Autor Thema: Klasse VIII - Silikate - Teil III  (Gelesen 61377 mal)

Peter5

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Re: Klasse VIII - Silikate - Teil III
« Antwort #165 am: Juni 23, 2011, 13:51:10 nachm. »
Hallo Andyr,

danke für den Link  :super: .. ja, diese Nachricht machte natürlich gleich in mehreren Blättern und Links die Runde! Wie ich an anderer Stelle entnehmen konnte, gibt es da noch einen zweiten, "etwas kleineren" Smaragd, der aber noch deutlich wertvoller als dieses gewaltige Fundstück sein soll!  :prostbier:

Viele Grüße
Peter  :winke:

Offline Andyr

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Re: Klasse VIII - Silikate - Teil III
« Antwort #166 am: Juni 23, 2011, 16:28:21 nachm. »
gibt es da noch einen zweiten, "etwas kleineren" Smaragd, der aber noch deutlich wertvoller als dieses gewaltige Fundstück sein soll!  :prostbier:

Viele Grüße
Peter  :winke:

Hallo Peter,

gibt es von diesem Fundstück auch Bilder?
Grüße
AndyR

Peter5

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Re: Klasse VIII - Silikate - Teil III
« Antwort #167 am: Juni 23, 2011, 20:54:25 nachm. »
Hallo Andyr,

Fura heißt der größte Smaragd, Tena der kleinere .. :smile:

.. keine Ahnung, welcher davon der Tena in dem nachfolgenden Link ist .. :gruebel:

http://entretenimiento.latam.msn.com/co/colombia/articulo_diners.aspx?cp-documentid=25603634

Gruß Peter5  :winke:

Peter5

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Re: Klasse VIII - Silikate - Teil III
« Antwort #168 am: Juni 24, 2011, 20:44:35 nachm. »
Sehr selten: Baoit xx und (xx) aus der Inneren Mongolei, China - TL (!)

Peter5

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Re: Klasse VIII - Silikate - Teil III
« Antwort #169 am: Juni 24, 2011, 20:50:03 nachm. »
.. z.T. seltene bis sehr seltene Zink-haltige Silikate aus der dafür und auch für manche Zinkoxide weltweit einzigartigen Lagerstätte: "Sterling Hill", Ogdensburg im Franklin Mining Distrikt, New Jersey, USA .. von hier kommen übrigens auch die weltweit meisten UV-Mineralien (KW und LW)!  :prostbier:

Peter5

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Re: Klasse VIII - Silikate - Teil III
« Antwort #170 am: August 15, 2011, 19:45:26 nachm. »
Papagoit vom Ajo District, Pima Co, Arizona, USA ..

Peter5

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Re: Klasse VIII - Silikate - Teil III
« Antwort #171 am: April 07, 2012, 06:35:37 vorm. »
Heulandit xx-Handstufe aus Indien ..  ..  :crying: .. weshalb muss ich nur immer weinen, wenn ich meine Heulandite zeige .. :gruebel: :traurig:

Peter5

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Re: Klasse VIII - Silikate - Teil III
« Antwort #172 am: April 07, 2012, 17:19:49 nachm. »
Mal wieder etwas aus der Granat-Gruppe: Schöner Hessonit-Kristall von der Bangertshöhe bei Hochstädten, Bensheim, Odenwald, Hessen. Börsenkauf aus den 70ern. Mikroskop-Aufnahme mit Bildbreite 6 mm .. :j-gold:

Peter5

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Re: Klasse VIII - Silikate - Teil III
« Antwort #173 am: Juni 10, 2012, 14:40:42 nachm. »
"Sternmuskovit" (Muskovit-Varietät) als schöne Kleinstufe aus dem Pegmatit von Araçuaí (Arassuaí), Jequitinhonha Valley, Minas Gerais, Brasilien ..

Peter5

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Re: Klasse VIII - Silikate - Teil III
« Antwort #174 am: Juni 10, 2012, 14:42:11 nachm. »
Fluoropargasit ist ein seltenes Mineral aus der Gruppe der Calcium-Amphibole im Rahmen der Bandsilikate (Zweierbänder). Es wurden erst in jüngster Zeit erstmals auch herrliche Kristalle in Edelsteinqualität gefunden und zwar weltweit bisher nur von einem tansanischen Fundort (Kikombo in den Rubeho Mts.). Dort gibt es das Mineral in herrlichen honig-braunen, transparenten prismatischen Kristallen! Zuvor war bisher für dieses Mineral nur ein Fundort in den USA bekannt, wo es auch nur in schwarzen undurchsichtigen und "gemeinen" Kristallen vorkommt.

Fluoropargasit gehört dem monoklinen Kristallsystem an, zeigt ein grünlichgraue Strichfarbe und seine Mohs-Härte ist 6 (entspricht der Härte von Feldspat). Das Mineral besitzt eine vollkommene Spaltbarkeit.

Foto zeigt ..
einen 1,5 cm langen Fluoropargasit-Kristall in Edelsteinqualität aus Tansania .. hier jeweils die Vorder-und Rückseite des X zu sehen ..  :smile:

Peter5

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Re: Klasse VIII - Silikate - Teil III
« Antwort #175 am: Juni 10, 2012, 14:44:00 nachm. »
Neues zur Turmalin-Gruppe aus meiner Sammlung ..   :smile:

.. teils violettrot durchscheinender, kurzprismatischer Fluor-Liddicoatit X von 1,4 x 2,2 cm Größe, rundherum von einem mir noch unbekanntem gelblichweißen Begleiter "geschmückt" .. ist jedoch kein Carbonat, da HCL-Test bereits von mir durchgeführt und negativ .. möglicherweise sind es miteinander verwachsene Gibbsit-, Albit-, oder Mikroklin-Aggregate (?)

..ich möchte diese "Beläge" auch ungerne wegsäuern, da ich diese im Kontrast zum Kristall selbst irgendwie interessant finde .. gehören irgendwie dazu, finde ich ..    :smile:

Gruß Peter

Peter5

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Re: Klasse VIII - Silikate - Teil III
« Antwort #176 am: Juni 10, 2012, 14:45:27 nachm. »
Klinothulit ist eine manganhaltige rosafarbige Klinozoisit-Varietät. Klinozoisit wiederum ist chemisch ein Calcium-(Aluminium-Eisen)-Gruppensilikat aus der Epidot-Gruppe.

Foto zeigt ..
eine Kleinstufe mit irgendwie "zerhackt" anmutendem, rosafarbigem Klinothulit auf grau-grüner Glimmer-Matrix von Birch Creek, Kalifornien, USA ..

Peter5

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Re: Klasse VIII - Silikate - Teil III
« Antwort #177 am: Juni 10, 2012, 14:51:50 nachm. »
Zwei schöne transparente Peridot-Kristalle bis 1,5 x 1,5 cm Größe auf Kleinstufen-Matrix von Pakistan ..

sowie ..

ein grüner teiltransparenter Grossular X (Granat-Gruppe) von 2,5 x 2,5 cm Größe aus Mali ..  :smile:

Peter5

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Re: Klasse VIII - Silikate - Teil III
« Antwort #178 am: Juli 27, 2012, 17:09:10 nachm. »
Diopsid, aus den griech. Wörtern dis - zweifach und opsis - Einblick zusammengesetzt (Haüy, 1806) - ist das am häufigsten vorkommende Calcium-Magnesium-Kettensilikat der Klinopyroxen-Untergruppe innerhalb der Pyroxen-Gruppe. Man beachte auch die Diopsid-Hedenbergit-Reihe und die Diopsid-Johannsenit-Reihe.

Das gesteinsbildende Mineral kommt in basischen und ultrabasischen Gesteinen vor (Pyroxenite, Peridotite, Gabbro, Diabase), in metamorphen Gesteinen (Amphibolithe, Metabasite, kristalline Schiefer, Marmor) sowie in Skarnen. Diopsid zeigt neben farblosen oder weißen Kristallen hauptsächlich blass-grünliche, grünlich-graue, graue, dunkelgrüne, grünlich-schwarze oder gelbe Kristalle mit häufiger kurzprismatischer aber auch langprismatischer Form; ansonsten taflige Ausbildung. Auch Zwillingsbildungen kommen vor. Die Aggregate sind körnig; auch dicht und radialstrahlig. Diopsid tritt meist in Begleitung von Mineralien der Humit-Gruppe auf; ebenso mit Spinell, Phlogopit-Glimmer, Grossular-Granat oder Tremolit. Außerdem gehören Chlorite, Biotite und Magnetite zu den Begleitern des Diopsids. Verwechslungsmöglichkeiten bestehen bei Augit und Fassait. Eine Unterscheidung ist chemisch oder durch Röntgen möglich.
 
Diopsid kristallisiert im monoklinen Kristallsystem aus, zeigt glasigen, fettigen oder matten Glanz sowie eine weiße Strichfarbe und hat eine Mohshärte von 5,5 – max. 7 (spröde). Die Spaltbarkeit ist deutlich nach (100); sowie gut nach /110/. Der Bruch ist uneben, teils muschelig.
Manchmal wird Diopsid auch als Edelstein verarbeitet. Die Vorkommen (Fundorte) von Diopsid sind zahlreich. Aus Indien wurden z.B. auch schwarze sternförmige Diopside bekannt, die nach dem Schleifen einen vierzackigen Stern zeigten!   :smile:
Abgebildet sind jetzt verschiedene Diopsid-Kristall-Kleinstufen aus meiner Sammlung, darunter auch einige Eigenfunde der “apfelgrünen“, chrom-haltigen Variante (“Chrom-Diopsid“) . Fotos (Copyright) und Sammlung: Peter5 ..

Opal

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Re: Klasse VIII - Silikate - Teil III
« Antwort #179 am: August 03, 2012, 11:50:21 vorm. »
Von mir mal etwas Tennisballgroßes von der Insel Labrador: Ein Labradorit

Wenn ich einmal herausgefunden habe, wie ich ihn frontal ohne Reflexion fotographieren kann, kommt keine Seitenansicht mehr...  :laughing:

 

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