen haben keinen Stein (im Dunkelflug) fallen gesehen. Mehrere Augenzeugen haben aber übereinstimmend berichtet, dass aus der Explosion der Feuerkugel mehrere kleinere Feuerkugeln hervorgingen. Das konnte man selbst aus mehreren hundert Kilometern Entfernung noch sehen - diese Stücke waren demnach nicht klein, und könnten den restlichen Atmosphärenflug überstanden haben. Ob sie den Erdboden tatsächlich erreicht haben (das habe ich auch schon geschrieben) weiss man aber natürlich nicht.

Die Berechnung des Fallgebietes hat sich natürlich ausschließlich auf die photographischen Aufnahmen des Feuerkugelnetzes gestützt. Allerdings reicht die Auflösung der Kugelspiegel-Kameras nicht aus, dass die oben beschriebenen, mehrfachen Fragmente abgebildet hätten werden können. Das heisst, die Frage, wie viele Steine gefallen sind, ist aufgrund der Aufnahmen des Feuerkugelnetzes nicht zu beantworten. (So hat es mir Dieter Heinlein gesagt - wenn diese Information zwischenzeitlich überholt ist, dann mögen mich Dieter oder Thomas hier bitte korrigieren). Aufgrud der Augenzeugenberichte konnte man aber von einem multiplen Fall ausgehen - und die Funde von drei Steinen haben das ja auch bestätigt. Und damit wieder zurück zur Ausgangsfrage: Sind mehr als drei Steine gefallen? Ich würde sagen: Durchaus möglich, aber wissen tut's halt keiner, so lange ein vierter Stein nicht gefunden wurde.

Grüße, Herbert
"Daß das Eisen vom Himmel gefallen sein soll, möge der der Naturgeschichte Unkundige glauben, [...] aber in unseren Zeiten wäre es unverzeihlich, solche Märchen auch nur wahrscheinlich zu finden." (Abbé Andreas Xaverius Stütz, 1794)

drei_kaese_hoch

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Re: Meteoritensuche in Deutschland wirklich vergebens?
« Antwort #80 am: Januar 09, 2008, 18:12:07 Nachmittag »
Hallo,

also ich habe auch nichts zynisches rauslesen können. Ganz im Gegenteil, das lesen macht grad richtig Spaß. Wirklich Interessant. Hochinteressant! Sprecht Euch ruhig aus. Fragen habe ich derzeit keine, aber es ist ein Genuss zu lesen.  :super:

Grüße
drei_kaese_hoch

MeteoritenanundVerkauf

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Re: Meteoritensuche in Deutschland wirklich vergebens?
« Antwort #81 am: Januar 09, 2008, 18:17:04 Nachmittag »
Hallo Lutz, :winke:

vielleicht habe ich mit 30 000 Jahren etwas zu hoch gegriffen,wobei ich bei zu Glas geschockten Material diesbezüglich keine Bedenken hätte. Es ist zwar das am wenigsten gefundene Material, aber auch das am wenigsten Erkannte.

Hallo Meteoriten A&V,

ich habe hier im Forum vor etwa einem Jahr den Vorschlag gemacht,die Erfassungsmöglichkeit einer Metallsonde an einer gut sortierten Meteoritensammlung zu testen. Wobei ich davon ausging,daß außer bei Eisen und Steineisen nicht viel herrauskommt. Vor ein paar Monaten habe ich das Buch "Handbuch für Sondengänger,von Gert Gesing" erhalten,wo ein gesamtes Kapitel die Meteoritensuche mit einer Metallsonde beschreibt.Der Autor schildert darin den von mir oben genannten Test an einer Meteoritensammlung,mit dem Ergebnis,was ich schon angenommen hatte.Die neuen Geräte sind speziell auf die Unterdrückung von Mineralien ausgelegt,was sich genau gegenteilig für unsere Sache auswirkt.Mein Vater hatte 1979 eine Sonde gebaut,mit der konnte man grünes Gras von Trockenem unterscheiden,sowie Steine orten,aber sehr schlecht Metall aufspüren.Soetwas wäre vielleicht eher geeignet.

Hallo drei_Kaese_hoch,

es ist mit der Meteoritensuche in Deutschland so ,wie dei Anderen es schreiben.Die meisten tun es,aber keiner gibt es zu.

Gruß Jürgen :smile:

Hallo Jürgen; zu der Sondengeschichte. Wenn du wert auf eine teure Sonde (Whites etc. ) legst, mag deine oder des Buchautoren Erfahrung stimmen. Metallfilter sind bei der Meteoritensuche eher hinderlich. Jedoch weiss ich nicht ob du selbst schon mal mit Sonden gesucht hast.

Erstens haben die Sonden REGELBARE Filter - und diese sind wirklich sehr fein dosierbar, weil es ja nur um das Ausblenden von minimalsten Erzmengen ist - und zum anderen haben die meisten Billigsonden solche Spielereien gar nicht. Von der Edelmetallfilterung mal ganz abgesehen. Darüber müssen wir mangels Gold - Meteoriten nit sprechen. Bei den Billigsonden stellst du in erster Linie die Stärke der Spule ein um die Reaktion bei einem Eisenfund runterzuregeln um das Teil im Erdhaufen zu lokalisieren. Der Erzfilter meiner Billigsonde von Conrad ist so unempfindlich, dass ich ihn eigentlich immer auf Halbmast stehen lassen kann. Wenn du auf keiner Erzhalde suchst - hat der Boden generell wenig Metalle in Petto.

Zu der praktischen Seite: Mit dererlei Sonden findest du selbst Kaugummipapierchen in 20 cm Tiefe !  Und zwar die von der dünnen Sorte. Und ein Ottonormal Met hat zwischen 15 und 20 % Eisen.

Also: Ich sehe da kein Problem; bis auf die Achondrite.  Aber dafür is ja Thomas zuständig   :fluester:

Gruß - Micha

« Letzte Änderung: Januar 09, 2008, 18:36:12 Nachmittag von MeteoritenA&V »

MeteoritenanundVerkauf

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Re: Meteoritensuche in Deutschland wirklich vergebens?
« Antwort #82 am: Januar 09, 2008, 18:24:34 Nachmittag »
Hallo Micha,

da kann ich dir nur teilweise zustimmen. Wenn uns hier jemand fragt, ob und wie man in D Meteorite finden kann, dann können wir doch nicht antworten geh einfach los, auch gefundene verrostete Nägel können Spaß machen, das geht doch so nicht. Wir haben doch in D viele Sondler, die mit alten Dingen glücklich sind, teilweise beachtliche Dinge zu Tage fördern und mit Meteoriten gar nichts am Hut haben, aber so eine Frage stand doch nie im Raum nach irgendwas finden.

 :winken:   MetGold   :alter:

Hy Peter;
wieso sollte ich den Rat - einfach loszugehn nicht machen ?  Ich tus ja auch ! (Also losgehen und so..)  Natürlich ist es richtig, den Metsucher aufzuklären, dass die Materie erzrar und zu 99,9999999999 % kein Fund zu erwarten ist. Aber dann kann ich mich auch Zeugen Jehowas - mäßig vor den Lottoladen schmeissen und die Leute am Bein festhalten und anjammern, dasse ihr sauer verdientes Geld doch nicht dem Fiskus so sinnlos in den Rachen werfen sollen, der verdient bekanntermassen da ja am meisten. 

Ich find der Vergleich kommt zieeeemlich gut hin.  Oder ? 

Die Chance sind NICHT gleich Null. Also besteht eine geringe Chance. Damit kann ich leben - so wie jeder Sondengänger in Deutschland vermutlich auch. Sonst würden se was anderes machen....    :prostbier:  Zum Beispiel    :auslach:

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Re: Meteoritensuche in Deutschland wirklich vergebens?
« Antwort #83 am: Januar 09, 2008, 18:27:11 Nachmittag »
Hallo, :winke:

wenn man unter der deutschen Bevölkerung eine Umfrage machen würde mit dem Thema:
Wer achtet beim Anblick von Steinen auf Meteorite ?
Würde sich wahrscheinlich ein Teil der mageren Fundzahl erklären (denke ich ).

Gruß Jürgen :smile:

Genau !

Ich weiss nicht wo ich das Bild gesehen hab - glaube auf Svends Seite - wo se mitm Jeep immer fleissig über nen riesen Kawenzmann, der zum großen Teil noch im Boden steckt - drübergeheizt sind. Tolles Bild !

Und man denke an die Meteorite, die als Türstopper herhalten mussten... :platt:

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Re: Meteoritensuche in Deutschland wirklich vergebens?
« Antwort #84 am: Januar 09, 2008, 18:29:50 Nachmittag »
Hallo!

Nehmen wir mal an, ein Freund erzählt mir, dass er in Kürze sein Haus verkaufen will um in großem Stil Lotto-Tippscheine auszufüllen. Dann werde ich doch selbstverständlich alles versuchen, um ihn davon abzubringen.
Da könnte mich natürlich auch jemand an Seite nehmen und sagen: „Hör mal Gerhard! Du nimmst dem armen Kerl die ganze Motivation. Es geht doch um die Spannung und den Spaß am Spiel! Außerdem könntest Du ganz schön lächerlich aussehen, wenn der Bursche am Ende wirklich gewinnt.“


Sicher ist diese Glosse reichlich überzogen. Aber mal ehrlich: Ein klein wenig kommt es unserem Disput doch nahe.

Grüße
Speci-Man


Na ja - der Vergleich hinkt ja bisserl, da "drei-käse-hoch" ja nicht Hof und Gut verkaufen, -den Mann verpfänden und die Kinder in die Sklaverei geben tut um sich ne billiche Spule zum Suchen zu kaufen... odda ?

Tuliööö - Micha

Offline MetGold

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Re: Meteoritensuche in Deutschland wirklich vergebens?
« Antwort #85 am: Januar 09, 2008, 18:34:11 Nachmittag »
Hallo Micha,

das mit den Sondengängern hinkt aber auf beiden Füßen. Natürlich finden die Sondler in Deutschland täglich, falls sie täglich suchen, für sie interessante Dinge, wie Münzen etc., aber sie haben sich ja auch nicht primär auf die Fahne geschrieben Meteoriten suchen zu wollen. Wieviele Sondengänger kennst du denn eigentlich , die in Deutschland schon einen Meteoriten gefunden haben, wenn wir mal Walters Hanau ausklammern?

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Ein ereignisreicher Tag ist mehr als namenlose Jahre - (Spruch aus einem chinesischen Kalender)

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Re: Meteoritensuche in Deutschland wirklich vergebens?
« Antwort #86 am: Januar 09, 2008, 18:49:11 Nachmittag »
Hallo,

neben allen auf den ersten Blick abgetanen Pseudofunden hat mich mal fast einer erwischt. Ein versierter "Steinzeitsammler" kam eines Tages zu mir mit einem verdächtigem Stück. Ich war schon fast bereit ihm eine größere Summe dafür zu bieten, konnte ihn aber überzeugen ihn vorher anschneiden zu dürfen - und dann kam auch gleich die Ernüchterung: Eisen mit Kupfereinschluß, also ... na ihr wißt es ja selber ...  :crying: , hatte es ja schon einmal beschrieben.

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Re: Meteoritensuche in Deutschland wirklich vergebens?
« Antwort #87 am: Januar 09, 2008, 19:06:40 Nachmittag »
Hallo Micha,

das mit den Sondengängern hinkt aber auf beiden Füßen. Natürlich finden die Sondler in Deutschland täglich, falls sie täglich suchen, für sie interessante Dinge, wie Münzen etc., aber sie haben sich ja auch nicht primär auf die Fahne geschrieben Meteoriten suchen zu wollen. Wieviele Sondengänger kennst du denn eigentlich , die in Deutschland schon einen Meteoriten gefunden haben, wenn wir mal Walters Hanau ausklammern?

 :winken:   MetGold   :alter:


Ich such alleine und kenne auch keinen anderen deutschen Sondengänger (ausser Walter Zeitschel), der schon einen Meteoriten gefunden hat.  Es ist wohl wahr, dass wohl die meisten Sondengänger mehr an Münzen und antiken Dingen interessiert sind. Dennoch rede ich auch auf meiner Erfahrung, dass du natürlich rein technisch mit den Sonden einen Chondriten finden kannst !  Darum mach ich den Schmarren ja auch !   Und man kann den Spiess auch umdrehen: vielleicht ist aus ERMANGELUNG an Leuten, die Sondensuchen gehen - in D noch KEIN Meteorit gefunden worden !  Schonmal so herum betrachtet ?  Ich mein, wenn ihr jedem Interessierten so passioniert vom Sondensuchen abratet... Was soll da schon groß an Neuem raus kommen. Nix.

In Bezug auf Meteorite finde ich es aber (oder fand es) einen guten Tipp - nicht "overdressed" in die Sondiererei (schönes Wort!) einzusteigen. Billige Spule ist hier allemal besser, weil nicht so futzelich, tief schürfend und sinnlos filternd wie die teuren Teile.

Wer mag schon einen metertiefen Krater ausheben um einen Porzellangefüllten Mülleimer anno 1950 zu heben ?

Ich nicht (mehr). Darum geb ich meine Erfahrung und Gesabbel auch an jeden ders Wissen mag weiter. Währ ich froh gewesen, mir hätte damals einer so was gesagt - BEVOR ich mir die 800 Makk teure Whites gekauft hab....

Pfff... hoffe der - sorry - die "drei-käse-hoch" lässt sich trotzdem nicht entmutigen. Auch wenn von euch die meisten mich für einen "Wunschgedankentraumtänzer" halten mögen: ich finde genau darum geht es doch bei Meteoriten. Nicht um den Brocken als Brocken, sondern darum, was der schon gesehn und woher er kommt. Wir müssen alle Traumtänzer sein - sonst würden wir keine Steine sammeln !  

Proffesionelle Händler ohne Sinn für die Materie natürlich ausgenommen. Denen gehts um die Kohle. Das sind Geschäftsmänner. Die sind keine Traumtänzer.

Und was währe für so einen wie uns nicht geiler schöner, als sebst einen Met zu finden. So such´ ich denn aus Ermangelung von Devisen eben nicht in der Wüste - sondern hier in Germania. Naturelmente kann "drei-köse-hoch" auch Hof und Gut verkaufen - den Mann versklaven - nein - anders rum - verpfänden - die Kinder versklaven und eine mords Expedition nach Afrika machen. Muss sie nur mal den Hanno anfragen; ich glaube der könnte ihr sogar ne Fundgarantie schwarz auf weiss geben   :einaugeblinzel:

O h - ich glaub ich mach erst mal Pause - bevorse mich jagen....  von Acker   :laughing:

Übrigens; "drei-käse-hoch": Kannst dir gerne melden:  MeteoritenanundVerkauf@GMX.de  - ich schick dir gegen Erstattung von Rohling und Poddo gerne eine DVD mit allerlei Meteoritenkram und Dokumenten drauf.

Buch find ich am besten: The Cambridge Encyclopedia of Meteorites  - viel Info - nicht zu "speziell" und topaktuell. Aber Englisch spoken.

Hier um 50 Euro  http://www.amazon.de/Cambridge-Encyclopedia-Meteorites-O-Norton/dp/0521621437/ref=sr_1_5?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1199901674&sr=1-5

MeteoritenanundVerkauf

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Re: Meteoritensuche in Deutschland wirklich vergebens?
« Antwort #88 am: Januar 09, 2008, 19:11:13 Nachmittag »
Hallo,

neben allen auf den ersten Blick abgetanen Pseudofunden hat mich mal fast einer erwischt.
 :winken:   MetGold   :alter:

Also - so schlecht find ich dat Teil nit. Schöner Pseudo. Der  Marcin hat doch letztens sogar Pseudos auf seiner Seite verkloppt. Natürlich auch als solche gekennzeichnet. Nu gut. Andere Metsammler verkaufen die Hämmer die sie aufm Acker gefunden haben.  Sooooooooollt ich vielleicht mal drüber nachdenken....    :lacher:

Micha

MeteoritenanundVerkauf

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Re: Meteoritensuche in Deutschland wirklich vergebens?
« Antwort #89 am: Januar 09, 2008, 19:52:09 Nachmittag »
Dacht ichs mir doch... Walter geniesst die Show   :einaugeblinzel:

  :winke:

Hier ein Tipp von ihm:

"hallo michael,
 
übrigens bei einem persönlichen gespräch mit nininger in sedona im juni 1972 in denver, sagte er mir , daß er mit einem metalldedektor
erfolgreich von l farmern errichtete mauern an ihren grundstücksgrenzen (sammelsteine von äckern, die dem pflug im wege waren )
nach meteoriten abgesucht habe.
 
also geht erst mal auf  die suche nach solchen mauern."

Das is ein Tipp für drei-käse-hoch (sorry - ich würd lieber deinen Namen nennen).  Und zwar einer vom Meteoritenuuuurgestein Walter Zeitschel aus Hanau. Wenigstens einer der zu den Träumern hält   :prostbier:

Dank und Gruß - Micha

 

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